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Foren
Kesseldimensionierung
Verfasser:
Michael Drews
Zeit: 10.01.2003 19:57:39
0
5869
Hallo Forum,
Ich versuche gerade die nötige Kessellleistung für meine neue Brennwerttherme zu ermitteln.
Fakten: 20 °C innen max -15°C außen;
kälteste Temp. momentan -11°C , Vaillant GP-120-23kW Ölkessel Bj.85 mit 17,85 kW Weishaupt Brenner Bj.96, 57 ° Vorlauf 31° Rücklauf kein WW über Heitzung, 90 m^2 Wohnfläche, frei stehendes EFH Bims Hohlblocksteine. 10% Abgasverlust andere Verluste vernachlässigt
Kessel lief 417 sec und stand 488 sec. Möglich wäre gewesen(417s+488s=905s)
Daraus folgt 417s/488s*17,85kW*0,9=7,4 kW
7,4/delta T ist* delta T soll = 7,4 / 31 * 35 = 8,4 kW
Frage : Kann ich so rechnen und wieviel Mehrenergie brauche ich für 160l WW-Boiler und den um den Wärmeverlust derNachtabsenkung aufzuholen??????
Mir schwebt vor Vitodens 200 4-11 kW mit 4-16 kW fürWW.
Bitte erzählt mir nicht, Gas ist 30% teurer. Das weis ich auch. Ich brauche einfach den Platz im Keller.
Gruß Michael

Verfasser:
IBW
Zeit: 11.01.2003 01:27:46
0
5870
Hallo Michael,
die Berechnungsmethode ist zwar etwas unorthodox aber physikalisch richtig und technisch sogar wesentlich exakter als die Lehrbuchmethoden; Voraussetzung ist jedoch, daß auch wirklich der Nennzustand im Gebäude im Beharrungszustand realisiert war.
D. h. daß jegliche Trägheit des Mauerwerks und der Geschoßdecken etc. ausgeglichen sind (selbst bei einem leichten Haus mindestens 20 to. Stein), dies ist der Fall vielleicht nach 10 Stunden konstanter Beheizung bei konstanten Außenbedingungen und außerdem um Schwankungen auszugleichen mit einer Meßperiode von mindestens 2-3 Stunden besser sogar 5-6 Stunden.
Da diese Bedingungen in der Praxis selten realisierbar sind wird diese Methode auch kaum angewandt.

Für die WWB ist der Rechengang etwas komplexer aber insgesamt würde ich nach meiner Erfahrung schätzen: die getroffene Auswahl stimmt.

Verfasser:
Michael Drews
Zeit: 11.01.2003 08:29:55
0
5871
Vielen Dank an IBW.
Wenn Sie von Erfahrung sprechen gehe ich davon aus, daß sie Heizungsbauere oä sind. Die Laufzeiten waren die maximalzeiten über 3 Tage betrachtet. Morgens Früh ohne Sonne 1 Stunde nach Rolläden hoch.
Trotzdem nochmals die Frage zur Nachtabsenkung. Reicht die Leistung auch um morgens wieder aufzuheizen???? Oder ist das Thema Nachtabsenkung nur ein Verkaufsschlager der Hersteller. Die die Summe der Energie ist doch fast die Gleiche. Also abzüglich des geringeren Wärmeverlustes während der Absenkungsphase.
Gruß M. Drews


Verfasser:
IBW
Zeit: 11.01.2003 17:29:22
0
5872
Hallo Michael,
es ist richtig die Summe der Energieist zwar fast die gleiche, für die Aufheizung ist zwar etwas mehr Energie nötig als in derselben Zeit während des Beharrungszustandes, in der Absenkzeit spart mann aber wiederum etwas mehr ein als man zusätzlich braucht.
Trotzdem benötigt man aber in dem Moment des Aufheizens die erhöhte Leistung.
Die Menge der zusätzlich benötigten Leistung hängt von der Zeitdauer der Absenkung, von der Speicherfähigkeit des Gebäudes (also im Prinzip seiner Masse) und der Gebäudegeometrie bzw. des Oberfläche-/Volumen-Verhhältnisses ab.
In einem schlecht gedämmten Altbau ist die erforderliche Kesselleistung im Beharrungszustand bereits so groß, daß die zusätzlich erforderliche Leistung nur eine unwesentliche Rolle spielt, in einem extremen Niedrigenergiehaus/Passivhaus jedoch, ist die zusätzlich erforderliche Leistung zumindst im Verhältnis zur Dauerleistung naturgemäß wesentlich größer bzw. sogar unendlich größer, da bei einem (-echten-) Passivhaus der Leistungsbedarf ja 0 sein müßte.
In einem mittelmäßig gut gedämmten halbwegs modernen Gebäude vom Dämmstandard der alten Wärmeschutzverordnung (z. B. WSVO '95) sollte ein Zuschlag von etwa 20 % reichen.

zusätzliche Anmerkung:
Da es sich bei Deiner Anlage um eine Brennwertanlage handeln soll, die offensichtlich mit einem geregelten Brenner ausgestattet ist, ist eine ggf. entstehende Überdimensionierung auch KEIN Nachteil mehr, da der im Verhältnis zur Anlage zu große Wärmetauscher im Kessel bei längerer Bertriebszeit mit niedrigerer Leistungsstufe betrieben wird und dadurch die Kondensationswirkung erhöht wird; der Gesamtnutzungsgrad steigt.
Bei einer konventionellen ungeregelten Anlage würde bei Überdimensionierung ein stärkeres Taktverhalten produziert und die Auskühlverluste würden steigen und damit der gesamtnutzungsgrad sinken. Desshalb mußten die Kessel damals exakt bemessen werden.
Aus den oben genannten Gründen ist dies heute anders, der einzige Nachteil istheute bei der Überdimensionierung, daß der größere Kessel ein- bis zweihunder Euro teurer ist.

Gruß Eckart

Verfasser:
Michael Drews
Zeit: 11.01.2003 18:38:45
0
5873
Danke nochmals,
aber ich brauche für den Beharrungszustand laut meiner Rechnung erst ab ca. 2°C 4,5 kW und mehr Heizleistung. Nehme ich eine Nummer größer also 6,6 kW muß es ca. -7°C kalt werden, damit das Gerät theoretisch mit der kleinsten Leistung durchläuft und zu modulieren beginnen kann.
Gruß Michael

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