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10.06.2004 13:55:18 |
Hallo Forum, nachdem ich auch schon einige "Nachdichtsitzungen" hinter mi habe, las ich im Forum von o. g. "Verhalten". Ich habe ein Hauswasserwerk (Hauswasserwerk HW 1300 Niro/Niro, von Einhell), mit -11m Brunnenrohr, -5,5m Wasserstand, -4,5m vorhandener (Ruhe-)Saughöhe (Kellerstandplatz, -1,0m), 2 Stück 1" Kunststoffsaugleitungen mit jeweils 2 Rückschlagventilen, im Keller vor einem 1" Gardena-Filter zusammengeschaltet (T-Stück)und noch einem Rückschlagventil. Eigentlich funktioniert auch alles (trotz Baumarkt) ganz gut, nachdem ich alle sichtbaren Undichtheiten in insgesamt je 5 Koppelstellen der 2 Saugleitungen abgestellt habe. Jedoch habe ich bei Wasserentnahme an einer 3/4" Leitung für den Gartenschlauch, im Intervallbetrieb des HWW, immer ca. 20% Luftblasen im Filter, die sicht bar angesaugt werden. Ist das mit weiteren Abdichtversuchen noch wegzubekommen? Oder handelt es sich hier um das "Verhalten", wie im Thema benannt? Gruß Tino
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| | Zeit:
10.06.2004 19:56:38 |
Vermutlich ist es keine Kavitation. Das Wesen der Kavitation ist es, dass Dampfblasen entsthen und im Laufrad der Pumpe wieder in sich zusammenbrechen. Dabei kommt es zu Schäden an den Laufrädern. Hier scheint an einer undichten Verbindung Luft in die Saugleitung einzudringen. Martin Glane
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Verfasser: Peter Brendler | Zeit:
10.06.2004 22:49:59 |
Kavitation entsteht in der Pumpe. Die Luft im Filter vor der Pumpe wird also irgendwo angesaugt, oder aber befindet sich schon als Luftpolster in der Saugleitung. Stichwort ansteigende Saugleitung. Wird die Leitung nicht mit Gefälle von der Pumpe zur Ansaugstelle verlegt, kann sich in einem nach oben geführtem Bogen ein Luftpolster bilden, das schlimmstenfalls zum Ausfall der Pumpe führen kann. Gruß Peter |
| | Zeit:
14.06.2004 13:31:00 |
Vielen Dank für die Antworten, Kavitation ist jetzt soweit verstanden. Zum Luftpolster in der Saugleitung: Unterstellt man mal Dichtheit in der Saugleitung und auch vom HWW her, dann wäre doch dieses Luftpolster irgendwann aufgebraucht!? Weil ich habe selbst noch unmittelbar vor dem Hauswasserwerk, nach dem Filter, ein Rückschlagventil. Das habe ich eingebaut, weil zu beobachteten war, dass sich vom HWW her, gegenüber dem Fusspunktrücklaufventil in der Saugleitung, Druck aufbaute. Damit kam es zur Längenänderung in der Saugleitung, Reiben in der Verrrohrung an der Kellerwand. Jetzt will ich als nächstes einen im Keller am Filter vorhandenen 1/4" (Kontroll-) Gewindeanschluss nutzen, um eine Verbindung mit einem Kompressor herzustellen, um mal "mehr als 10m Saugwassersäule", also z.B. konstant 2 Bar Luftdruck auf das Schlauchsystem zu geben, nachdem ich meine Saugleitung nach oben gezogen und horrizontal ausgelegt habe. Hoffentlich sind dann die vermutlichen Undichtheiten mittels einem "Seifenlaugepinsel" zu finden. Leider kam die Erkenntnis der Tiefdruckpumpe zu spät. Tatsächlich sind die (Baumarkt-) handelsüblichen Konstruktionen/ Materialen zum Saugschlauch bei weitem nicht anwendersicher bzw. "zu ende gedacht" Gruss Tino
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