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Datenschutzhinweise

Regenwassernutzung, teure Komponenten
Verfasser:
Solder
Zeit: 13.07.2004 13:30:36
0
76368
Hallo,

nächstes Jahr will ich ein "Häuschen" bauen und würde die Nutzung des Regenwassers vom Dach (ca. 100qm) dafür richtig gut finden. Ich habe hier schon gelesen, daß viele das Wasser auch für die Waschmaschine nutzen, deshalb soll die jetzt auch noch einen Anschluß bekommen. Ursprünglich wollte ich nur die Toilette anschließen.
Eigentlich dachte ich, daß die Zisterne das teuerste Teil ist, z.B. letztens in der Praktiker-Werbung 10000l für ca. 1000 EUR. Jetzt habe ich aber im Internet bei einigen Anbietern gesehen, daß vor allem die Hauswasserzentrale noch viel Geld verschlingen kann. Muß das so teuer sein, oder gehts auch einfacher (ohne viel Elektronik)? Ich dachte, man schließt einfach ein Hauswasserwerk an (um Druck zu haben) und dreht bei Bedarf den (Leitungswasser-)Hahn auf (oder Magentventil) um bei Trockenheit etwas Wasser in die Zisterne nachzufüllen. Eine Wasserstandsanzeige sollte dann natürlich vorhanden sein - könnte man dann mit dem Magnetventil verbinden.
2 Filter (an der Regenwasserzuleitung) und vor der Pumpe sollten doch auch reichen.

Ginge das so auch? Woher weiß ich, wieviel Wasser noch in der Zisterne ist?

Solder

Verfasser:
martin Havenith
Zeit: 13.07.2004 13:37:25
0
76369
Ich hatte mir da auch mal gedanken drüber gemacht, ob es billiger geht.

Mit dem Ergebnis: Wenn ich alle einschlägigen Vorschriften einhalte, wird der Selbstbau einer Hauswasserstation mit Zählern und Noteinspeisung teurer, als eine Fertige Station.
Hab gerade eine alte Preisliste durchgeforstet:

1 Komplettanlage mit 3000 Liter Innentank und allem PIPAPO
2250 Euro Material incl Fracht

allerdings ist der Preis etwa 4 Jahre alt

Verfasser:
solder
Zeit: 13.07.2004 14:04:52
0
76370
Hallo martin,

Das scheint nicht so teuer zu sein. Ich habe Angebote gesehen, die waren nicht weit von 5000 EUR entfernt, wobei der Tank ca. die Hälfte gekostet hat.
3000l kommt mir aber wenig vor. Ich habe letztens mal einen Link aus dem Forum auf ein Berechnungsprogramm getestet. Das Programm hat 7500l vorgeschlagen. Ich denke, ich würde die Zisterne im Garten verbuddeln, so daß Kunststoff als Tankwand ausreichend ist. Schon erstaunlich, daß es da so starke Preisunterschiede bei den Tanks gibt.

Solder

Verfasser:
Eppes
Zeit: 13.07.2004 14:20:10
0
76371
Es ist auch erstaunlich, was es für Qualitätsunterschiede bei den Tanks gibt ;-)

*Plastik* ist nicht gleich *Plastik*...

Eppes

Verfasser:
Solder
Zeit: 13.07.2004 14:23:05
0
76372
Hallo Eppes


und worauf sollte man da achten?

Solder

Verfasser:
friedel
Zeit: 16.07.2004 09:18:15
0
76373
Wenn man alle Vorschriften einhalten und nicht alles automatisch haben will, kommt man mit 200 € für die Pumpe mit Steuerung (ohne Arbeitszeit) locker aus...

Tatsächlich wäre dann aber die Nachfüllung per Hand, die Pumpe wäre einfach aus dem Baumarkt und der Energieverbrauch vermutlich höher als bei mehrstufigen "Nobelpumpen", wie sie in den Regenwasserzentralen eingesetzt werden.

Das gilt aber nur für selbstgenutzte Anlagen im Einfamilienhaus.

Zähler betrachte ich nicht weiter, da jede Kommune andere Vorschriften hat, manche brauchen auch gar keine Zähler. Da hilft nur erkundigen, was vorgeschrieben ist und danach entscheiden, ob Selberbauen billiger kommt.

Gruß,
friedel

Verfasser:
Dieter
Zeit: 16.07.2004 09:52:32
0
76374
Hallo Solder,

ich würde an deiner Stelle mal über eine Betonzisterne nachdenken. Ich habe für eine 5000l Zisterne ca. 900 bezahlt incl. dem Absetzen in die Grube. 7000l Zisterne war ca. 300 € teurer. Schau mal bei www.intewa.de. Die haben auch teilweise Regenwasserzentralen als Ausstellungsstück.

Gruß Dieter

Verfasser:
solder
Zeit: 16.07.2004 10:28:53
0
76375
Hallo,

vielen Dank für die Tipps. Ich habe auch noch etwas im Internet gesucht und schon günstigere, einfacher gestrickte Anlagen gefunden (rewalux). 2500 EUR ist zwar immer noch ganz schön viel, aber ich denke, das kommt schon in Regionen, wo man sich das gut leisten kann. Im Baumarkt (Marktkauf) gibt's noch billigere Komplettangebote so ab 1400 EUR, aber ob die dann was taugen? Wenn es dann nächstes Jahr soweit ist, werde ich die Angebote mal noch genauer unter die Lupe nehmen. Ich denke, der Preis wird dann irgendwo in der Mitte liegen.

Solder

Verfasser:
geierkralle
Zeit: 16.07.2004 10:37:21
0
76376
Hallo, Hab mal bei intewa gekuckt. Das Gartensystem sollte doch schon reicht. Muß man eben nur eine Versorgungs Leitung zur Toilette und Und Waschmaschine legen.
Und wenn man das gute Trinkwasser nicht in den Außentank laufen lassen will, könnte man ja die Trinkwasserzufuhr auch in die Versorgunsleitung einbinden und mit einem Kugelventil trennen. Und bei Bedarf dann eben aufdrehen.
Das wäre so meine Vorstellung. Dann könnte ich mir sowas auch noch vorstellen. aber nicht für 5000€.

Gruß Geierkralle

Verfasser:
Dieter
Zeit: 16.07.2004 11:09:31
0
76377
@geierkralle,

wenn das dein Wasserversorger mitkriegt, dann wird das aber ganz ganz schön teuer für dich.

Verfasser:
geierkralle
Zeit: 16.07.2004 11:13:25
0
76378
Warum?

Drum Schreib ich doch dass es meine Vorstellung ist.
Ich dachte jetzt kommen noch Verbesserungsvorschläge.

Aber schreib erst mal warum es teuer wird.

danke.

nicht das ich was falsch mach

Verfasser:
Dieter
Zeit: 16.07.2004 11:22:32
0
76379
@geierkralle,

da es grundsätzlich "VERBOTEN" ist, eine feste Verbindung der Trinkwasserversorgung mit dem Regenwassernetz herzustellen. Wenn der Versorger das mitkriegt, musste eventuell die komplette Desinfektion der Trinkwasserleitung bezahlen!!!!!

Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 16.07.2004 12:22:55
0
76380
Hallo Solder,
grundsätzlich ist alles was dem Sparen dient zu begrüßen.
Angenommen die Anlage kostet inkl. Montage 4000,-Euronen, damit könnten
bei 2,- Euro/m³ ca. 2.000.000 Liter Trinkwasser vom WVU gekauft werden.
Wenn sich 50l am Tag durch Regenwassernutzung einsparen lassen, amortisiert sich die Anlage warscheinlich nie.
Ein weiteres Problem beim Wassersparen ergibt sich durch den geringeren Durchlauf des Trinkwassers im Hausnetz und der damit verbundenen höheren Stagnationsgefahr.
Ich möchte hier nicht gegen Regenwassernutzung argumentieren, aber es sollten die möglichen Nachteile angesprochen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Tino Winkler

Verfasser:
Dieter
Zeit: 16.07.2004 12:40:14
0
76381
@ Tino Winkler,
ein alter Beitag von mir:

Dieter Datum:
22.03.2004 09:58:41


Meine Kosten:
Zisterne 5 m³ 750 €
Steuerung 500 €
Filter 300 €
Bagger 500 €
Rohre Kleinteile 200 €
Gesamtkosten 2250 € ohne Eigenleistung (ca. 3 Tage)
Zuschuß Land NRW 1500 €

macht Gesamt: 750 €

Ich rechne damit, dass ich ca 100 m³ im Jahr sparen werde. Also 100 x 2,5 € (Wasser/Abwasser) = 250 € im Jahr. Einfache Milchmädchenrechnung= nach ca. 3 Jahren spare ich

Gruß Dieter

Und ich habe noch nicht die Kosten für die Regenwassereinleitungsgebühren eingerechnet

Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 16.07.2004 12:53:34
0
76382
Hallo Dieter,
wenn Sie tatsächlich 275 Liter am Tag sparen können ist das absolut i.O.
Der Wert kann aber nur bei entsprechenden Verbrauch, z.Bsp. Gartenbewässerung erreicht werden. Wobei ich für die Gartenbewässerung einen Brunnen für besser geeignet halte, wenn er denn zu realisieren ist...

Verfasser:
geierkralle
Zeit: 16.07.2004 15:09:51
0
76383
@ Dieter

: da es grundsätzlich "VERBOTEN" ist, eine feste Verbindung der Trinkwasserversorgung mit dem Regenwassernetz herzustellen.

Wie machen das dan die teuren Anlagen mit der Trinkwassernachspeisung?

Gruß Geierkralle

Verfasser:
Tino Winkler
Zeit: 16.07.2004 15:48:41
0
76384
Hallo Geierkralle,
die Nachspeisung erfolgt über einen freien Auslauf aus dem Trinkwassernetz, ähnliches Prinzip wie beim Spülkasten.
Sollte kontaminiertes Wasser aus der Regenwassernutzung ins öffentliche
Trinkwassernetz gelangen wird es für den Täter ernst, das gilt als Straftatbestand.
Ich hoffe, daß Betreiber von Regenwassernutzung mit direkten Anschluß ans Trinkwassernetz erwischt werden, bevor Schaden an der Gesundheit entsteht...


Verfasser:
martin Havenith
Zeit: 17.07.2004 13:20:10
0
76385
Nebenbei bemerkt:

Betrachtet doch nicht immer die Finanziellen Aspekte...
Betrachtet auch die Ölkologischen...

1.) Das Trinkwasser, das eingespart wird, braucht nicht aufbereitet werden, das spart viel Chemiekalien und Pumpenstrom in den E-Werken.

2.)Das Regenwasser, das aufgefangen wird, wird zeitverzögert in die Kanalisation abgegeben (oder gar nicht, weil Gartenbewässerung)
Damit müssen die Kanalnetzte nicht so gigantisch dimensioniert werden, weil ein Teil des Regenwassers eben nicht SOFORT in den Kanal läuft.

Bei Mischsystemen spart das in der Kläranlage auch wieder Chemiekalien und Pumpenstrom, bei Trennsystemen spart es Investitionen für Größere Kanäle....

Wenn man neu baut, oder sowieso größere Sanierungen macht, sollte man zumindest intensiv drüber nachdenken

Verfasser:
PeterBergstein
Zeit: 17.07.2004 16:45:25
0
76386
Ich habe einen Brunnen schlagen lassen, bei mir ist bei 2,5m schon Wasser. Der Brunnen ist 6,5m tief und 1 1/4" Rohr. Und der hat immer Wasser. Gekostet hat er 15€ pro m und einmal den Wünschelrutengänger.
Eine Zisterne wäre mir auch zu teuer und eine automatische Nachspeisung der Zisterne mit Trinkwasser ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll.
Dann ist das Dingen voll mit gutem Trinkwasser und dann regnets.
Aber jeder so gut wie er kann.
Und alles wird gut.

www.heizungsoptimierung.de.vu

Verfasser:
E.Sch.
Zeit: 17.07.2004 22:39:13
0
76387
Hallo,
@PeterBergstein

zu dem Beitrag, möchte ich nur folgendes sagen:
Weil in dem Gelände sehr viel Grundwasser ist, habe ich vor Jahren den gemauerten Auffangbehälter für die Fäkalien des Schweinestalles entfernt und mir eine Wasserzisterne gemauert. Ich habe außerdem den Vorteil an einer tiefen Stelle zu liegen, in der sich das Grundwasser sammelt. Dadurch bekomme ich auch das Wasser, daß meine Nachbarn für ihre Gärten benutzen. Außerdem ist in dem Auffangbehälter immer bewegung, sodas das gesammelte Wasser nicht umkippen kann. Das Regenwasser vom Dach leite ich vorsichthalber über einen zweiten Kanal durch die Zisterne. Somit habe ich das ganze Jahr über genügend Wasser für den großen Garten (ca. 5000 m³)einschl. für das Reinigen der Garten-Geräte und für den Haushalt. Nach der Einführung der Regenwasserabgabe habe ich sogar noch Geld eingespart. Außerdem brauche ich mich nicht mit den Behörden rumzuschlagen und auch keinen zweiten Zähler einzubauen. Wegen des Zuschusses habe ich vorgesprochen. Als ich hörte, was ich alles unternehmen sollte und was jährlich auf mich zukommen würde, habe ich es schnell sein lassen. (Wer viel fragt, bekommt viele Antworten) Wenn ich meine Wasserrechnung bekomme, bin ich froh darüber, diese Investition getan zu haben. Ich kann nämlich mit dem gesammelten Wasser so umgehen wie ich will. Natürlich hat nicht jeder das Glück. Deshalb ist es nicht nur eine Rechenaufgabe. Es ist sehr viel mehr zu berücksichtigen.
Mit freundlichen Grüßen
Edgar

Verfasser:
Solder
Zeit: 18.07.2004 08:22:13
0
76388
Hallo,

daß sich so eine Anlage nicht unbedingt rechnet ist mir auch klar. Deshalb versuche ich ja ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hinzubekommen. Meine Überlegegungen waren folgendermaßen:

Mit dem Haus werden wir auch einen Garten haben. Es ist doch Wahnsinn dafür das teuere Leitungswasser (ca. 5 EUR/m²) zu verwenden, wenn das Wasser vom Dach ungenutzt in die Kanalisation fließt. Man könnte zwar eine Tonne aufstellen, aber die sind relativ klein und ich schätze nach 1 Woche schönen Wetters schon leer. Außerdem braucht man eine Pumpe, will man nicht nur Kannen schleppen. Also größerer Tank und Pumpe. Aber dann ist man nicht mehr weit von einer Anlage entfernt, die auch das Haus versorgt.

Für die Einspeisung von Trinkwasser: Solange der Zulauf oberhalb der Zisterne liegt (was sich wohl bewerkstelligen läßt), nimmt man einfach einen offenen Auslauf (gesteuert von Magnetventil) und darunter einen Trichter. Das Leitung wird dann hinter dem Filter mit dem Rohr vom Dach verbunden. Sollte doch gehen.

Natürlich füllt man bei leerem Tank immer nur wenig Trinkwasser nach, damit genug Platz für den nächsten Regen ist. Bei mir braucht die Zisterne wohl nicht größer als 5m³ sein, da die Berechnungsprogramme davon ausgehen, daß es hier nicht genug Regen geben wird bei der erwarteten Dachfläche und Verbrauch.

Solder

Verfasser:
Kai
Zeit: 19.07.2004 07:40:37
0
76389
Mit Verwunderung stelle ich fest, dass sich die diskutierten Zisternengrößen in einer Größenordnung bewegen, die meiner Meinung nach recht groß gewählt sind. Nach DIN ist eine Auslegung der Zisterne nicht nur nach dem zu erwartenden Niedrschlag zu ermitteln. Viel mehr soll eine vernünftig berechnete Zisternengröße dazu dienen, dass sich das Wasser mindestens alle 21 Tage erneuert. Weitere Faktoren sind die zu versorgenden Ausrüstungsgegenstände (Anzahl WC,...) sowie die Anzahl der Personen im versorgten Haushalt und die Dachfläche. Von der "verbotenen" Verbidnung zwischen Stadt- und Regenwassersystem wurde ja bereits eindringlich abgeraten.
Bei Fragen wendet euch doch an einen Installateur eures Vertrauens. Man muss sich immer vor Augen halten, dass wir hier, wenn wir vom Trinkwasser sprechen, von einem LEBENSMITTEL sprechen. Und dann möchte ich manch einen mal sehen und hören, der wüßte, dass z.B. der Fleischer seines Vertrauens eine feste Verbindung zwischen beiden Rohrnetzen hat und es sein kann, dass im Aufschnitt leider ein nicht unerheblicher Teil Regenwasser, mit entsprechenden Verunreinigungen, gelangt ist. Na dann...guten Appetit. Unter diesem Aspekt sollte man sich auch über die "hohen" Kosten Gedanken machen.

Verfasser:
Geierkralle
Zeit: 19.07.2004 08:15:13
0
76390
Hallo,

1. Wenn man eine Zisterne von ausreichender größe hat, braucht man vielleicht überhaupt keine Trinkwassernachspeisung?
Derhalb was ich schon fast so weit eine noch größere Zisterne als 5m³ zu nehmen. Ich hab so an 10m³ gedacht. Oder gibts dann auch unterirdich das Problem das das Wasser umkippen kann?

2. Wiviel Druck erzeugt die Pumpe die das Haus dann mit Regenwasserversorgt? Wenns unter 4 bar ist kann das Regenwasser gar nicht in das Trinkwassernetz gelangen. Außer bei Fussballspielen wenn wieder alle zur Halbzeit aus Klo gehen und der Wasserversorger den Druck nicht mehr gewärleisten kann.
OK ich sehe es ein beides zu trennen. Und ab besten eben nicht zu benötigen. Darum Punkt 1 oben. Dann wirds auch rentabel.

Gruß Geierkralle

Verfasser:
E.Sch.
Zeit: 19.07.2004 16:49:58
0
76391
@Hallo Geierkralle,

Es geht nicht um den Druck in der Trinkwasserleitung. Möglicherweise ist auch eine Reparatur notwendig, in der dein Schmutzwasser in die Trinkwasserleitung gepumpt wird. u.s.w.
Meinem Bekannten verendeten sämtliche Kulturen im Gewächshaus. Es war die Schuld des Wasserwerkes die einen neue Trinkwasserleitung verlegt hatte und diese vor der Inbetriebnahme gespült hatte. Für die Menschen hatte es nur einen anderen Geschmack, auf den sie nicht reagierten. Die Blumen die damit gegossen wurden verendeten.
Es hätten auch Menschen sein können, die auf die Keime im Schmutzwasser reagiert hätten.
Der Prozess ging damals bis zum Bundesgerichtshof. Ein Sinalco-Hersteller ging das Finanzielle-Risiko nicht ein. Es handelte sich dabei nur um einen Schieber der angeblich 1 mm geöffnet war. Vom Wasserwerk konnte es aber nicht bewiesen werden, ob der Schieber etwas mehr als 1 mm geöffnet war. Weißt du, wie viel Wasser bei gleichem Druck durch einen Spalt von 2 mm durchgeht?
Ist dir klar, was ein Prozess bis zum Bundesgerichtshof kostet?? Deine RAe sind dafür nicht zugelassen. Bevor er überhaupt zugelassen wurde, musste die Finanzierung klar sein, um die entstehenden Kosten abzubuchen. (von wegen überweisen) Abgesehen davon das dein Jahresverdienst ausfällt, deine Leute bezahlt hast und du Jahrelang prozessieren musst.
Ich wäre in jedem Fall vorsichtig, dem Schmutzwasser die Gelegenheit zu geben, in das Trinkwasser zu gelangen. Man muss sich in vorgenanntem Fall vorstellen, daß Wasserwerk hätte jemanden regresspflichtig machen können. Du musst dir Vorstellen, was es bei unseren Verdienst bedeutet hätte. Einen Vorteil hätte man: Man bräuchte nichts mehr zu vererben.
Gar nicht Auszudenken, es hätte sich um Menschenleben gehandelt.

Mit freundlichen Grüßen

Edgar

Verfasser:
geierkralle
Zeit: 19.07.2004 19:43:23
0
76392
Hab doch geschrieben dass ichs einsehe. Darum wollte ich ja zu Punkt 1. mehr wissen.
Ob das OK ist oder ob es da auch Probleme geben könnte.


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Regenwassernutzung, teure Komponenten
Verfasser:
geierkralle
Zeit: 19.07.2004 19:43:23
0
76392
Hab doch geschrieben dass ichs einsehe. Darum wollte ich ja zu Punkt 1. mehr wissen.
Ob das OK ist oder ob es da auch Probleme geben könnte.

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