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Trimodluares System gegen Legionellen
Verfasser:
Siegfried
Zeit: 13.07.2004 10:17:45
0
76282
hallo miteinander,

hat jemand von euch schon einmal etwas von einem trimodularen system gegen legionellen gehört und evtl. schon erfahrungen gesammelt?
mir selber sagt es nicht viel, aber ich bin der meinung, dass da irgendein spezialbrausekopf dran ist.

hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. schon einmal danke für die vielen antworten.

siegfried

Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 13.07.2004 10:39:45
0
76283
Hallo Siegfried,
ist ja ne tolle Worthülse, "trimodular" ...

Verfasser:
Freddie
Zeit: 14.07.2004 16:45:49
0
76284
@Tino
Das "trimodulares System" eine nette Worthülse ist, ist nicht zu bestreiten.

@alle
Mich würde auch einmal interessieren, wobei es sich bei diesem System handelt und wie es funktioniert. Oder ist es wieder nur eine Augenwischerei (um nicht Verarschung zu sagen) um den Kunden ein sicherheitsgefühl zu vermitteln beim Thema Legionellen zu vermitteln?

M.f.G.

Freddie

Verfasser:
Heinz Schmidt
Zeit: 16.07.2004 08:49:23
0
76285
Also ich glaube in der RAS mal was gelesen zu haben, in letzter Zeit.
Es handelt sich da wohl um drei Produkte, womit der Hersteller Kuhfuss das Legionellenproblem "bekämpfen" will.
Dabei ist Modul 1 ein angeblich aerosolarmer Brausekopf mit dem die Legionellen reduziert werden sollen. Modul 2 nutzt das legionellenunbedenkliche Kaltwasser, in dem ein integrierter Durchlauferhitzer das Wasser erst direkt beim Duschvorgang auf die gewünschte Temperatur erwärmt. Das 3. Modul arbeitet wohl mit einem Legionellenfilter, der nach dem Duschvorgang gespült wird.
Ich hoffe, ich habe das Gelesene halbwegs richtig wiedergegeben. Ich kenne mich mit solchen Sachen nicht weiter aus, aber vielleicht kann ja mal einer der Fachleute was zu diesen Produkten schreiben.

Verfasser:
Fränkie
Zeit: 17.07.2004 09:24:24
0
76286
Wie soll denn bitte ein aerosolarmer Brausekopf die Legionellen im Rohrsystem reduzieren???????????????????
Anscheindend hat sich Freddie seine Vermutung, dass es sich um Augenwischerei handelt bestätigt.
Weiß jemand wieviel Leistung bzw. welche Anschlussspannung der Durchlauferhitzer haben soll?

Verfasser:
Heinz Schmidt
Zeit: 19.07.2004 18:03:30
0
76287
Die Anschlussspannung beim Durchlauferhitzer beträgt 400 V. Hoppla, und das im Nassbereich?! Ist so etwas überhaupt zulässig?

Verfasser:
Guido Heinz
Zeit: 26.09.2004 18:55:15
0
76288
Grüße an alle die sich an dieser Diskusion beteiligt haben.
Ich befasse mich seit zwei Jahren intensiv mit diesem Thema und möchte kurz versuchen, einige Antworten auf die gestellten Fragen zu geben.
Gerne können weitere Fragen direkt gestellt werden:

heinz-guido@t-online.de

weiter Info´s auch unter: www.kuhfuss-sanitaer.de

da gibt es eine Produktinfo als PDF-Datei.

@Fränkie

Es handelt sich um den Brausekopf "AeroStop", welcher Bestandteil der Aufputzelemente ist.
Dieser kann natürlich nicht die Anzahl der Legionellen verringern, sondern es handelt sich um eine Tropfendusche, bei dieser wird das entstehen von Aerosolen(Vernebelung)zum größten Teil vermieden.
Menschen infizieren sich mit Legionellen allein durch das Einatmen von fein zerstäubten legionellenhaltigen Wasser, den Aerosolen.

@Freddie

Es handelt sich hierbei nicht um Augenwischerei, wobei ich deine Skepsis verstehen kann.
Ich kann mit ruhigem Gewissen behaupten, dass alle Produkte von verschiedenen Institutionen geprüft wurden und einige Referenzobjekte bestehen.
(weiter Infos unter e-mail)

@Heinz Schmidt

Deine Bedenken kann ich verstehen (400 V).


@Heinz Schmidt

Dieses Duschelement gibt es nicht nur mit Durchlauferhitzer, sondern auch mit einem Filtersystem, welches vor und nach jeder Nutzung der Dusche gespühlt wird.
Das Spühlwasser wird über eine Seperate Leitung abgeführt, Spühlvorgang ca. 2 Sek., Spühlung erfolgt Automatisch (Steuerelement mit Batteriebetrieb)

Die Legionellen werden durch ein Ultra-Pipe-System mechanisch ausgefiltert. (Porengröße der Filtermembrane <0,03µm)

Lebensdauer der Pipe ca. 5 Jahre (jährliche Überprüfung empfohlen)

Die verwendeten Membranen sind auf Toxizität getestet.


Ich hoffe, diese Infos helfen etwas weiter.

Grüße
Guido Heinz



Verfasser:
Löthi
Zeit: 28.09.2004 07:23:40
0
76289
@guido heinz
ich bin mal ihrer empfehlung gefolgt und habe die hp von kuhfuss besucht.

warum empfiehlt kuhfuss trotz allem noch die "standardbehandlungen", wie z.b. thermische desinfektion? ist man von der effektivität seiner eigenen produkte nicht überzeugt????!!!!

zum aerosolarmen brausekopf. dass dieser aerosolarm sein soll oder ist, trifft zumindest nur im labor zu. sobald sich irgendwo kalk ansetzt wird das wasser gebrochen und mit luft gemischt. hat man bei kuhfuss schon einmal davon gehört, dass beim auftreffen des wassers auf der haut auch aerosole entstehen?!

alle diese pseudoprodukte sind aus meiner sicht augenwischerei, denn sie bekämpfen nicht die ursache, sondern wiegen den betreiber nur in einer scheinsicherheit! das wirkliche problem wird erst gar nicht aufgegriffen.
verständlich, dass sie als repräsentant von kuhfuss da anderer meinung sind.

Verfasser:
Martin Asrav
Zeit: 28.09.2004 22:59:21
0
76290
Hallo,

Also ich kenne weder das System, noch habe ich mich damit beschäftigt.

Bei unseren Installationen werden die legionellen weitestgehend
vermieden, uA durch die Leitungsführung/System usw.

Wenn einer Natürlich ein Ferienhaus hat, das 1x im Jahr genutzt wird,
ist der Gedanke an Legionellen angebracht.

Ansonsten muss man sich bei Fachgerechter Installation keine Gedanken
machen, denn dies macht schon der Mensch der das Sanitärsystem
plant.
Gerade das Sanitärsystem, obwohl es zunächst einfacher erscheint ist
viiiiiel schwerer in Eigenleistung zu erstellen bei
objektiver Betrachtung der Sache.

An Legionellen könnten zum Beispiel Leute denken mit Selbst-"bastel"
Bausätzen mit Verteilersystem.

Was sich bei der Heizung mit Recht durchgesetzt hat, muss für Sanitär
nicht gut sein.

Wenn da zB seperat eine Leitung für eine selten oder nie genutzte
Gäste-Dusche dran hängt...

Klassische Fehler sind auch zig niemals benutzte Vorbereitungen, bzw
falsch erstellte Vorbereitungen für den Dachboden oder Keller.
Mit 2 Leitungen die mit nem Stopfen enden, braucht man sich
hinterher nicht zu wundern.

Und ich wette jetzt denken so einige Mist..... ;-) vielmehr :-((

Mit einem Gruß und der Bitte in eigenem Interesse nicht
so leichtsinnig mit dem kostbarstem Gut umzugehen

Denn Sie bekommen es in hervorragender Qualität vom Wasserversorger,

der Rest liegt an Ihnen

Martin Asrav

Verfasser:
Rainer Kluth
Zeit: 29.09.2004 09:11:08
0
76291
Hallo alle miteinander,

ich habe die Beiträge mit großem Intersse gelesen.

Jeder hat natürlich ein weinig recht mit seinen Darstellungen. Je weniger Aerosle entstehen, destso geinger die Gefahr welche einzuatmen. Auch die Idee möglichst lange nur mit Kaltwasser zu arbeiten ist richtig da sich Legionellen im Kaltwasser nur unwesentlich vermehren. Die Verwendung von Sterilfiltern ist sicherlich auch richtig und ein guter Schutz. Wobei die Rückspülung des Filters jedoch zweifelhaft erscheint.

Problematisch ist immer nur das Warmwassernetz. Ab 30 Grad vermeheren sich die Viecher explosionsartig. Egal aus welchem Materail die Leitungen sind. Begünstigt wird das Wachstum durch das vorhandensein von Nährböden wie Rost, Kalk und Biofilm. Hier liegt ganz klar der Punkt wo Ihr als Fachbetriebe einsetzten müßt. Hier und nur hier könnt Ihr effektiv was gegen die Legionellen tun. Alles andere mit toten Leitunge etc. habt Ihr ja schon aufgeführt.
Wenn die Viecher erst mal da sind helfen nur zwei Dinge:
- thermische Desinfektion: über 60 Grad an der Entnahmestelle für mindestens 20 Minuten
- Chlordioxid mit einer Konzentration von 0,2 mg/l an der Entnahmestelle

Vor allem müssen alle Entnahmestellen laufen. Sollten schon ca. 500ml /h und mehr sein.

Wenn Rost und Kalk in den Leitungen vorhanden ist muß der auch weg, denn wenn wenig oder keine Nährstoffe da sind Vermehren sie die Viecher nicht. Daher Leitungen spülen. Gedanken machen wo der Rost herkommt und Gegenmaßnahmen einleiten. Bei zu hoher Härte enthärten.

Die Grundsätze bei der Planung lauten daher: Wenig Rost und Korrosion entstehen lassen. Dem Hausherren Unterlagen an die Hand geben was er zu beachten hat. Gerade bei wenig genutzten Leitungen !
Service anbieten; thermische Desinfektion oder mit ClO2. (Damit kann man Geld verdienen)
Keiner hat so einen direkten Draht zum Kunden / Benutzer wie Ihr Fachbetriebe. Daher habt Ihr auch eine besondere Verantwortung. Was die Bastler machen, ist ja schon in den Beiträgen bewertet worden.

Gruß

Rainer

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