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Mängelliste (u. a. Lagerschäden) bei Junkers Suprapellets KRP 25 baugl. Buderus, En-Tech
Verfasser:
RODA
Zeit: 28.08.2008 16:24:20
0
928671
Hallo Forumteilnehmer,

Nach etwas mehr als einem Jahr Erfahrung möchte ich die Geschichte unseres Pelletkessels zum Besten geben.

Im Juni 2007 wurde unser Junkers Suprapellets KRP 25 in Betrieb genommen. Dieser Kessel ist meines Wissens nach baugleich mit folgenden Kesseln: En-Tech Fire Fox PK25 und Buderus SP 251-25.

In der Anfangsphase zeigten sich Probleme mit der Saugförderanlage. Das Zusammenspiel aus Ansaugtopf am Gewebesilo (Fa. ABS) und Saugförderanlage funktionierte nicht. Es folgt eine lange Reihe von Versuchen mit geänderter Leitungsführung, veränderten Saugzeiten und ähnlichem. Keine dieser Varianten war zielführend. Die Lösung an dieser Stelle war der Austausch des Saugtopfes gegen eine Schneckenentnahme. Diese wurde im April 2008 nachgerüstet. Ein vorheriger Austausch war aufgrund der langen Testphase und des gefüllten Silos nicht praktikabel.

Zur besten Heizzeit Mitte März 2008 kam es dann zum Komplettausfall der Anlage. Ursache war ein Lagerschaden an der Dosierschnecke. Lager, Schnecke und Zahnkranz wurden ausgetauscht.

Ende März 2008 ein ähnliches Bild: Komplettausfall der Anlage. Ursache war dieses Mal ein Lagerschaden an der Förderschnecke. Lager, Schnecke und Antrieb wurden ausgetauscht.

Bei beiden Lagerschäden war eine Reparatur innerhalb von 24 Stunden nicht möglich. Erst nach massiven Drängen meinerseits wurden diesen 2 Lagerschäden genauer untersucht. Zur Verinnerlichung: Beide für die Verbrennung zwingend erforderlichen Förderschnecken hatten nach nur 9 Monaten Ihr Leben ausgehaucht. Das Ergebnis: alle bis zu diesem Zeitpunkt in diesem Kessel eingebauten Lager sind schlicht und ergreifend nur für eine radiale und nicht für eine axiale Beanspruchung geeignet. Selbst bei den Reparaturen im März 2008 wurden diese ungeeigneten Original Junkers Ersatzteile verwendet.

Bei allen anderen Besitzern dieses Kessels ist es also nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Lager verabschieden. Sollte jemand Schützenhilfe zum Erwirken eines Lagerwechselns brauchen, stehe ich gerne zur Verfügung.

Derzeitiger Stand der Lage: Junkers ist in unserem Fall bereit die Garantiezeit für die Komplettanlage auf 5 Jahre zu verlängern und die Lager erneut gegen modifizierte Lager auszutauschen. Für die neuen Lager liegen derzeit noch keinerlei verwertbaren Erfahrungen vor. Junkers ist in unserem Fall bereit für diese Lager 7 Jahre Garantie zu übernehmen. Eine Einigung bezüglich einer finanziellen Entschädigung ist derzeitig nicht auf gütlichem Weg möglich.

Ich hoffe dem einen oder anderen Forumteilnehmer mit diesen Hinweisen weitergeholfen zu haben und wünsche allen eine warme Stube.
Verfasser:
RODA
Zeit: 12.12.2008 13:26:15
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1002559
Neuigkeiten von Junkers KRP 25, baugl. Buderus, En-Tech

Hallo Forumteilnehmer,

erneut sind wieder 9 Monate vergangen und es zeigt sich, daß die Qualität der Fa. Junkers konstant ist. Wie durch ein Wunder hat sich auch das durch den Werkskundendienst der Fa. Junkers ausgetauschte Originallager nach dem magischen Zeitraum von 9 Monaten verabschiedet.
Die Fixierung auf diesen 9 Monatsrhythmus verleitet mich zu der Annahme, daß bei der Entwicklung dieses Kessels Hebammen am Werk waren.

Ich bin mal auf die Stellungnahme der Fa. Junkers gespannt.

Eine schöne Adventszeit wünscht Roland
Verfasser:
sukram
Zeit: 12.12.2008 13:52:37
0
1002586
Da gab's doch schonmal einen Thread über grassierende Schneckenlagerschäden... muste mal suchen.

vieleicht war's ja auch im Carmen-forum
Verfasser:
sukram
Zeit: 12.12.2008 13:58:36
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1002597
Ach, das warst ja du ;-)
Verfasser:
RODA
Zeit: 12.12.2008 14:12:11
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1002613
Hallo sukram,
danke für den Tip =;-)
Es freut mich aber, daß die Info bei jemand im Gedächtnis hängen blieb. Wer braucht da noch Dr. Kawashimas Gehirnjogging
Verfasser:
vielleichtmalöfterhier
Zeit: 12.12.2008 14:29:19
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1002627
Hier mal meine Buderus SP 251-15.
Nach einem halben Jahr Austausch der Halterung für die Dosierschnecke.
Die Halterung war zu schwach und der Motor drehte sich in der Halterung.
Der Motor wurde dann gleich mal mitgetauscht.
Nach einem Jahr Austausch der Heizungssteuerung. Das war allerdings ein Überspannungsschaden.
Aktuell nach fast zwei Jahren Austausch des "Dach des Nachverbrennungsrings" Der hatte sich mittlerweile so verzogen, dass der gar nicht mehr auf den Nachverbrennungsring passte.

Wenn ich schonmal dabei bin:
Mit welcher Tastenkombination komme ich ins Servicemenü der Brennersteuerung???
Ich bin der Meinung, dass der Ofen einen zu großen Pelletvorschub hat. Da aus der Brennschale halbverbrannte Pellets herausfallen. Der Service meint es wär alles i.o.. Ich will mal den verminderten Vorschub ausprobieren. Bzw. ist das richtig, dass im Volllastbetrieb die Dosierschnecke durchläuft???
Verfasser:
RODA
Zeit: 07.01.2009 16:19:50
0
1024390
Die endlose Geschichte: nachdem Anfang Dezember mal wieder wie beschrieben, die Lager fällig waren, bekam unsere Heizung nach mehreren Ausfällen vom freundlichen Junkers Kundendienst Ende Dezember eine neue Steuerung.

Ausfallquote seit Beginn der Heizperiode: Komplettstillstand alle 1-2 Wochen.

Hallo vielleichtmalöfterhier

In das Menue der Brennersteuerung kommt man bei Junkers mit folgender Tastenkombination:
X, darauf Meldung Code eingeben => dann
Pfeil nach unten, Häckchen, X, Pfeil nach oben

Viel Erfolg wünscht RODA
Verfasser:
vielleichtmalöfterhier
Zeit: 07.01.2009 19:35:29
0
1024659
Und welch ein Wunder bei Buderus auch!

Dank dir!

Dann werd ich mir mal die Parameterliste greifen und langsam optimieren.
Verfasser:
urausb
Zeit: 13.01.2009 10:59:35
0
1030842
Hallo,
ich habe seit zwei Jahren einen En-Tech PK15 im Keller, zwar kein 25er, aber so groß sind die Unterschiede ja nicht. Probleme hatte ich bis jetzt noch keine, aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Auch mangelhafte Pellets hat er relativ klaglos und vor allem ohne Ausfall weggesteckt.
Da bei En-Tech der Code für das Parametermenü der gleiche ist, gehe ich davon aus, daß auch die Steuerung die gleiche ist.
Ich wäre an einem Abgleich der Parameter interessiert. Ich bin immer am optimieren. Vielleicht kann ja mal jemand die Parameterliste von einem Buderus und / oder Junkers Kessel hier posten?
Bei Interesse mache ich das von meinem Kessel auch mal. In der Bedienungsanleitung zum Kessel sind auch die Parameter für die 25kW Ausführung angegeben, die sollten dann ja einigermaßen übereinstimmen.

Ich habe übrigens einen Betriebsstundenzähler an der Dosierschnecke hängen um auf den Pelletverbrauch hochrechnen zu können. In einer Stunde schafft die Dosierschnecke im Dauerlauf ca. 7,4 kg Pellets. Nimmt man laut Parameterliste für die Maximalleistung des Kessels das Laufzeit-Pause Verhältnis der Dosierschnecke (zumindest beim 15er läuft sie nicht kontinuierlich) von 9 zu 15 (Sekunden), dann schafft die Schnecke rechnerisch 4,44kg pro Stunde, was bei ca. 5 kWh / kg an Energiegehalt der Pellets, eher an 22kW Brennerleistung als an 15kW erinnert. Erklärung habe ich dafür bis jetzt noch nicht, mich aber auch noch nicht weiter darum gekümmert. Muß dem aber mal nachgehen.

Gruß
Uwe
Verfasser:
murkelmax
Zeit: 13.01.2009 22:01:07
0
1031806
Hallo urausb,

das ist ja schön, jemanden hier mir einer En-Tech Anlage zu finden.
Auch ich würde gerne Erfahrungen mit Besitzern dieser Pelletheizung (baugleich Junkers KRP15 oder Buderus Logano SP 251)austauschen.
Es wäre nett von dir und auch allen anderen, mal die eigenen Erkenntnisse, wie von RODA so schön begonnen, sowie die Einstelldaten mitzuteilen.

Besonders interessiert mich die Einstellung (Parameter) der En-Tech-Anlage, da En-Tech wohl der eigentliche Hersteller des Ganzen ist.

PS.: Wie hast du das mit dem Betriebsstundenzähler gemacht?

Hier die Daten der Junkers-Anlage:

Parameterliste ESE V2.2 Junkers KRP15
1 - °C - Kessel Ein bei Anforderung intern = 60/10
2 - °C -Kessel AUS = 70
3 - °C - Kessel Ein bei Erhöhung bei Anforderung extern = 5
4 - °C - Rauchgastemperatur für Zündung ein = 60
5 - sec. - Materialeinschub Zündvorbereitung = 60 von mir geändert auf 90 wegen langer Zünddauer
6 - min. - Dauer einer Zündung = 3
7 - min. - Rauchzuggebläse Nachlauf = 10
8 - °C - Rauchgastemperaturdiff. bei der die Zündung erkannt wird = 20
9 - 0,1°C - Maximal -> Normalbetrieb = 25
10 - 0,1°C - Normal -> Teillastbetrieb = 25
11 - °C - Rauchgastemperaturüberschreitung -> Teillastbetrieb = 130+50
12 - °C - Hysterese Rauchgasüberschreitung Teillast Betrieb aus = 10
13 - Stufe 1 - 10 - Rauchzuggebläse Maximalbetrieb = 5
14 - Stufe 1 - 10 - Rauchzuggebläse Normalbetrieb = 4
15 - Stufe 1 - 10 - Rauchzuggebläse Teillastbetrieb = 3
16 - Stufe 1 - 10 - Verbrennungsluftgebläse Maximalbetrieb = 7
17 - Stufe 1 - 10 - Verbrennungsluftgebläse Normalbetrieb = 5
18 - Stufe 1 - 10 - Verbrennungsluftgebläse Teillastbetrieb = 4
19 - sec. - Dosierschnecke Taktzeit = 15
20 - sec. - Dosierung Maximalbetrieb = 9
21 - sec. - Dosierung Normalbetrieb = 6
22 - sec. - Dosierung Teillastbetrieb = 5
23 - sec. - Reinigung Laufzeit (Tauscherreinigung)= 2
24 - Anzahl Anzahl der Einschübe x10 bis zur Aktivierung der Reinigung = 30
25 - sec. - Klappenöffnungszeit (sperrt Schnecken usw.) = 5
26 - 0/1 - Relais Modul Alarm = 0
27 - sec. - Hauptförderschnecke Verzögerung = 10
28 - °C - PT1000 Brandschutz für Wartepos = 70
29 - Stk. - Zündversuche (Störabschaltung) = 10
30 - ohne Funktion - Ausgang Mischer/Pumpe
31 - ohne Funktion - Mindestrücklauftemperatur 50°C
32 - sec. - Abschaltverzögerung des Füllstandsensors = 1
33 - ohne Funktion - Störmeldung Fühlerbruch Rücklauf (0 - off , 1 - on) = 0
34 - ohne Funktion - Nachlaufzeit Rücklaufanhebung 10
35 - Ausgang Förderschnecke (0 - Triacausgang , 1 - Triac + Relais) = 1
36 - Spracheinstellung D,GB,IT,F = D
37 - min. - Verzögerung in min. bis zur Temperaturüberwachung durch P8 = 10


Gruß
der murkelmax
Verfasser:
urausb
Zeit: 15.01.2009 20:54:34
0
1034019
Hallo,
also den Betriebsstundenzähler habe ich einfach parallel zu den beiden Klemmen der Dosierschnecke auf der entsprechenden Klemmleiste vom Heizungskessel geklemmt. Voraussetzung ist natürlich, daß der Betriebsstundenzähler für 230V AC geeignet ist.

Aus welcher Ecke Deutschlands kommst Du denn?
Ich bin im Kreis Aschaffenburg zu Hause.

Hier noch die Originalparameter für die Firefox in 15 und 25 kW.
Ich habe einen 15kW und habe die von mir geänderte Werte fett gedruckt.
ParameterNr. - Einheit - Funktion - Werkseinstellung PK15/PK25/mein Wert

Parameterliste ESE En-Tech FireFox PK15/25:

1 - °C - Kessel Ein bei Anforderung intern = 60/60/5
2 - °C -Kessel AUS = 70/70
3 - °C - Kessel Ein bei Erhöhung bei Anforderung extern = 5/5
4 - °C - Rauchgastemperatur für Zündung ein = 60/60
5 - sec. - Materialeinschub Zündvorbereitung = 90/90/120
6 - min. - Dauer einer Zündung = 2/2/3
7 - min. - Rauchzuggebläse Nachlauf = 5/5
8 - °C - Rauchgastemperaturdiff. bei der die Zündung erkannt wird = 20/20
9 - 0,1°C - Maximal -> Normalbetrieb = 25/25/40 wenn man in einen Puffer fährt kann man das auch auf 25 stehen lassen.
10 - 0,1°C - Normal -> Teillastbetrieb = 25/25/50 wenn man in einen Puffer fährt kann man das auch auf 25 stehen lassen.
11 - °C - Rauchgastemperaturüberschreitung -> Teillastbetrieb = 130+50/130+50
12 - °C - Hysterese Rauchgasüberschreitung Teillast Betrieb aus = 10/10
13 - Stufe 1 - 10 - Rauchzuggebläse Maximalbetrieb = 5/9
14 - Stufe 1 - 10 - Rauchzuggebläse Normalbetrieb = 4/5
15 - Stufe 1 - 10 - Rauchzuggebläse Teillastbetrieb = 3/3
16 - Stufe 1 - 10 - Verbrennungsluftgebläse Maximalbetrieb = 7/9
17 - Stufe 1 - 10 - Verbrennungsluftgebläse Normalbetrieb = 5/6
18 - Stufe 1 - 10 - Verbrennungsluftgebläse Teillastbetrieb = 4/2
19 - sec. - Dosierschnecke Taktzeit = 15/15
20 - sec. - Dosierung Maximalbetrieb = 9/13/8
21 - sec. - Dosierung Normalbetrieb = 6/9
22 - sec. - Dosierung Teillastbetrieb = 3/3
23 - sec. - Reinigung Laufzeit (Tauscherreinigung)= 2/2
24 - Anzahl Anzahl der Einschübe x10 bis zur Aktivierung der Reinigung = 30/30
25 - sec. - Klappenöffnungszeit (sperrt Schnecken usw.) = 5/5
26 - 0/1 - Relais Modul Alarm = 0/0
27 - sec. - Hauptförderschnecke Verzögerung = 10/10
28 - °C - PT1000 Brandschutz für Wartepos = 100/100
29 - Stk. - Zündversuche (Störabschaltung) = 9/9/11 hat sich erledigt durch Verlängerung der Parameter 5 und 6
30 - ohne Funktion - Ausgang Mischer/Pumpe 6/6
31 - ohne Funktion - Mindestrücklauftemperatur 50°C/50°
32 - sec. - Abschaltverzögerung des Füllstandsensors = 1/1/3
33 - ohne Funktion - Störmeldung Fühlerbruch Rücklauf (0 - off , 1 - on) = 0/0
34 - ohne Funktion - Nachlaufzeit Rücklaufanhebung 10/10
35 - Ausgang Förderschnecke (0 - Triacausgang , 1 - Triac + Relais) = 1/1
36 - Spracheinstellung D,GB,IT,F = D
37 - min. - Verzögerung in min. bis zur Temperaturüberwachung durch P8 = 10/10
Verfasser:
murkelmax
Zeit: 15.01.2009 23:24:44
0
1034204
Hallo urausb,

ich wohne am Rande des Sauerlandes, Arnsberg.

Du hast die Zeit für den Pelleteinschub während der Zündung sehr hoch (120 sek.) gesetzt.
Dies heißt ja eigentlich, dass die Pellets schon beim zweiten Zündversuch brennen müssten. Ansonsten würden die doch bei einem weiteren Zündversuch bereits vom Brennteller fallen?
Mit der Zündung bin ich noch ein wenig am probieren. S. hier:[Link]

Hattest du denn auch schon einmal Probleme mit dem Füllstandssensor?
Dort hast du die Zeit von 1 auf 3 sek. verlängert.
Wie sieht das denn bei deinem Kessel mit dem Schneckenlager aus.
Alles noch in Ordnung?
Mein Kessel ist jetzt 9 Monate alt und ich hoffe, dass die Qualität der Lager besser geworden ist, um nicht das gleiche Schicksal wie RODA zu erleiden.

Das mit dem Betriebsstundenzähler ist sehr interessant, ich bin schon auf der Suche. :-)

Gruß
der murkelmax
Verfasser:
urausb
Zeit: 16.01.2009 13:47:06
0
1034667
Hallo,
schade, daß das Sauerland ein wenig weit weg ist, sonst hätte mal eine gegenseitige Besichtigung machen können.

Was die Zeit des Pelletseinschub betrifft: Ich hatte vor ein paar Wochen eine Störung (die erste und einzigste bisher in gut 2 Jahren Betrieb). Ich weiß nicht genau warum die Heizung ausgegangen ist. Da ich alle möglichen Temperaturen, so auch die Abgastemperatur, mitlogge, ist mir aufgefallen, daß die Abgastemperatur schon recht hoch war, ca. 80 oder 90 °C, glaube ich. Dann abrupter Abfall und Störungsmeldung mit Zündung fehlgeschlagen. Möglicherweise wurden auch die 20K delta der Abgastemperatur zwischen Start der ersten Zündung und "Zündung erkannt" erreicht und die Heizung ist in die Maximallast gegangen, hatte aber noch nicht richtig gezündet. Da dürfte aber meiner Meinung nach nicht die Meldung "Zündung fehlgeschlagen" kommen. Damals habe ich noch die Original-Parameter:
5 - sec. - Materialeinschub Zündvorbereitung = 90
6 - min. - Dauer einer Zündung = 2
stehen gehabt.
Nach dieser Störung hatte ich den Brennraum geöffnet und vorsichtig in den Brennteller gegriffen. Es waren, auch mit meinen langen Fingern, kein Pellets feststellbar. Die waren relativ weit nach unten zurück gebrannt. Es gab aber keine Auslösung der Rückbrandklappe (oder wie das Teil heißt --> ab Rückbrandfühler Temp = 100° läuft die Dosierschnecke kontinuierlich).
Ich muß mal in meinen Logdateien suchen, mache einen Screenshot und stelle das mal hier ein.
Ich habe dann die Störung quittiert und die Heizung normal zünden lassen. Beim achten Versuch hatte sie erst Zündung erkannt. (Normal zündet sie beim zweiten oder spätestens beim dritten mit obigen Parametern).
Nach diesem Zündversuch, der für mich auch unzufrieden war, habe ich die Parameter 5 und 6 auf 120 sec. bzw. 3 Minuten gestellt. Muß aber gestehen ich habe noch nicht wieder geschaut bei welchem Zündversuch die Zündung erkannt wird, also Anstieg Abgastemp > 20K.
Ach ja, vom Brennteller fallen keine Pellets, ganz im Gegenteil ich habe fast das Gefühl, daß momentan sehr wenig Asche anfällt. Ich habe die Heizung laufen seit Anfang Oktober (im Sommer solare WW-Bereitung), von Anfang Oktober bis 25.November nur für Warmwasserbereitung genutzt, dann haben wir Nachwuchs bekommen und seitdem läuft die Heizung rund um die Uhr ohne Absenkung mit Badezimmertemperatur = 23°C, Heizkörper im EG nur Bad und einer im Wohnzimmer an, sowie ein Heizkörper im UG neben der Haustür (Garderobenheizung) und in der Waschküche. Zusätzlich läuft noch ein kleiner Specksteinofen mit Holz oder Holzbriketts im EG.

Füllstandssensor macht bis jetzt keine Probleme, welche hast Du?
Ich habe die Zeit verlängert, damit das Fallrohr ein wenig weiter gefüllt wird um die Taktungen zu verringern. Ob das aber was bringt habe ich noch nicht weiter verfolgt.

In Zukunft habe ich vor die Heizung insofern umbauen, daß vor dem ersten Zünden für 120 sec. Pellets geförderz werden. Das Parametermenü gibt so eine Funktion leider nicht her. Weiß aber noch nicht so genau wie ich es mache.

Wie sieht das denn bei deinem Kessel mit dem Schneckenlager aus.
Alles noch in Ordnung?


Ähh, von der Dosierschnecke? Keine Probleme bis jetzt, alle Geräusche normal. Von der Förderschnecke auch noch keine Probleme gemeldet, ich hoffe das bleibt auch so, man kommt ja schlecht ran, wenn 5 Tonnen Pellets drauf liegen. (Müsste ich wohl einen Tag Urlaub nehmen und erst mal genügend (blaue) Säcke kaufen.)

Mein Kessel ist jetzt 9 Monate alt und ich hoffe, dass die Qualität der Lager besser geworden ist, um nicht das gleiche Schicksal wie RODA zu erleiden.

Bei mir, wie schon gesagt, bis jetzt, keinerlei Probleme.

Das mit dem Betriebsstundenzähler ist sehr interessant, ich bin schon auf der Suche. :-)

Ja, unbedingt einbauen. Und dann ermitteln, wieviel Brennstoff in kg pro Stunde die Dosierschnecke bei konstantem Lauf fördert.

Gruß
Uwe
Verfasser:
urausb
Zeit: 16.01.2009 19:49:32
0
1035017
Hallo,
ich habe mein Problem mit den zu viel verbrannten Pellets (pro Stunde für 22kW) zu En-Tech gemailt. Anbei die Antwort:

damit man auf eine Leistung von ca. 14,9 kW kommt muss die Einschubzeit in der Maximallast je nach Software (3.0) auf 75 (1/10 sek.) gestellt werden. Der heizwert der Pellets wird laut Untersuchungsergebnisse mit 4,8 kW/kg angegeben. Sie müssen noch den Wirkungsgrad der Anlage mit 92 % berücksichtigen.

So richtig schlau werde ich daraus jetzt auch nicht. Mit 4,8KW/kg und 92% käme ich immer noch auf 19,4kW. Anscheinend sind deren Standardparameter schon nicht so ganz ok. Muß wohl dort am Montag mal anrufen.

Murkelmax oder Roda, weiß jemand auf welche Art und Weise die Software der Regelung der Heizung upgedated werden kann? Einschicken oder ist da einen Schnittstelle dran???

Meine Softwareversion ist: 2.2


Gruß
Uwe
Verfasser:
vielleichtmalöfterhier
Zeit: 16.01.2009 20:16:20
0
1035056
Wenn der Kessel in Betrieb ist hat die Dosierschnecke ab Werk ein Taktintervall von 15sek und die Laufzeit ist beim 15kW Kessel bei Maximallast 9, bei Normallast 6 und bei Teillast 3 Sekunden.

Ist das ein fixer Wert oder hat die Regelung da Spielraum???

Bei mir läuft trotz einer Erhöhung von Parameter 19 auf 20 die Dosierschnecke bei Maximallast durch. Bei Normallast sind es kurze Pausen und bei Teillast nen 1:1 Verhältnis.

Das passt ja gar nicht zu den Werten.
Verfasser:
urausb
Zeit: 16.01.2009 21:37:24
0
1035181
Hallo,

Wenn der Kessel in Betrieb ist hat die Dosierschnecke ab Werk ein Taktintervall von 15sek und die Laufzeit ist beim 15kW Kessel bei Maximallast 9, bei Normallast 6 und bei Teillast 3 Sekunden.

So ist es Standard.

Ist das ein fixer Wert oder hat die Regelung da Spielraum???

Mit den Parametern, 19 für den gesamten Takt und 20 bis 22 für die Laufzeit der Dosierschnecke kann man spielen. Das funktioniert auch bei mir.

Bei mir läuft trotz einer Erhöhung von Parameter 19 auf 20 die Dosierschnecke bei Maximallast durch. Bei Normallast sind es kurze Pausen und bei Teillast nen 1:1 Verhältnis.
Das passt ja gar nicht zu den Werten.


Wenn P19 auf 20 und P20 auf 9, P21 auf 6 und P22 auf 3???
Das kann eigentlich nicht sein.
Möglicherweise ist da auch etwas defekt.
Welche Softwareversion?

Gruß
Uwe
Verfasser:
vielleichtmalöfterhier
Zeit: 16.01.2009 22:29:18
0
1035254
Hm Versionsnummer hab ich noch nicht gefunden.
Dann muss wohl doch mal der KD wieder her.
Das wären dann gute 2,5 Jahre bis jetzt.

Ich schmeiß auch mal die Werte des Buderus in die Runde

Wert 15kW/25kW//Änderung KD/meine Änderung
1. °C Brenner ein bei eingestellter Kesseltemperatur (interne Anforderung) 10/10
2. °C Brenner aus bei Erreichen der eingestellten Kesseltemperatur 80/80/70/61
3. °C Brenner ein bei eingestellter Kesseltemperatur, wenn Anforderung von Logomatic 5/5
4. °C Rauchgastemperatur, bei der die Zündung aktiviert wird 60/60
5. sec. Materialeinschub zur Zündvorbereitung 90/90/60/55
6. min. Max. Dauer eines Zündversuchs 2/2/x/3
7. min. Nachlaufzeit des Sauggebläse 5/5/10
8. °C Rauchgasdiff. bei der Zündung erfolgreich (Parameter4+Parameter8) 20/20
9.0,1°C Kesseltemp minus eingestellter Temp. bei der von Max- auf Normallast umgeschaltet wird 15/15/25
10. 0,1°C Kesseltemp minus eingestellter Temp. bei der von Normal- auf Teillast umgeschaltet wird 15/15/25
11. °c Rauchgasgrenzwert bei der automatisch auf Teillast umgeschaltet wird 130+50/130+50
12. °C Temperaturhysterese bei der Parameter 11 wieder deaktiviert wird 10/10
13. Stufe 1-10 Saugzugdrehahl bei Maxlast 5/5
14. Stufe 1-10 Saugzugdrehahl bei Normallast 4/4
15. Stufe 1-10 Saugzugdrehahl bei Teillast 3/3
16. Stufe 1-10 Drehzahl Verbrennungsluftgebläse bei Maxlast 7/9
17. Stufe 1-10 Drehzahl Verbrennungsluftgebläse bei Normallast 5/6
18. Stufe 1-10 Drehzahl Verbrennungsluftgebläse bei Teillast 4/2
19. sec. Taktintervall der Dosierschnecke 15/15/x/20
20. sec. Laufzeit der Dosierschnecke bei Maxlast 9/13/x/8
21. sec. Laufzeit der Dosierschnecke bei Normallast 6/9
22. sec. Laufzeit der Dosierschnecke bei Teillast 3/3
23. min. Laufzeit Reinigung 2/2/x/4
24. Anzahl Anzahl Einschübe *10 bei der Reinigung aktiviert wird 30/30/x/20
25. sec. Max Zeitrahmen Öffnung Brandschutzklappe 5/5
26. 0/1 Relais - Modus Störungsausgabe 0/0
27. sec. Transportschneckenverzögerung 20/20
28. °C Tempgrenzwert Rückbrandsensor 100/100
29. Stück Anzahl Zündversuche 9/9/12
30. Ausgang Mischer/Pumpe 6/6
31. °C Mindestrücklauftemp 50/50
32. 1..255sec. Füllstandsensor Verzögerung 1/1
33. 0/1 Störmeldung FÜhlerbruch 0/0
34. min. Nachlaufzeit Rücklaufanhebepumpe 10/10/60
35. 0 oder 1 Ausgang Förderschnecke 0/0
36. Deutsch :-)
37. min. Wartezeit für Abfrage Parameter 4 nach Zündung 5/5/10
Verfasser:
RODA
Zeit: 18.01.2009 01:02:05
0
1036076
Hallo urausb / Uwe,
es ist ja kein Geheimnis: unsere Anlage wird regelmässig vom Werkskundendienst betreut.
Laut Aussage Kundendiest Fa. Junkers von Anfang Januar 2009 (als die Steuereinheit getauscht wurde) ist bei Junkers noch die Version 2.2 aktuell.
Viele Grüße aus dem Süden Berlins
Roland
Verfasser:
Frodo11
Zeit: 18.01.2009 22:41:38
0
1036818
Hallo,

ich habe ebenfalls eine PK15, allerdings mit einem Junkers-Aufkleber. Seit ein paar Monaten läuft sie (nach Anfangsproblemen) störungsfrei.

Ich möchte meine Einstellung optimieren (vor allem die Steuerungsparameter der TAP2), um den Verbrauch zu reduzieren. Das geht sinnvoll nur mit einem Logger, den ich an den PK15 hänge - Betriebsstunden (T, N, M) und evtl. auch die Laufzeit der Dosierschnecke (obwohl das ja eigentlich reicht - klasse Idee übrigens!).

@urausb: Wie loggst Du Werte, z.B. die Temperaturen? Hat der Ofen irgendeine verborgene Schnittstelle?

Die TAP2 hat leider nur eine so nutzlose Schnittstelle wie den eBus - habe bislang nichts Brauchbares dafür gefunden.

Bin gespannt auf weitere Erfahrungen!

Frodo.
Verfasser:
urausb
Zeit: 20.01.2009 07:26:32
0
1037857
Hallo Frodo11,
ich habe als übergeordnete Regelung für Heizkreis und Solar eine UVR1611 und logge über diese. Die Regelung ist in weiten Grenzen frei programmierbar, besitzt 16 Ein- und 11 Ausgänge, über CAN-Bus können dann noch Erweiterungsmodule angeschlossen werden. Im sogenannten Bootloader werden die Daten geloggt und können über Ethernet ausgelesen werden. Mußt mal im Forum nach "UVR" suchen, da findest Du massenweise Infos dazu. Ganz nebenbei hat die UVR1611 nur ca. 3,5Watt im Standby Stromverbrauch.
Vom Pelletskessel logge ich nur die Kesseltemperatur und die Abgastemperatur. Sonst noch Kollektortemperatur, VL Solar, RL Solar, VL Heizung, RL Heizung, WW-Temp, 4 oder 5 Sensoren über die Höhe am Pufferspeicher verteilt, Raumtemp, Außentemp und noch ein paar, die mir gerade nicht einfallen, aber auch nicht so wichtig sind. Dann noch über die Regelung die Laufzeiten für Solarpumpe, Heizkreispumpe, Kessellaufzeit und ich glaube auch die Ladepumpe, sowie die Anzahl der Brennerstarts.
T,N und M nicht, da noch keine sinnvolle Idee, dies auf einfache Art und Weise zu machen. Die Daten lese ich einmal im Monat an der Regelung ab.

Gruß
Uwe
Verfasser:
Frodo11
Zeit: 20.01.2009 22:17:36
0
1038685
Hallo Uwe,

danke für die Info. Beim Heizungskauf habe ich nicht bedacht, dass das
Loggen interessant und zur Optimierung wichtig ist. Ein Ethernetport an der Steuerung, ja, den hätte ich auch gerne :(

Ich habe schon aus lauter Verzweiflung die Idee, die drei Betriebsstundenzähler mittels Webcam und OCR zu tracken. Mit Glück und LED-Hilfslicht könnte das klappen. Klingt seltsam, aber ich sehe keinen anderen Ansatz, und für mich ist sowas immer am einfachsten.

Was mir dann noch fehlt, ist eine Angabe, wie viele kg Pellets pro Stunde Maximalleistung verbrannt werden. 60% bzw 30% davon jeweils dann für Normallast und Teillast, und schon kann ich den Verbrauch/Tag ausrechnen.

Hat jemand einen halbwegs belastbaren Wert für die kg/Stunde?

Oder ich gehe auch an die Dosierschnecke, aber dabei ist mir unklar, wie ich die Laufzeit messe und z.B. über USB in den Rechner bekomme. Ideen?

Gruß,
Martin.
Verfasser:
Frodo11
Zeit: 20.01.2009 22:39:17
0
1038704
Hallo Uwe, nochmal ich,

ich habe mir deine Rechnung mit der Dosierschnecke durchgelesen. Da ist Dir ein Fehler unterlaufen:

Die Förderung ist 7,4 kg/h bei Dauerlauf, sagst Du.
Im Maximalbetrieb läuft die Schnecke mit 9s Betrieb und 15s Pause. Eine Periode ist also 24s.
Im Maximalbetrieb fördert die Schnecke also 7,4kg/h * 9/24 = 2,775 kg/h. Das entspricht einer Leistung von 13,32 kW bei 4,8kWh/kg Energiegehalt.

Kommt doch immerhin halbwegs hin.

Für Normallast sind das dann 8,88 kW (1,85kg/h) und für Teillast 4,44 kW (0,925 kg/h), auch das stimmt halbwegs mit den für TL angegebenen Daten überein.

Hm, damit habe ich dann wohl meine eigene Frage von eben beantwortet ;)

Gruß,
Martin.
Verfasser:
Frodo11
Zeit: 20.01.2009 22:45:00
0
1038710
... und noch ein Nachtrag:

Laut technischen Daten hat der Brenner die Stufen 100% / 60% / 30%. Das stimmt nicht mit der Default-Taktung der Dosierschnecke überein. Auf Maximallast läuft der Brenner nur mit 90% statt 100%. Stellte man hier die Taktung auf 10+15 statt 9+15, kommt man nach obiger Rechnung auf ....


14,8 kW


So wird dann auch ein Schuh draus.
Verfasser:
Frodo11
Zeit: 20.01.2009 23:51:19
0
1038755
... und es geht weiter: Leider gibt es ja hier keine Editierfunktion :(

Meine Interpretation von "Taktung = 15s" ist bei genauerem Hinsehen nicht mit der offiziellen Parameterliste konsistent, trotzdem kommen brauchbare Werte heraus. Vielleicht Zufall.

15s Taktung und 9/6/3s Laufzeit der Schnecke. Bedeutet das, dass immer 15s Pause ist?

Oder, dass mal 6s, mal 9 und mal 12s Pause ist, also die 15s ein fester Takt sind?

Oder, dass die 15s nur für Maximallast gelten, bei den anderen Betriebsarten aber längere Pausen sind, um auf die selbe Taktlänge von 24s zu kommen? Unwahrscheinlich, daher ist meine Rechnung wohl falsch.

Uwe, sorry, Du hast wohl doch richtig gerechnet. Leider läuft gerade mein Ofen nicht...

So, Schluss jetzt.

Gruß,
M
Verfasser:
urausb
Zeit: 21.01.2009 07:44:08
0
1038820
Hallo Frodo11,

danke für die Info. Beim Heizungskauf habe ich nicht bedacht, dass das
Loggen interessant und zur Optimierung wichtig ist. Ein Ethernetport an der Steuerung, ja, den hätte ich auch gerne.



Die Regelung habe ich zugegebener Weise auch erst später nachgerüstet, bzw. ausgetauscht. Aber ein Ethernetanschluß ist schon eine feine Sache.

Ich habe schon aus lauter Verzweiflung die Idee, die drei Betriebsstundenzähler mittels Webcam und OCR zu tracken.

Der Ansatz ist auch nicht schlecht.

Was das Impulspauseverhältnis betrifft, ist es meiner Meinung nach so, daß die 15 Sekunden der Gesamtzeit des Zyklusses entspricht, läuft die Schnecke 9 Sekunden dann ist die Pause 6 Sekunden. Bei Teillast wären das dann 3 Sekunden Lauf und 12 Sekunden Pause. Ich schaue aber noch mal genau in der Parameterbeschreibung nach. Ich habe zwar auch die Anleitung von einem Wagner Lignoplus 15 (ist auch der Kessel von En-Tech) irgendwann und irgendwo mal downgeloadet, die Anleitung ist aber auf meinem Rechner zu Hause.

Gruß
Uwe



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Cutout schrieb: Vielen Dank für eure Antworten. In der Berechnung ist ersichtlich, dass 9W Heizleistung in den Raum eingebracht wird und 6,17W durch die Außenwand verloren gehen. Für mich hört sich das erstmal...
Freeliner schrieb: Mein Vater hat 1971 die kompletten Außenwände von Innen mit 2cm Styropor + Putz gedämmt Da hier und da mal Durchbrüche und Kabelverlegungen realisiert wurden, konnte ich so auch hinter die Dämmung...
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Mängelliste (u. a. Lagerschäden) bei Junkers Suprapellets KRP 25 baugl. Buderus, En-Tech
Verfasser:
urausb
Zeit: 21.01.2009 07:44:08
0
1038820
Hallo Frodo11,

danke für die Info. Beim Heizungskauf habe ich nicht bedacht, dass das
Loggen interessant und zur Optimierung wichtig ist. Ein Ethernetport an der Steuerung, ja, den hätte ich auch gerne.



Die Regelung habe ich zugegebener Weise auch erst später nachgerüstet, bzw. ausgetauscht. Aber ein Ethernetanschluß ist schon eine feine Sache.

Ich habe schon aus lauter Verzweiflung die Idee, die drei Betriebsstundenzähler mittels Webcam und OCR zu tracken.

Der Ansatz ist auch nicht schlecht.

Was das Impulspauseverhältnis betrifft, ist es meiner Meinung nach so, daß die 15 Sekunden der Gesamtzeit des Zyklusses entspricht, läuft die Schnecke 9 Sekunden dann ist die Pause 6 Sekunden. Bei Teillast wären das dann 3 Sekunden Lauf und 12 Sekunden Pause. Ich schaue aber noch mal genau in der Parameterbeschreibung nach. Ich habe zwar auch die Anleitung von einem Wagner Lignoplus 15 (ist auch der Kessel von En-Tech) irgendwann und irgendwo mal downgeloadet, die Anleitung ist aber auf meinem Rechner zu Hause.

Gruß
Uwe
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