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Foren
Messung der Magnesiumanode
Verfasser:
geierkralle
Zeit: 07.06.2004 19:15:52
0
68674
Hallo,

ich habe eine Solarspeicher PSG750 der Firma Sieger.
Meine Solaranlage hat 12m² und heizt dem Speicher ganz schön ein.
Die Temperaturen gehn im Sommer locker über 80°C.
Nun hab ich gehört dass sich ab 70°C Kalk ablagert. Um das zu verhindern hat der Speicher eine Magnesiumanode.
Die Hat von außen Anschlüsse zum messen. Also mehr so 2 Kontakte.

Was misst man da? Den Wiederstand? Und ab welchen Wert sollte sie getauscht werden?

Oder ist das alles Quatsch und der Speicher verkalkt sowieso.
Wenn nicht? Wie funktioniert das mit der Anode. Chemisch Reaktion?

Danke schon mal im voraus.

Verfasser:
Otto Lüthy
Zeit: 07.06.2004 19:40:15
0
68675
Hallo Geierkralle

Also mit Kalk hat die Anode nichts zu tun. Man nennt diese Anode auch
Opferanode und sie besteht in der Regel aus Magnesium. Sie hat die Aufgabe,
wenn das Wasser Korrosiv ist, das sich eben diese Anode abbaut und nicht
der Speicher angegriffen wird.

Mit freundlichen Grüssen
Otto

Verfasser:
Patrick
Zeit: 07.06.2004 20:14:59
0
68676
Servus Otto,

das Wasser kann nicht korrosiv sein, sondern agressiv. Die Anode hat die Aufgabe wenn sich feine Risse in der Emailleschicht befinden und das Trinkwasser mit dem Stahl in Berührung kommt das es zu keiner Korrosion der Speicherhülle führt. Magnesium ist im Periodensystem unter dem Stahl angeordnet, daduch wenn es zu einer elektrochemischen Korrosion kommen sollte wandern die Ionen zu der Mg-Anode und die Opfert sich dann. Sollte Sie komplett verbraucht sein könnte es sein das die Speicherhülle angegriffen wird und sie zerstört wird.

MfG Patrick

Verfasser:
fuzzy
Zeit: 07.06.2004 21:24:58
0
68677
Hallo,
über die beiden Kontakte kann man den Stromfluß zwischen Opferanode und Speichermantel messen.
Dieser Strom soll z.B. bei Phönix-Solarspeichern größer 0,3 mA sein
Auszug aus den Wartungshinweisen:

11. Wartung
Die Magnesiumschutzanode ist bei emaillierten
Speichern mindestens einmal jährlich auf
volle Funktion zu prüfen und ggf. zu erneuern.
In den PHÖNIX-Solarspeichern ist die Magnesiumanode
in isoliertem Einbau montiert,
wodurch sich folgende Möglichkeiten der
Funktionsüberprüfung ergeben:
Messen des fließenden Schutzstromes
zwischen Anode und Speicherbehälter
Hierzu braucht nur der Kabelschuh am
Anodenkopf abgezogen werden und ein
Strommessgerät zwischengeschaltet werden.
Ist der zwischen Anode und Behälterwand
gemessene Strom größer als 0,3 mA,
fließt ein ausreichend hoher Schutzstrom und
die Anode ist noch nicht aufgezehrt. Ist der
Schutzstrom kleiner als 0,3 mA, ist eine
Sichtkontrolle und ggfs. ein Austausch der
Anode erforderlich. Hierzu wie bei der Sichtkontrolle
(nachfolgend beschrieben) vorgehen.
! Sichtkontrolle der Anoden-Aufzehrung
durch Herausnehmen der Anode
Vor Ausbau der Anode muss der Speicher in
den drucklosen Zustand gebracht werden
und ggfs. soweit Trinkwasser abgelassen
werden, dass es beim Herausschrauben der
Anode zu keinem nennenswerten Wasseraustritt
kommt. Sollte sich die Anode im
Durchmesser auf 1/3 des Originalduchmessers
(= 33 mm) reduziert haben, muss diese
unbedingt durch eine neue ersetzt werden.
Bei Weiterverwendung der Anode darf diese
nur mit Originaldichtung wieder eingeschraubt
werden.
Ein Einhanfen ist nicht zulässig, da
hiervon die notwendige elektrische
Verbindung zwischen Gewindekopf
der Anode und Speichermantel
beeinträchtigt wäre und der Korrosionsschutz
durch die Anode nicht mehr gegeben
wäre. Hieraus entstehende Schäden am
Speicher führen zum Ausschluss der Garantie.

Hoffe das hilft dir weiter.

Verfasser:
Klaus-Peter Matthes
Zeit: 07.06.2004 21:30:45
0
68678
Überprüfung der Anode geht so:

Massekabel von der Anode abziehen und mit Multimeter den Strom (mA) messen. Liegt der über 0,3 mA ist die Anode noch in Ordnung.
Es gibt im Handel hierfür auch Anodentester, die aber auch nichts anderes machen.

Verfasser:
Otto Lüthy
Zeit: 07.06.2004 22:02:04
0
68679
Patrick

Sorry, Du hast natürlich recht. Habe falsch geschrieben

Mit freundlichen Grüssen
Otto

Verfasser:
berndg
Zeit: 08.06.2004 09:03:47
0
68680
opferanode

genau wurde gerade bei uns geprüft und für gut befunden, beginnend bei 1mA und verschleißgrenze 0,3mA (windhager).
dies schon sehr alte technik erlaubt eigentlich die verwendung von (emaillierten) stahlkesseln; um so verwunderlicher die beschwörungen zu kunstsoff und V4A u.a.
die chem reaktionsgeschwindigkeit ist proportional der (ww-)temp .

wobei es auch aktive systeme gibt denen ein strom aufgeprägt wird um die elektrochem korrosion zu vermeiden. z.b bei pipelines
stromsparpotential! ;o)

so ein speicher ist eben auch nur ein mensch;
wenn die persönliche zuwendung fehlt...

mfg berndg

Verfasser:
geierkralle
Zeit: 09.06.2004 10:47:40
0
68681
danke für die vielen antworten.
nur was kann mann nun gegen den kalk tun?

Verfasser:
berndg
Zeit: 09.06.2004 12:52:52
0
68682
a) wie schon gesagt temp runter

b) eine entkalkung mit rückspülung habe ich bei einem freund gesehen und der ist damit zufrieden.

ist nicht billig aber diese fam. hat es nicht bereut, wobei zu anderen themen auch schon mal die aussage eines fehlkaufs kam, daherklingt mir dies vertrauenwürdig.

der kalk wird dabei gegen ein anderes salz ausgetauscht.
für mich nicht vergleichbar heißt es: tee scmeckt besser und die armaturen / dusche lassen sich besser sauberhalten.
abgesehen vom ursprünglichen speicherschutz

mfg berndg

Verfasser:
junker
Zeit: 11.06.2004 07:46:23
0
68683
bei einer chemischen Enthärtungsanlage werde die an dás Wofatit angelagerten Kalziumionen gegen Natriumionén nausgetauscht. das erfolgt mit ganz gewöhnlichem Speisesalz in Form von Tabbs oder Tabletten, also NaCL. Worauf zu achten waär ist, der Grenzwert für NaCl liegt nach der Trinkwasserverordnung bei 150 mg/l, diese dürfen nicht überschritten werden. Das hat folgenden Einfluß, je nach dem wie hoch der Härtegrad des Wasser ist und wie hoch der Wert an NaCl im Trinkwasser ist, danach richtet sich wie weit nach unten man enthärten kann. NaCl hat einen Einfluß bei Kleinkinder und älteren Menschen, Blutdruck und Entwicklung. Eigentlich muß man so etwas einmal durchrechnen, die Werte bekommst du von deinem Wasserversorgungsunternehmen.
MfG Junker

Verfasser:
Markus
Zeit: 11.06.2004 09:35:07
0
68684
Hallo junker,

in der Trinkwasserverordnung ist nicht der Grenzwert von NaCl (Natriumchlorid) sondern von Na (Natrium) begrenzt. Der alte Wert war wie von dir genannt die 150mg/l. Ind der neuenen TrinkWV wurde der Wert jedoch auch 200mg/l angehoben.

Somit ist es theoretisch möglich das Wasser um 24,39°dH zu enthärten, wenn im Rohwasser kein Natrium vorhanden ist!

MFG

Verfasser:
Junker, Enrico
Zeit: 11.06.2004 20:59:30
0
68685
hallo markus,

danke für die info und natürlich hast du recht, es ist natürlich das natrium.

mfg junker

Verfasser:
Markus
Zeit: 12.09.2004 22:18:47
0
68686
ich habe auch mal eine frage zur opferanode...

ich habe einen 160 liter speicher und möchte nun die anode tauschen... soweit kein problem aber kann ich beim anodenkauf was falsch machen? zu groß demensionieren und das wasser wird schlecht??? was kostet so eine anode

Verfasser:
Sukram
Zeit: 13.09.2004 13:30:45
0
68687
Die Länge sollte ungefähr gleich der alten sein, damit die Wandabstände gleich sind. Zu lange Anoden einfach abschneiden.

Die Fassungen sind verschieden, von 1 1/4" bis 20 mm, Außengewinde / Innengewinde,... aber es gibt Adapter für sowas.

Preis... 20-30€?




Verfasser:
Markus
Zeit: 14.09.2004 20:24:33
0
68688
ich habe heute in einer inspektion herausgefunden das noch 3,5 mA fliesen... das währe ja eigentlich genug aber die anode sieht schon ziemlich mitgenommen aus... ich habe mal ein bild gemacht
www.coder-area.de/bild.jpg bitte sagt mir ob ich die wechseln soll oder lass bis sie unter 0,3 mA hat. Diese anode ist seit 12 jahren im speicher!!! wir haben aber auch sehr weiches wasser. (zur info 160 liter brötje speicher nie über 60 grad anode ich 50 cm lang und 30 mm durchmesser)

Verfasser:
Sukram
Zeit: 14.09.2004 20:32:04
0
68689
Die hätt's schon noch getan (schließlich ist sie zum zerfressen da)-wenn Du sie nicht geknickt hättest.

So. Und jetzt stehste da, Deckeldichtung wahrscheinlich hinüber, und ohne neue Anode.

Never touch a running system oder: Misstrau' niemals Deinem Messgerät ;-)

Verfasser:
Cabrio 79
Zeit: 25.11.2006 12:02:42
0
518300
Hallo,

habe einen Wandspeicher 80 Liter der Fa. Brötje, also WS 80 von 2001.
Wollte einmal nach der Anode sehen, aber oben scheint der vorhandene Schraubverschluss ein Entlüftungsventile für das Heizwasser zu sein.

Weiß vielleicht jemand, wie ich den finde ?
Unten sehe ich wohl die elektr. Verbindung.
Aber die Anode wird doch bestimmt von oben befestigt,, oder sollte man wirklich das ganze Wasser ablassen müssen wenn sie doch von unten veschraubt ist ?


Vielen Dank im Voraus.

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