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Datenschutzhinweise

Heizungsvergleich
Verfasser:
Giacomo
Zeit: 03.05.2004 18:01:39
0
62400
Wir sind dabei unser Haus zu planen und möchten ueber das Heizen etwas genaueres wissen.

Die Frage, die uns zur Zeit quält ist ob wir eine Wärmepumpeheizung bzw. eine Ölheizung einplanen sollen.

Angenommen sind die betriebkosten bei der Wärmepumpe niedriger als bei Ölheizung, wann erreicht man den "Break-even Point" ? Also ab wann wird die Wärmepumpe günstig ?
Das Haus wird 120mq groß sein und der geplannte Heizwärmebedarfswert wird weniger als 70 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr.

Liebe Gruesse, Giacomo

Verfasser:
Kraus
Zeit: 11.10.2004 23:11:39
0
62401
Hallo wir bauen ein Holzständerhaus und wissen noch nicht welche Heizungsanlage wir einplanen sollen. Im Ort liegt bereits Gas.
Wir sind aber auch an einer Pellets- oder Hackschnitzelanlage kombiniert mit Solar interessiert. Gibt es irgentwelche objektive Vergleichsuntersuchungen? Größe des Hauses wird 200qm sein.

Verfasser:
Jochen
Zeit: 12.10.2004 00:29:07
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62402
In den letzten 7 Jahren habe ich zusammen mit Herstellern an modernen Heizungssystemen mitentwickelt. Mittlerweile haben wir große Hersteller und Haushersteller als Interessenten für entsprechende Entwicklungen. Parallel zu der Entwicklung sind immerwieder Testanlagen gelaufen um die Ergebnisse zu prüfen. Vor der endgültigen Entwicklung haben wir eine Software entwickelt, die 120 verschiedene Heizungsmodelle miteinander vergleicht. Bei dem Vergleich werden Anschaffungskosten, Betriebskosten und Sanierungskosten berücksichtigt.
Die letzten 2 Jahre wurden damit verbracht die Technik an die Anforderungen anzugleichen und zu optimieren.
Ohne die Häuser neu zu rechnen, kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass sich folgender Heizungstyp, für moderne Häuser bis 180m² Wohnfläche und 4 Pers. am effektivsten rechnet:

Solaranlage mit Röhrenkollektor (Thermoskannenprinzip)

Lüftungsanlage mit Lüftungswärmepumpe zur Wärmerückgewinnung, Hausbeheizung und Warmwasserbetrieb

Nachheizung mit E- Heizeinsatz

Die Weiterentwicklung der letzten 2 Jahre wurde nötig weil wir feststellen mußten, dass rechnerisch diese Anlage zwar am besten war, die Praxisdaten aber nicht übereinstimmten.
Grund hierfür war der Speicher und die Regelung, deshalb wurden diese nochmal überarbeitet. Ergebniss war der Latento XXL, der speziell für solche Heizungstypen weiterentwickelt wurde. Wir haben auf ein gesplittetes Tauscherkonzept gewechselt (Heizungswärmetauscher und Warmwasserwärmetauscher) werden geteilt und können primär nur von Solar- oder Wärmepumpenanlage versorgt werden. Reicht diese Leistung nicht aus, wird über den 2. Tauscher Energie nachgeschoben, aber nur so viel wie effektiv benötigt wird. Hinzu kommen noch weitere verbesserte Funktionen wie die Solarbereichskühlung, Warmwasservorerwärmung über Restwärme, Schichtunterstützung (auch heizungsseitig, nicht nur solarseitig).

Kosten der Anlage wie eine Gasheizung mit Solaranlage,
Betriebskosten ca. 45 bis 50% einer Ggasheizungsanlage (mit Kamin und Gasanschluß, der hier entfallen kann)
Sanierungskosten: ca. 30% einer Gasheizung

Jochen

Verfasser:
Thomas
Zeit: 12.10.2004 09:34:04
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62403
Hi Giacomo,
wenn ich die Wahl hätte: auf jeden Fall ne Wärmepumpe!
Ich habe mir vor einem Jahr ein gebr. Haus gekauft in dem außer Öl leider nix anderes in Frage kam.
Nicht nur wegen der finanziellen Vorteile die sich aufgrund der höher Anschaffungskosten gegenüber einer Ölheizung (ca. 15000€ mehr)rechnen werden, sondern auch wegen moralischer Gründe: umweltfreundlichere Technik und keine Geld für Ölmultis auszugeben ist doch ein guter Grund.
Ich weiß ja nicht wie alt du bist aber angenommen du wohnst auch nur 30 Jahre im Haus....bis dahin hat es sich in jedem Fall ausgezahlt und das bei den derzeitigen Ölpreisen. Obs in 30 Jahren überhaupt noch Öl in der derzeitigen Form gibt und wenn zu welchem Preis..........

Verfasser:
H.A. Bauer
Zeit: 12.10.2004 11:31:22
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62404
Hallo Giacomo,

bei dieser Überlegung gibt es eigentlich in Ihrem Vergleich "Wärmepumpe oder Öl-Heizung" überhaupt nichts, worüber man sich "quälen" muss, denn:

Öl-Heizung:
Kessel ca. 5400 €
WW-Speicher: ca. 1500 €
Kamin: ca. 3000 € (hängt von Größe und Art usw. ab)
Tank: ca. 3700 €
Tankraum: Baukosten und Nutzungswegfall für eigenen Gebrauch (z.B. ELW): ?? €
jährliche Kaminkehrerkosten * 25 Jahre: 100 € * 25 = 2500 €

Summe: 16.100 € zzgl. Baukosten + Nutzungswegfall für eigenen Raumbedarf
Dürfte ohne Übertreibung deutlich mehr als 20.000 € ergeben.

Wärmepumpe
Komplett ca. 20.000 € (WP, Speicher, Bohrung usw.)

Über die Betriebskosten muss eigentlich nichts gesagt werden, denn da wissen Sie ja schon, dass diese ungefähr bei der Hälfte einer Öl-Heizung liegen.

Würde man die Preisentwicklungen (Öl und Strom) für die nächsten 25 Jahre vorhersagen können, dann dürfte die Wärmepumpe rückblickend nahezu "kostenlos" zu betrachten sein.

Für Skeptiker: Natürlich weiß ich, dass die vorgenannten Angaben provokativ sind, aber wen man schon einen "Break-Even Point" für zahlreiche Variablen wünscht, dann kann die Antwort nur dem Ansatz der Fragestellung entsprechen. (Break-Even-Point = Summe der Fixkosten / Deckungsbeitrag)

Fazit: Das Ergebnis heißt "Wärmepumpe"

Mit freundlichen Grüßen
H.A. Bauer
www.EnEV-Check.de

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