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Neuartige Windenergie Anlage!!
Verfasser:
chrisuxxl
Zeit: 06.07.2007 21:22:02
0
654897
Guten Abend,
ich habe beim surfen durch´s Net folgende Page über ein neuartiges Windenergiesystem der
Firma InnoEnergie GmbH unter folgendem Link gefunden http://www.innoenergie.de

Hat jemand schon mal was von diesem Unternehmen gehört bzw eine solche Anlage gesehen oder installiert??????


MfG

chris



Verfasser:
Rudolf Rippler_nolog
Zeit: 06.07.2007 21:42:58
0
654914
Mir sind Firma und das Produkt völlig neu.

Ich muss aber sagen, daß mich zumindest folgende Punkte (wenn sie denn so stimmen wie sie dastehen) überzeugen:

(1) Enge Zusammenarbeit mit dem Aerodynamischen Institut der RWTH Aachen für Computersimulationen und Windkanal-Tests ist glaubhaft und nachprüfbar.

(2) Die Rotor-Blätter können — entsprechend den lokalen Windverhältnissen und Bauwerken — justiert werden.

(3) Kein Getriebe mötig, da bereits bei geringer Drehzahl einen Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent.

(4) Für Privatnutzer passende Größe 2,5KW und 5KW


Besonders Punkt 3 ist ausschlaggebend ! Die Getriebe sind der Schwachpunkt aller Windräder.

Verfasser:
Ratzeful
Zeit: 06.07.2007 21:48:38
0
654916
Hallo chrisuxxl,

von der Firma habe ich nicht gehört aber am Darrieus-Rotor haben sich seit 1931 schon viele versucht.
In Wikipedia steht erstaunlich viel darüber...

Gruß Ratzeful

Verfasser:
Ralf2005
Zeit: 06.07.2007 22:02:22
0
654920
Windanlagen dieser Bauart sind in anderen Ländern, besonders USA schon seit vielen Jahren im Einsatz.
Haupteinsatzgebiet sind dabei innerstätische Hochhäuser, wobei mehr die dort typischen Auf und Abwinde der Häuserschluchten als "echte" Windenergie genutzt wird.
Mit ein Grund, warum die Masthöhe für jedes Objekt einzeln ermittelt wird.

Die Anlagen sollen geräuschärmer als normale Windräder arbeiten, allerdings auch mit weniger Effizienz.
Ein grosser Vorteil auf den Häusern ist die ständig gleiche Betriebsfläche in Bezug zu Nachbar-/Antennenanlagen und Hubschrauberlandeplätzen.

In Deutschland wurden solche Anlagen auch schon vor 10-15 Jahren verstärkt beworben.
Einerseits wegen dem Geräuschpegel, zum anderen wegen des bedeutend angenehmeren Schattenspiels.
Dennoch wurden wohl keine Baugenemigungen in Ortsbereichen erteilt.
Und ausserorts zählt eben doch die Effizienz.

Gruss Ralf


Verfasser:
fdl1409
Zeit: 06.07.2007 22:21:02
0
654930
Diese Firma kenne ich nicht. Anlagen mit Vertikalrotor sind aber ein alter Hut. Besonders in den 80ern gab es viele Firmen, die sich damit versucht haben. War anfangs eines der favorisierten Designs mit gebauten Anlagen bis in den Megawattbereich, aber dann hat sich das "dänische Design" mit Horizontalrotor und 3 Flügeln weltweit durchgesetzt. Vertikalrotoren haben nur noch ein Nischendasein im kleinen Leistungsbereich.

Würde mir nicht zuviel davon erwarten. Die Erträge werden bescheiden sein. Für Leistungen von 2,5 -5 kW braucht man schon recht große Anlagen, das ist nichts für den Hausgarten, zumindest nicht in dichter Nachbarschaft.
Wirkungsgrade von 95% gibt es übrigens auf gar keinen Fall. Die allerbesten verffügbaren Windkraftanlagen ( Firma Enercon ) haben im optimalen Betriebsbereich mittlerweile Wirkungsgrade von 50%. Das ist aber high end mit nur noch wenig theoretischer Luft nach oben.
Für so ein Produkt wie das beschriebene würde ich einen Wirkungsgrad von 30% schon für sehr gut halten.

Man muß sich darüber klar sein daß im bodennahen Bereich die Windgeschwindigkeiten nicht viel hergeben. Bei einer Windgeschwindigkeit von 5 Meter pro Sekunde und 30% Wirkungsgrad hat man gerade einmal 45 Watt je m2 Rotorfläche. Man sollte den Aufwand nicht unterschätzen und den Ertrag nicht überschätzen. Es gibt schon gute Gründe warum die kleine Windkraft im Bereich von ein paar kW völlig bedeutungslos ist.

MFG
Frank

Verfasser:
Sonstwer
Zeit: 06.07.2007 22:48:56
0
654936
Verfasser:
fdl1409
Zeit: 06.07.2007 23:04:19
0
654941
Gute Zusammenfassung.
Kann mich noch gut an diese Zeit erinnern, besonders Heidelberg Rotor hat mich damals sehr beeindruckt.
Habe bestimmt noch irgendwo die Prospekte im Schrank.
Hatte 1991 eine Bauvoranfrage für eine Windkraftanlage gestellt, und der H-Rotor mit 250 kW war eine meiner favorisierten Anlagen, weil die damals schon eine Nabenhöhe von 50m anboten. Im Nachhinein war ich aber dann froh daß nichts daraus wurde.
Also, das Maul aufreißen kann jeder. Aber bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich fest davon aus daß Vertikalrotoren welcher Bauart auch immer keine Zukunft haben. Damals haben sich wirklich renommierte Institute und Konzerne mit dieser Technik beschäftigt - und sind gescheitert.

MFG
Frank

Verfasser:
Ralf2005
Zeit: 06.07.2007 23:40:59
0
654951
Noch einige Anmerkungen:

Es ist kein Wunder, dass hier keiner die innoenergie kennt.
Bei Kapitalanlegern könnte die Sache anders aussehen..

Der Firmengründer von innoenergie hat wohl vor langer Zeit 49% seiner vor zwei Jahren gegründeten Firma an die scheinbar auch 2005 gegründete amerikanische Beteiligungsfirma mit Zweigstelle Düsseldorf http://www.bluestarnewenergy.com/impressum/?lang=de veräussert.

Bei dieser Kapitalsammel-Gesellschaft, die scheinbar rein deutsch ist, ist der Gründer natürlich im Auffsichtsrat..
Bei dem "Börsengang" (mehr Aktienemmission) hat man es augenscheinlich auch nur auf den deutschen Markt abgesehen, wobei die neuen Aktionäre keine Stimmrechte erhielten/erhalten..

Ein Verkaufsprospekt von mehreren Versuchen...

Eine öffentliche Wahrnung vom VDI

Dieses tolle amerikanische Unternehmen hat aber tatsächlich noch eine einzige weitere Beteiligung:

rsd-me.com Eine GmbH...

Gruss Ralf

Verfasser:
Rudolf Rippler
Zeit: 06.07.2007 23:45:13
0
654953
95% Wirkungsgrad bezieht sich selbstredend auf den elektrischen Wirkungsgrad des Generators. Gut ist dieser Wert deshalb, weil er lt Angabe des Herstellers schon bei geringen Umdrehungsgeschwindigkeiten ohne Getriebe erreicht wird. Ich geh mal davon aus daß die 95% nicht gelogen sind.

Klar, so ein Generator wäre auch optimal für ein konventionelles Horizontalachsen-Windrad.

Einen mechanischen Wirkungsgrad für die Umwandlung der Windeergie in mechanische Energie des Windrads kenn ich nicht - wie sollte man den denn definieren ? Auf welchen Querschnitt bezogen ? Die Strömungsmechanik ist da nicht ganz trivial. Fest steht, daß hinter einem Windrad egal welcher Bauart keine Windstille herrscht. Folglich ist der mechanische Wirkungsgrad sehr sehr viel kleiner als 100%.

Verfasser:
stefans
Zeit: 07.07.2007 00:12:18
0
654957
Hallo Rudolf,


der max. theoretische Wirkungsgrad liegt bei den herkömmlichen Windkrafträdern bei knapp unter 60%.
( Betzscher Leistungsbeiwert 0,593)

Ich google mal schnell. Interessiert mich jetzt selber, was ich schon wieder alles vergessen habe.:-))


Stefan

Verfasser:
stefans
Zeit: 07.07.2007 00:14:42
0
654958
Wiki geht am schnellsten...;-))

Betzsches Gesetz

Verfasser:
stefans
Zeit: 07.07.2007 00:27:27
0
654959
Noch ein wenig Theorie...



Stefan

Verfasser:
Rudolf Rippler
Zeit: 07.07.2007 00:30:31
0
654960
@stefans

faszinierende Herleitung des Leistungsbeiwerts!
Es kommt selten genug vor, aber hier ist es der Fall: Aus komplizierten Zusammenhängen fällt ein ganz einfacher Zusammenhang raus.

Verfasser:
machtnix
Zeit: 07.07.2007 10:43:18
0
655039
Das schöne Stück, welches man bewundern kann, ist offensichtlich das Bild eines Schlüsselanhänger Werbegeschenks.
In dem Produkt (falls überhaupt) steckt nichts innovatives drin. Ich habe außer reiner Kapitalwerbung nichts gefunden, welches irgendwie Seriösität ausstrahlen würde. Keinerlei techn. Angaben zum Produkt (Schlüsselanhänger). Selbst die angegebenen Leistungsangaben sind ein Witz und zeigen die Unseriösität des Vorhabens.
Ein kleines Windrad hat naturgemäß eine hohe Drehzahl, sodaß ein Getriebe sowieso entfallen kann und ein Wirkungsgrad eines Generators bei dieser Leistung (2,5 und 5 kW) von 95% ist heute auch nichts anormales. Damit aber wird geworben.
Was verschwiegen wird ist, daß die durchschnittliche Leistung eines solchen Hausdachwindgenerators eher bei 150 W liegen dürfte (4.5m/s). Hochglanzprospektgeglänzt wird aber mit der Maximalleistung von 2,5 kW!

In Irland wirbt derzeitig ebenfalls ein "Unternehmen" Gelder ein, wo ein Perpetuum Mobile 400% Wirkungsgrad haben soll. Auch das ist ein glatter Betrug, da ein P.M. in dem Moment, wo es einen Wirkungsgrad über 100% besäße, bereits gar nichts mehr hineingesteckt werden müßte. Der "Wirkungsgrad" wäre in dem Moment bereits unendlich hoch.

Interessant, wie man versucht, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wie war das noch mit dem Cargo Lifter, wo zwar ein paar Finanzjongleure aber keinerlei technisches Know How dahintersteckte?

Verfasser:
R.B.
Zeit: 07.07.2007 11:31:20
0
655054
Wurden nicht vor vielen Jahren schon ähnliche "Rotoren" auf Segelbooten eingesetzt?

Die sollten Energie für die Hilfsmotoren liefern.

Gruß
Ralf

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 07.07.2007 12:19:07
0
655072
Hab mir die homepage jetzt mal näher angeschaut.
Diese Geräte können m.E. nicht mehr Strom produzieren als etwa 500 kWh pro Jahr mit dem 2,5 kW Gerät und 1.000 pro Jahr mit dem 5 kW Gerät. Das entspricht 100 kWh je m2.
Zum Vergleich: hier in der Nähe produzieren kommerzielle Anlagen der Klasse 600-800 kW auf einem 600m hohen Berg pro Jahr und m2 600-700 kWh. Allein wegen der größeren Höhe von 100 m statt 10-20m ist das Energiepotenzial des Windes für diese Anlagen etwa 3x so hoch. Wenn ich jetzt einen Gesamtwirkungsgrad annehme, der für die kleine Anlage halb so hoch ist wie für die high tech Produkte dann komme ich auf eben diese 100 kWh je m2.
Dies unter der Voraussetzung daß die Anlagen in einer windigen Gegend in unmittelbarer Küstennähe oder einem exponierten Berg aufgestellt werden, sonst weniger.
Der erzeugte Strom muß dann ja noch irgendwie netzkompatibel gemacht werden, gehe davon aus daß ein Wechselrichter notwendig ist.

Das hier ist Augenwischerei, technisch und wirtschaftlich Unfug.

Frank

Verfasser:
Rudolf Rippler
Zeit: 07.07.2007 19:49:04
0
655225
Ich muß den Einwänden, die hier zwischenzeitlich genannt wurden, zum Teil Recht geben und mein optimistisches Urteil von oben etwas korrigieren.

Das Schlüsselanhänger-Photo auf der Startseite der Homepage ( erst jetzt wo es machtnix sagt hab ich genau draufgeguck) erweckt kein Vertrauen für die auf der Produkt-Seite ersichtliche Behauptung, daß bereits zwei Modelle "erhältlich" seien mit definierten Eigenschaften. Ein Photo wäre doch das mindeste. Neben einem Photo würde erst die Veröffentlichung von nachprüfbaren Messergebnissen und nachprüfbarer Daten sowie des Herstellers des Wunder-Generators, und eine zu besichtigende laufende Anlage die Behauptung glaubhaft machen. Dass die Anlage "erhältlich" sei ist also offensichtlich eine falsch-Aussage, und das lässt auch für das weitere nichts gutes ahnen.

Die Abschätzung der zu erwartenden Jahres-Ausbeute von fdl scheint mir plausibel und ist in der Tat ernüchternd. Bei der Windenergie darf man halt nie die Leistung einer Anlage (stets auf optimale Windstärke bezogen) mit der tatsächlichen Durchnittsleistung bei den realen Windverhältnissen verwechseln.

Das mit der Beteiligungsgesellschaft wird auf der innoenergie Homepage nicht verschwiegen oder verschleiert, es werden auch noch weitere Partner dort genannt Inwieweit die Bluestar Beteiligungsgesellschaft seriös ist, das ist eine andere Frage, siehe VDI-Artikel. Aber ich würde hieraus erstmal keine Rückschlüsse auf die Technologie und Leistungsfähigkeit von Innoenergie ziehen wollen.




Verfasser:
cpc-cologne
Zeit: 12.07.2007 14:58:59
0
658002
Hallo zusammen,

im sogenannten "Investoren Brief" von Bluestar New Energy, Ausgabe Juli 2007,
ist ein ausführlicher Artikel über den Bau des Prototypen in Kooperation mit dem
Österreichischen Unternehmen "B3" zu finden.

Dort auch Fotos vom Bau des Vertikalrotors etc. -
Vgl. http://www.bluestarnewenergy.com/news/pdf/02_07.pdf

Die Artikel sind sicher ganz aufschlussreich zu weiteren Einschätzung.

Gruß,
cpc-cologne.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 12.07.2007 15:44:25
0
658031
Ziemlich großkotzige Aussagen, eben mal eine Anlage im 20 MW Bereich nachzuschieben.
Mir ist bekannt daß Firmen wie Enercon in die Entwicklung ihrer 5-6 MW-Anlagen etwa 30 Millionen Euro investiert haben. Hunderte von Ingenieuren, extrem viel Entwicklungsaufwand, Grundlagenforschung, Zusammenarbeit mit kompetenten Zulieferfirmen usw.
Und diese Trottel hier, die gerade ihren ersten Prototypen vorstellen und noch gar nichts vorweisen können, spinnen schon von Megawattanlagen. Ich prophezeie daß das eine Bauchlandung wird.

Frank

Verfasser:
Rudolf Rippler_nolog
Zeit: 12.07.2007 17:16:55
0
658092
@Frank

200 MW ???
Wo hast Du das gelesen?
Ich les nur was von 2,5 kW und 5kW.
Mehr ist bei so einer Vorgarten-Windanlage auch nicht realistisch.

Wenn der 3-Meter Rotor allerdings tatsächlich 200 MW abgeben sollte, dann hätt ich auch gern einen, dafür würd ich sogar meinen Rhododendron opfern.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 12.07.2007 17:27:33
0
658098
Nein, nicht 200, sondern 20 MW.
Auf dem link von cpc-cologne
Der Vertriebspartner von Innostar will innerhalb von 2-3 Jahren ein "funktonsfähiges Konzept" für eine 20 MW-Anlage stehen haben. Und in diesem Jahr noch mehrere hundert von den 2,5 und 5 kW Anlagen produzieren.
Macht man das so? Prototyp läuft noch nicht, da geht man schon in die Serienproduktiob? Wenn noch nicht mal Kunden da sind.
Für eine 20 MW-Anlage braucht man übrigens eine Rotorfläche von 200x200m. Ob man die wohl auch aufs Dach montiert?

Verfasser:
Rudolf Rippler
Zeit: 12.07.2007 20:42:18
0
658195
@fdl

Hm, verstehe ich kein Deutsch mehr ?

"funktionsfähiges Konzept" - Ein Prototyp kann funktionsfähig sein (nicht alle sind es, leider). Aber ein Konzept grundsätzlich nicht. Ein Stück Papier liefert keine 20 MW, man kann nicht mal vernünftig eine Steckdose dran anbringen.

Richt wäre eher "ein Konzept für eine funktionsfähige 20MW-Windkraftanlage".
Aber selbst hier muss man sich fragen, welchen semantischen Wert der Zusatz "funktionsfähig" hat. Denn das kann ja erst durch Bau des Prototypen erwiesen werden. Im Gegenzug kann man sich fragen, was die Formulierung "ein Konzept für eine nicht funktionsfähige 20MW-Windkraftanlage" bedeuten würde - offensichtlicher Nonsens.

Hier soll also durch Sinn-leeres Wortgeklimper der Eindruck von Tatsachen erweckt werden , wo offensichtlich bislang nur Träume sind.



Verfasser:
Frank Jackenkroll
Zeit: 12.07.2007 21:11:21
0
658209
Hallo Rudolf,

mich fasziniert der Darrieusrotor auch.
Hätte wirklich gerne so eine kleine Anlage :-)

Soweit ich das überblicke sind die Wirkungsgrade der Anlagen geringer, das wurde aber durch den Preis
ausgeglichen.
Leider nur in der Anschaffung, nicht in der Wartung.

Einige größere Projekte stehen still seitdem die Lager, vor allem die oberen Lager, gewechselt werden müssen.
Dazu muß eigentlich die Gesamtanlage demontiert werden, mit entsprechenden Kosten :-(((

Ist also noch immer ein Feld für Forschung und Entwicklung.

Kleinere Geräte sind immer wieder Gegenstand von Projekten in Unis.
Verständlich für mich, die Technik ist einfach ästhetisch, was bei Technik selten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

Verfasser:
Rudolf Rippler
Zeit: 12.07.2007 21:58:18
0
658236
@Frank Jackenkroll

"seitdem die Lager, vor allem die oberen Lager, gewechselt werden müssen"

Also auch beim Darrieus-Rotor sind - obwohl wegen der Vertikalstellung scheinbar weniger belastet - die Lager eine empfindliche Schwachstelle. Sind es unkontrollierbare Schwingungen der Rotorblätter, die den Lagern den Garaus machen ? Oder durch den Winddruck verursachte, stark schwankende Kippmomente auf der Achse, die dann am Lager fressen ? Oder hat man einfach nur aus Geiz zu sparsam dimensioniert ?

Wie sich zeigt, ist es einfacher, auf den Mond und zurück zu fliegen, als zuverläsige Lager und Getriebe für Windmühlen zu fertigen. Wer hätte das gedacht.

Immerhin, der InnoStar kommt wenigstens ohne Getriebe aus. Noch besser wäre, wenn er auch ohne mechanische Lager auskäme - prinzipiell sind ja auch elektromagnetische Lager möglich.

Dann lassen wir uns mal überraschen, welche Lager der zukünftige 20MW-Quirl haben wird.

Verfasser:
Frank Jackenkroll
Zeit: 12.07.2007 22:10:05
0
658240
Lager und Getriebe

sind schon immer die Verschleißteile Nummer eins.
Selbst die Natur hat da keine haltbare Lösung gefunden :-)

Massekräfte die auf Masse wirken sind nunmal von Natur aus Kräfte der Veränderung, und wenn es ein steter Wassertropfen ist der auf einen Stein trifft.

Mit freundlichen Grüßen

Frank



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Neuartige Windenergie Anlage!!
Verfasser:
Frank Jackenkroll
Zeit: 12.07.2007 22:10:05
0
658240
Lager und Getriebe

sind schon immer die Verschleißteile Nummer eins.
Selbst die Natur hat da keine haltbare Lösung gefunden :-)

Massekräfte die auf Masse wirken sind nunmal von Natur aus Kräfte der Veränderung, und wenn es ein steter Wassertropfen ist der auf einen Stein trifft.

Mit freundlichen Grüßen

Frank


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