Hallo robab,
>ich trage mich mit der Absicht ein Haus zu kaufen. In diesem Haus ist >aber leider eine Elektroheizung die ich gegen eine
Ölheizung >austauschen wollte.
Die Situation ist bei uns ähnlich, Übernahme Elternhaus mit Nachtspeicheröfen. Angedacht ist deren Ersatz mit einer Gasbrennwerttherme - Gasleitung vom
Energieversorger geht am Haus vorbei. Eine Heizung mit
Holzpellets wäre auch denkbar, allerdings gefällt uns der Gedanke an Bevorratung und deren Platzbedarf nicht.
Bei der Warmwassererwärmung soll eine Solaranlage helfen.
Zumal laut einer Fundstelle im
Internet die Tarife füe billigeren Nachtstrom ab 2007 wegfallen sollen. Wenn Du da weitere Quellen findest, könntest Du das in deinen Verhandlungen beim Erwerb als wertmindernd anbringen.
Du weißt sicher, dass Du bei Austausch der Nachtspeicher-Heizkörper durch wassererhitzte Heizkörper Leitungen legen musst - was für mich im Moment allerdings nach einer lohnenswerten Investition für die Zukunft aussieht. Wenn dann eine andere Brenntechnik deutlich effektiver ist, braucht nur der Brenner getauscht werden, und nicht noch zusätzlich die Heizkörper. Selbst wenn das erforderlich sein sollte, hat man die
Rohre schon liegen.
>Die Heizung wurde 1976 eingebaut und ist von Siemens. Ein spezielles >
Typenschild konnte ich an den Heizkörpern nicht finden, aber es soll >eine
Asbesthaltige Heizung sein. Nun möchte ich in Erfahrung bringen >was da in etwa an
Entsorgungskosten auf mich zu kommen würde.
Wir haben auch Siemens Nachtspeicher aus der Zeit. Typ III, 2 NF 3 mit Leistung zwischen 2 und 4 kw, die Typenschilder befinden sich an der Vorderseite rechts unten - unterhalb der Lüftungsschlitze.
Der Mensch, der ab und an Teile an den Geräten austauscht, meint die Dinger wären asbestfrei, mit Ausnahme der Ummantelung der
Temperaturregelung (oder so ähnlich).
Die Entsorgung dieser Nachtspeicheröfen ist meinen Erkenntnissen nach nicht einheitlich geregelt. Ich habe bei unserem Abfallwirtschaftszentrum in Werl angerufen und dort die Auskunft bekommen, dass die bei Privathaushalten wie Sperrmüll nach Gewicht veranschlagt werden - allerdings muss man sie selbst vorbeibringen.
Es wurde ein Preis von 91,50 EUR je Tonne genannt, der anteilig zu bezahlen ist. Ein Nachtspeicherofen mit 155kg würde dann mit ca. 14,20 EUR plus Transportkosten kosten. Auch auf meine Nachfrage wegen des möglichen Asbest-Anteils in dem Heizkörper wurde mir gesagt, "das wäre egal". Trotzdem würde ich diese Information nicht für bare Münze halten, bis die Heizkörper zu diesen Preisen tatsächlich entsorgt sind!
>Es handelt sich dabei um 9 Heizkörper. Nun habe ich auch gelesen daß >es Heizkörper gab deren Lüfter die
Luft zum Erwärmen einfach durch die >Asbestschicht saugten und dann wieder ausbliesen. Stimmt sowas und >kann man sowas an den Heizkörpern feststellen? Wenn ja, könnte ja dann >das ganze Haus verseucht sein?
9 Heizkörper - sei froh, wir haben insgesamt 19 Stück von den Dingern im Haus stehen...
Unsere Siemens-Teile haben einen Lüfter eingebaut; dieser wird dann aktiv, wenn man den Raum schnell aufheizen möchte. Wie das mit dem Asbest durch die Gegend pusten aussieht, kann ich nicht sagen.
Mich würde interessieren, wie es da bei Dir weitergeht, falls Du das Haus kaufen solltest. Meine Mailadresse ist dsmith
gmx.net.
Grüße,
Alteisen