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13.01.2003 11:22:01 |
S O S Mein Problem: Ausgerechnet im Schlafzimmer meiner Eigentumswohnung, in der Ecke wo ausserhalb auch das Kamin hochfährt, klopft es zur Heizungszeit unangenehm. Nach meiner Meinung immer dann, wenn der Brenner in Aktion ist (dieser selber stört aber nicht), erfolgt dieses lästige "Tropf"-klopfen.Zuerst so in 1-2 Sekundenrythmus, dann nachlassend mit grösseren Abständen und lauter. Der genaue Ursprung der Geräusche ist dabei trotz grösster Anstrengung nicht auszumachen, konzentriert sich aber auf diese Ecke. Zuerst dachten wir es sei der sich in unmittelbarer Nähe befindliche Heizkörper. Diesen haben wir aber demontiert und es klopft weiter. Er war demnach nur Leiter.Jeder gute Typ hilft uns wieder besser schlafen! Danke. U. König
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13.01.2003 20:03:28 |
Überprüfen Sie doch alle anderen Heizkörper in ihrer Wohnung ob dort Vor- und Rücklauf vertauscht sind. Vermutlich ist dies der Fall und wird über die Rohrleitung übertragen .Wenn nicht noch mal melden.
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13.01.2003 21:30:22 |
Danke vielmals sehr vereehrte(r) D. Keller
Gerne werde ich Ihre Stellungnahme Morgen an die zuständigen Fachleute weitergeben. Wäre super wenn sich ein Erfolgserlebnis anbahnen würde. Freundlich grüsst. U. König
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Verfasser: Fischi ( Fischer Bernhard ) | Zeit:
13.01.2003 22:57:42 |
Kann mich nur dem Kollegen anschließen und empfehle Ihnen http://www.heimeier.com/index.asp?art=wissen&id=4 hier wird es beschrieben.... Servus Fischi www.hoeller-fischer.de |
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14.01.2003 17:06:25 |
Vorlauf/Rücklauf - sicher eine mögliche Fehlerursache für die Geräuschkulisse. Aber der Zusammenhang mit dem Einschalten des Brenners läßt eher auf Ausdehnungsgeräusche in Folge der Temperaturschwankungen im Rohr schließen. Ursache sind sehr lange Rohrstrecken ohne Umlenkung, falsch gesetzte Befestigungen, eingeschäumte Rohrdurchführungen in Wänden oder zu lang abgelängte Rohre ("klemmen" zwischen den Wänden). Es gibt die unterschiedlichsten Lösungen - zunächst muss die Ursache von einem gesucht werden, der aus Erfahrung reden kann. Mit den besten Grüßen Volker
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Verfasser: Thomas Seifferth | Zeit:
14.01.2003 18:28:33 |
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Verfasser: Thomas Seifferth | Zeit:
14.01.2003 18:36:52 |
Schuldigung bin auf Enter gekommen. Zum Thema: Wir haben in unseren Anlagen teilweise ähnliche Probleme.Vieleicht hilft das mit beim Eingrenzen. Ausschließlich in FBH beim Öffnen des Stellantriebes. Dieses besagte Klopfen erst schnell, dann langsamer bis weg.Vor oder Rücklauf sind nicht vertauscht !!! Die UP sind elektronisch und verschiedenste Einstellungen durchprobiert. Nachdem ich die Stellantriebe etwas von ihren Sitz gelöst habe wurde das Geräusch wesendlich leiser, ist aber nicht ganz weg. Würde mich über eine Lösung auch freuen Thomas Seifferth
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15.01.2003 07:11:37 |
Hallo, zuerst sollten Sie versuchen, Ihre Heizungsanlage mit der Pumpenstufe 1 zu fahren. Das sollte in den meisten Fällen ausreichen. Viele Planer legen die Pumpenleistung, sicherheitshalber, zu hoch aus. Das schlagen der Ventile wird durch die hohe Fließgeschwindigkeit verursacht, dass heist: ist nur noch ein oder zwei Stellantriebe geöffnet, ist die Fliessgeschwindigkeit viel höher als bei allen geöfteten. Schliessen nun der oder die letzten, steigt die Fliessgeschwindigkeit beim zufahren nocheinmal und dadurch werden die Stellantriebe zugezogen "Schlagartig". Abhilfe würde hier eine Pumpenlogik (Logikklemmleiste mit Pumpenmodul)bringen oder eine elektronisch geregelte Pumpe. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt. MfG R.Fischer
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Verfasser: Thomas Seifferth | Zeit:
15.01.2003 08:58:35 |
Hallo Herr Fischer, wie schon voran beschrieben haben wir nur elektr. UP eingebaut. Unabhängig von der Anzahl der geöffneten Kreise liegt der Durchfluß bei 1,5 Liter/min je Kreis.Das kann ja wohl nicht zu viel sein. Vieleicht kann Jupiter was sagen zu seinen Produkten? mfG Thomas Seifferth
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Verfasser: Dipl.Ing.Versorgungstechnik G.Beck | Zeit:
15.01.2003 16:03:40 |
Es handelt sich mit Sicherheit um ein"Ausdehnungsgeräusch" der Heizrohre.Sie sind wie auch immer eingespannt in der Wand.Durch auf-abheizen dehnt bzw.zieht sich das Rohr im Zehntel mm-Bereich zusammen.Eine "Große"Abhilfe gibt es nur durch das freilegen des Rohrbereiches und neu isolieren.Eine kleine Lösung:Witterungsgeführte Regelung aber mit Mischer,dann werden die Temperatursprünge zwischen Ein-und Ausschalten nicht so groß und die Ausdehnung wird im gleitenden Rahmen gehalten.In der Regel reicht das,wenn die Regelung einen "sanften Proportionalbereich" erhält.Zumindest wird es viel besser.
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15.01.2003 21:54:34 |
stimme meinem Vorredner zu, zumindest was die ursprüngliche Frage angeht. Stellantriebe einer Fußbodenheizung gehören sicher nicht zu diesem Ursprung (da gehts um Heizkörper) - die eingeworfene Zwischenfrage verlangt andere Antworten, aber ein "Zuziehen" von Stellantrieben scheint mir schleierhaft, da Ventilteller (wenn richtig eingebaut) immer gegen den Volumenstrom der Anlage drücken. Ich tippe beim "Problem Seifferth" eher auf vergessene Rohrführungsbogen, zu schlagartige Erwärmung (Mischerproblem) oder andere befestigungstechnische Unzulänglichkeiten. Bis bald! Volker
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16.01.2003 08:29:24 |
hallo zusammen, mit hoher wahrscheinlichkeit ein ausdehnungsproblem !! liegt das rohr an möbeln an ...z.b. bett u.s.w. sind alle wanddurchführungen isoliert ?? sind in den mauerdurchbrüchen balken durchbohrt wurden ?? alle hk vl u. rl richtig angeschlossen ??? wurde der kamin saniert ?? falls ja ... war der einsatz leicht zu montieren ?? mischerregelung einbauen !! entschulding !!! hier wurde was falsch gemacht und es gehört in ordnung gebracht !!! rumbasteln zur linderung der propleme kann nicht im interesse des erfinders liegen !!! funktioniert sowieso nicht richtig !! wenn sie die heizung nachts (in der übergangszeit) ganz runterfahren wollen haben sie nach wie vor die probleme am morgen. also .... ursache suchen und richtig machen !! mfg me werner |
Verfasser: Thomas Seifferth | Zeit:
16.01.2003 09:00:21 |
Ich werde erstmal Herrn König das Feld überlassen damit er Antworten auf sein Problem bekommt. Ich werde zu diesem Thema neu posten. mfG Thomas Seifferth
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16.01.2003 17:29:15 |
Danke für die "Fachlichkeit" und Sachlichkeit und das Verständnis. Da hab ich schon im Forum schon ganz anderes erlebt. Es geht auch so - prima! Liebe Grüße Volker
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Verfasser: Peter Kampowski | Zeit:
16.01.2003 17:35:57 |
Ich würde ganz stark auf Berührung der Heizungsrohre mit einer Holzkostruktion tippen,Durchbrüche,Dielung usw.,freilegen Isolierung rum und es müßte ok sein. Pumpengeräusche können auch durch ein Überströmventilvermindert werden,ohne Einbau einer elektr.Pumpe. Pumpe nicht auf Stufe I stellen ist in der Regel zu klein.
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Verfasser: Hartkopf, H.-G. | Zeit:
16.01.2003 19:32:27 |
Nicht zur Frage, aber zu "heizungs-volk" Bei FB- Verteilern mit optischer integrierter Durchflussanzeige/-regulierung(z.B. Taco) ist Diese in der Regel im Rücklauf eingebaut. Die "Tacometer" arbeiten im Gegenstromprinzip. Hierbei strömt das Heizungswasser gegen eine federbelastete Prallplatte. Damit muss der Stellantrieb im Vorlauf eingebaut werden und wird vom Heizwasserstrom mit "zugezogen". Der Vorteil soll eine bessere Abdichtung des Heizkreises und gegen eine Dauerermüdungen des Stellantriebs bewirken. Es gibt aber Entwicklung wo die integrierten Anzeigen/Regulierungen im Vorlaufbalken positioniert werden. Bei dem mir bekannten Ventilen erfolgt eine Umlenkung des Heizwasserstromes am/im Ventilkörper. Mit freundlichen Grüßen Hartkopf |
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17.01.2003 01:20:56 |
Holen Sie sich lieber einen guten Rat, anstatt einen Typ für Ihr Schlafzimmer, so schlimm wirds wohl nicht sein. :-)
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Verfasser: Ulrich König (Anfrager) | Zeit:
17.01.2003 08:44:05 |
Klopfen durch Heizungsanlage... Ganz herzlichen Dank an Alle die sich meines Klopfproblemes angenommen haben und mir verschiedene gute Typs gegeben haben oder auch noch geben werden. Ich habe sie gebündelt und allesamt dem Haustechniker zugeleitet. Sollte sich mein Problem in nächster Zeit so lösen können, ist das auch weitgehenst Ihrer Mithilfe zu verdanken! Freundlichst U. König |
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17.01.2003 15:37:10 |
Nicht zur Frage, aber zu Hartkopf, H.-G. Datum: 16.1.2003 19:32:27 Hast recht, ich hab mir meine Verteiler in der letzten Zeit aus einem Konkursaufkauf selber zusammengebaut. - Einfacher Edelstahlverteilerbalken - Thermostat von Oventrop oder Heimeier mit Voreinstellung, preiswerter Stellmotor 30x1,5-Gewinde - preiswerter Taco (ohne eigene Verstellmöglichkeit) von Weinmann&Schanz. über Voreistellung des Ventils die Durchflussmenge eingstellt - hydraulisch und geräuschtechnisch einwandfrei. Da stand das Problem nicht. Im anderen Fall ist natürlich das Ventil im Vorlauf "von hinten" belastet. O.K. Schönes Wochenende! Volker |
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09.04.2013 14:00:49 |
Hallo, gab es damals eine Lösung ? Ich habe z. Zt. ein Klopfen, seit eine neue Heizung installiert wurde. Ausdehnungsgeräusche sind es auf jeden Fall nicht ! Das Klopfen ist teilweise so laut, als ob man mit einem Hammer vor den Heizkörper schlägt ! Dieses passiert meistens morgens, wenn die Heizung vom Warmwasserbetrieb auf den Heizbetrieb umschaltet, aber auch nur bei Außentemperaturen von ca. + 2°C. Bei wärmeren oder kälteren Temperaturen geschieht nichts. Desweiteren "schlägt" dann auch das Manometer in der Heizung, was ja eigentlich darauf deutet, dass es sich um Druckschläge handelt. Die Hauptventile für den Vor.- und Rücklauf wurden bereits gegen Kugelhähne ausgetauscht. Die Heizkörper sind auch alle richtig herum angeschlossen ( vom Installateur überprüft ) und das externe Ausdehnungsgefäß wurde auch bereits erneuert. 18 Jahre gabe es keine Probleme ... und dann kam die neue Brennwertheizung. Ich bin hier ratlos, und mein Installateur z. Zt. auch. Wer hat so etwas schon einmal erlebt, und wie wurde es beseitigt ? Gruß Tobi Keyser
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