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Solaranlage
Verfasser:
Mic
Zeit: 31.05.2004 23:50:22
0
67333
Hallo,
ich möchte demnächste eine Solaranlage installieren lassen. Von meinem Installateur habe ich zwei Angebote bekommen.
1. Solaranlage zur Trinkwassererwärmung mit 300l Solarspeicher und 2 Kollektoren (4,1 qm)
2. Solaranlage mit Heizungsunterstützung mit Duospeicher 540/150l Brauchwasserboiler 3 Kollektoren (6,9qm)
Unser Haus hat ca.230qm mit FBH beheizte Fläche. Angeboten wurden Anlagen von "pro solar" aus Ravensbrück. Meine Fragen
kennt jemand hier in diesem Forum die Marke ProSolar und ist diese zu empfehlen?
Lohnt sich der Mehrpreis für Heizungsunterstützung oder sollte man doch lieber nur auf Brauchwassererwärmungsetzen.

Vielen Dank für die Antworten
Michael

Verfasser:
me. Ahrendt
Zeit: 01.06.2004 06:25:00
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67334
Pro Solar gehört zu den Großen und ist eine Qualitätsfirma !

Die Sache mit der Heizungsunterstützung kommt mir ein wenig klein vor für über 200m²... ich würde mind. verdoppeln. Bitte nachhaken warum 2 Koll. 4,1 und drei Koll. 6,7m² haben !

Bitte SUCHFUNKTION benutzen ... das Them wurde bereits ausgiegig "besprochen" .

Verfasser:
Mic
Zeit: 01.06.2004 08:42:29
0
67335
me.Ahrendt,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Der QM Unterschied der Kollektoren kommt zustande,da bei der Brauchwasserunterstützung ECO-Kollektoren (Kleiner,leichter und 2cm dünner isoliert) und bei der Heizungsunterstützung PS2400 HighLine
(sollen größer und leistungsfähiger sein) zum Einsatz kommen.
Die Angebotenen Anlagen sind Komplettpakete die von ProSolar angeboten werden und müssten demnach ja reichen???

Michael

Verfasser:
SolarServiceOsnabrück
Zeit: 01.06.2004 19:21:25
0
67336
Komplettangebot heißt noch lange nicht daß alles inkl. ist.
Hier fehlen bei der Heizungsunterstützung schon 3 Kollektoren.
Wahrscheinlich "nur" günstig...
Michael

Verfasser:
Oliver
Zeit: 02.06.2004 08:48:06
0
67337
Hallo,
möchte auch was dazu sagen :-)
1. 6,9 m² sind def. zu wenig für Heizungsunterstützung,
bzw. wird da nicht viel Unterstützung bei rauskommen.

Sind vielleicht zusätzlich 6,9 m² gemeint ???
Dann wären wir schon bei 11m² insgesamt und das
geht schon eher in die richtige Richtung.

Außerdem fehlt mir hier gänzlich die Diskussion des
Punktes Kollektorart. Bei der diskutierten Fläche von
4/6,9 m² kann es sich wohl nur um Röhren handeln, denn
über Flachkollektoren können wir bei dieser Fläche nicht mehr
zu reden.

Grüsse

Verfasser:
Henning Becker
Zeit: 02.06.2004 09:52:04
0
67338
Hallo Mic,

die Angebote scheinen mir beide nicht sehr fundiert, im Verhältnis zu den Installtionskosten scheint mir die eigentliche Nutzfläche Kollektor zu gering. Ein Duo Speicher ist immer teurer als ein 2 Speicheranlage und hat nicht den Nutzen.

Dein Glauben an dei Hersteller ist gut, leider habe ich immer dass Gefühl das Konplettanlagen nach einem optischen Preis und nicht nach dem Nutzen zusammen gestellt werden.

Gruss Henning Becker

becker@prisma-heizung.de


Verfasser:
Kathi2
Zeit: 02.06.2004 21:42:49
0
67339
PROSOLAR wäre eine Qualitätsfirma...??!!
Auf Hoffis Webseite ist mindestens einer anderer Ansicht
Siehe hier:
http://people.freenet.de/solarkritik/solarLutz20040519.pdf (ca. 900kb)

Und es finden sich weitere Beispiele von
nicht seriöser Werbung von PROSOLAR auf HoffisWebseite
...

Kathi2

Verfasser:
Mic
Zeit: 02.06.2004 22:11:11
0
67340
Hallo,
danke für die Antworten,
@oliver
bei den Kollektoren handelt es sich tatsächlich um Flachkollektoren.
pro Kollektor 2,3 qm macht 6,9 bei drei Kollektoren und das nicht zusätzlich. Das Angebot vom Installateur beinhaltet diese 3 Kollektoren, den Duo-Speicher, das ganze Zubehör und die Installation.

@ Henning Becker
ich glaube garnicht an den Hersteller, das macht wahrscheinlich mein Installateur von dem ich die Angebote habe. Mir geht es auch garnicht um den Preis, ich möchte nur was vernünftiges und vor allem Funktionierendes haben. Da ich den Hersteller nicht kenne wollte ich mich im Forum mal umhören welche erfahrungen damit gemacht wurden und ob sich der Mehrpreis generell lohnt.

Wenn ich das jetzt alles richtig verstanden habe müßte ich 5 Kollektoren mit eienr gesamten Fläche von 11,5 qm und eventuell einen größeren Speicher nehmen und dann würde die Heizungsunterstützung funktionieren oder??
Ist ProSolar jetzt eine gute Firma oder sollte man es doch mit einem anderen Hersteller versuchen. Mitlerweile hat ja wohl auch jeder Heizkesselhersteller seine eigenen Solaranlagen.

Grüsse
Michael

Verfasser:
me. S. Hohwiller
Zeit: 02.06.2004 22:28:53
0
67341
Hallo Mic,

proSolar ist eine Fa. wie jede andere auch. Sie gehört zu den Marktführern.
Wir verbauen Weishaupt Solarsysteme, und wenn`s geht immer mit´Heizungsunterstützung!
Du kannst ja mal auf der von Kathi2 emfohlenen Site schauen was ein "betrogener Solarkunde" so alles anstellt. Ja er meint es ernst.
Informiere dich ausführlich und las dich vorallem von einem "GUTEN" Heizungsbauer, der sein Handwerk versteht beraten.
Weishaupt:
solare Brauchwassererwärmung für 3-4 Personen braucht man 3 Kollektoren a` 2,5m² und einen Bivalenten Speicher mit 300Ltr.
solare Heizungsunterstützung für 3-4 Personen und 250m² braucht man 7 Kollektoren a` 2,5m² und den Energiespeicher WES 900-C
Der Weishaupt WES Energiespeicher hat viele vorteile gegenüber den herkömmlichen Schichtenspeichern.
Informiere dich mal bei Weishaupt. www.weishaupt.de

Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW

Verfasser:
mic
Zeit: 02.06.2004 23:07:11
0
67342
@me.S.Hohwiller (DÜW?),
auf der von Kathi2 empfohlenen Site war ich gerade.
Schade um die Zeit die man auf so einer Website verbringt!!!!!
Ich bin zwar auch nur ein "Dummer" Endkunde aber wer so blauäugig Werbung vertraut ist in meinen Augen selber schuld.
Das Angebot kommt von einem Installateur der meiner Meinung nach sein Handwerk sehr gut versteht. Diese Firma arbeitet jetzt mittlerweile seit 6 jahren bei uns - aber nicht weil die so langsam sind, sondern weil wir uns immer was neues einfallen lassen- und wir sind bisher sehr zufrieden. wo gehobelt wird fallen Späne und wo gearbeitet wird können auch mal Fehler passieren. Wichtig ist für uns das die Fehler erkannt werden und abgestellt werden und nicht irgendwelche Ausreden gesucht werden. Aber ich glaube das ist ein anderes Thema.
Ich werden noch einmal ein Gespräch mit meinem Installateur führen und mir mal genau erklären lassen ob die angebotenen Anlagen funktionieren oder ob er sich nur vertan hat - kann ja mal passieren!

Grüsse
Michael

Verfasser:
Oliver
Zeit: 03.06.2004 10:36:41
0
67343
@all
war gerade auch mal auf der o.g. Seite...

Es ist ein Jammer, daß die Sonne auch für die
Ersteller eines solchen Unsinns scheint !

Verfasser:
Oliver
Zeit: 03.06.2004 11:03:41
0
67344
Anm.:
<<<...mit "Unsinn" meinte ich natürlich
keineswegs den rein arithmetischen background
dieser mathematisch sicher einwandfreien Einwürfe.

Verfasser:
Jochen Scharrer
Zeit: 07.06.2004 12:32:15
0
67345
Ich kann es mir nicht verkneifen und muss hier doch mal ein paar Punkte los werden:
1. Kombispeicher sind aus meiner Sicht Mist für Solaranlagen
Grund 1: Der eingebaute Brauchwasserspeicher hat nur eine geringe Tauscheroberfläche (Außenmantel des eigentlichen Speichers) da er keine Wärmetauscher hat.
Grund 2: Man hat nur die Wahl zwischen Verkalkung und wenig Energieeintrag. Bei Speichertemperatuen über 60°C verkalkt der Speicher schnell, dazu kommt die Legionellenschutzschaltung die in einem Speicher verwendet werden muß (unterstützt die Verkalkung)
Bei Speichertemperaturen unter 60°C habe ich nur einen Speichernutzungsbereich von 50 - 60°C. Könnte ich hier die volle Leistung bis 90°C ausnutzen hätte ich bei einem 500l Speicher einen Nutzungsbereich von ca. 23 kW zur Verfügung, bei 60°C habe ich hingegen nur 5,8 kW zur Verfügung.
2. Pufferspeicher mit Brauchwasserspeicher sind auch Mist:
Vorrangig wird die Energie in den Brauchwasserspeicher transportiert, der kann jedoch wieder nur bis 60°C genutzt werden, der Rest geht dann in den Puffer. Der Puffer braucht aber (bei 500l und einer Grundtemperatur von 30°C) mindestens 11,6 kWh um überhaupt auf Betriebstemperatur zu kommen (das muß ja erst mal an Solarertrag übrig bleiben).Wenn da nicht am nächsten Tag die Sonne scheint hat man zwar viel Energie im System, jedoch keine nutzbaren Systemtemperaturen.
Pufferanlagen werden meist viel zu groß ausgelegt und haben dann meist nur den Energieschluckeffekt weil die Temperaturen nicht hoch genug werden. Des Weiteren können sie die Energie nicht verarbeiten weil sie nicht, nur bedingt oder nur zeitweise schichten.
Auch Schichtenspeicher aus Stahl können kaum anständig schichten (bzw. nicht langfristig) weil die Stahlmäntel Wärme übertragen und die Pumpen im Speicher Strömungen verursachen die man nicht kontrollieren kann. Alles andere halte ich für schöne Märchen.
Ein weiterer Punkt sind die Sanierungskosten. Die Kisten gehen alle mal kaputt weil kein hochwertiges Material verwendet wird, oder sie sind verkalkt oder verschlammt.
Bei der Sanierung wird dann ein schöner Bazen Geld nötig sein...
Ich könnte hier noch seitenweise weitermachen, ich denke aber dass es vorläufig genug ist.
Für Ein- und Zweifamilienhäuser gilt für mich der Grundsatz: Kleiner und effektiver und langfristig denken.
Für diesen Bereich und langfristigere und effektivere Lösungen sind für mich der Consolar (Conus 500) oder der Latento HZ oder Latento HZXXL die guten Lösungen.
Wer aber was wirklich gutes will entscheidet sich für den Latento XXL, Edelstahl und Polypropylen gehen nicht kaputt und der Speicher hat in seiner Größe die besten Leistungskennzahlen.

Verfasser:
me. Ahrendt
Zeit: 07.06.2004 13:14:06
0
67346
... ja danke es hat gereicht ... aber auf jeden Fall Consolar ... klar ...

Ich habe ja nichts gegen überzeugte Installateure ... bin ich auch ... aber so'n bischen den Rest der Welt leben lassen sollte man schon auch können !

Verfasser:
Jochen Scharrer
Zeit: 08.06.2004 08:54:56
0
67347
Ich wollte niemanden auf den Schlips treten, muss mich aber immer darüber ärgern, dass gute Technik so lange braucht bis sie sich endgültig am Markt durchsetzt weil viele leider so eingefahren sind und nur auf den Anschaffungspreis achten.
Ich habe vor 15 Jahren damit begonnen (damals für Holzhausbauer)alternative Anlagen zu bauen und mit Solaranlagen zu kombinieren, möglichst im regenerativen Bereich. Leider haben die Speicher nie richtig funktioniert, ich habe fast alle installiert, auch die ersten Consolar Conus 500 (damals über Klöckner, ZP500 genannt). Bei den ersten Modellen war der Cu- Warmwasserspeicher nicht verzinnt und ich habe die ersten 4 wieder austauschen müssen da die Tauscher Lochfraß hatten. Es haben sich dann auch andere Probleme ergeben, zB. die geringe Warmwasserleistung, bedingt durch den Warmwasserwärmetauscher mit einem Durchmesser von 18mm. Außerdem wird die Verzinnung mit der Zeit ausgespült. Heizungsunterstützung ist beim Conus 500 zwar möglich aber nur über eine Rücklaufanhebung, was zwar auch geht aber mehrere Geräte können nicht angeschlossen werden.
Der Conus 500 verfügt über eine gute Technik, leider wurde hier aber zu sehr auf den Endpreis geachtet und meiner Ansicht nach an der falschen Stelle gespart.
Ich bin ein Latentofan, vor allem vom neuen XXL.
Edelstahl Warmwasserwärmetauscher DN 32mm mit 6,25m² Tauscheroberfläche(hier ist Schüttleistung möglich) und der Tauscher geht auch nicht kaputt. Mehrere Wärmetauscher zur Be- und Entladung des Speichers die in ihrer Positionierung angeglichen werden können und auch unterschiedlich ineinander verschalten werden können. Der Speicher wird praktisch auf das Bauvorhaben zugeschnitten.
Leider ist den meisten noch nicht klar, dass in der modernen Heizungstechnik der Speicher und die zentrale Regelung Herz und Kopf der Anlage sind, nicht mehr der Heizkessel.
Auch die Sanierung ist ein wichtiger Punkt. Der Latento bleibt beim Austausch der Anlage stehen, mit ihm auch die Regelung und andere Komponenten, spätestens hier macht sich ein vernünftiger Speicher bezahlt. Selbst wenn ein anderer Kessel oder eine Wärmepumpe installiert wird, wird die Regelung über den Laptop neu programmiert und auch dieser kann angesteuert werden. Das spart dann richtig Geld.

Verfasser:
Harry
Zeit: 08.06.2004 12:05:01
0
67348
@Mic:
Bekommt die Solaranlge Wärmemengenzähler?
Wieviel solaren Ertrag garantiert der Installatuer?

Harry

Verfasser:
Wolfgang H.
Zeit: 08.06.2004 13:36:30
0
67349
Verehrte Kathi2,
wenn Sie sich mal die Mühe machen, das in Ihrem Posting vom 02.06.2004 erwähnte Dokument (http://people.freenet.de/solarkritik/solarLutz20040519.pdf) etwas genauer anzusehen, werden Sie feststellen dass sich die Unzufriedenheit des gefrusteten Solarkunden gegen das Angebot des ausführenden Installationsbetriebes in Bezug auf die berechnete Montagezeit und nicht gegen den Hersteller des Solarsystems (hier: Pro Solar) richtet.
Ich frage mich, was Sie mit derart unqualifizierter Polemik in diesem Forum erreichen wollen.

Wolfgang H.

Verfasser:
mic
Zeit: 08.06.2004 15:28:47
0
67350
Hallo,
ich hatte nun noch einmal ein Gespräch mit meinem Installateur, wir sind die gnze Problematik einmal von vorne bis hinten durchgegangen.
Jetzt bekomme ich eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung.
6 kollektoren(gesamt 13,8 qm) und einen Schichtenladespeicher 1000/45
Dazu eine Solarregelung die auch die Heizungsanlage mitregelt und einen Wärmemengenzähler integriert hat.
Dank des forums glaube ich eine optimale Lösung für mich gefunden zu haben.


Grüsse
Michael

Verfasser:
oliver
Zeit: 08.06.2004 19:52:02
0
67351
Frage an alle
na da kann ich mit meiner Lösung ja auch zufrieden sein,
denn ich bekomme auch ne heizungsunterstützende Anlage
mit 15,42 qm. (@mic)
Allerdings fasse ich die Regelung meiner Heizung (Vaillant Brennwertkessel für ~160qm FBH) nicht an, sondern regle
Heizung wie eh und je und die Solaranlage getrennt.
So hat mir das mein Installateur geraten.
Weiß hier jemand, ob das taugt ??????

Danke
Oliver

Verfasser:
Peter Bergstein
Zeit: 08.06.2004 20:41:22
0
67352
@Oliver

Ich würde an der Regelung nicht sparen. Eine gute Regelung kann man auf alle Anlagen verwenden, wenn eine Anlage mal kaputt geht.
Und wichtig ist doch das die Solaranlage mit der Heizungsregelung "reden" kann.

Nur so meine Meinung als Regelungsmensch.

Verfasser:
Jochen Scharrer
Zeit: 09.06.2004 00:00:37
0
67353
Absolut richtig nicht an der Regelung zu sparen, am besten eine Zentralregelung die über den Laptop neu programmiert werden kann, sollte die Anlage erweitert, oder saniert werden, kann diese auch beibehalten werden und ein neues Programm aufgespielt werden. Des Weiteren ist eine derartige Regelung auch auf die zusätzlichen Erzeuger und deren Leistung programmierbar. Eine gute Regelung errechnet den Solarertrag und stellt die Wärmeerzeugung darauf ein damit der jeweils maximale Solarertrag in das System eingebracht werden kann. Die Regelung kann mit dem kompletten System kommunizieren, wie Peter Bergstein schon geschrieben hat. Beim Kauf des Kessels kann auf eine Regelung verzichtet werden da diese bereits vorhanden ist und extern vom Kessel installiert wird, somit bleibt sie auch bei der Sanierung erhalten und der neue Kessel ist wieder etwas günstiger in der Anschaffung.

Verfasser:
oliver
Zeit: 09.06.2004 07:03:22
0
67354
@jochen

Danke für den Tip, allerdings sieht´s bei mir so aus, daß meine
Brennwertanlage erst im Dez 2000 eingebaut wurde inkl. witterungs- und
außentemperaturgesteuerter Regelung.
Ich bin schon daran interessiert den Kessel mit Regelung
beizubehalten und die Solaranlage einfach "hinzuzuregeln" über eine
eigene Solar-Regelung ("Sonnenkraft"). Denn hier spar´ ich mir doch den
Aufwand füe ne teure Komplettregelung. Und eine Sanierung meiner Kessel-
anlage steht allemal (hoff ich :o) erst in mind. 10 Jahren an.
Also spräche nur noch der regelungstechnische Vorteil für eine
Komplettregelung, jedoch sagt mir mein Installateur hierzu, daß es "überhaupt" kein Problem sei, die beiden Anlagen getrennt zu regeln. (Vallant Kessel + Sonnenkraft Solaranlage). O-Ton: "Die Heizung regeln Sie
wie bisher und die Solaranlage liefert warmes Wasser dazu"...klingt einfach...kann ich ihm glauben ???

Verfasser:
Kai Dehrmann
Zeit: 09.06.2004 16:25:17
0
67355
@Mic und @Oliver

Glückwunsch zu Eurer Entscheidung, die Fläche etwas größer zu wählen und Eure Heizung damit zu unterstützen.
Wegen der Regelungen würde ich mir keine allzu großen Gedanken machen. Von Mai bis September läuft sowieso nur die Solaranlage alleine und ohne Heizung!
Für viel wichtiger halte ich es, eine Ertragsmessung und einen Log der Temperaturen vorzunehmen. Anhand der Temperaturkurven, auf einen PC übertragen, kann man z.B. sofort erkennen, ob alles richtig funktioniert.

Beispiel : http://www.mmsolutions.com/heizung/solar20052004.jpg

Diese Aufzeichnungen wurden mit einem EEG30 von der "Technischen Alternative" gemacht und auf meinen PC übertragen.
Mit einem Blick kann man das Temperaturgefälle im Puffer sehen ( oben lila, unten grün), den Vor- und Rücklauf kontrollieren (rot und blau), die Kollektortemperatur (hellblau) und den Ertrag in kW (braun). Ganz oben sieht man, wann die Solarpumpe eingeschaltet war. Links neben den aktuellen Werten die aufsummierten Werte des Wärmeertrags in MW und KW.
Von 19:00 bis 21:00 wurden einige Heizkörper aufgedreht, was man gleich an der abfallenden grünen Kurve (Puffer unten) beobachten kann.

Anhand solcher Kurven und Erfahrungen, zusammen mit der sehr wichtigen Wettervorhersage, läßt sich das Zusammenspiel zwischen Solar und Heizung viel besser regeln als mit teueren Universalreglern. Denn ein Temperatur-Aussenfühler der Heizungsregelung kann gar nicht wissen, wie das Wetter wird und ob es Sonnenschein geben wird oder nicht. Da kann nur der etwas vorausschauende Mensch den Brenner schon morgens gedrosselt/ausgeschaltet lassen, um der etwas später eintreffenden Solarwärme den Vorrang zu lassen.

Mit sonnigen Grüßen

Kai Dehrmann

Verfasser:
Peter Bergstein
Zeit: 09.06.2004 20:03:13
0
67356
@Kai Dehrmann,

ich meine keine Universalregler. Die Regler die ich meine sind die die genau so gut sind wie der Programmierer der sie programmiert.
Aber jeder so wie er am besten kann oder Geld hat.

Verfasser:
Kai Dehrmann
Zeit: 09.06.2004 22:16:53
0
67357
@Peter Bergstein

Wie könnte ich denn mit so einem programmierbaren Regler das Problem lösen, ob und wie weit ich morgens von 6 - 9 Uhr meinen Puffer mit dem Brenner fülle ?
Fall A : Die Wettervorhersage sagt Wolken und Regen voraus.
Fall B : Die Wettervorhersage sagt Sonne voraus.

Im Fall B würde ich z.B. den Puffer gar nicht erst füllen und den Brenner nicht anwerfen, wenn es die Raumtemperatur zuläßt.
Im Fall A könnte der Brenner gleich loslegen.

Diese Information, Fall A oder B muß ich doch auf jeden Fall von Hand eingeben, an den Regler oder direkt an den Brenner. Oder ???

Ich habe noch keine intelligente Reglersoftware gesehen, die sich diese Info z.B. aus dem Internet holt.

Oder habe ich da eine Informationslücke ?

MfG

Kai Dehrmann

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Solaranlage
Verfasser:
Kai Dehrmann
Zeit: 09.06.2004 22:16:53
0
67357
@Peter Bergstein

Wie könnte ich denn mit so einem programmierbaren Regler das Problem lösen, ob und wie weit ich morgens von 6 - 9 Uhr meinen Puffer mit dem Brenner fülle ?
Fall A : Die Wettervorhersage sagt Wolken und Regen voraus.
Fall B : Die Wettervorhersage sagt Sonne voraus.

Im Fall B würde ich z.B. den Puffer gar nicht erst füllen und den Brenner nicht anwerfen, wenn es die Raumtemperatur zuläßt.
Im Fall A könnte der Brenner gleich loslegen.

Diese Information, Fall A oder B muß ich doch auf jeden Fall von Hand eingeben, an den Regler oder direkt an den Brenner. Oder ???

Ich habe noch keine intelligente Reglersoftware gesehen, die sich diese Info z.B. aus dem Internet holt.

Oder habe ich da eine Informationslücke ?

MfG

Kai Dehrmann
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