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Küchenabfallzerkleinerer?
Verfasser:
Tini
Zeit: 16.06.2004 22:58:41
0
70304
Hallo zusammen,

wer hat Erfahrung mit Küchenabfallzerkleinerern?

Meist kennt man ja die Dinger aus den amerikanischen Filmen. In Deutschland hat man das nicht so oft, oder?

Mir ist das Gerät von Sinkmaster bekannt (vom Prospekt). Es soll durch die zerkleinerten Küchenabfälle, im Prospekt steht bis zu kleinen Geflügelknochen!, die Abflußrohre freihalten; weil kleine Körner den Dreck mitnehmen????
Ist das wirklich so?

Das wäre gar nicht schlecht, weil ich sowieso ein Abflußrohrproblem habe. Küche/Wanne/Dusche an um mehrere Ecken und wahrscheinlich zu flach verlegt - jetzt kommt der Dreck beim Wasser rauslassen in der Küche entweder zur Dusche oder zur Wanne wieder raus!
Chemie hilft sowieso nicht; Wasser- oder Luftdruck würde laut Installateur nicht funktionieren, weil nicht alle Öffnungen verschlossen werden können (Überlauf in Wanne und Küche). Und der Dreck hängt irgendwo dazwischen!

Hat jemand noch einen Tip für mich, zwecks Rohrreinigung? Der Installateur meint, da müssen wir wohl direkt ans Abflußrohr - das heißt Wand aufhacken!

Danke.

Verfasser:
Fritz Poggenklas
Zeit: 16.06.2004 23:04:12
1
70305
Lass es, Abfluß und Mülleimer sind zwei verschiedene Dinge und wenn ich es noch richtig im Kopf habe lt. DIN sogar verboten.
Nicht immer alles glauben das in der Werbung steht.

Gruß Fritz

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 16.06.2004 23:11:03
1
70306
@Fritz

du hast es richtig im Kopf...die Dinger sind bei uns nicht erlaubt.
Eine Abflußleitung ist kein Mülleimer...

...zudem, wer will schon den Ratten und sonsigen Nagern den Weg zum eigenen Haus zeigen...und die sind da schnell dabei...wenn ständig *Futter* angeboten wird.

Gruß
Achim

Verfasser:
berndg
Zeit: 17.06.2004 09:17:53
0
70307
@ tini

schau bitte in die Satzung eures Ver-,Entsorgungsunternehmens.
bei uns gab es gerade eine neue. daher sehr gut in erinnerung. und wie schon gesagt verboten.

mfg berndg

Verfasser:
Ena
Zeit: 30.06.2004 15:47:04
0
70308
sind nicht überall "verboten" - kann jede Gemeinde/Stadt selbst entscheiden.
Bzgl. Ratten - im Gegenteil - Komposthaufen, Biotonnen usw. ziehen diese und viele andere unangenehme Viecher an - der Abfallzerleinerer sorgt für extrem kleine Partikel, die Ratten nicht mehr als Nahrung ansehen und somit werden diese auch nicht angelockt.
Darüber gibt es schlaue Studien.

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 30.06.2004 16:20:54
0
70309
Nur fürs Protokoll....

DIN 1986 Teil 1, 2.4 Beschaffenheit des Abwassers
Entwässerungsleitungen dürfen nur der Ableitung von Abwässern im Sinne von DIN 1986 Teil 3 dienen.
Zerkleinerungsgeräte für Küchenabfälle, Müll, Papier usw sowie Handtuchspender mit Spülvorrichtung, bei denen das zerkleinerte Spülgut in die Entwässerungsanlage gelangen kann, dürfen nicht an die Entwässerungsleitung angeschlossen werden.


Es würde mich interessieren ob eine Gemeinde schon den Anschluß in seiner Satzung zugelassen hat.
Mir ist bislang keine bekannt...und wenn ich mir ansehe was in unserem Klärwerk alles *abgefischt* werden muß, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Betreiber auf zusätzlichen Müll keinen gesteigerten Wert legen.
Es reicht schon die gesammte Pallete der Verhüterli, Binden, Tampons, Windeln und der Sonntagsbraten....ich glaube nicht das da auch noch der halbe Hausmüll dazugehören sollte.

Bin mal gespannt ob einer eine Gemeinde kennt, in der das anders gehandhabt wird....

Gruß
Achim Kaiser

Verfasser:
Gunter
Zeit: 09.08.2004 10:37:37
0
70310
ob verboten oder nicht - ich hab uns einen aus USA mit gebracht.
Meine Frau ist begeistert - kein stinkender Abfall mehr und zudem weniger. Kein Entsorgen durch die Toilette (Ratten füttern) mehr.

Ausserdem ersparen wir uns, dass wir den stinkenden ekligen Bio-Abfall ueber 4 Stockwerke zu der noch ekligeren Biotonne schleppen muessen.

PS: Habe erfahren dass der Betreiber unserer Muellverbrennungsanlage glücklich wäre wenn die Leute weniger Feuchtmuell entsorgen wuerden, den dann hätten Sie weniger Umweltbelastung und muessten weniger Energie zuschiessen.

Verfasser:
MarkusS
Zeit: 09.08.2004 11:05:55
0
70311
Wir haben in der Küche in zwei Abläufen die Abfallzerkleinerer von GE eingebaut und sind sehr zufrieden damit (haben allerdings nach wie vor parallel eine Biomülltonne, im Schredder landen wirklich nur die Reste vom tellerabspülen, Kartoffelschalen u.s.w. kommen in die Tonne).

Auskunft des lokalen Wasserversorgers / -Entsorgers (Radolfzell): Keine Bedenken, im Gegenteil, fein zerkleinerter Bioabfall wirkt sich in der Kläranlage positiv aus.

Analoge Information hat vor zwei Wochen ein Bekannter in Reutlingen bekommen.

Gruss
Markus

Verfasser:
Harald K.
Zeit: 09.08.2004 11:10:32
0
70312
Achim,

anscheinend entsorgen die Leute trotz Verbot ihren "Sonntagsbraten" durch das WC. Ist es da nicht besser er wird vorher zerkleinert?.
In dem meisten Fällen hat das positive Auswirkungen auf die Kläranlage.

Harald

Verfasser:
SchredderFan
Zeit: 09.08.2004 14:34:45
0
70313
Hi Tini,

hatte das gleiche Problem! Hab dann einen Küchenabfallzerkleinerer
eingebaut obwohl nicht erlaubt! (Ich hoffe der Müllgeheimdienst
schaut bei der nächsten Hausdurchsuchung nicht unter meine Spüle!)

Ich mich vor dem Kauf schlau gemacht, verschiedene UNI's haben das
Thema Küchenabfallzerkleinerer untersucht (z.B. Uni-Karlsuhe).
Danach wirkt es Verstopfungen des Abwasserkanals entgegen (auch der Rattenplage -Nager mögen keine Suppe)

Ich hatte seit dem Einbau des Geräts keine Verstopfung mehr. (2 Jahre)
Ich erkläre mir das dadurch, dass jetzt nur kleinste Partikel in den Abfluss gelangen, die auch bei kleinstem Gefälle abtransportiert werden können.

Gruss
SchredderFan

PS: Super bequem, Super sauber! Ich kanns nur empfehlen


Verfasser:
Häuslebaur
Zeit: 09.08.2004 14:47:41
0
70314
@MarkusS

Hallo,
Bin auch aus Radolfzell und würde mir auch gerne einen
Küchenabfallzerkleiner einbauen.
Eine Anfrage bei den Stadtwerken brachte keine Klärung,
Haben Sie mir evtl. eine Kontakt Adresse/Tel Nr.

Gruss
Häuslebaur




Verfasser:
Lorenz Möhlmann
Zeit: 16.09.2004 15:58:30
0
70315
Hallo,
bin durch Zufall auf Eure Berichte gestoßen. Ich vertreibe seit ca. einem Jahr Speiseabfallentsorger in Deutschland. Ich habe Deutschlands größtes Angebot mit den günstigsten Preisen. Schaut doch einfach mal in meinen Shop

www.speiseabfallentsorger.de

Bezüglich der Zulassung der Geräte in Deutschland ist zu sagen:

Alle von uns angebotenen Speiseabfallentsorger, sowie die Luft- u. Funkschaltsysteme werden in der Europaausführung (230 Volt / 50 Hz) geliefert, sind selbstverständlich CE-zertifiziert sowie EU zugelassen. Vor Inbetriebnahme der Speiseabfallentsorger sind die Vorschriften des örtlichen Abwasserunternehmens zu beachten


Verfasser:
wpibex
Zeit: 22.10.2013 11:11:29
0
1980341
Hallo,
wir haben eine Komposthorde, aber der Küchenabfall stinkt mir und die
Verkleinerung der schwarzen Tonne reduziert Kosten. Deshalb will ich einen Küchenabfallzerkleinerer (KAZ) einbauen.
Gibt es Erfahrungen?
Bitte keine ökoreligiösen Argumente.

Verfasser:
Ratzeful
Zeit: 22.10.2013 11:41:13
0
1980351
Hallo wpibex,

guck einfach in die Entwässerungssatzung Deines Abwasserunternehmens (ggf. Zweckverband).

dort steht fast immer sowas wie:
"...
(1) Von der öffentlichen Abwasserbeseitigung sind sämtliche Stoffe ausgeschlossen, die die Reinigungswirkung der Klärwerke, den Betrieb der Schlammbehandlungsanlagen, die Schlammbeseitigung oder Schlammverwertung beeinträchtigen, die öffentlichen Abwasseranlagen angreifen, ihre Funktionsfähigkeit oder Unterhaltung behindern, erschweren oder gefährden können, oder die...

(2) Insbesondere sind ausgeschlossen

1. Stoffe -auch im zerkleinerten Zustand-, die zu Ablagerungen oder Verstopfungen in den öffentlichen Abwasseranlagen führen können (z.B. Kehricht, Schutt, Asche, Zellstoffe, Mist, Schlamm, Sand, Glas, Kunststoffe, Textilien, Küchenabfälle, Schlachtabfälle, Haut- und Lederabfälle, Tierkörper, Panseninhalt, Schlempe, Trub, Trester und hefehaltige Rückstände);

2. feuergefährliche, explosive, giftige, fett- und ölhaltige Stoffe..."


Manchen haben für solche Ordnungswidrigkeiten sogar Paragraphen in der Satzung.

Oder Du rufst einfach bei Deinem Abwasserunternehmer an und fragst an, ob es OK ist wenn Du Deine Küchenabfälle in sein Kanalnetz einbringst. Du würdest das Zeug auch kleinhäckseln...

Ist eine einfache Frage und Du bekommst eine einfache Antwort.
Und wenn Dir die Antwort nicht gefällt, dann kannst Du ja versuchen das Abwasserunternehmen von den vielen Vorzügen Deiner Küchenhilfe zu überzeugen...

Das Ergebnis des Gespräches würde mich interessieren.


Gruß Ratzeful

Verfasser:
wpibex
Zeit: 22.10.2013 13:02:03
0
1980391
re ratzeful: Wenn Wissenschaftler neue Ergebnisse erarbeiten, nehme ich das Risiko in Kauf, gegen unklare Satzungen zu "verstoßen".
Wie sonst soll Fortschritt entstehen?
Ehe hier wieder eine ökoreligiöse Diskussion entsteht, empfehle ich diese Diskussion
zu lesen.

Verfasser:
Ratzeful
Zeit: 22.10.2013 14:31:09
0
1980416
Hallo wpibex,

was soll ständig das Gelaber von "ökoreligiös"?

Ich habe die letzten Seiten der Kegebeinschen Dissertation im Querflug gelesen.

Also da kann sich wirklich jeder seine Argumente zusammentragen. Ohne Anpassungen im Klärwerksbetrieb würde das Ganze nicht so optimal laufen.
Aus der Sicht von Abwasserunternehmen/Kläranlagenbetreibern habe ich keine so richtig durchschlagenden Argumente dafür gefunden:

"...Es konnte gezeigt werden, dass der Transport im Kanalsystem unter den Voraussetzungen, die dem Transport der originären Abwasserinhaltstoffe genügen, keine Probleme aufwirft. Höhere Reinigungsaufwendungen im Kanalnetzbetrieb können nicht ausgeschlossen werden..."
Aha, wer soll das bezahlen? Nur die KAZ-Nutzer?

"...Die vorliegenden Untersuchungsberichte und die eigenen Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Mehraufwand im Vergleich zum Status Quo gering, wenn nicht vernachlässigbar ist..."
Naja, jemand wird es trotzdem machen müssen, und wer finanziert dieses Gering bis Vernachlässigbar? Nur die KAZ-Nutzer?

"...Bei einer Entwässerung im Trennsystem lassen sich folglich keine Einwände gegen die KAZ-Nutzung ableiten.
Die Situation stellt sich in Siedlungsgebieten, deren Entwässerung im Mischsystem vollzogen wird, anders dar:
Zusätzliche Gewässerbelastungen durch Mischwasserentlastungen können nicht ausgeschlossen werden. Die Prognose dieser Entlastungsfrachten auf der Basis hydrologischer und hydraulischer Modelle ist sehr komplex und bis heute Gegenstand wissenschaftlicher Arbeiten. Da die KAZ-Nutzung keine Erhöhungen der Entlastungsfrachten und damit verbundenen Gewässerbelastungen nach sich ziehen sollte, wären Anpassungen der Entlastungsbauwerke erforderlich..."

Klingt ja auch nicht nach Kostenschnäppchen-Technologie.

Wenn man eine neue Siedlung und das kommunale Drumherum neu baut, oder ohnehin eine größere Anpassung einer Kläranlage erforderlich wird, dann sind gewisse Vorteile bei Nutzung von KAZs erkennbar.

Ob die Vorteile so großartig sind, daß sich eine Umrüstung lohnt (ökologisch und ökonomisch) ist eher unwahrscheinlich.


Also nochmal,

Du willst Dir was Gutes tun und willst es Anderen als Fortschritt verkaufen. Solche Beglücker mag ich nicht.

Hast Du schon Kontakt mit Deinem Abwasserunternehmen aufgenommen. Sind die auf Grund Deiner "Argumente" auch begeistert?

Im Ernst, frag doch nach, ggf. weist Du gar nicht, daß Du bereits an einem Pilotprojekt teilnimmst.

Berlin Institut 2013: Vielfalt statt Gleichwertigkeit, Was Bevölkerungsrückgang für die Versorgung ländlicher Regionen bedeutet
PDF-Seite 35

Gruß Ratzeful

Verfasser:
Ratzeful
Zeit: 22.10.2013 14:45:19
0
1980423
Verfasser:
Tobias Claren
Zeit: 16.09.2015 21:57:42
0
2269011
Das Thema wird jetzt sehr aktuell.

Es wird jetzt in vielen oder den Meisten Gemeinden/Städten die Biotonnen zu Pflicht werden.
Auch für die, die kompostieren. ob die wollen, oder nicht.
Das ist Gesetz.
Das Gesetz sagt zwar, dass die Gemeinden/Städte es selvbst entscheiden dürfen, aber nur, wenn sie unter einer bestimten Quote Biomüll im Restmüll sind.
Darüber müssen sie die Biotonne zur Pflicht machen.

Der Küchenabfallzerkleinerer wäre eine Altternative.
Gar nicht mal als Ersatz zur Biotonnen-Pflicht, sondern um sie als einzelner Bürger umgehen zu können.
Wer einen KAZ nachweist, der wird davon befreit.

Ich habe das gerade auch mal an den Kreisvorsitzenden der PP Rhein-Ruhr geschrieben.
Er antwortete, das er gar nicht an diese Möglichkeit dachte, es aber vielversprechend sei.
Er wird die Email (Vorteile der KAZ, Nachteile der Biotonne, die Dissertation vom Kegebein etc..) an die Ratsmitglieder in den verschiedenen Kommunen weiterleiten.


Mal ehrlich, welche echten "Argumente" haben die Gegner denn schon?
Das erscheint mir quasi religiös. Die brauchen auch keine Argumente oder echten Fakten.
Solange niemand gezwungen ist es zu nutzen, haben diese Menschen kein Legitimation dagegen zu sein. Ja, keine Legitimation. Das ist nicht "undemokratisch" etc., bei "Legitim" geht es ja nur darum ob etwas zulässig ist.
Es geht darum dass man keinen einzigen sachlichen Grund hat.
Nicht die Umwelt, nicht wirklich die Energie (wenige KW/h im Jahr), nichts.
Im Gegenteil, für die Kanäle wären sie noch positiv (mehr Abwasser).
JEDE Gemeinde/Stadt hat Probleme mit zu wenig Abwasser, und dadurch besdingter Korrosion (schärfer konzentrierter Dreck) und Ablagerungen.



Was evtl. nötige Anpassungen des Klärwerk bei Zunahme der Geräte angeht, die ist kein Gegenargument.
Für die Abwasserbetriebe ist es im Schnitt billiger. Die Anpassungen können zum Teil nach und nach erfolgen.

Verfasser:
Leznik
Zeit: 26.10.2015 06:31:40
0
2286136
Zitat von Tobias Claren Beitrag anzeigen
Mal ehrlich, welche echten "Argumente" haben die Gegner denn schon?

Ganz einfach, kompostierter oder vergohrener Biomüll enthält große Mengen an (teuren) Pflanzennährstoffen (v.A. Phosphatverbindungen). Faulschlammreste aus der Kläranlage dürfen aufgrund der Belastung mit Medikamenten, Hormonen und Schwermetallen aber nicht auf Felder ausgebracht werden.

Wenn also große Mengen Bioabfall in die Kläranlage gehen, fehlt Dünger für die Landwirtschaft. Das ist teuer und ökologisch sehr problematisch (auch wenn das ja Religionsbeding egal zu sein scheint...).

Außerdem steigen die Mengen (und damit die Kosten) für das Deponieren der Faulschlammreste natürlich ebenso.

Wie schon geschrieben sind Mischsysteme ein zusätzliches Problem. In Mischsystemen gehen regelmäßig ordentliche Mengen ungeklärtes Abwasser direkt in die Flüsse. Sind hier noch mehr Nährstoffe enthalten, geht dem Leben im Fluss schnell die Luft aus. Das ist natürlich nur ein "Ökoproblem".

Einfach mal KAZ im großen Umfang erlauben, ist also eine der vielen nicht zu Ende gedachten Stammtischideen...

Verfasser:
muscheid
Zeit: 26.10.2015 07:34:53
0
2286148
Immer wieder dieser Amimist...

Abflüsse sind nicht zur Entsorgung von Biomüll geeignet. Weder im Haus, noch auf der Straße. Schon heute müssen Stassenabflüsse gespült werden, da zu wenig Wasser durchläuft und sich Feststoffe absetzen. Biomüll würde das noch verstärken.
Für Biomüll gibts entweder den Komposthaufen im Garten oder ne Biotonne (bei und schon seit über 15 Jahren).

Verfasser:
Martin24
Zeit: 26.10.2015 08:49:17
0
2286178
Zitat von Tobias Claren Beitrag anzeigen
Der Küchenabfallzerkleinerer wäre eine Altternative.
Gar nicht mal als Ersatz zur Biotonnen-Pflicht, sondern um sie als einzelner Bürger umgehen zu können.
Wer einen KAZ nachweist, der wird davon befreit.


Wer einen KAZ hat soll von der Biotonnepflicht befreit sein, wer selbst im Garten kompostiert nicht? So einen Unfug kann sich eigentlich nur ein KAZ-Hersteller ausdenken ...

Das Argument mit den Abwassermengen ist genauso hanebüchern.

Hast Du ansonsten jetzt schon genug Argumente gegen KAZ bekommen? Reicht das als Legitimation, sie nicht zuzulassen?

Grüße
Martin

Verfasser:
diggerbarnes
Zeit: 26.10.2015 09:49:13
0
2286205
Also ich habe einen Abfallzerkleinerer in meiner Küche und kann es wärmstens empfehlen.

Ein Komposter steht draussen, auch dieser wird voll, trotz Zerkleinerer.

Kein Mensch wird jeglichen Biomüll durch den Zerkleinerer jagen, sondern eher Essenabfälle.

Wer hat noch nicht zb. irgendwelche Kartoffelreste mit der Gabel in den Ausguss gedrückt ???

...ich glaube...JEDER, genau dafür ist der Zerkleinerer, der nimmt dann auch gleich die Fettschwarte vom Braten mit :-)

Viele Grüsse
chris

Verfasser:
Martin24
Zeit: 26.10.2015 10:42:51
0
2286231
Zitat von diggerbarnes Beitrag anzeigen
der nimmt dann auch gleich die Fettschwarte vom Braten mit :-)


Na da freut sich die Kläranlage aber ganz besonders.
Da wäre ja noch die Entsorgung über den Restmüll sinnvoller, dann brennt der wenigstens.

Die Fettschwarte vom Braten landet bei uns zusammen mit Knochen in der nächsten Suppe, Was nach dem Auskochen übrig bleibt dann aber auch eher im Restmüll als im Kompost.

Grüße
Martin

Verfasser:
diggerbarnes
Zeit: 26.10.2015 11:37:21
0
2286246
...na dann guten Appetit, wenn die Essensreste vom Teller von zb. Gästen in der nächsten Suppe landen :-)

Die Schwarte bekommt meist auch der Hund...war ja nur als Beipiel gedacht...

Viele Grüsse
chris

Verfasser:
Martin24
Zeit: 26.10.2015 11:41:51
0
2286248
Bei uns gibt es praktisch keine Essensreste. Dafür koche ich zu gut ... ;-}

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Küchenabfallzerkleinerer?
Verfasser:
Martin24
Zeit: 26.10.2015 11:41:51
0
2286248
Bei uns gibt es praktisch keine Essensreste. Dafür koche ich zu gut ... ;-}
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