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Datenschutzhinweise

Umrechnungsfaktor / Systemtemperaturen
Verfasser:
Pete
Zeit: 14.08.2004 17:12:40
0
83417
Hallo Forum,
ich bin auf der Suche nach einem Umrechnungsfaktor x bei Veränderung der Systemtemperatur.
In den Herstelleruntelagen ist die Leistung der Konvektoren bei einer Systemtemp. von 75°/55° angegeben.
Ich benötige allerdings Leistungsdaten bei einer Systemtemp. von 55°/40°.


Kann mír jemand diesen Faktor nennen?

Danke

Pete

Verfasser:
me.Heizer
Zeit: 14.08.2004 17:38:41
0
83418
*1,3

Verfasser:
Eppes
Zeit: 14.08.2004 17:49:25
0
83419
Auf der Homepage von ConSoft www.consoft.de kann man sich einen "Taschenrechner" mit der Bezeichnung MultiCalc herunterladen.

Da ist bei den Formeln diese Umrechnung integriert...

Welcher Hersteller gibt denn Leistungsdaten mit 75°/55° an? EN442 (Prüfbedingungen) sagt 75°/65°/20°, üblich ist noch 70°/55°...

Eppes

Verfasser:
HeiZie
Zeit: 15.08.2004 00:53:20
0
83420
Hallo Pete,

die Umrechnungstabellen in den Fachbüchern beziehen sich auf 90/70/20.
D.h. es muss von 75/55/20 auf 90/70/20 und dann auf 55/40/20 umgerechnet werden. Die Werte beziehen sich auf den Exponenten 1,3. Evtl. gibt es für deine Konvektoren einen anderen Exponenten, d.h. auch andere Umrechnungsfaktoren.
1 : 1,47 (75/55/20) x 2,82 (55/40/20) = 1,92
Die Konvektoren müssten also eigentlich evtl. 1,92mal größer sein!
Das ganze geht natürlich mit der passenden Formel logarithmisch mit dem richtigen Exponenten genauer (siehe Din..... Heizkörper).

Gruß HeiZie

Verfasser:
Klaus
Zeit: 15.08.2004 11:00:50
0
83421
Moin,

habe zu dem Thema Heizkörpergröße eine prinzipielle Frage.
Welche Nachteile ergeben sich aus zu großen Heizkörpern außer Preis und Platzbedarf?

Die Wärmeabgabe regelt doch eh das Thermostat am Heizkörper ...oder sehe ich das falsch?

Gruß
Klaus

Verfasser:
OldBo
Zeit: 15.08.2004 11:50:30
0
83422
Moin Klaus,

ein zu großer Heizkörper gibt auch nur so viel Wärme ab, wie er über die zugeführte Wärme (Wassermenge und Temperaturdifferenz) abgeben kann.

Voraussetzung für die richtige Funktion der gesamten Anlage ist ein hydraulischer Abgleich (zuordnern der Masseströme in Abhängigkeit zur Raumheizlast)und das Einstellen der richtigen Vorlauftemperatur in Abhängigkeit zur Außentemperatur.

Die Thermostatventile sollen nicht Fehler ausgleichen, sondern sollen schließen, wenn zu viel Wärme in Raum auftritt (z.B. Sonneneinstrahlung, viele Personen, elektrische Geräte, usw.). Das nennt man dann Energieeinsparung :-))

Das soll zu dieser Frage reichen.

und Tschüss

me. Bruno Bosy, NF

Verfasser:
HeiZie
Zeit: 15.08.2004 12:28:47
0
83423
Hallo Klaus,

die Wärmeabgabe wird nicht bzw. nur sekundär vom Thermostat geregelt.
Die Wärmeabgabe wird durch die Heizfläche und der mittleren Heizkörperübertemperatur, die wiederum von der Vorlauftemperatur und der Temperaturspreizung bestimmt wird. Das Thermostatventil regelt "lediglich" die Wassermenge in Abhängigkeit zur Raumtemperatur.
Nehmen wir mal einen ungünstigen Fall an:
Der Heizkörper ist zu groß, das Temperaturniveau ist zu hoch und der Heizkörper bekommt aufgrund der fehlenden Voreinstellung im Ventil zu viel Wasser bei voll geöffnetem Ventil. Der Raum ist auf 18°C abgekühlt. Du kommst nach Hause und drehst das Ventil auf 21°C.
Das Ventil öffnet, der Heizkörper wird erwärmt. Da er aber zu stark erwärmt wird und das Ventil ca. 30min. braucht, um die Raumtemperatur nachzuregeln, wird in der kurzen Zeit der Raum überheizt. Das Ventil schließt. Nach einer weiteren halben Stunde "merkt" das Ventil, dass der Raum zu stark ausgekühlt ist, da der Heizkörper nicht mehr versorgt wurde. Es öffnet wieder voll. Es entsteht ein "Auf-Zu"-Ventil, das tunlichst vermieden werden sollte. Wenn man dann mal ein Thermometer im Raum aufhängt, kann man hohe Temperaturschwankungen messen, z.B. 19 - 23°C. Das ist das sogenannte P-Band, hier von 4K (Kelvin).
Diese Regelschwankungen müssen natürlich vermieden werden. Größere Heizkörper sind natürlich nicht schlecht, es spricht überhaupt nichts dagegen, da niedrigere Temperaturen gefahren werden können, was für die Behaglichkeit wichtig ist, es muss aber alles zusammen passen. Bei optimaler Auslegung aller Parameter kann man anhand der Erwärmung der Heizkörper die Außentemperatur erkennen. Kühl - wenig durchströmt, kalt - mehr durchströmt. Der Wärmeverlust des Raumes soll sich immer im Regelbereich des Ventils befinden. Das Ventil sollte in Regelfunktion nie ganz schließen und nur bei voller Wärmebelastung voll öffnen. Dann ist auch die Temperaturregelung im Wärmeerzeuger optimal eingestellt.
Zum P-Band möchte ich noch folgendes erwähnen:
Im Beispiel ergab sich ja ein äußerst ungünstiges P-Band von 4K. Auch bei einer optimalen Anlage ist ein P-Band von besser als 2K kaum zu verwirklichen. Es ergibt sich nach unserem Beispiel also eine Schwankung von 20 - 22°C, wenn eine normale Störgröße auftaucht (kurzes Abkühlen bzw. Erwärmen). Ein P-Band von 1K zu erreichen, wie es in der EnEV vorgeschlagen wird, ist fast unmöglich. Das genaue Abstimmen aller Parameter aufgrund der Regelschwankungen der drehzahlgeregelten Pumpen, die für diesen Fall zu ungenaue Voreinstellung der Ventile und andere kleinere Ungenauigkeiten verhindern dies zuverlässig. Wenn ich diese Parameter so genau "dosiere", wird die Anlage viel zu träge bzw. die Anlage kann überhaupt nicht zuverlässig nachregeln. Wenn dann noch renomierte Hersteller ankommen, die behaupten, allein mit ihren "EnEV-Heizkörpern" ein P-Band von 1K zu erreichen, fällt mir nichts mehr ein. Entweder haben die es selbst nicht begriffen, oder die meinen, wir Heizungsbauer befinden uns die meiste Zeit auf Bäumen.
Bei Fußbodenheizungen ist allerdings bei guter Auslegung aufgrund des Selbstreguliereffektes ein P-Band von 1K durchaus üblich. Das hängt mit der geringen Heizflächenübertemperatur und der hohen Heizfläche zusammen. Aber die sind auch gewollt träge und bekannterweise sehr behaglich und komfortabel.

Grüße HeiZie

Verfasser:
HeiZie
Zeit: 15.08.2004 12:30:48
0
83424
Hallo OldBo,

ich glaube, ich brauche immer zu lange zum Schreiben.

Grüße HeiZie

Verfasser:
OldBo
Zeit: 15.08.2004 12:38:44
0
83425
Moin HeiZie,

ist ja nicht so schlimm. Hast es ja gut erklärt.

Gruß

me. Bruno Bosy, NF

PS: Bei längeren Texten, bitte, ein paar Absätze, dann lässt es sich besser lesen :-))

Verfasser:
Klaus
Zeit: 15.08.2004 18:10:24
0
83426
Hallo HeiZie,

Deine Erklärung begreift sogar ein doofer Elektroniker wie ich:-)

Gruß
Klaus

Verfasser:
Pete
Zeit: 15.08.2004 19:42:17
0
83427
Hallo und Danke vorerst !

Bin mir aber nicht sicher was nun richtig ist ??

1. ) me.Heizer: *1,3
2. ) HeiZie: Die Konvektoren müssten also eigentlich eventl. 1,92mal größer sein!

Danke

Pete



Verfasser:
T 3
Zeit: 15.08.2004 19:47:32
0
83428
beides !
beachte nur das es kein faktor sondern ein EXPONENT ist !
gruss

Verfasser:
Pete
Zeit: 15.08.2004 19:52:53
0
83429
Sehr hilfreich T3.
Danke !!
Ne kleine Erklärung hätte noch wunderbat dazu gepasst!

Mit welchem EXPONENTEN kommt man nun auf die "Mehrleistung" ??

Pete

Verfasser:
HeiZie
Zeit: 15.08.2004 21:36:45
0
83430
Hallo Pete,

der Umrechnungsfaktor ist 1,92, d.h. der Heizkörper muss 1,92mal größer sein als in der 75/55/20-Liste.
Der Exponent (bei Flachheizkörpern meist 1,3) ist bauartbedingt und in der Umrechnungsformel für den Umrechnungsfaktor enthalten. Der Exponent ist bei Konvektoren etwas kleiner (1,27 oder so). 1,92 ist aber ausreichend genau, da du den Konvektor ja auch nicht auf´s Watt genau bestellen kannst.

Gruß HeiZie

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