Notwehr - Feger wollen doppelt Abzocken
Habe als Mieter vor über ca. 10 Jahren eine Gas-
Etagenheizung mit
Junkers-Mini-8-Therme in meiner Miet-Wohnung einbauen lassen.
Mir wurde damals der Einbau eines
Schornstein-
Edelstahlrohres zur Auflage gemacht.
Die Anlage wurde bei Inbetriebnahme vom Feger ordnungsgemäß abgenommen.
Ein paar Monate später musste ich mich mit dem Feger streiten weil dieser,
oder sein Mitarbeiter, das Edelstahlrohr mit einem dreckigen
Stahlbesen mit Stahlkugel "gekehrt" hat.
Somit war meine 10jährige
Garantie auf das Edelstahlrohr dahin.
Fachleute wissen das Edelstahl nur mit besonderen Werkzeugen bearbeitet werden
darf, weil auch Edelstahl andernfalls durchkorrodieren kann.
Nach diesem Streit hat mich der Feger bis 12/2003 in Ruhe gelassen.
Das heißt das kein
Schornsteinfeger bei mir aufgetaucht ist und irgendwo
in den Wohnung prüfen und messen wollte.
Entsprechend 1.BImSchV $15 ist eine wiederkehrende Messung sowieso erst ab
15 KW vorgeschrieben.
Im Dezember 2003 stand dann ein neuer Feger vor der Tür und wollte messen und prüfen.
Weil ja in den letzten Jahren auch kein Feger zum Messen gekommen ist und ich mir
nicht sicher war wer den zu bezahlen hat, Vermieter oder Mieter
( oder über Nebenkostenabrechnung sowieso der Mieter - also ich ) wollte ich ihn
zunächt nicht hereinlassen.
Ich habe Ihn dann aber doch an die Therme gelassen.
Er konnte an Therme und
Abgasrohr keine Mängel feststellen (136ppm CO).
Dann warf er einen Blick in die Küche und vermerkte auf seiner Bescheinigung:
"
Dunstabzugshaube in der Küche an Schornstein angeschlossen".
Ich verweigerte die Unterschrift weil die Dunstabzugshaube mit 180er Alu-Flex- und
Wickelfalz-Rohr an den dafür vorgesehenen Küchenabluft-
Wrasenschacht
angeschlossen ist.
Alle Küchen in Berliner Altbauten verfügen über
Abluftöffnungen welche in
Gemeinschafts-Wrasenschächte münden. Diese sind i.d.R. innen 40x40cm.
Dementsprechend springt die Mauer in der Küche vor so das klar zu erkennen ist
wo der Wrasenschacht und wo Schornsteinzüge verlaufen.
Außer o.g. Vermerk hat der Schornsteinfeger auf dem Formular der
Prüfbescheinigung wegen dem Abluftrohr dann noch unter dem Punkt:
Die Überprüfung der Feuerungsanlage(n) ergab Beanstandungen: "JA" angekreuzt.
Offenbar will mich der Schornsteinfeger anschwärzen.
Jetzt, im April 2004, war schon wieder mehrmals ein anderer Schorsteinfeger da.
Ich habe ihn 3 mal ignoriert. Er steckt mir Zettel in den Briefkasten und unter
der Tür durch, will schon wieder messen und prüfen und droht mit "Kostenpflicht".
Ich kan mich dem Eindruck nicht erwehren das, mich die Schornsteinfeger,
durch Missbrauch der gesetzlichen Bestimmungen, Ihrer gesellschaftlich autoritären Stellung,
durch falsche Prüfberichte nötigen und betrügen wollen indem Sie öfter
als vorgesehen messen, prüfen und abrechnen.
Wer hilft mir eine (Straf-) Anzeige zu formulieren damit ich diese sofort stellen
kann wenn ich ein Bußgeld oder ähnliches zahlen soll weil meine Küchenabluft angeblich
falsch abgeschlossen ist oder weil ich den Schornsteinfeger nicht in die Wohnung
gelassen habe.
Ich habe Angst, vielleicht kommt er morgen wieder und vergewaltigt dann auch noch meine Frau.
Gruß Karl