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Foren
Wasser-Wasser-Wärmepumpen : Stromfresser Brunnenpumpe optimieren - 30-80% Einsparungen
Verfasser:
E_nergiesparer
Zeit: 11.02.2008 07:59:31
1
813094
"Handbohrmaschine, Stichsäge, Handkreissäge, Flex und was es noch alles für 230V Betriebsspannung gibt, lassen sich in der Drehzahl mittels Phasenanschnittsteuerung über Triac verstellen. Das sind doch Kondensatormotoren, sonst würden sie nicht anlaufen, da ihnen ohne die zweite Wicklung mit dem Kondensator das Moment fehlen würde."

Da fehlen wohl einige Grundlagen der elektrischen Maschinen. Den Kondensator brauchen nur bürstenlose Drehstromasynchronmaschinen mit Kurzschlussläufer. In den genannten Elektrowerkzeugen sind im Allgemeinen "Universalmotoren" genannte Motoren mit einem Kommutator eingebaut.

http://de.wikipedia.org/wiki/Universalmotor

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromotor#Gleichstrommotor_.28Kommutatormotor.29



Verfasser:
H. Frank
Zeit: 11.02.2008 08:40:21
0
813125
@E_nergiesparer

Ja, da hast du recht.

Und Pumpenmotoren sind Asynchronmaschinen mit Kurzschlussläufer, die bei einphasigem Betrieb einen Kondensator benötigen und die können gedimmt werden. Siehe Solarregelungen mit Phasenanschnittsteuerung, an die eine konventionelle UWP angeschlossen wird.


H. Frank

Verfasser:
RaHu
Zeit: 11.02.2008 08:58:28
0
813136
Zitat
"Handbohrmaschine, Stichsäge, Handkreissäge, Flex und was es noch alles für 230V Betriebsspannung gibt, lassen sich in der Drehzahl mittels Phasenanschnittsteuerung über Triac verstellen. Das sind doch Kondensatormotoren, sonst würden sie nicht anlaufen, da ihnen ohne die zweite Wicklung mit dem Kondensator das Moment fehlen würde."

Nein, das sind keine Kondensatormotoren, sondern sogenannte Universalmotoren, das heißt, es sind eigentlich Gleichstrommotoren mit Kommutator, die aber auf Wechselstrombetreib hin optimiert wurden.

Zitat
"Meine einphasige 230V-Umwälzpumpe hat auch einen Kondensator und lässt sich über Phasenanschnittsteuerung in der Drehzahl verstellen. Was laut Datenblatt dieser Phasenanschnittsteuerung nicht geht, sind Motoren mit Anlaufkondensator, d. h. der Kondensator wird nur kurz während des Startvorgangs zugeschaltet um ein Drehmoment für den Anlauf zu zeugen."

Ja, man kann einen Wechselstom-Universalmotor mit einem Dimmer verstellen, allerdings nur im gewissen Maße, und nicht mit so großer Energieeinsparung wie mit Frequeznumformer, das Drehfeld bleibt ja das gleiche, jedoch erhöht sich der Schlupf. Das wird häufig bei Lüftermotoren, Rauchsaugern so gemacht. Ich hab es auch mit meiner Brunnenpumpe versucht, allerdings sank die Leistungsaufnahme weit weniger als die Fördermenge, und dann ist auch noch der Billigdimmer durchgebrannt.



Verfasser:
RaHu
Zeit: 11.02.2008 09:01:09
0
813138
Es sollte heißen:

Ja, man kann einen Wechselstom-Kondesatormotor mit einem Dimmer verstellen, allerdings nur im gewissen Maße, und nicht mit so großer Energieeinsparung wie mit Frequeznumformer, das Drehfeld bleibt ja das gleiche, jedoch erhöht sich der Schlupf. Das wird häufig bei Lüftermotoren, Rauchsaugern so gemacht. Ich hab es auch mit meiner Brunnenpumpe versucht, allerdings sank die Leistungsaufnahme weit weniger als die Fördermenge, und dann ist auch noch der Billigdimmer durchgebrannt.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 11.02.2008 09:11:14
0
813146
@ Stefan H..

Die SQ-Pumpen gibt es auch als SQE, da ist die Drehzahlregelung mit eingebaut. Gehen tut es also auf jeden Fall, frag mich nur nicht wie. Die SQE zusammen mit dem Steuergerät CU 300 und dem Handbediengerät sind aber sauteuer, deshalb bin ich davon wieder abgekommen. Ein Pumpenhändler, den ich danach fragte, meinte auch die Lebensdauer sei eventuell nicht so gut wie die der SP- Pumpen.
Technische Infos über die SQ und SQE kannst du dir runterladen auf der homepage, folge der Anleitung die ich oberhalb der 2. Abbildung für die Datenhefte der SP-Pumpen geschrieben habe, klick nur SQ und SQE statt SP an.

Grüße
Frank


Verfasser:
WalterN
Zeit: 11.02.2008 09:44:01
1
813171
Für solche Motoren mit Kondensator (Steinmetzschaltung) sollte man besser eine Wellenpaketsteuerung nehmen und keinen Phasenanschnitt oder Phasenabschnitt.
Bei der Phasenanschnitt und der Phasenabschnittsteuerung wird ein Teil des sinusförmigen Spannungsverlaufs ausgeblendet. Dies führt zu teils heftigen Oberwellen und entsprechenden Blindleistungsverlusten im Verbraucher.
Bei der Wellenpaketsteuerung werden ein paar Vollwellen komplett durchgelassen, danach ein paar Vollwellen komplett abgeschaltet. Dies wird häufig mit SolidState Relais gemacht. Sinnvollerweise sollte man für ein paar cent mehr ein Solid State Relais mit Nulldurchgangserkennung nehmen, damit das Relais auch wirklich erst zu Beginn der nächsten Welle einschaltet und nicht etwa mitten im Signal.

Theoretisch müssen genausoviele positive Halbwellen durchgeschaltet werden wie negative, damit keine Gleichstromverluste im Verbraucher anfallen. Wenn man aber die Schalthäufigkeit in einen Bereich von mehreren hundert Millisekunden macht, sehe ich das nicht so eng ;-)

Meines Wissens machen das viele Solarsteuerungen so und auch die elektronisch geregelten UWP.

Verfasser:
wpibex
Zeit: 11.02.2008 09:52:20
0
813174
Hallo,
ich hab mal unsere Brunnenpumpe (P2=550 Watt, C=20 myF) mit einem Energiemesser die erste Minute nach dem Einschalten beobachtet:
In der ersten Sekunde geht die Leistung auf 884 Watt.
Dann geht sie auf ~740 Watt zurück.
Am QN20-Wasserzähler bewegt sich dabei noch nichts.
Erst nach ~ 10 Sekunden fängt das Literrad im QN20 an, sich gemütlich zu drehen.
Nach einer Minute fängt die Leistung an , weiter zu fallen auf endlich ~ 700 Watt.
Interpretation: Bei Stillstand ist die Kurzschlußleistung sehr hoch. Wenn sich die Impeller dann drehen sinkt die Leistung. Wird die Wicklung in der Pumpe warm, steigt der Serienwiderstand und die Leistung sinkt weiter.
Der cos phi ist zu anfang 0,92 und sinkt später auf Werte bis zu 0,88.
Da die Pumpe mit 7 Impellern bestückt ist, erzeugen die einfach einen zu hohen Widerstand.
Mit weniger Impellern würde die Leistung weiter sinken, weil der Schlupf geringer wird.
Im Frühjahr werde ich ausprobieren, wieviel Impeller gerade noch ausreichen, einen Druck von ~ 1 bar zu erzeugen und einen Durchfluß von 3 cbm/h sicherzustellen. (Unser GW-Speigel liegt bei - 6,8 Meter)
Die Regelng mit einem F-Umformer geht sicher. Aber das Problem, daß zuviele Impeller zuviel Reibung erzeugen, wird damit nicht gelöst. Außerdem sind die FUs teuer und müssen auch noch angesteuert werden.
Meine ideale Lösung wäre: gerade genug Impeller und
zwei Kondensatoren per Relais gesteuert.
Ein großer zum schnellen Anlaufen, ein kleiner für den Dauerlauf.

schön warm wünscht
Lothar

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 11.02.2008 09:52:54
0
813175
Hallo Jungs,

ihr gleitet hier sehr in eine Fachdiskussion ab. Für mich Chinesisch.
Dürfte ich euch bitten mal was allgemein Verständliches für den unbedarften Normalanwender zu schreiben?

Welchen Frequenzumrichter brauche ich für die Standardpumpen in einem Leistungsbereich von 0,6 kW elektrisch ? Was muß ich beachten?
Ganz super wäre die Angabe eines konkreten preiswerten Produktes, vielleicht mit Bezugsquelle.

Grüße
Frank


Verfasser:
Tiros02
Zeit: 11.02.2008 12:17:48
0
813261
Hallo fdl,

"Ihr gleitet hier sehr in eine Fachdiskussion ab. Für mich Chinesisch."

Dieser Satz aus Deinem Munde verwundert mich jetzt etwas.
Prinzipiell kannst Du für eine 3-Phasen Pumpenmotor denke ich jeden handelsüblichen 3-Phasen FU nehmen, der mindestens eine Dauer-Ausgangsleistung in Höhe der maximalen Eingangsleistung dieses Motors zur Verfügung stellt. Ich regle meine Grundfos z. B. im Fall des Falles mit einem FU von SEW-Eurodrive. Wenn man von FUs keine Ahnung hat, sollte man sich aber im allermindesten die Betriebsanweisung genauestens zu Gemüte führen. Hab da aber bei Dir keine Bedenken.

Viele Grüße
Tiros02

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 11.02.2008 12:37:17
0
813280
Hallo Tiros02,

danke für die Antwort.
Für mich ist das Wechseln einer Glühbirne ( Energiespar ) das äußerste, was ich an Elektroarbeiten selbst mache.

Also, handelsüblicher FU, 3-Phasen, mit EMV-Filter.
Was die Montage angeht werde ich mich mal an meinen Elektriker wenden.

Grüße
Frank

Verfasser:
Klaus mit Haus
Zeit: 11.02.2008 14:17:27
0
813349

Hallo Frank, hatte ich das weiter oben nicht schon geschrieben? Siehe mal unter gemoteg.de nach.

Verfasser:
Ritterrippo
Zeit: 11.02.2008 15:31:35
0
813408
Hallo fdl1409, Hallo Frank,

meine (künftige) Grundfos CRE 3-5 lässt sich über das Bedienfeld einstellen.

Bei einer Fördervolumen von 2,34 cbm und einer Höhe von 11,1 m (35 Hz) verbraucht sie an
P2 nur 1,27 W und an P1 nur 212 Watt.

Meine alte Calpeda-Pumpe benötigt 750 W an P1 und 550 W an P2.

Die Differenz ist meines Erachtens enorm im Hinblick auf die JAZ und die Förderbestimmungen der BAFA (Berrechnung unter Einschluss der Förderpumpe).

Meine Heliotherm WW-WP hat eine Aufnahme von 1,68 kW zzgl der Födrderpumpen-Strom
und eine Wärmeleistung von ca. 10.8 kW.

Daraus ergibt sich im Falle der Optimierug des Betriebspunktes rechnerisch Folgendes:

WP + alte Förderpumpe Pumpe (Calpeda):

Leistungsaufnahme: 1.680 W + 750 W = 2430 W
Wärmeleistung: 10800 W ./. 2430 = 4.44

WP + Neue Pumpe (Grundfos CRE 3-5 Betriebspunkte siehe oben):

Leistungsaufnahme: 1.680 W + 212 W = 1.892 W
Wärmeleistung: 10.800 W ./. 1.892 = 5.70

Entschuldigung, ich bin gerade vom Hocker gefallen.

So jetzt geht es wieder. Dein hiesiges Thema ist wirklich der Hammer für alle WP-Hersteller.
Meines Erachtens müsssten sie sich verstärkt auch dem Thema Förderpumpe der WW-WP zuwenden und entsprechende Empfehlungen für geregelte Pumpen aussprechen. Die verderben sich doch mit den Energiefressern die JAZ.

Nochmals herzlichen Dank.

MFG Ritterrippo

Verfasser:
E_nergiesparer
Zeit: 11.02.2008 15:49:14
0
813420
„Bei einer Fördervolumen von 2,34 cbm und einer Höhe von 11,1 m (35 Hz) verbraucht sie an
P2 nur 1,27 W und an P1 nur 212 Watt.“

Das Fördern des angegebenen Volumenstroms Wasser bei der Förderhöhe erfordert physikalisch die Verrichtung von Hubarbeit. Bei verlustfreier Förderung ergibt sich eine erforderliche Leistung von 70,7 Watt. Mit geringerer Leistung (1,27 W) ist es schlicht nicht möglich.

Verfasser:
E_nergiesparer
Zeit: 11.02.2008 15:58:08
0
813428
Die Pumpe von WPibex dürfte mit ca 8% Wirkungsgrad noch Verbesserungspotential bieten. Warum wird denn das Wasser im Schluckbrunnen nicht so wieder so zugeführt, dass die saugende Wassersäule des fallenden Wassers mit genutzt werden kann und die Pumpe im Wesentlichen nur Verluste decken muss. Die volle Leistung wäre nur beim Ansaugen erforderlich aber nicht im Betrieb. .

Verfasser:
tegel
Zeit: 11.02.2008 16:07:57
0
813433
Hallo fdl und alle anderen Mitleser,

>Bei den heutigen WP mit Scroll-Verdichter ist es so daß 1° höhere Quellentemperatur die Wärmeleistung >um etwas mehr als 3% erhöht, den Stromverbrauch aber nur um etwa 0,6%. Der Wirkungsgrad steigt >dadurch um 2,5%.

das kann ich bestätigen und das war bei den alten Verdichtern vergleichbar. Bzgl. des schlechteren COPs meiner alten Anlage muß erwähnt werden. dass unsere Fußbodenheizung höhere Vorlauftemperaturen benötigt als heutige. Bei Null Grad Außentemperatur liegt der Vorlauf bei mindestens 36 Grad. Wenn ich da von 30 Grad heutiger Anlagen lese, kann ich nur neidisch werden.

Bzgl. Optimierung s. auch neuen thread.

Gruß
Walter


Verfasser:
fdl1409
Zeit: 11.02.2008 17:35:18
0
813502
Hallo Ritterripo,

sorry daß ich nicht eher geantwortet habe. Habe noch eine Menge Fragen zu deiner Anlage.
Unter anderem habe ich vergeblich die Danfos CRE 3-5 gesucht, nach der du gestern gefragt hast.
Habe schon am mir gezweifelt. Kein Problem ;-)

Habe mir die CRE gerade angeschaut. Genialer Regelbereich, super Wirkungsgrad, glaube die muß ich mir näher anschauen für gewisse Zwecke.

Aber :
habe gerade mal die Grundfos-Sotware bemüht und habe bei den Optionen über Kennlinieneinstellung und Kennlinientyp auf NPSH geklickt, mit folgendem Ergebnis :



Bin jetzt nicht der Pumpenexperte, und mit Saugpumpen hatte ich es nicht so bisher, aber NPSH ist meines Wissens die maximale Ansaughöhe, die man nicht unterschreiten darf, damit es nicht zu Kavitation kommt. Das würde bedeuten daß am Auslegungspunkt der Wasserspiegel nur maximal 66cm unter dem Pumpeneinlauftsutzen liegen darf. Abzüglich Druckverlust im Rohr. Hoffe es liest jemand mit der da Auskunft geben kann.

Grüße
Frank

Verfasser:
Ritterrippo
Zeit: 11.02.2008 17:52:40
0
813516
Hallo Energiesparer,

Für dich noch mal zum nachlesen, damit du nicht nachdenken musst:

Richtig lautet der Satz:
"Bei einer Fördervolumen von 2,34 cbm und einer Höhe von 11,1 m (35 Hz) verbraucht sie an
P2 nur 127 W und an P1 nur 212 Watt."

Das war ein Tippfähler: 1,27 W an P 2 und 212 W an P1.

Das ergibt sich doch bei einigem Nachdenken aus dem Sachzusammenhang, dass hier 127 W
und nicht 1 KOMMA 27 W gemeint waren. Ist einfach ein Komma reingerutscht.

Und jetzt schenke ich dir das Komma.

MfG Ritterrippo





Verfasser:
E_nergiesparer
Zeit: 11.02.2008 18:02:06
0
813525
na dann. Gruß vom Tippfehler-Profi.

Verfasser:
Bernd Schlueter
Zeit: 11.02.2008 18:39:21
0
813546
Ritterpro und Frank. So macht es viel mehr Spaß, sich mit der Materie zu befassen. Ich wurschtele da sonst immer allein herum. So habe ich auch nie erfahren, dass es die die CRE3-5 gibt. Das Ding löst alle meine Probleme. bisher habe ich Heizungspumpen eingesetzt, um vom hohen Stromverbrauch herunterzukommen. Das Ding wird sofort angeschafft. Gleich zweimal. Danke!

Für mich steht eh fest, dass Grundwasser die beste Form Erdwärmequelle ist. Die Tauscher sollten stabiler werden. Sie sind nicht korrosionsfest genug.

Verfasser:
Bernd Schlueter
Zeit: 11.02.2008 19:07:03
0
813564
Freude zu früh. Die Grundfos CRE 3-5 ist keine Tauchpumpe. Was bleibt? Eine SP plus Drehzahlregelung. Das ist ein Trauerspiel, dass es keine vernünftige Pumpe für geringe Fördermengen/Höhen gibt. Werde mich wohl weiterhin mit mehreren eingegossenen Aquarienpumpen trösten müssen.
Die billigen Laugenpumpen haben einen dermaßen guten Wirkungsgrad und so schlechte Lager. Da müsste sich doch endlich was machen lassen?
Es tut sich nichts. In den USA wird eine sehr effektive Solarpumpe hergestellt. Teuer und nicht sehr standfest. Ich wollte schon einen Schöpfbagger bauen oder eine archimedische Schnecke. Die Ägypter waren da direkt fortschrittlich.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 11.02.2008 19:07:57
0
813566
So, hab mal selbst gegoogelt.
Nein, hab das falsch verstanden, kleiner NPSH ist gut, weil die maximale Ansaughöhe dann größer ist.
Kann erst mal Entwarnung geben, Ritterripo, hoffe ich habe dich nicht erschreckt.

Link

Also: maximale Ansaughöhe = Luftdruck ~ 10m minus NPSH am Betriebspunkt minus Druckverlust in der Ansaugleitung minus Dampfdruck der Flüssigkeit ( wenige Millibar ).
Das bedeutet daß die CRE 3-5 eine maximale Saughöhe von vermutlich 8-9m hat. Das reicht für alle Nutzer, bei denen das Grundwasser nicht mehr als diese Höhe unterhalb der Aufstellungshöhe der Pumpe liegt.
Das dürfte einen nicht unerheblichen Prozentsatz der Anlagen betreffen.

Habe eben mal das Datenheft der Pumpe überflogen.
Genial ist der sehr große Regelbereich, der hohe Wirkungsgrad.
Exzellent vor allem daß die Funktionen bereits integriert sind. Habe da ein paar tolle Sachen gelesen.
Unter anderem kann man die Pumpe so wie sie geliefert wird nach Differenztemperatur betreiben.
Das habe ich mir immer gewünscht und habe das auch mehrfach im Forum geäußert. Es kommt nämlich oft vor daß der Wasserspiegel erheblich schwankt, z.B. nach einer Taktpause sehr hoch steht und dann im Zyklus um mehrere Meter fällt. Eine feste Drehzahl, auch eine geregelte, wird dem nicht gerecht. Ich muß auf den tiefsten Wasserstand auslegen, und dann fördert die Pumpe automatisch bei hohem Wasserstand mehr als notwendig.
Ideal ist eine Regelung über Differenztemperatur. Dann kann ich der Pumpe eine Spreizung von 4° vorgeben, die Pumpe braucht dann bei hohem Wasserstand weniger Strom - und spart Wasser, was bei knappen Vorräten oder Versickerungsproblemen sehr wichtig ist.

Aufregende Perspektiven...

Grüße
Frank

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 11.02.2008 19:30:02
0
813584
@ Klaus mit Haus

Ja, hattest du. Bei dem Thema bin ich aber etwas unsicher. Bevor ich eine Empfehlung zur Anschaffung von Geräten gebe möchte ich doch sicher sein, daß alles so richtig ist.

@Ritterripo
Die Rechnung mit der Arbeitszahl habe ich auch gemacht. Und genau deshalb habe ich diesen Faden begonnen. Auf dem Papier müßten Wasser-Wasser-WP viel bessere Arbeitszahlen haben als Solepumpen. Haben sie aber nicht. Der wesentliche Grund dafür ist die Förderpumpe. Bin der festen Überzeugung daß da nicht nur ein großes Effizienzpotenzial liegt, sondern daß dieses auch wirtschaftlich erschlossen werden kann. Auf die Hersteller kann man hier sowenig hoffen wie auf die Brunnenbauer. Nicht mal die Förderpumpenhersteller zeigen ein Engagement, obwohl die davon profitieren würden.


Verfasser:
Thermodynamik
Zeit: 11.02.2008 20:56:13
0
813663
Hallo,

nach alledem ... - sind die Experten sich nun alle einigermassen einig, dass die Grundfos SP 3A-6 (3*400 Volt) mit FU die beste Lösung ist, um mit relativ wenig Energie das Grundwasser zu fördern ? Oder habe ich nun etwas übersehen ? Funkentstörte FUs kosten ja bei E-Bay nicht die Welt ...!

Immer unter der Prämisse, dass der Volumenstrom zwischen 2 - 4m**3/h betragen soll und die zu überwindende Druckdifferenz vom Wasserspiegel im Quellbrunnen bis zum Einlass Schluckbrunnen keinesfalls grösser als 2 bar ist ?

Ich habe bislang noch keine bessere Lösung gefunden.

Grüsse


Verfasser:
Ritterrippo
Zeit: 11.02.2008 21:04:44
0
813672
Hallo Frank (fdl1409), Hallo Energiesparer,

@ Frank fdl1409
1. Erst den "Schreck" verdauen. Jetzt aber mein "Danke schön" an Dich Frank.

Mit deinem letzten Beitrag hast Du recht. Ich möchte nicht zu allen Brunnenbauern "Schnarchnase" sagen. Aber mein Brunni hat wirklich nur davon Ahnung, wie man "ein Loch in den Boden kriegt."

Tut mir leid. Der Brunni hat fast alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.
Hatte wohl bisher keine Brunnen für WW-WPs errichtet.
Er lernt aber durch mich Laien dank Eurer Hilfe. Er ist also empfehlenswert. Bald!

Er war "lieb". Ein netter Mann. Von seinem Fach versteht er was.

Aber die Leitungsverlegung erfolgte im Übergang zweier Wäden "kraftschlüssig".
Einfach eingegipst. Kann jetzt wieder entfernt werden.

Die Calpeda mit 73 dB (A) ist eine Zumutung. Alle halbe Stunde geht der Betrieb los und
dann hört man die Pumpe im halben Haus. Ende des Klavierspielens.

Dann hat er die Pumpe "kraftschlüssig" an der Wand montiert. Keine Schallentkopplung.

Dann diese P U M P E !!! 750 Watt an P1 versauen einem jeden JAZ.

Erinnert mich nicht daran. Danke! In der 8 / 9 KW kommt die neue Pumpe.


2. @ Energiesparer
Jetzt muss ich mich erst einmal bei Dir entschuldigen. Meine AZ wurde angeblich doch
ohne die Förderpumpe gemessen. Das hat mein WP-Partner mir eben gesteckt.
Deine "Kritik" war also hilfreich.

Meine Daten müssen m.E. also richtiger Weise lauten:

Betriebsstunden..................................................50 h
Aufwand Heizung + WW ................................. 115,0 kWh
Aufwand Förderpumpe 50 h x 750 Watt = 37,5 kWh
Gesamtaufwand................................................152,5 kWh
Wärme.................................................................584 kWh
AZ = 3,8 Trauer, schnief

Durch die Calpeda!

Bei Einbau der Grundfos CRE 3-5 optimiert wird es schöner:

Betriebsstunden..................................................50 h
Aufwand Heizung + WW ................................. 115,0 kWh
Aufwand Förderpumpe 50 h x 220 Watt = 11,0 kWh
Gesamtaufwand................................................126 kWh
Wärme.................................................................584 kWh
AZ = 584 ./. 126 4,6 Freude

Wenn ich bedenke, dass wir mit "vier Mann" duschen, finde ich das Ergebnis
für einen Bestandsbau nicht schlecht.

@ Bernd Schlueter
Es gibt unterhalb der CRE 3-5 noch kleinere CRE Pumpe.
Die findest du auf der Seite von Grundfos, wie es Frank fdl1409 beschrieben hat.

1. www.grundfos.de
2. caps anklicken
3. Katalog anklicken
4. Produkte "alle"
5. CRE anklicken (nicht verwechslen mit CR)
6. CRE 1 anklicken
7. Produktbezeichnung CRE 1-3 (oder andere CRE 1-? anklicken)
8. Suchen-Bottom anklicken
9. Erste Produktnummer anklicken
10. Betriebspunkt auswählen (Fördervolumen)

Wenn Du damit nicht hinkommst, dann weiß ich auch nicht weiter.
Allerdings ist das Ding "teuer", ohne Ende!!!

Welche Fördermenge in cbm benötigst Du denn?
Der Verbrauch geht bei der CRE 1-3 bis unter 80 Watt an P1 !!!

MfG Ritterrippo











Verfasser:
fdl1409
Zeit: 11.02.2008 22:25:57
0
813737
Hallo,

verrätst du uns was die CRE 3-5 kostet?
Die SQE, die ich einige Zeit favorisiert habe, kostete mit Regelung ca 1.400 €.

Hab schon wieder was entdeckt. Wenn man die notwendige Fördermenge und die Förderhöhe kennt dann gibt es als Alternative zur CRE auch die ungeregelte CR.
Es gibt eine ganze Staffel von diesen Pumpen mit verschiedenen Fördermengen und Höhen. Die Chance ist gut daß man eine gut passende Pumpe darunter findet.
Schau mal dies :



Ist bei den gewünschten Daten noch minimal effizienter - und wahrscheinlich deutlich billiger.

Diese CR und CRE-Pumpen können - wenn sich das alles bestätigt - überall dort eingesetzt werden, wo der Grundwasserstand nur wenige Meter unter Kellerboden liegt. Sie haben den ganz großen Vorteil daß es für diese Baugruppen Modelle mit nur wenigen Stufen und damit geringer Auslegungsförderhöhe gibt.
Dadurch ist bei geringen Gesamt-Förderhöhen der Stromverbrauch weitaus geringer als bei ungeregelten Tauchpumpen.
Diese können durch Frequenzumformung auf die wirklich notwendige Förderhöhe geregelt werden.

Hey,diese Baustelle macht richtig Spaß;-)))

Grüße
Frank

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Wasser-Wasser-Wärmepumpen : Stromfresser Brunnenpumpe optimieren - 30-80% Einsparungen
Verfasser:
fdl1409
Zeit: 11.02.2008 22:25:57
0
813737
Hallo,

verrätst du uns was die CRE 3-5 kostet?
Die SQE, die ich einige Zeit favorisiert habe, kostete mit Regelung ca 1.400 €.

Hab schon wieder was entdeckt. Wenn man die notwendige Fördermenge und die Förderhöhe kennt dann gibt es als Alternative zur CRE auch die ungeregelte CR.
Es gibt eine ganze Staffel von diesen Pumpen mit verschiedenen Fördermengen und Höhen. Die Chance ist gut daß man eine gut passende Pumpe darunter findet.
Schau mal dies :



Ist bei den gewünschten Daten noch minimal effizienter - und wahrscheinlich deutlich billiger.

Diese CR und CRE-Pumpen können - wenn sich das alles bestätigt - überall dort eingesetzt werden, wo der Grundwasserstand nur wenige Meter unter Kellerboden liegt. Sie haben den ganz großen Vorteil daß es für diese Baugruppen Modelle mit nur wenigen Stufen und damit geringer Auslegungsförderhöhe gibt.
Dadurch ist bei geringen Gesamt-Förderhöhen der Stromverbrauch weitaus geringer als bei ungeregelten Tauchpumpen.
Diese können durch Frequenzumformung auf die wirklich notwendige Förderhöhe geregelt werden.

Hey,diese Baustelle macht richtig Spaß;-)))

Grüße
Frank
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