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14.08.2004 09:31:24 |
Hallo zusammen, wir haben von Kunden immer wieder die Anfragen ob wir nicht auch Notdienst für Wochenende und Feiertagen anbieten. Dies haben wir in kleinem Rahmen schon getan aber leider haben wir noch kein System wir diese Leistung vernünftig in Rechnung stellen. Mich würde daher interessieren ob Ihre da schon Erfahrungen gesammelt habt und vor allem wie Ihr das dem Kunden in Rechnung stellt. Ich habe jetzt schon von anderen Firmen gehört das diese einen gewissen Prozentsatz des normalen Stundensatzes * 12 Stunden für einen Tag Bereitschaft berechnen. Natürlich kommt dann auch die Frage wie wird diese Arbeit dem jeweiligen Monteur vergütet? Für Tipps und Anregungen vorab schon mal vielen Dank |
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14.08.2004 09:42:12 |
hallo jürgen, mit den monteuren sprechen. sie fragen für welchen betrag sie bereit wären das handy mit nach hause zu nehmen, an zu lassen und das entsprechende wochenende nicht feiern zu gehen( ansonsten tauschen mit anderen monteuren ). es ist aber richtig das allein die bereitstellung auch kosten verursacht und diese vom kunden vergütet werden müssen (entweder als pauschale oder zum vorher! vereinbarten nachweis)! ein formel zur berechnung hierzu ist mir nicht bekannt ! gruss
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14.08.2004 09:46:59 |
Bei uns läuft das so ab: Notdienstbereitschaft Wochenende (Fr. von 12 bis Sonntag) 30,-€ pauschal. Wenn Notdienst anfällt arbeitest du und die Stunden kommen auf ein Zeitkonto, kann dann mal abgebummelt werden. Für Samstag gibt es pro Stunde 50% dazu, also aus 1 Std. werden 1,5 Std.. Am Sonntag eben 100 %. Das war es dann aber auch. Ich finde diese Regelung in Ordnung.
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14.08.2004 09:56:28 |
Ich finde die Tatsache, dass "Notbereitschaft Wochenende" bei Euch am Freitag um 12:00 beginnt, einfach köstlich.
Eppes
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14.08.2004 10:32:25 |
ja, beispielsweise wie der 'monteur' sagt ! aber sprich mit deinen leuten wenn die nicht mitspielen läuft gar nichts ! gruss
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14.08.2004 10:36:31 |
Naja, Freitag ist um 12 Uhr Schicht und ab dann ist Wochenende. Bei euch nicht? 37,5 Std. Woche? Für Freitag werden aber nur normale Std. abgerechnet, also ohne Zuschlag.
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14.08.2004 11:22:50 |
Hier geht es doch aber anscheinend nicht um die Frage wie wird mit dem Monteur abgerechnet, sondern wie rechne ich *Bereitschaftsdienste* mit dem Kunden ab. Da wirds wohl nur 2 Wege geben, entweder Anlagenwartungsvertrag oder eine Kundendiensteinsatzpauschale am WE, heisst ausserhalb der Geschäftszeiten. Beides hat Vor- und Nachteile. Was mach ich wenn ein Kunde keinen Wartungsvertrag hat...bleibt der dann aussen vor ? Wenn ich eine WE-Kundendienstpauschale ansetze, was ist angemessen.... ...und um welche Anlagenteile handelt es sich, die unter diesen *Notdienst* fallen sollen. Gruß Achim Kaiser
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14.08.2004 11:22:57 |
Bei mir ist Feierabend, wenn die Arbeit getan ist...
Ich will Euch das lange Wochenende und die 37,5er ja auch gar nicht nehmen, aber betrachte die Formulierung "WE ist ab Freitag, 12:00" mal aus Kundensicht...
...kann auch mächtig nach hinten losgehen.
Euer internes System mit dem Zeitkonto finde ich übrigens extrem gut.
Eppes
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Verfasser: me. S. Hohwiller, DÜW | Zeit:
14.08.2004 11:47:38 |
Wochenende ist bei den meisten Kollegen in unserem Raum ab Freitag 13.00Uhr.
Wir bieten unseren Kunden einen 24 Stunden Notdienst an. Damit haben wir einen Vorteil unseren Mitbewerbern gegenüber, aber man muß den Notdienst auch konsequent durchziehen und immer erreichbar sein. Unsere Monteure haben JEDER ein Firman- Handy und sind so auch tagsüber immer erreichbar. Ab Montag morgen beginnt der Notdienst und endet auch wieder am nächsten Montag morgen. Die Angefallenen Überstunden werden inkl. den üblichen Zuschlägen auf ein Zeitkonto geschrieben, welches "abgebummelt" werden kann, oder man läst es sich auszahlen. Das entspricht zwar nicht den tariflichen Vereinbarungen, wird aber von den Monteuren so bevorzugt. Dadurch können wir alle etwas flexibler mit Über- oder Fehlstunden sein, ohne das sich das gleich sehr stark finanziell auswirkt.
Dem Kunden werden die Notdienstzuschläge wie folgt berechnet: Montag bis Freitag nach 16.00Uhr bis 20.00Uhr = 25% ab 20.00Uhr = 50% Samstags bis 16.00Uhr = 50% Samstags ab 16.00Uhr und Sonntags = 100% Feiertage = 100% Ostern/Weihnachten/Silvester = 150%
Man muß das bei der Auftragsannahme dem Kunden sagen, um böse Überaschungen zu vermeiden. Desweiteren sollte man die Kunden, welche Mieter sind darauf hinweisen: "Wer bestellt, der bezahlt!" Dabei wird mancher Notfall zum normalen Montagseinsatz :O)
Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW
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Verfasser: me. S. Hohwiller, DÜW | Zeit:
14.08.2004 11:53:43 |
Ach ja, ganz wichtig! Die Monteure welche Notdienst machen, sollten auch alle eventl. anfallenden Reparaturen ausführen können. Rohrbruch/Öl-Brenner/Gas-Brenner/Verstopfungen in Abwasserleitungen/uvm. Ersatzteile und Material sollte auch bevorratet sein. Ein 24 Stunden- Notdienst bringt einiges an Kosten mit sich und ist sicherlich nur ein zusätzlicher Kundsenservice und Werbung und keine Möglichkeit über`s Wochenende reich zu werden! Kein Betrieb kann es sich leisten (so wie Schlüsseldienste) für einen neuen Brenner am Wochenende das dreifache zu verlangen. Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW der auch am Wochenende und im Urlaub (dieses Jahr schon 6 + 3 Tage) das Handyklingeln nicht mehr aus dem Kopf bekommt. :O) |
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14.08.2004 15:11:01 |
Schon man vielen Dank für die vielen Anregungen.:) Im konkreten Fall ist es eine Wohnungsbaugesellschaft, die uns auf den Notdienst angesprochen hat. Die interessieren sich besonders für Sonntage und Feiertage (Weihnachten / Silvester). Ich möchte jetzt vermeiden wegen jeder Kleinigkeit gleich der Notdienst angerufen wird. Außerdem könnte es sein das Wir diesen Service nicht das ganze Jahr über anbieten sollen sondern eben nur am Wochenende und an Feiertagen. Ich will denen auch nicht für kleines Geld ein rundum Sorglospaket anbieten sondern es muss sich auch rechnen.
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