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Datenschutzhinweise

Mischer, ich kanns nicht fassen!
Verfasser:
Danny
Zeit: 13.05.2004 11:39:07
0
64116
So, jetzt hammers!

Grunddaten:
2-Familienwohnhaus
Heizungsmodernisierung Bj 1977
Ölheizkessel mit Konstanttemperaturkessel 42 kw. Vorlauftemperatur über 4-Wege-Mischer gesteuert. Badstrang über Schwerkraft!

Jetzt hab ich mich endlich dazu entschieden, meinen vorhandenen Mischer weiter zu verwenden, weil Mehrkosten Steuerung (Wolf Digi16) nur 150,-€! Mischer mit Mischermotor ist ja vorhanden (irgendwann mal auch erneuert worden. Elternhaus, deshalb weiß ich es nicht so genau).

Meine Idee!

Badkreis mit UWP direkt an Kesselkreis. Der restliche Kreislauf über Mischer. Kesselkreis etwas höher fahren für Bäder. Mischerkreis Heizkurve flacher!

Mein Heizungslieferant sagt braucht man nicht.
Firma Wolf sagt: Nee, also aus der Praxis kann ich Ihnen sagen, wir haben die Mischer der alten Kessel auch immer rausgeschmissen. Sie sparen dadurch auch keinen Liter Öl!

Ich machs aber trotzdem. Kann ich doch z.B. dem Badkreis ein eigenes Zeitprogramm geben (nur morgens und Abends). Spart bestimmt auch schon etwas.
Und die Rücklauftemperaturanhebung des 4-Wege-Mischers bekommt dem Gusskessel bestimmt auch gut.
Komisch, dass mir jeder Heizungsbauer davon abrät! Wenn man nicht alles selber entscheidet......

Übrigens hat nur unser Faching. (Ich arbeite in einem Architekturbüro) gesagt, drinlassen´!

Der Mischer bleibt drin! Basta.

Danny

Verfasser:
Gerd
Zeit: 13.05.2004 12:01:32
0
64117
Na bei Wolf wundert mich nichts mehr, aber soviel Ignoranz ist schon traurig... (Sollte dir doch zu denken geben: Hersteller wechseln)
Das Thema ist hier im Forum bereits ausdiskutiert, eine sehr gute Heizungsanlage ist ohne Mischer nicht machbar. Zwei Heizungspumpen ist allerdings Blödsinn. Der Stromverbrauch kostet dich bereits an die 100 Euro im Jahr. Ein Heizkreis für Bad und übrige Haus über Mischer fahren.
Gruß
Gerd

Verfasser:
Georg Haase
Zeit: 13.05.2004 13:16:01
0
64118
Hallo Danny,

Gerd hat's schon gesagt, eine sehr gute Heizungsanlage ist ohne Mischer nicht machbar. Dem möchte ich mich uneingeschränkt anschließen.

Bitte mal reinschauen bei Sirius12, dort gibts eine 24-seitige Broschüre zum Download. Auf Seite 17 auch ein Thema zum Mischer. Hier im Forum gibt es ja einige Stimmen für den Mischer, andere meinen man brauche ihn nicht. Aber das kann ja jeder machen wie er will.

mfg
Georg Haase

Verfasser:
Sukram
Zeit: 13.05.2004 13:40:00
0
64119
Glaube kaum einer bestreitet, dass eine Anlage mit Mischer effektiver arbeitet. Die Frage ist nur, ob sich's rentiert.

Hatte das mal überschlagen und kam für Reglermehrkosten, Motor + Mischer auf um die 400€: Ich fürchte, dann hat sich das Thema erledigt...

Verfasser:
Martin
Zeit: 13.05.2004 21:16:17
0
64120
Sukram, ohne Mischer?

Hast Du denn schon Herrn Bajorath mal gefragt was er von einer Mischerregelung hält? Abgesehen Fußbodenheizung ist klar....

Würde mich mal interessieren..

Verfasser:
Martin
Zeit: 13.05.2004 22:34:04
0
64121
www.bajorath.de

Habe mich da mal auf der Hotline beraten lassen.

Grundsätzlich ohne Mischer und wenn möglich nur mit einer Pumpe möglich. Einbindung von Solarzusatzheizung ist da auch Möglich.
Bin mal gespannt was da die Profis im Heizungsbau sagen...*grins*

Martin nah...

Verfasser:
Struckowitch
Zeit: 14.05.2004 07:35:49
0
64122
Hallo Leute,
ich kann die Stümper einfach nicht verstehen, die eine Sanierung ohne Mischer anbieten und auch durchführen. Natürlich veruchen die Hersteller, darunter besonders Wolf und Buderus, die Anlagen ohne Mischer zu forcieren. Das liegt allerdings besonders daran, dass sie einfach billig sein wollen. Der Ärger kommt dann häufig etwas später.
Dann nämlich, wenn im Herbst und im Frühjahr die Kundschaft morgens nicht mehr
vom Wecker aus dem Schlaf gerissen wird, sondern von den Knackgeräuschen der Heizung. Leute, denkt doch bitte einmal an die Speichervorrangschaltung, die im extremfall bei Umschaltung auf Heizungs-
betrieb bis zu 80 Grad heißes Wasser in die Heizung schießen läßt und das bei einer Anlage, wo Teile für Schwerkraft ausgelegt sind, also sicherlich in Schwarzrohr verlegt sind.
Diesen Ärger erspare ich mir und berate meine Kunden entsprechend.
Außerdem solltet Ihr einmal speziell beim Buderus Gußkessel bei der nächsten Wartung darauf achten, wie die Kesselrückwand bei Kesseln mit und bei Kesseln ohne Mischer aussieht. Auch da gibt es Unterschiede, die
eventuell auch noch eine Einsparung begünden könnten, aber bestimmt auch eine höhere Lebensdauer.
Baut Ihr nur weiter Anlagen ohne Mischer ein, ich bearbeite dann gerne die Reklamationen !!!!

Gruß

Struckowitch

Verfasser:
Ralf Spleet
Zeit: 14.05.2004 07:56:53
0
64123
Moin,
wer baut denn heute noch einen Mischer ein ?
Mit Mischer ist hier eine 4-Wege Regelarmatur mit einer sehr schlechten Regelcharakteristik gemeint. Wenn überhaupt irgendetwas eingebaut werden soll dann bitte ein Regelventil das seinen Namen verdient und ein passender Motor. Ich selber habe in meinem Haus zwei unterschiedliche Regelkreise (1-Rohr und 2-Rohr Heizung Bj. 1968) und benötige dafür natürlich Regelarmaturen weil die beiden Heizkreise nicht kompatibel sind. In einem "normalen" Einfamilienhaus mit einem Heizkreis ist keine Regelarmatur notwendig wenn ein neuer Kessel vorgesehen ist.
Wird ein Brennwertgerät eingebaut muss der vorhanden Mischer ersatzlos ausgebaut werden weil sonst der Kondensationsprozess gestört wird.

Ralf Spleet
Dipl.Ing.
www.hls-planung.de

Verfasser:
Heizi
Zeit: 14.05.2004 08:50:39
0
64124
Hallo Leute ,

es gibt 1000 gründe für einen Mischer und 1000 gegen einen Mischer. Ich mache es in dieser Weise: der Kunde weis eh alles besser , also lass ich mich von Ihm beraten und baue dann die Anlage nach seinen wünschen !! Fazit : Kunde zufrieden , Firma zufrieden und ch habe auch noch anschließend sehr viele Umänderungsarbeiten .....und Nachträge , zu einem Guten Stundenlohn !!! Die wenigsten Kunden geben ja im Nachhinein zu , dass Sie einen Fehler gemacht haben !!

Übrigens , warum lernen wir überhaupt noch einen beruf !!??? Ich setze meine 3 Lehrlinge jeden Tag an dieses Forum un dich muss sagen ... das Ergebins ist gut , nur die Zeugnisse der Berufsschule sind miserabel !! Man sollte auch mal die Berufsschullehrer in dieses Forum schicken,... werde mal gleich unseren Bildungsminister anrufen... einen schönen Tag noch , liebe Kollegen :

gruß : der Heizer

Verfasser:
werni
Zeit: 14.05.2004 09:45:44
0
64125
hallo erstmal,

hab ich das richtig gelesen ??
der kessel ist baujahr 1977 ???
falls das so ist .... bräuchten wir eigentlich nicht über einen mischer sprechen.
aber :
falls es doch ein neuer kessel sein sollte, gehört der alte mischer raus. dieser wäre falls baujahr 1977 mit 99% sicherheit nicht der richtige (bestimmt 1 1/4" oder größer) der regelt die sache nicht im sinne des erfinders.
falls es in der anlage nur einen regelkreis geben sollte, also ausschliesslich heizkörper, die über eine witterungsgeführte kesselregelung beheizt werden, halte ich den einbau eines mischers für nicht notwendig.
die regelung über die heizkurve ist mehr als ausreichend und der kunde hat schon mal ein bauteil weniger zum spielen und verstellen.
so long
bis den mal wieder
werner

Verfasser:
Danny
Zeit: 14.05.2004 10:03:39
0
64126
Hallo Heizi!

Nur 2 oder 3 Gründe gegen den Mischer würden mir genügen, den weg zu lassen. Es wäre halt eine gute Möglichkeit den Badkreislauf extra nur Stundenweise laufen zu lassen, mit etwas höherer Vorlauftemperatur und den Rest der Anlage über Mischer mit niedriger Vorlauftemperatur. Mit dem Argument hab ich meinen Heizungsbauer konfontiert, worauf er gesagt hat, dann mach doch alles auf einen Heizkreis, Vorlauftemperatur hoch und in den anderen Räumen regelt doch das Thermostatventil die Temperatur runter. Bei meinen ersten Handwerkerterminen für ein Angebot hat mir kein einziger Heizungsbauer gesagt, was der Mischer an der Wand eigentlich macht. Jeder hat gesagt, das Zeug da fliegt alles raus. Es ist auch keiner auf die Idee gekommen, mich zu fragen, ob ich einen Stahl- oder Gußkessel will und die Unterschiede erklärt. Angeboten wurden nur Stahlkessel. Warum? Nur weil Gußkessel zu schwer?

Manchmal kriegt man halt seine Zweifel, ob man ehrlich beraten wird, oder nur ne schnelle Mark, (ähh Euro) verdient werden soll, ohne sich groß Gedanken zu machen. Man weis es ja nicht. Vielleicht ist des doch am besten den Handwerker einfach machen zu lassen wie er will.
Aber wer muß sich dann Gedanken über Nachbesserungen machen. Hätte man sich doch vorher infomieren sollen?

Danny

Verfasser:
Danny
Zeit: 14.05.2004 10:12:51
0
64127
@werni

Nene! Da soll natürlich ein neuer Kessel (Guß) rein! Der alte hat es nämlich hinter sich (Kessel läuft aus) 27 Jahre durchgehalten. Da war das Stahlblech noch 6 mm dick! :-)

Warum mischt der Mischer dann nicht richtig (1 1/4" ist richtig!).


Gruß Danny

Verfasser:
Georg Haase
Zeit: 14.05.2004 10:53:00
0
64128
Hallo Herr Struckowitch,

Ihnen muß ich leider uneingeschränkt zustimmen, besonders was den Mischer angeht und das habe ich im Beitrag >Was nun? Mischer oder nicht Mischer?< ausreichend beschrieben.

In diesem Werbeforum für Wolf-Viessmann-Buderus-ElcoKlöckner-Weishaupt-usw haben wir eigentlich nichts zu suchen. Bei der Vielzahl der hier täglich neu dargestellten Probleme mit diesen Geräten und deren Anwendungen können wir leider nicht mithalten und da es dieselben bei uns erst garnicht gibt, können wir dazu auch eigentlich nichts sagen. Und doch stellt sich immer wieder die Frage, wo denn dieser Wust von Problemen mit der sogenannten modernen Heiztechnik herkommt. Wer waren diese von Ihnen genannten Stümper, die diesen, mit Verlaub gesagten, Schrott verbrochen haben? Waren es zuerst die Architekten, gefolgt von sogenannten Haustechnikplanern, die die dicke blaue Brille aufhaben, oder waren es die sogenannten Schrauber mit den silbernen Scheuklappen?

Hier im Forum wird jeden Tag aufs neue um Hilfe gerufen, jeden Tag neue Probleme dargestellt und jedes ist so wichtig, daß es gleich ein neues Thema sein muß, obwohl es schon mehrfach dargestellt wurde. Die Suchfunktion scheint nicht bekannt zu sein? Manchmal stellt sich auch die Frage, ob Fachleute in dieser Branche eher selten sind. Denn woher könnten sonst die vielen Probleme kommen? Frage nur, sind diese bereits vom Hersteller mitgeliefert, oder erst an der Baustelle eingearbeitet worden? Waren es im letzteren Fall dann Heimwerker oder Handwerker? Nichts gegen Heimwerker! Da sind Erstere oft besser als Zweitere und bei manchen Herstellern scheint das Design wohl auch wichtiger zu sein, als die Funktion und der Kundennutzen. Ohne Mischerregelung gehts halt billiger und wer fragt schon nach Wohlfühlklima? Hauptsache warm, nur billig muß es sein. Regeln kann man auch mit dem Fenster.

Es mag sein, daß Mischer die Brennwerttechnik stören und da besonders die Hersteller, Haustechnikplaner und Verkäufer. Gestört wird sie aber besonders durch 60% aller Heizsysteme, die laut Statistik dafür nicht geeignet sind. Gleichwohl wird sie dort eingebaut, oft wider besseres Wissen. Der schnelle Euro ist wichtiger. Da erzählen "Fachleute" ihren Kunden, daß an der Kondensatmenge der Wirkungsgrad des Gerätes abzulesen sei und glauben es sogar selbst. Doch Brennwerttechnik, was ist das? Böse Zungen sagen, es sei die moderne Art zu heizen, bei der man vorn 15% mehr hineinstecken darf um hinten wieder 7% herausholen zu können. Da kommt Freude auf, im Kondensatbehälter.

Gut, daß unsere Kunden (Fachbetriebe) überall in Europa - sogar in Bayern - diese Probleme nicht kennen und deshalb regelmäßig von Erstkunden zu Dauerkunden mutieren.

Ja Danny, Sie haben recht. Manchmal kriegt man halt seine Zweifel, ob man ehrlich und gut beraten wird.

mfg
Georg Haase
Hydro-Energy

Verfasser:
c.trinker
Zeit: 14.05.2004 11:15:38
0
64129
Lieber Werni,

und was machst Du mit dem Schwerkraft-Bad-HK?
Das ist ein unbezahlbarer Zusatznutzen dieser Anlage. Und da ist der große Mischer notwendig. Also, nun was zum Grübeln... Und das muss Mann erst mal dem Kunden sagen: "Und auf das muss du halt verzichten!" Viel Glück.


Liebe Grüße
C.Trinker, Fachinstallateur, Schladming, Austria
christian.dot.trinker@gmx.dot.at Spamschutz: ".dot" löschen

Verfasser:
Harry
Zeit: 14.05.2004 11:20:22
0
64130
@ Herr Haase,
ich würde Ihre Beiträge noch mehr schätzen wenn sie etwas prägnater und dafür weniger polemisch wären... In vielen Punkten gehe ich mit Ihrer Einschätzung konform, zB habe auch ich in Folge eigener Erfahrungen inzwischen große Zweifel am Fachwissen einiger Heizungsbaumeister.

Meinen Nerv haben Sie aber mit der pauschalen Verurteilung der Brennwerttechnik getroffen. Was meinen Sie genau, mit: "Brennwerttechnik... sei die moderne Art zu heizen, bei der man vorn 15% mehr hineinstecken darf um hinten wieder 7% herausholen zu können"?
(wenn möglich bitte prägnant nicht polemisch antworten)

mfG Harry

Verfasser:
Danny
Zeit: 14.05.2004 12:01:34
0
64131
@c.trinker

Genau! Ich als Kunde will doch nur, weil ich nach 27 Jahren meine Heizung erneuere, die Funtkionalität der ganzen Anlage nicht verschlechtern! Und als Nebeneffekt könnt man sogar noch Energie sparen!

Danny

Verfasser:
HSS
Zeit: 14.05.2004 16:44:51
0
64132
Struckowitch, ich kann Ihnen voll und ganz Recht geben,
im Übrigen meine ich, dass die Heizungsbauer früher sich mehr Gedanken machten und noch wussten, was sie tun. Das scheint mir heute nicht mehr der Fall zu sein. Ich bin Heizungsbauer und habe grosse Acht vor den nun pensionierten Kollegen. Vielleicht baue ich deshalb weniger neue Heizkesselanlage als meine Kollegen, zumindest geht die Reklamationsrate bei meinen eigentlich nur Stammkunden gegen null.
Auf den Punkt gesagt, ich lasse eine Regeltechnik wie hier beschrieben natürlich drin, insofern die Bauteile nicht überaltert sind. Natürlich kostet das mehr, wenn die Regeltechnik mit erneuert wird, aber mehr Komfort und Nutzen kosten immer mehr.
Also: Mischertechnik weiter verwenden oder mit austauschen,
( Warum wurde der Stahlkessel übrigens 27 Jahre alt?
Warum knacken Gusskessel schon nach 10 Jahren ?
Antwort: Es war ein/ kein Mischer eingebaut ! )

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 14.05.2004 17:14:29
0
64133
zum Mischer ist ja bereits alles gesagt.

Der Schwerkraftstrang würde ich genauso wieder anschliesen wie vorher...und in 90% der Anlagen läuft er auch wieder ohne Pumpe Firlefanz und Tralala...wie früher...man muß es blos ausprobieren.

Dann gibts auch morgens im Sommer ein warmes Bad...denn bei der WW-Bereitung läuft die Anlage immer noch mit 70 Grad und wenn der Strang erst mal durchgezogen hat...läuft er in der Regel auch.

Pumpe kann man immer noch einbauen. Weniger risikofreudige Zeitgenossen gehen bei und bauen alles schon so auf, dass blos noch eine Pumpe eingesetzt werden muß....aber alle Absperrarmaturen mit *vollem* Durchgang und ja keine Schwerkraftbremse irgendwo verschlampern oder gar ein *modernes Thermostatventil*.......

Gruß
Achim Kaiser


Verfasser:
c.trinker
Zeit: 14.05.2004 18:38:25
0
64134
Hallo @alle
Icke jelobe, dat wa wieda mal kucken mütten, wat Herr Danny dazu sascht. Wat spreschen Sie? Kunden-König-Wunschlos glücklisch?

Liebe Grüße
c.trinker, Fachinstallateur, Schladming, Austria
christian.dot.trinker@gmx.dot.at Spamschutz: ".dot" löschen

Verfasser:
Danny
Zeit: 14.05.2004 21:34:42
0
64135
@Achim Kaiser!

Genauso lass ich es machen! Gleich mit Option auf Pumpe! Mischer wird auch wieder angeschlossen. Wenns wirklich irgendwie nicht funtioniert, die Kupferleitungen sind doch schnell wieder aufgetrennt und umgeklemmt auf einen Kreis ohne Mischer (Glaub ich aber eher nicht!). Wir sprechen hier ja nicht von Unsummen von Investitionen! Die Regelung hab ich eh schon!

Also vielen Dank!

Gruß Danny

Verfasser:
Markus
Zeit: 15.05.2004 13:34:52
0
64136
Hallo Danny,
würde gerne noch ein Wort zum Mischer verlieren.
Grundsätzlich waren die 4 Wege Mischer in den Kreisläufen bei Ölheizungen zur Regelung der Vorlauftemperatur und !!!! der Rücklauftemperatur zum Kessel.
Um dem Kessel eine angehobene Rücklauftemperatur zuzuführen. Sinn hierbei ist und war es die Kondensation im Kessel möglichst gering zu halten (Rost). Heute sind die Kessel alle mit einer sogennten "intelligenten" Wasserführung (z.B "Jet stream" Buderus) im Kessel ausgestattet, die den Rücklauf im "kalten" Bereich des Kessls einführt und dann langsam erwärmt.
Aufgrund dessen stammt dann wohl auch die Aussage der Heizkesselhersteller.
Meine Erfahrung ist allerdings, dass Kessel mit Mischer nach wie vor einiges stabiler und zuverlässiger laufen, und wie ein Vorgänger schon sagte, man auch Unterschiede beim Blick in den Kessel erkenne kann.

Mein Tip: Mischer bleibt
Zirkulation wie Achim Kaiser sagt.

Gruss Markus
Dipl.-Ing.(FH)

Verfasser:
Günter
Zeit: 16.05.2004 10:40:43
0
64137
@Achim:
Viele Heizungsbauer empfehlen aus meiner Erfahrung, den Badschwerkraftstrang zu "entschwerkraften" und aufs "allgemeine Netz"
anzuschließen. Argument: Energieeinsparung.

Ist es nun einfach Ansichtssache oder bist Du tatsächlich so überzeugt von den alten Bad-/WC-Schwerkraftsträngen, dass sie wesentlich mehr Vor-als Nachteile bringen und man sie unbedingt beibehalten sollte?

Grüße
Günter

Verfasser:
KSch
Zeit: 16.05.2004 22:49:33
0
64138
Zum Thema Rücklaufanhebung:

Das einfachste und billigste - aber trotzdem sehr wirksame - Mittel zur Rücklaufanhebung ist das von Martin Havenith empfohlene Dreiwege-Mischventil mit Thermostatkopf und Anlegefühler (z.B. von Heimeier oder Oventrop).

Gruß Klaus

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 16.05.2004 23:14:20
0
64139
Hallo Günter,

in der Regel ist es eine Komfortfrage. Es gibt in der Übergangszeit immer wieder Tage, bei denen es morgens im Bad *unbeheizt* etwas ungemütlich ist. Wer es gewohnt ist, dass da dann *nur* der Badheizkörper heizt...dem fehlt nachher zumindest ne Zeit lang was...

Ich hab Badstränge schon in 4 Varianten angeschlossen....

1. mit gesonderter Pumpe...ist nicht so der Hit, da es meistens keine passende Pumpe gibt für einen Heizkörper...heisst...im schlechtesten Fall pfeift das Ventil.
2. ans allgemeine Netz...ist zwar *sparsamer* aber auch unkomfortabler...
3. reiner Schwerkraftbetrieb...wenns funktioniert...isses ok
4. kombiniert Schwerkraft/auf die Anlage, mit nem simplen Schieberumschaltung...Im Winterbetrieb läuft der HK dann auf die Pumpe und in der Übergangszeit kann auf Schwerkraftbetrieb umgeschaltet werden, wenns gewünscht ist...

Im Grunde ist es Ansichtssache...und teilweise ne Komfortfrage.

Wenn die Leitung eh schon liegt...warum sollte der Komfortvorteil dann auf Teufel komm raus vernichtet werden ?...

Obs Energievernichtung ist...keine Ahnung.

Wer den So/Wi-Umschaltpunkt auf 17 Grad setzt für das Gebäude kann u.U. mehr sparen und deswegen trotzdem morgens ein warmes Bad haben...

Funzt natürlich nur bei Kesseln mit etwas Wasserinhalt...bei nem Brennwertbrüter mit 3 l Wasserinhalt, braucht man sich dadrüber keinen Kopf machen...da gibts keinen Schwerkraftbetrieb mehr.

Nachdem bei uns immer noch jede Menge Ölkessel eingesetzt sind, kommt das Thema allerdings immer wieder auf den Tisch...und natürlich ist es auch immer eine Preisfrage...denn ganz umsonst ist das natürlich nicht, auch wenn sich der Aufwand meistens in Grenzen hält.

Soooooo schlampig waren die alten Anlagen früher nicht...auch die Jungs haben sich nen Kopf gemacht, wie man mit einfachen Mitteln etwas Komfort auf die Reihe bekommt. Wer denkt heute noch an nen Sommerstrang ? ;-))

Gruß
Achim Kaiser

Verfasser:
Georg
Zeit: 17.05.2004 08:22:34
0
64140
Hallo Harry, Polemik ist, wenn jemand unsachlich und beleidigend persönliche Angriffe und Verunglimpfungen betreibt. Hier im Forum leider vielfach anzutreffen, denn es ist ja so schön anonym hier. Doch hier wurde von mir nicht polemisiert, sondern nur das wiederholt, was böse Zungen über Brennwerttechnik sagen. Aber nicht nur diese, auch in einigen Fachzeitschriften war es in den vergangenen Jahren nachzulesen, offenbar aber wirkungslos verhallt und das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben stand. Hier zeigt sich, wie die Werbung der Marktführer durchschlägt und so mancher Fachkollege hat dadurch sein Denken eingestellt und frißt bedingungslos, was ihm diese vorwerfen. Prägnant möchte ich deshalb nochmals darauf hinweisen, was bereits in einigen anderen Themen abgehandelt wurde. Bitte nocheinmal nachlesen in: >Fußbodenheizung? Was ist denn das?< >Was nun? Mischer oder nicht Mischer?< >Plaudereien aus dem Nähkästchen ...< Wir selbst haben uns in den vergangenen 25 Jahren nicht von hochtrabenden Werbesprüchen beirren lassen und viele zeitaufwendige und kostenträchtige eigene Tests und Untersuchungen durchgeführt. Nicht nur auf dem Prüfstand, vielmehr am lebenden Objekt beim Kunden! Einige zigtausende DM und € sind von uns in Forschung und Entwicklung, in viele Vergleichstests und zwei vom Wirtschaftsministerium geförderte Forschungskooperationen mit zwei anderen Unternehmen aus der Energietechnik geflossen. Resümee: >>> Und die Moral von der Geschicht', heize ohne Speicher nicht! <<< Kurz gesagt, unsere Produktpalette ist die Quintessenz der Erfahrungen aus 25 Jahren Energietechnik unter dem Prinzip: Die einfachsten Lösungen sind immer die besten und die intelligenteste Technik ist die, man nicht braucht. Wichtigste Komponente ist immer der Speicher, dem es völlig egal ist, von welcher Energiequelle er geladen wird und welches Heizsystem aus ihm bedient wird. Das ganze aber immer auch aus der Sicht des Kunden! Brennwerttechnik gehört schon deshalb nicht zu unseren Empfehlungen, weil sich in vielen Vergleichstests herausgestellt hat, daß sich gegenüber der Lösung mit Wärmespeicher keine Energieeinsparung ergeben hat, eher das Gegenteil. Der Gipfel der Volksverdummung ist die sogenannte modulierende Brennwerttechnik. Wozu modulierend? Um die Anzahl der Brennerstarts zu verringern, sagen die Hersteller. Aber das hatte doch laut deren bisherigen Aussagen keinen schädlichen Einfluß. Zielsetzung der Modulation: Gleitend angepaßte Kesselleistung an den Wärmebedarf bis hin zu 5.000 Stunden Laufzeit, sagen sie. Bei uns sind Brenner und Kessel, und das können ruhig Blecheimer mit Flamme d'rin sein, 7.000 Stunden kalt. Aus Erfahrungen am lebenden Objekt können wir uns also der Aussage uneingeschränkt anschließen, Brennwerttechnik sei die moderne Art zu heizen, bei der man vorn 15% mehr hineinstecken darf, um hinten wieder 7% herausholen zu können? Das ist jedoch nicht nur unsere Erkenntnis aus der Zeit als wir noch selbst installierten, auch viele unserer Kunden sind durch Vergleiche zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Einige haben die Brennwerttechnik ganz aus ihrem Programm gestrichen oder installieren sie nur noch auf ausdrücklichen Wunsch. Lesen Sie dazu bitte nocheinmal den Beitrag von Berthold Horstmeyer im Thema >Heizung im Pufferbetrieb wirtschaftlicher?< oder >Latentspeicher für Solaranlagebn< Welche Ergebnisse zu erzielen sind, lesen Sie bitte in meinem Beitrag zum Thema >... - Berechnung der möglichen Einsparung?< oder an einigen anderen Stellen hier im Forum. Oder Sie schauen mal rein bei Sirius12, dort gibts eine 24-seitige Broschüre zum Download mit weiteren interessanten Berichten. Richtig ist auch was Achim Kaiser schreibt: >So schlampig waren die alten Anlagen früher nicht...auch die Jungs haben sich nen Kopf gemacht, wie man mit einfachen Mitteln etwas Komfort auf die Reihe bekommt. Wer denkt heute noch an nen Sommerstrang ? mfg Georg Haase Hydro-Energy

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Mischer, ich kanns nicht fassen!
Verfasser:
Georg
Zeit: 17.05.2004 08:22:34
0
64140
Hallo Harry, Polemik ist, wenn jemand unsachlich und beleidigend persönliche Angriffe und Verunglimpfungen betreibt. Hier im Forum leider vielfach anzutreffen, denn es ist ja so schön anonym hier. Doch hier wurde von mir nicht polemisiert, sondern nur das wiederholt, was böse Zungen über Brennwerttechnik sagen. Aber nicht nur diese, auch in einigen Fachzeitschriften war es in den vergangenen Jahren nachzulesen, offenbar aber wirkungslos verhallt und das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben stand. Hier zeigt sich, wie die Werbung der Marktführer durchschlägt und so mancher Fachkollege hat dadurch sein Denken eingestellt und frißt bedingungslos, was ihm diese vorwerfen. Prägnant möchte ich deshalb nochmals darauf hinweisen, was bereits in einigen anderen Themen abgehandelt wurde. Bitte nocheinmal nachlesen in: >Fußbodenheizung? Was ist denn das?< >Was nun? Mischer oder nicht Mischer?< >Plaudereien aus dem Nähkästchen ...< Wir selbst haben uns in den vergangenen 25 Jahren nicht von hochtrabenden Werbesprüchen beirren lassen und viele zeitaufwendige und kostenträchtige eigene Tests und Untersuchungen durchgeführt. Nicht nur auf dem Prüfstand, vielmehr am lebenden Objekt beim Kunden! Einige zigtausende DM und € sind von uns in Forschung und Entwicklung, in viele Vergleichstests und zwei vom Wirtschaftsministerium geförderte Forschungskooperationen mit zwei anderen Unternehmen aus der Energietechnik geflossen. Resümee: >>> Und die Moral von der Geschicht', heize ohne Speicher nicht! <<< Kurz gesagt, unsere Produktpalette ist die Quintessenz der Erfahrungen aus 25 Jahren Energietechnik unter dem Prinzip: Die einfachsten Lösungen sind immer die besten und die intelligenteste Technik ist die, man nicht braucht. Wichtigste Komponente ist immer der Speicher, dem es völlig egal ist, von welcher Energiequelle er geladen wird und welches Heizsystem aus ihm bedient wird. Das ganze aber immer auch aus der Sicht des Kunden! Brennwerttechnik gehört schon deshalb nicht zu unseren Empfehlungen, weil sich in vielen Vergleichstests herausgestellt hat, daß sich gegenüber der Lösung mit Wärmespeicher keine Energieeinsparung ergeben hat, eher das Gegenteil. Der Gipfel der Volksverdummung ist die sogenannte modulierende Brennwerttechnik. Wozu modulierend? Um die Anzahl der Brennerstarts zu verringern, sagen die Hersteller. Aber das hatte doch laut deren bisherigen Aussagen keinen schädlichen Einfluß. Zielsetzung der Modulation: Gleitend angepaßte Kesselleistung an den Wärmebedarf bis hin zu 5.000 Stunden Laufzeit, sagen sie. Bei uns sind Brenner und Kessel, und das können ruhig Blecheimer mit Flamme d'rin sein, 7.000 Stunden kalt. Aus Erfahrungen am lebenden Objekt können wir uns also der Aussage uneingeschränkt anschließen, Brennwerttechnik sei die moderne Art zu heizen, bei der man vorn 15% mehr hineinstecken darf, um hinten wieder 7% herausholen zu können? Das ist jedoch nicht nur unsere Erkenntnis aus der Zeit als wir noch selbst installierten, auch viele unserer Kunden sind durch Vergleiche zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Einige haben die Brennwerttechnik ganz aus ihrem Programm gestrichen oder installieren sie nur noch auf ausdrücklichen Wunsch. Lesen Sie dazu bitte nocheinmal den Beitrag von Berthold Horstmeyer im Thema >Heizung im Pufferbetrieb wirtschaftlicher?< oder >Latentspeicher für Solaranlagebn< Welche Ergebnisse zu erzielen sind, lesen Sie bitte in meinem Beitrag zum Thema >... - Berechnung der möglichen Einsparung?< oder an einigen anderen Stellen hier im Forum. Oder Sie schauen mal rein bei Sirius12, dort gibts eine 24-seitige Broschüre zum Download mit weiteren interessanten Berichten. Richtig ist auch was Achim Kaiser schreibt: >So schlampig waren die alten Anlagen früher nicht...auch die Jungs haben sich nen Kopf gemacht, wie man mit einfachen Mitteln etwas Komfort auf die Reihe bekommt. Wer denkt heute noch an nen Sommerstrang ? mfg Georg Haase Hydro-Energy
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