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Alle
Foren
Wärmepumpen – Fluch oder Segen?
Verfasser:
Redaktion HTD
Zeit: 01.02.2008 00:00:00
0
806096
Vor kurzem stellten wir im HaustechnikDialog einen Fachbeitrag des Dipl. Ing. Hans-Jürgen Seiferts zur Wärmepumpentechnologie vor. Die Redaktion hat darauf einen interessanten Leserbrief erhalten, den wir unseren Lesern vorstellen möchten.


Verfasser:
J.B.
Zeit: 01.02.2008 06:15:18
0
806125
Hallo zusammen

"Strom kommt sowieso ins Haus, drum nutze es aus"

Was nur Spaß.......

Ich persönlich glaube ja auch das nur "geizige Optimierungsvernatiker" bei optimalen Vorraussezungen (Isolierung/Lüftung/Heizungssystem) eine Wärmepumpe "wirtschaftlich" eingestellt bekommen.

Der "gesunde Menschenverstand" verbietet es einem doch wohl zu glauben, das es wirtschaftlich ist, IRGENDWO Wärme zu produzieren, aus dem dann Strom gemacht wird, wieder in Wärme zu verwandeln.

Selbst mit akzeptablen Leitungsverlusten....

mfg J.B.

PS. Der Weg kann nur dahin gehen "noch" weniger Energie zu verschwenden, die man CO2 neutral erzeugt.

Verfasser:
wpibex
Zeit: 01.02.2008 06:33:44
0
806126
Hallo,
wenn man einem Ökospiel-Lobbyisten medialen Platz bietet,
kommt eben nur DEformation (Gegenteil von INformation) heraus.
1. Der SWP-Tarif im Lande des auTors beträgt im Mittel 11,5 €cent/kWh
und enthält > 3 €cent/kWh Ökospielabgaben. Der richtige Vergleich zur Pelletsheizung
wäre daher 8,5€cent/kWh. Auf der Basis des reinen NT-Tarifs: 9-3 ~ 6 €Cent/kWh kostet
die kWh Wärme mit einer Wärmepumpe bei JAZ~ 4 nur noch rund 1,5 €cent/kWh.
2.solare Wärmegewinnung in der Hauptheizzeit Nov.-Februar wird niemals die Investitionen rechtfertigen.
3. Die Immissionen von dezentralen Feuerstätten, wie hoch auch immer, geteilt
durch die Nullemission von nuklearen + Hydro-KWs, streben eben gegen unendlich.

Konkret: meine geothermisch+ nuklear/hydro erzeugte kWh Wärme kostet aktuell 2,4 €cent/kWh.
Mit einem Tagesspeicher, der in Planung ist (und bei allen Solargedönsen sowieso nötig ware),
wird die kWh Wärme weiter auf 1,8 €cent sinken.

schön warm und preiswert wünscht
Lothar

Verfasser:
Idealist
Zeit: 01.02.2008 06:35:07
0
806127
Hätte man die Fehler nicht vorher verbessern können?

Verfasser:
J.B.
Zeit: 01.02.2008 06:47:24
0
806129
Hallo

Wenn man mit subventioniertem Strom rechnet.....

Ich will mein Gas auch Nachts billiger haben (mit zB Pufferspeichern) brauche ich dann am Tag keins.

ODER man streicht den NT-Tarif Ersatzlos (oder hört wenigstens auf sich seine WP damit "schön zu rechnen").

mfg J.B.

Verfasser: georg Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Beitrag entfernt. Grund: Werbung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
wpibex
Zeit: 01.02.2008 06:53:50
0
806133
Hallo JB,
schon mal was von Marktgesetzen gehört?
wenn nachts weniger Strom verbraucht wird,
die Kraftwerke aber weiter betrieben werden,
dann ist der Strom am Markt eben weniger wert.
Deshalb ist der NT-Tarif keine Subvention,
sondern eine vernünftige Folge von Marktgesetzen.
Die Nachtspeicherung in hohen Wasserseen ist teurer
als der NT-Tarif.

schön warm wünscht
Lothar

Verfasser:
JoRy
Zeit: 01.02.2008 06:57:19
1
806134
Der Artikel zeigt einizg und allein wie wenig Ahnung von WP Technik der Autor hat.

Die Kombination von Solaranlagen mit WP-Trechnik soll ja gerade nicht wie der Autor
beschreibt in den Sommermonaten in denen die Solarthermie gut erntet die JAZ verbessern,
-offenbar kennt er auch nur Hochtemperatur-Sommer-Warmwasser-Solaranlagen-,
sondern gerade in den Übergangszeiten die Solarausbeute verbessern indem die
die dann zu niedrigen Kollektortemperaturen angehoben und nutzbar gemacht werden.

Sobald das durch eine WP mit üblicher COP von 3,5-4 geschieht wird der objektive
Solarertrag von der BAFA "Norm" von ca. 525 kWh/m² a um 30-50% verbessert.

Nun sollte der Autor nur noch die Grundrechenarten beherrschen können um zu addieren
wie viel ökologischer dann Solarthermie wird und wie effizient der WP Stromeinsatz dann wird.

Hier ist wieder mal die Schwarzwälder Pellet-Lobby am Werk gewesen die von WP keine
Ahnung hat , aber mit diesem Halbwissen ihren Umsatzeinbruch der Kaninchenköttel
beheben will.

Wenn jemand WP-Technik allgemein kritisiert, dann sollte er soviel davon kennen, dass
einzig folgende Tatsachen zu den praktisch umgesetzten Anlagen mit Frustergebnissen
geführt haben.
1. Der deutsche Heizungsbauer ist per Ausbildung mit WP Technik völlig überfordert
und muss in hilfloser "Betreuung" durch den WP-Hersteller diesem blind vertrauen.
2. DIE WP-Hersteller allgemein haben ca. 30 Jahre den Zug verschlafen auf den sie zu
spät wieder aufgesprungen sind.
Damit sind sie 3.) zusammen mit der breiten Masse Opfer von 20 Jahren negativer
PR-Manipulation und Polit-Koruption durch die deutsche Stromwirtschaft , die WP`s
blind bekämpft haben bis kaum mehr knowhow verfügbar war.

Um wirklich Objektivität in diese Fragen zu bekommen muss endlich eine interdisziplinäre
Zusammenarbeit von Kälte-Klima- und Heizungstechnik real stattfinden.
Außerdem könnte schon lange WP-Heiztechnik auf dem Kostenniveau von Kühlmöbeln
gebaut werden und mit den gleichen Energieeffizienz-Bewertungen und alles würde
transparent.

Aber dafür ist sowohl der deutsche Verbraucherschutz wie allgemein die Politik zu blöd.

Deutschland als Herkunftsland der WP-Technik könnte schon lange als Standart im COP-
Bereich von > 5 arbeiten um JAZ von > 4 zu garantieren.

Wenn dann diese Sauerland Kritiker helfen würden, dass in D Strom aus Kraftwerken
mit Wirkungsgraden von > 50% wie wir sie nach China liefern auch bei uns hergestellt wird,.
dann wäre die Öko-Bilanz unstreitbar immer positiv und die Ökonomie auch.

Seit mehr als einer Generation hätte eine fachkundige Industrie und Politik dem
Verbraucher erklären und auch vorschreiben können seine Heizung mit maximal 35-40°
Systemtemperatur zu betreiben.
Dass die gesamte Branche von Politik über Industrie bis in Kammern und das Handwerk
60-70° als "Niedertemperatur" definiert um Volksverdummung zu betreiben , so wie
Brennwert Wirkungsgrade von 110%, um danach diesen derart verdummten Kunden dann
für ihren Hochtemperatur Bedarf WP-Technik anzudrehen, darin allein liegt doch die Crux
der Schamlosigkeit , wenn sich Dummheit mit Habgier gepaart hat.

Gruß JoRy

Verfasser:
wpibex
Zeit: 01.02.2008 07:12:25
1
806136
Hallo,
hab mir mal den "Vergleich" reingezogen.
Unter Betriebskosten für die WP werden addiert:
Schornsteinfeger, Wartung 120€ ?
Einspeisung BHKW,.. Nacherwärmung 168€ ?
Ersatzteilpauschale 160€ ß
Klar doch, der Schorni wird in Zukunft die Dichtheit der hermetischen Kreisläufe prüfen
und bei großer Kälte wird ein BHKW die "Nacherwärmung" durchführen.

Bei den Investkosten wird der Pufferspeicher (wozu bei FBH ?) auch 3mal so teuer gewählt wie beim Solar/Holzgedöns.

Also liebe Reda, in Zukunft solche Beiträge erst mal selbst lesen und prüfen !

schön warm wünscht
Lothar

Verfasser:
E_nergiesparer
Zeit: 01.02.2008 07:46:39
0
806144
jeder verdreht halt die Fakten so "ein weinig" zu seinen Gunsten, dass das präferierte System das vorteilhafteste bleibt. Die von Herrn Schallenmüller geäußerte Kritik an dem Artikel von Herrn Seifert sehe ich durchaus als gerechtfertigt an, er macht es aber nicht unbedingt besser. So sehe ich auch viele Behauptungen zu Arbeitszahlen eher mit Skepsis, anderseits wird von Herrn Schallenmüller mit einem offensichtlich relativ hoch angenommenen Strompreis und nicht nachvollziehbaren Kosten (siehe voriger Beitrag von WPibex) gerechnet. Die Pelletsheizung wird duch ein Sacksilo kostennmäßig klein gehalten. Nicht jeder will Säcke schleppen. Hier dann besser noch die Lohn-Kosten für einen Sackträger oder Heizer aufschlagen um die Systeme bei gleichem Komfort zu vergleichen.

Sowohl für WP als auch für einen Pelletskessel müssen ein paar Randbedingungen passen, damit das System überhaupt in Betracht gezogen werden kann.

Verfasser:
guter Architekt
Zeit: 01.02.2008 08:34:02
0
806174

JoRy hat sehr gut argumentiert !


Verfasser:
cucwidag
Zeit: 01.02.2008 08:35:03
0
806176
Hallo an alle Diskutierer,
als nicht selbstständiger Heizer und Betriebswirt bin ich gewohnt die DInge leidenschaftslos und ohne die Brille der Hersteller zu bertrachten. Ich habe 2007 mein eigenes heiß ersehntes Einfamilienhaus 126qm gebaut und wollte unbedingt eine Wärmepumpe einbauen. Systemvoraussetzungen ideal: Im ganzen Haus FBH, Vollwärmeschutz, Niedrigenergie.
Meine eigene VOLLKOSTENRECHNUNG (Invest, Energieverbrauch, Energiepreiserhöhung 10%p.a., Wartungskosten, Reinvest) über 30 Jahre hat zu meinem Entsetzen ergeben, dass die Sole WP jenseits der 35 Jahre bezüglich Amortisation liegt. Da ich meinen Zahlen nicht glauben wollte habe ich ein befreundetes Ingenieurbüro um Prüfung gebeten. Dieses Ingenieurbüro beschäftigt sich ausschließlich mit Erdwärme und er hätte mich gerne als Referenzkunden in seiner Nähe gehabt. Er hat meine Zahlen bestätigt.
Wenn die Voraussetzungen systemisch (Dämmung, Energieverteilung ect.) stimmen ist das Einsparpotential einer WP (ca. 50%) einfach vom Ertrag her zu gering um die Mehrkosten zu rechtfertigen. Meine Energiekosten liegen bei ca. 500 Euro p.a. wenn ich 250 Euro sparen kann könnt Ihr euch die Amortisationszeit selbst ausrechnen.
Mein Tipp: Haus für künftige Heizsysteme vorbereiten, systemische Verbesserungspotentiale nutzen (Dämmung/ Fenster/ Dach), günstige (Invest/Betrieb) Heizquelle für die nächsten 10-15 Jahre wählen, dann neu entscheiden.
Viel Spaß noch beim diskutieren.
widag.

Verfasser:
GST986
Zeit: 01.02.2008 08:38:34
0
806178
Hallo,

klar, jeder Vergleich hinkt irgendwie, aber der angeführte Vergleich ist richtig betrachtet gar nicht so schlecht:
- auch eine WP muss gewartet werden
- eine elektrische Nacherwärmung ist auch erforderlich
- der Pufferspeicher ist durch die Nacherwärmung teurer
- ein Sacksilo hat nichts mit Säcke schleppen zu tun (frag Google)

Durch die Vermischung verschiedener Kostenarten in einer Zeile, kann das bei einer schnellen Betrachtung schon mal übersehen werden.

Über die angegebenen Preis kann man natürlich streiten.

Was mir negativ aufgefallen ist:
- Pelletsheizung ist nicht CO2-neutral: Energie für Herstellung, Transport und Hilfsenergie nicht berücksichtigt
- WP ist nicht CO2-frei: Stromerzeugung und der Leitungsverlust nicht berücksichtigt


Gruß GST

Verfasser:
H. Frank
Zeit: 01.02.2008 08:40:28
0
806180
@all

Seine Kernaussage lautet aber, die Effektivit (egal ob ökologisch oder ökonomisch) hängt von der Arbeitszahl ab, und da muss man ihm rechtgeben. Und viele Wärmepumpen laufen weit unter ihrem Niveau, s. a. die täglichen Berichte unzufriedener WP-Heizer. Und dass es nicht an den eigentl. Wärmepumpen selbst liegt, sondern an der Einbindung ins Heizsystem und den ganzen Nebensächlichkeiten, die man hier mit weit schlimmeren Folgen als bei anderen Heizsystemen falschmachen kann, weiss inzwischen auch jeder
Man kann jetzt von diesen Diskussionen halten was man will, aber eine Folge ist gewiss, zukünftige WP-Anlagen werden mit Sicherheit besser laufen.


@Georg

An deiner Stelle, als RWE-Preisträger und hauptberuflicher Heizstabverkäufer (deine E-Direkt-Heizungsangebote lesen wir hier mehrmals täglich), würde ich mich an solchen klimapolitischen Diskussionen nicht so weit aus dem Fenster lehnen.


H. Frank

Verfasser:
Robert Lettermann
Zeit: 01.02.2008 08:46:57
0
806185
Zu Wärmepumpen: In den 80er Jahren hatten wir einen Wärmepumpenboom, der nach dem das Heizöl
preiswerter wurde vorüber war. Nach 10 Jahren waren die meisten Wärmepumpen ausgebaut. Wer einmal
erlebt hat, dass bei einer WP - Anlage mit Tiefenbohrung 130 m 3 x im Jahr die Förderpumpe defekt war, aus dem Haus die 130 m PE Leitung heraus und auf der Straße ausgelegt wurde um die Pumpe zu tauschen , macht sich mit recht Gedanken über die Kosten. Über die Wirkungsgrade ist an anderen Stellen genug gesagt und muß nicht wiederholt werden. Es ist bekannt, dass Trinkwasser auf 65° C min. erwärmt
vorgehalten werden muß, dort haben alle Wärmepumpen Probleme. Es sollte bekannt sein, dass die
Trinkwasserspeicher nicht länger als 5 Minuten im Wassertemperaturbereich unter 50° C betrieben werden sollen. Nun soll einer erklären wie man bei einer Wärmepumpenleistung oder Klein-Heizkessel
schneller als 20 - 25 Minuten die Wassertemperatur im Speicher wieder auf 65° erreicht. Nicht beachtet
wird dabei, dass es normal nicht möglich ist mit den Temperaturen eine Desinfektion der Trinkwasser-
leitungen mit ca. 85° C über einen entsprechenden Zeitraum durchführen zu können. Das Problem der
Legionellenbildung bleibt bei solchen Anlagen außen vor. Wo liegt der Sinn, dass bei Großanlagen in
Krankenhäusern ect. das Legionellenproblem beseitigt werden muß, es aber für z.B. Einfamilienhäuser
keine diesbezüglichen Vorschriften gibt ! Bei Zweifamilienhäusern, wo eine Wohnung vermietet ist, treten
die gesetzlichen Forderungen wieder in Kraft und der Eigentümer haftet. Die unwirtschaftliche Wärme-
pumpe wird durch die Werbekampange der Stromhersteller gesponsort, damit der Absatz und Ertrag auf
Jahre gesichert ist. R.L.

Verfasser:
Woywod
Zeit: 01.02.2008 08:47:09
0
806186
Dem kann ich nicht ganz beistimmen. Ich komme aus Flensburg und wir haben zum ersten einen Nacht und Tag Tarif hier für Wärmepumpen, dieser liegt nachts bei10,77 cent/kwh und Tagsüber bei 13,51 cent/kwh.
Und ich habe draußen genügend Pelletanlagen wie auch Wärmepumpenanlagen laufen um zu vergleichen. Zum einen ist da kaum ein Unterschied in den Investitionskosten zwischen Wärmepumpe und Pellet, zum anderen habe ich bei den Pelletanlagen einen viel höheren Platzbedarf. (wenn ich neu baue muß dieser Raum wie auch der Schornstein mit in die Kalkulation eingerechnet werden) Dann bleiben da noch die Wartungskosten, Schornsteinfegerkosten und das man wie beim Öl darauf achten muß das genügend Brennstoff vorhanden ist. Und es ist ja nett über den Wirkungsgrad der Stromproduzenten zu sprechen, aber sind wir doch mal ehrlich, das erste anliegen der meisten Kunden ist es doch wie mache ich kostengünstig mein Haus warm. Und dann kommt erst der Ökologische Gedanke. Ich hatte bei mir im Haus schon eine Ölanlage und eine Pelletanlage, Habe jetzt eine Wärmepumpe, und möchte diese nicht missen. Ich habe keine Gerüche im Haus, keine Geräusche und habe viel Platz.
Fazit:
Es sollte jeder für sich selbst entscheiden, zu welcher Kategorie er gehört, zu denen für die das Geld wichtig ist, der Ökologische Gedanke oder wie auch immer.

Verfasser:
E_nergiesparer
Zeit: 01.02.2008 08:51:53
0
806189
Danke für die Aufklärung bzg. Sacksilo. Habe mich da irritieren lassen, da Pellets ja auch als Sackware verkauft werden.

Verfasser:
Uli1
Zeit: 01.02.2008 08:53:12
0
806190
NAcherwärmung? Wofür?
Meine WP läuft ohne und ich habe ausreichend warmes Wasser zum Duschen oder Baden.
Wartung? Wofür? Kommt bei dir auch der Kundendiensttechniker für den Kühlschrank?
Selbst den Filter fürs Brunnenwasser kann eich wig drin lassen, brauche keine Abgasmessung und keine Brennraumreinigung.
Wenn was defekt ist, dann kommt ein Techniker, genau wie bei den Gas- oder Ölbrennern. Ich brauche keine Asche entsorgen. Also weshalb hier Kosten draufrechnen?

Es ist klar, dass bei geringem Energiebedarf sich ein teures System nicht rechnet.
Von daher ist klar, daß es zunächst gilt die Dämmung zu verbessern.

mfg

Verfasser:
MichaelHaller
Zeit: 01.02.2008 08:54:21
0
806192
Hallo,

meiner Erfahrung nach sind gerade die Luftwärmepumpen oftmals total der absolute Blödsinn hier in Deutschland. Die Verbrauchswerte/Kosten einiger Kunden sind wirklich erschreckend und wenn die nicht ihren "Sonderstromtarif" hätten, dann währe es noch viel schlimmer.

Problem: Viele Kunden lassen sich von der Industrie echt verarschen - die glauben den schöngerechneten Verbrauchsberechnungen - es gibt im Augenblick echt noch viele schwarze Schafe unter den Anbietern.

Sole-Wärmepumpen sind da schon besser. Haben aber auch ihre Nachteile/Vorteile.
So gibt es z.B. massive Probleme bei der Estrichtrocknung im Neubau bei Sole-Wärmepumpen.
Die schaffen die geforderte Leistung nicht und vereisen im Erdreich.
Eine Estrichtrocknung im Neubau kann man mit Wärmepumpe also nicht realisieren.
Um nur 1 Beispiel zu nennen. Offentsichtlich ist die Technik trotz allem immer noch nicht 100%tig ausgereift bzw. durchdacht.

In dem Bereich der kommenden 15-20 Jahre ist Öl, Gas, Pellets, und Solar die erste Wahl.
Strom ist immer die zweite Wahl als Energieträger für die Beheizung des Hauses in der nächsten Zeit.

Pellets wir immer nur eine "Nischenlösung" sein und auch bleiben.

Gerade Gas sehe ich als Faforit für die zukunft an. Über die bestehenden Gasleitungen können große Energiemengen relativ verlustarm bis in die Häuser traspotiert werden.
Es muss ja nicht immer Erdgas in Zukunft sein - ich denke dabei später an Wasserstoff oder andere Gase.

Gruß

Verfasser:
Idealist
Zeit: 01.02.2008 09:04:32
0
806201
@ MichaelHaller

Hallo,

meiner Erfahrung nach sind gerade die Luftwärmepumpen oftmals total der absolute Blödsinn hier in Deutschland. Die Verbrauchswerte/Kosten einiger Kunden sind wirklich erschreckend und wenn die nicht ihren "Sonderstromtarif" hätten, dann währe es noch viel schlimmer.

Das mag für einige wenige gelten, der Rest des Beitrags ist wie oben schon gesagt, der total der absolute Blödsinn.


Gruß Dietmar

Verfasser:
crax Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 01.02.2008 09:10:56
0
806210
Hallo zusammen,

der Bürger (Kunde) hat in Zeiten sinkender Realeinkommen durchaus andere Sichtweisen auf seine Heizungs- und Warmwasserkosten als Politik und Lobbyisten.
Jedes System hat seine Berechtigung. Leider wird von jeder Seite immer das " Non plus ultra" versprochen. Die Technik wird immer komplizierter und der Kunde hat kaum noch die Möglichkeit der faien Entscheidung - weil fachlich dazu nicht mehr in der Lage. Heute sind es die WP oder Pelletanlagen, vorher die Brennstoffzelle morgen die micro BHKW´s.
Nicht wenige fallen auf die Prospektangaben herein - und dann, sofern es überhaupt bemerkt wird, das böse Erwachen. Fördernd hinzu kommt die " Geiz ist geil" Mentalität.
Ich sehe das wie cucwidag völlig leidenschaftslos und das gilt für jedes angeblich " ideale System".
Die Probleme bei vielen WP Anlagen liegen nicht in der WP selbst, sondern in der Abstimmung mit den Systemkomponenten, dem Nutzerverhalten und dem Baukörper. Diese Einheit ist übrigens bei allen Systemen herzustellen. Macht allerdings viel Arbeit und kostet Geld welches kein Kunde zusätzlich bezahlen möchte. Schon sind wir wieder bei "billig" suchenden Kunden. Es wird ein Haus gekauft oder geplant, schick muss es sein - man baut ja nur einmal das Traumhaus! Hauptsache Erker, Gauben etc..Kein Interesse an den wichtigen inneren, z.B. bauphysikalisch wichtigen Werten. Dann am Ende das Ergebnis- ..ohhh wenn wir das gewußt hätten"!
Inzwischen habe ich dafür kein Verständnis mehr. Man überlege sich, wie viele von der Dummheit der anderen leben!

mfg crax

Verfasser:
Spez8472
Zeit: 01.02.2008 09:37:32
0
806246
Es erscheint doch sehr bedauerlich, dass der deutsche Bundesbürger glaubt ein Recht auf billige Energie zu haben und es hat den Anschein, dass das für viele der wichtigste Entscheidungsgrund für ein Heizsystem ist.

Arbeitszahlen hin oder her, 2,7 oder 4,0. Es ist völlig unwichtig. Fakt ist in der Tat, was das BMU seit Jahren veröffentlicht und leider nun durch gelungene Lobbyarbeit umgekippt ist (siehe MAP 2008).
Strom kommt halt nicht aus der Steckdose, sondern aus billiger Steinkohle aus China und dem Uran-Bergbau. In China bedeutet das rund 20.000 Tote Bergleute pro Jahr. Tendenz steigend, da der Energiehunger nach billiger Kohle in Europa wächst. Aber dies scheint wenig von Belang. Wichtig ist doch die JAZ, oder.

Warum Holzpellets aus regionaler Produktion kaufen, welche CO2 neutral verheitzt werden, die hiesige Wirtschaft unterstützten und Arbeitsplätze vor Ort schafft, wenn es doch mit billiger Steinkohle aus dem anderen Ende der Welt auch geht.

Der deutsche Strom-Mix hat bis 2030 quasi keine Chance nennenswert "grünen" Strom zu produzieren. Wärmepumpen werden diesen Anteil sogar prozentual weiter reduzieren (auch wenn die Gesamtsumme an regenerativen Strom steigen wird). Der Strom verbrauch in Deutschland wird drastisch steigen. Die vier Monopolisten wird es freuen. Der Bürger sorgt für volle Taschen an der Börse und ärgert sich ja doch nur kurzfristig über steigende Strompreise.


China ist der weltweit größte Produzent und Verbraucher von Kohle, rund 70 Prozent seiner Energie erzeugt es aus Kohle. Die chinesischen Bergwerke gelten als die gefährlichsten der Welt. Die Behörden gehen jedoch seit einigen Jahren dazu über, kleinere Minen zu schließen, da in ihnen die meisten Unfälle geschehen. Im vergangenen Jahr kamen nach jüngsten amtlichen Angaben 3800 Bergleute bei Unfällen ums Leben, 20 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Unabhängige Arbeiterorganisationen halten die Angabe für zu niedrig, sie sprechen von fast 20.000 Todesfällen jedes Jahr.

China, der zweitgrößte Energieverbraucher der Welt, ist seit Mitte der 1990er Jahre der weltweit größte Kohleproduzent und -konsument. Die Kohleförderung erreichte mit 1.374 Mt im Jahre 1996 einen Kulminationspunkt und sank von da an auf Jahresproduktionen um 950 Mt/a.

Verfasser:
ManfredK
Zeit: 01.02.2008 09:50:37
0
806254
Moin zusammen,

Leistungs- oder Jahresarbeitszahlen spielen für meine LW-WP-Bivalenz-Anlage seit April letzten Jahres keine Rolle mehr. Ich beziehe Naturstrom und schone durch einen unbedeutenden finanziellen Mehraufwand unsere unmittelbare Umwelt wie schon 14 Jahre zuvor seit Inbetrienahme meiner WP-Anlage.

Wie wäre es, wenn der Gesetzgeber allen WP-Betreibern Öko- oder Naturstrom vorschreiben würde?

WP-Heizungsanlagen würde von heute auf morgen CO2-frei Häuser und Wohnungen erwärmen und gleichzeitig permanent-nörgelnde Wärmepumpenkritiker ruhig stellen.

Daß dafür steuerliche Anreize gegeben sein sollten, versteht sich von selbst.

Schlage vor, alle neunen PKWs ab 200 KW mit einer Heizenergie-Förderabgabe zu belegen.

Über Fluch oder Segen der Autofahrerei sollte man sich meiner Meinung nach sowieso intensiver auseinander setzen als über eine WP-Heizung.

Gruß
Manfred

Verfasser:
Axel_1
Zeit: 01.02.2008 09:56:00
0
806261
"Warum Holzpellets aus regionaler Produktion kaufen, welche CO2 neutral verheitzt werden, die hiesige Wirtschaft unterstützten und Arbeitsplätze vor Ort schafft, wenn es doch mit billiger Steinkohle aus dem anderen Ende der Welt auch geht."

Weil es gar nicht genügend gäbe, wenn das alle täten.

Und das ist das Problem bei der Diskussion. Es gibt keine Heizungstechnik, die alleine in der Lage ist, alle Häuser in Deutschland zu beheizen.

Übrigends läuft die Wärmepumpe im Haus meiner Eltern aus den siebziger Jahren immer noch. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass die mal kaputt war, sie wurde jedenfalls definitv nicht ausgetauscht. Allerdings kann ich mich auch erinnern, dass mein Vater die damals selbst eingestellt hat.

Im übrigen werden gerne schlecht gebaute und gewartete Wärmepumpen aus dem Bestand mit gut eingestellten Öl/Gaskesseln, die im Bestand eher theoretisch vorhanden sein müssten, verglichen. Aber wenn man hier im Forum (und auch bei den Nachbarn mal rumschaut) sollte man die lieber mit den miserabel eingebauten Gas/Ölkesseln vergleichen, die Realität sind.

Gruss
Axel

Verfasser:
R.B.
Zeit: 01.02.2008 09:56:39
0
806263
Sorry, aber anscheinend müssen die Chinesen wirklich für alles herhalten.

Schau Dir mal die Außenhandelszahlen mit China an. China exportiert Kohle vorwiegend in den asiatischen Raum, Japan gehört mit zu den größten Abnehmern. Da aktuell der Eigenbedarf jedoch höher ist als die Produktion, wird keine Steinkohle exportiert. (Ausfuhrstop).

Für Deutschland gibt´s wichtigere Partner für Steinkohle-Importe.

Und was den Preis anbelangt, da gilt immer noch Angebot und Nachfrage, ob bei Steinkohle oder Holz.
Eine Pelletheizung schönrechnen ist genau so unseriös, denn wir müßten um den Bedarf in DE zu decken unseren Import an Holz deutlich steigern. Aus heimischen Wäldern wäre das niemals zu bedienen.

Gruß
Ralf

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Wärmepumpen – Fluch oder Segen?
Verfasser:
R.B.
Zeit: 01.02.2008 09:56:39
0
806263
Sorry, aber anscheinend müssen die Chinesen wirklich für alles herhalten.

Schau Dir mal die Außenhandelszahlen mit China an. China exportiert Kohle vorwiegend in den asiatischen Raum, Japan gehört mit zu den größten Abnehmern. Da aktuell der Eigenbedarf jedoch höher ist als die Produktion, wird keine Steinkohle exportiert. (Ausfuhrstop).

Für Deutschland gibt´s wichtigere Partner für Steinkohle-Importe.

Und was den Preis anbelangt, da gilt immer noch Angebot und Nachfrage, ob bei Steinkohle oder Holz.
Eine Pelletheizung schönrechnen ist genau so unseriös, denn wir müßten um den Bedarf in DE zu decken unseren Import an Holz deutlich steigern. Aus heimischen Wäldern wäre das niemals zu bedienen.

Gruß
Ralf
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