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11.05.2004 16:57:00 |
Hallo, laut Berechnungen diverser online-Rechner benötige ich einen ca. 4 - 5 Kubikmetertank. Mein Verstand sagt mir aber, dass das doch ein Witz ist. Was mache ich denn im Sommer? Wenn es ein paar Wochen nicht regnet und ich auch noch meinen Garten bewässere, ist der Tank doch ruck zuck leer. Wenn es dann mal regnet, wird der bestimmt auch nicht direkt wieder voll. (Dachfläche ca. 100 später vielleicht 170 m2). Also 10000 L sollten es dann doch schon sein, oder? Fachleute sagen einem jetzt: Die kriegen sie ja gar nicht voll. Letztendlich muß sie aber doch eigentlich nur einmal voll werden. Dann nehme ich doch das Wasser von oben ab. Ob darunter nun 4 m3 oder 10m3 Wasser stehen ist doch egal. Aber ich habe auf jeden Fall für "Durststrecken" genügend Reserven. Bin ich mit dieser Überlegung total auf dem Holzweg??????? Viele Grüße Bernhard
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11.05.2004 17:23:06 |
Erstmal geht's wohl um die Wirtschaftlichkeit: Die Mehrausgaben für die größere Anlage werden durch die Wassereinsparung noch weniger amortisiert. Dann geht's wohl auch um Stagnation: zuuu lange sollte das Wasser nicht drinbleiben. Allerdings gehen alle Berechnungen ja vom bisherigen Wetterverlauf aus. Berücksichtigt man die Prognosen, dass Extrema häufiger vorkommen werden- was sowohl Trockenperiodenlängen als auch Niederschlagsmengen betrifft- sollte man sich schon auch eigene Gedanken machen... Laienmeinung.
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18.05.2004 11:38:21 |
Hallo Bernhard. Ich schließe mich Sukam an. Das Wasser sollte nicht zu lange ungenutzt in der Zisterne verbleiben. Desweiteren sollte immer darauf geachtet werden, daß die Zisterne 2-3 Mal im Jahr ihren Überlaufpunkt erreicht. Das ist bei einem 10.000 ltr Tank und bei einer Dachfläche von 100 m² leider nicht gewährleistet. Bei 100 m² - Tankgröße 5.000 ltr Bei 170 m² - Tankgröße 8.500 ltr Bitte bedenke auch, daß Du bei 170 m² Dachfläche bei geringsten Niederschlägen bereits große Wassermengen in den Tank einleiten kannst. Also muß der Behälter nur auf den tatsächlichen Bedarf ausgelegt werden. Das heißt alle Verbräuche zusammenaddieren und dann auf einen Zeitraum von 3 Wochen hochrechnen. Aber bitte nicht größer als die angegebenen 8.500 ltr. Sehr wahrscheinlich bleibst Du auch dann rech- nerisch bei einem 5.000 ltr Tank. Ich hoffe ich konnte helfen. |
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19.05.2004 10:23:32 |
Hallo Andreas , erstmal danke für die Antwort. Du sagst, dass der Wasservorrat für ca. 3 Wochen reichen soll. Mein Grundgedanke war aber der, dass ich vorallem auch in der Trockenzeit, wo ich viel gießen muß, genügend Wasserreserve habe. Ist das völlig falsch? Gruss Bernhard
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04.08.2004 09:58:02 |
Hallo,
nach einiger Zeit und zahlreicher Informationen bin ich leider immer noch nicht schlauer. Was haltet Ihr denn von meiner (oben erläuterten) Überlegung????
Gruss Bernhard
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04.08.2004 10:21:52 |
Also ich habe seit 10 Jahren eine Zisterne mit 23.000 Liter!! im Haus (5 Pers.), Dachfläche ~ 160m²). Angeschlossen daran sind die Außenhähne, Waschmaschine und 2 x WC. Alles funktioniert ganz prima und tadellos, aber im letzten (Ausnahme)Sommer war die Zisterne leer!! Also 5.000 Liter sind deutlich zu wenig. Es sollten 10.000 Liter oder mehr sein. Auch deshalb weil die Dachfläche ja offenbar noch größer wird. Gruß heiznix
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04.08.2004 11:10:29 |
Hallo, Mir verschlägt es ja die Sprache, @heiznix, haste Dich vertippt oder wirklich 23000?? (dreiundzwanzigtausend??) liter? Da kannst Du ja wenn die Kinder groß sind die Zisterne ausbauen ;-) Gruß Martin
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04.08.2004 11:19:48 |
@ martin Stimmt, wir haben wirklich 23.000 Liter (ist ein Kellerraum ohne Tür). Wie gesagt in 10 Jahren nicht ein einziges Problem. Glasklares, geruchsloses Wasser in bester Qualität. Die Kinder sind 15, 12 und 8 Jahre alt. Wir haben also noch ein Stück des Weges vor uns, und dann schaun wir mal (sagt der Kaiser). Gruß heiznix
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21.08.2004 21:19:31 |
Servus, auch ich kann nur bestätigen, dass man bei der Größenauslegung nicht zu sparsam sein sollte. Ich besitze ein Fassungsvermögen von theoretisch 8 m3, jedoch ist dabei auch zu berücksichtigen, dass wegen der sich ablagernden Sedimentschicht nicht vollständig entleert werden sollte. In unserem 3 Personenhaushalt verbrauchen wir täglich rund 300 Liter Regenwasser, hauptsächlich für Toilettenspülung und Gartenbewässerung. Bisher kam es seit Inbetriebnahme im Jahre 1996 zu viermaligem Trockenlaufen der Anlage. Ansonsten gab es nie Probleme. Geruchsbelästigung ist niemals aufgetreten, ich empfehle daher unbedingt, wenn machbar, das Regenwasser in einer unterirdischen Betonzisterne zu speichern. Grüsse Franz
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22.08.2004 01:07:13 |
@Bernhard Wir haben eine Betonzisterne, die fasst ca.14000 Liter. Der Grundriss ist rechteckig und an einer Ecke läuft das Wasser rein und an der gegenüberliegenden Ecke wird das Wasser etwa 0,5 Meter über dem Boden abgesaugt. Die Menge ist seit 1992 immer ausreichend gewesen und die Wasserqualität stimmt auch. Also ich würde auf keinen Fall unter 10000 Liter gehen, vor allem dann wenn du intensiv den Garten bewässern willst. Gruss
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22.08.2004 08:56:49 |
Hallo, bei einem feinen Vorfilter geht ja auch keine 100% rein. Vor allem wenn man Ihn nicht immer sauber macht. Selbst habe ich 10m3 und bin durchaus froh,im Sommer wird Sie regelmäßig leer. Ausnahme dieses Jahr,da schaffte ich nur 1 mal bis auf 2 m3 runter. Aber die Jahre vorher war ich froh so viel zuhaben. Habe Waschmaschiene,Toilette,und Garten angeschlossen. Die Wasserqualität ist immer noch bestens.
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25.09.2004 11:55:48 |
Ich bin ganz bei Andreas und Sukram. Wir selbst haben ca. 150 m² Fläche, von denen Regenwasser in die 9,5 m³ Zisterne geleitet wird. Die Zisterne wird so gut wie nie voll (Maximum der letzten 2 Jahre lag bei ca. 6 m³), wobei wir sämtliches Gartenwasser als auch die Toilettenspülung damit betreiben (automatisches Magnetventil zur Umschaltung auf Leitungswasser bei Wassermangel in der Zisterne). Da das Wasser in der Zisterne nicht ewig stehen sollte, rate ich - wenn auch rein wirtschaftlich betrachtet schlechter - zur kleineren Version. Ich selbst würde für mich bei nächsten Mal eher für eine 5m³ oder 6m³ Variante entscheiden. Konners
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25.09.2004 13:37:27 |
Wir sind ein 5 Personen-Haushalt und haben seit 10 Jahren eine Zisterne mit 22m³ un Betrieb. Alles läuft absolut problemlos. Wasser glasklar und geruchlos. Wir nutzen das R-Wasser für WC, Waschmaschine und Garten. Im letzten Sommer war die Zisterne trotz ihrem Fassungsvermögen leer. Mein Fazit: Alles mit weniger als 10m³ kannst Du absolut vergessen, denn dann bist Du nur am Nachspeisen mit Frischwasser. Gruß heiznix |
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25.09.2004 15:25:02 |
Halo beieinander habe soeben eure Beiträge gelesen. Wir (6 Personenhaushalt) haben seit ca. 11 Jahren eine Zisterne aus Beton,nahtlos betoniert bis an den Schachtdeckel, unterhalb der Garage,also komplett im Erdreich, mit einer Grösse von 7500 Litern. Wenn ich es nochmals zu tun hätte würde ich auf jeden Fall nicht unter 15ooo Liter gehen. Das Problem das ich habe ( ist nur ein Kleines), das ich 2-3Mal Wassermangel habe und zwar nicht im Sommer, sondern in den Monaten Januar und Februar. Wenn man sich die Niederschlagswerte pro Jahr ansieht, ist dies aber normal. Wir betreiben an der Zystern 3 Wc`s sowie 2 Waschmaschinen. Garten wird durch sep. Brunnen bewässert. Auch was die Wasserqualität angeht gibts keinen Grund zu klagen die Wassertemp. bleibt Sommers wie Winters absolut konstant, auch was die Reinheit angeht. Wasser wird ab und zu untersucht(kostenlos d. Bekannte). Also meine Erfahrungswerte sprechen absolut für eine grössere Zysterne. mfg acs_magic
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30.09.2004 16:20:03 |
Ich hoffe das meine Kunden diese Seite lesen und bei mir große Tanks kaufen..... :-) Habt Ihr denn öfter in den Tank geschaut ob er jemals voll war, oder die Füllstandsanzeige 100% anzeigte. Wenn der Regenertrag vorhanden ist verkaufe ich auch gerne einen etwas größeren Tank. Komme aus Hamburg, wo der Ertrag bei 800mm/pm liegt abzüglich Filterbeiwert und Verdunstung habe ich bei 100 pm höchstens 80 qbm/ Jahr zur verfügung. Wie sieht Eure Rechnung aus? Gruß Ralf
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01.10.2004 12:20:00 |
und jetzt wieder die Frage der Fragen: wo bekomme ich z.B. ein 10m3 Zisterne zu einem akzeptablen Preis, damit sich die ganze Sache auch nur halbwegs rechnet ? Gruß |
Verfasser: Detlev Steinle | Zeit:
01.10.2004 12:34:23 |
Was darf denn die gewünschte Zisterne kosten? Realer, günstiger Preis oder lieber mit geklautem Gratisbeton ohne Lohn- und Werkzeugkosten. Zisternen zu fairen, günstigen Preisen und andere Bauteile zur Regenwassernutzung sind zu finden unter www.rewalux.com/katalog/einzelteilebetonzisternen.htm
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06.10.2004 23:12:00 |
Gerne berechne ich für Sie die optimale Größe des Regenspeichers. Ich selber wohne in einem 4 Personen + 1 Kleinkind Haushalt. Wir besitzen eine Doppelbehälteranlage gesamt 20.000 l. Angeschlossen ist ein Dach mit 220 qm Dachfläche, Waschm. (läuft ununterbrochen)Garten ca. 200 qm, 4 WC (davon 2 Gäste WC). Die Zisternen sind sowohl leer als auch voll. Die Berechnungen von 1662(Scherz) sind für heute wohl nicht mehr gültig, dieses will aber keiner wahr haben. Wenn einer Ihre Zisterne nach den üblichen Rechenbeispielen berechnet,dann sind die Regenwerte uralt. Wir berechnen z.B. die Regenspeicher mit einer Überbrückungszeit von ca. 21 Tagen. Welches selbst in Sommern wie dem letzten nicht reicht. (Ist aber ein wert, mit dem man auch in Sommern wie diesem leben kann). Gerne berate ich auch Sie auf den für Sie passenden Behälter. Sie finden uns unter http://www.regenwasser.com
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