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16.01.2003 10:19:35 |
Wir haben einen Schennjesse Wintergarten an unser Haus anbauen lassen. Jetzt stellt sich uns die Frage der Beheizung. Der Heizungsbauer hat uns einen Kostenvoranschlag für eine Fussbodenheizung (Polytherm )in Kombination mit Konvektorenheizkörper vorgelegt. Allerdings erscheint uns der Preis von 7500 € für 20qm Fläche viel zu hoch.Meine Frage ist, reicht die Fussbodenheizung alleine nicht aus,um den Wintergarten zu heizen? Der Heizungsfachmann behauptet in der Übergangszeit wäre die Fussbodenheizung zu träge. Hat irgendjemand Erfahrungswerte, was Fussbodenheizung und Wintergarten betrifft? Danke für die Hilfe im Voraus. A.P. |
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17.01.2003 16:09:49 |
Ich würde nur Heizkörper einbauen: - schelle Reaktionszeit z.B. bei Sonneneinfall - Kein Ärger mit Pflanzen die auf dem Boden stehen
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20.01.2003 02:33:33 |
Für den Betrag würde ich Ihnen auch den Wintergarten beheizen, (fast) egal wo sie wohnen... Spaß beiseite, ich halte es für eine sinnvolle Sache, niedrige Konvektoren (Bauhöhe und Bautiefe je ca. 20 cm) zu verwenden, damit die Aussicht nicht zugebaut wird. Den Rücklauf würde ich dann mit großzügigem Verlegeabstand (ca. 35 - 40 cm) als Fußbodentemperierung nutzen und dafür Verbundrohr verwenden. So läßt sich der WG schnell aufheizen und man hat trotzdem etwas Wärme von unten.
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20.01.2003 03:03:26 |
Ich hab da auch noch eine Frage an die Experten, Wie groß müßte denn ein solcher Heizkörper für einen Wintergarten von 20 m² sein? Wir haben eine Ölheizung mit Auslegung 70/55 Reichen 120 - 130 Watt/m²? Für jede Hilfe und Anregung dankbar.
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20.01.2003 07:31:51 |
130 W/m reicht auf jedemfall den WG frostfrei zuhalten. Wenn Sie jedoch bei -10° dort noch Sitzen wollen benötigen Sie min. 160 W/m².
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20.01.2003 07:41:50 |
Hallo bei der Größe des Wintergartens ist eine Fußboden heizung ausreichend.Wichtig ist nur die Regelungder Fußbodenheizung.Hier haben wir sehr gute Er- fahrung mit einer Oberflächentemperatur-Regelung gemacht. Mit dieser Regelung gibt es keine Probleme mehr bezüglich der Störgrößen. Rückfragen unter: Hermann.Bellinger@t-online.de
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20.01.2003 07:44:53 |
Hallo bei der Größe des Wintergartens ist eine Fußboden heizung ausreichend.Wichtig ist nur die Regelungder Fußbodenheizung.Hier haben wir sehr gute Er- fahrung mit einer Oberflächentemperatur-Regelung gemacht. Mit dieser Regelung gibt es keine Probleme mehr bezüglich der Störgrößen. Rückfragen unter: Hermann.Bellinger@t-online.de
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20.01.2003 08:01:49 |
Hallo Bellinger, wie bauen Sie eine Fußbodenheizung mit der max. erlaubten Oberflächentemp. mit 160 W/m²?
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Verfasser: Achim Nierbeck | Zeit:
20.01.2003 08:28:22 |
U.a. bei meinen Schwiegereltern haben wir schon vor 10 Jahren eine FBHZG im Wintergarten als alleinige Heizung montiert. Es stellt sich natürlich immer die Frage, wie der WiGa gebaut ist, also vernünftig gedämmt mit guter, wärmedämmender Verglasung oder nicht. Ist aber die Dämmung i.O. reicht für das Wohlbefinden eine FBHZG allein aus. Der Heizungsbauer muss Ihnen aber einen zusätzlichen Konvektor anbieten, damit zumindest rechnerisch der Wärmebedarf gedeckt werden kann. Da liegt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Praxis können Sie den Konvektor weglassen. Das macht Ihre Heizung dann preiswerter. Wenn Sie ein schnell regelbares System haben möchten, sollten Sie ein ganzflächig wärmverteilendes System (Trockenbausystem) einbauen lassen. Dies gibt es auch von Polytherm (System Polyseco).
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20.01.2003 09:40:46 |
Marmorheizung ist die ideale Heizung. Die damit erzeugte horizontale Wärmestrahlung erwärmt auch ohne Fußbodenheizung ausreichend den Bodenbereich, ist flink reagierend und hat die niedrigsten Anschaffungs- und Heizkosten. Info unter http://magma2000.de
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20.01.2003 10:11:03 |
Also Fußbodenheizung finde ich eher bedenklich. Ich würde ruhig mal eine 200 - 300 Watt/m² annehmen wollen. Umgenaueres zu sagen müßte man die Daten des WG kennen.
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20.01.2003 20:40:32 |
Hallo, wir haben vor einigen Jahren ebenfalls in einem Wintergarten der o.g. Fa. Schernesse eine Heizung montiert. Allerdings kann man eigentlich keine Aussage bezüglich des Wärmebedarfes machen. Hauptsächlich montieren wir nämlich in der norddeutschen Tiefebene, d.h. -10 bis-12° Celsius. Den Wintergarten montierten wir im Harz (-25°!). Das macht sich schon bemerkbar. Die Himmelsrichtung ebenfalls. Aber ich kann mich erinnern, dass im Wintergarten Speichersteine eingebaut waren und so wurde mit Ventilatoren die Wärme am Tag gespeichert und des nachts wieder abgegeben. Also Leute vor Ort fragen die evtl. so was öfter machen. 7500,-- Euro erscheinen mir zwar auch etwas hoch, aber irgendeine Leistung wird damit ja auch verbunden sein. Gruß
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20.01.2003 21:47:30 |
Es gibt auch für Spezialfälle eine oder auch mehrere FBH lösungen. (Modul Klimaboden - sehr teuer aber gut) (Register FBH sehr gut und günstig)
www.energieqellen.at
Bin Händler in Österreich und weiß das diese Firma auch Partner in Deutschland hat.
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03.02.2004 10:02:45 |
Nun kann man beim Lesen der teilweise abenteuerlichen Beiträge davon ausgehen, dass die Verwirrung bei Anita komplett sein muss. Zum Thema richtiges Heizen in Wintergärten und Glasarchitektur gibt es bei Fachplanern und Architekten nicht nur "theoretische Planungen" sondern auch zahlreiche praktische Erfahrungen. Der Hinweis Ihres Heizungsbauers mit dem Vorschlag zum kombinierten Einsatz einer Fußbodenheizung in Kombination mit einer Konvektorheizung kommt dabei der Praxis am nächsten. Der Preis für eine Unterflur-Lösung erscheint mir bei einer Anordnung der Konvektoren (bei ca. 20 qm = 5+4+4 = ca. 12-13 laufende Meter nicht zu hoch. Aus technischer Sicht sowie aus Komfortgründen sorgt eine Fußbodenheizung in Verbindung mit einem Fliesenboden für eine angenehme Grundtemperierung (am besten mit Anlagefühler) des Bodenbelags. Die durch die regelmäßigen und schnellen Witterungsschwankungen notwendige Reaktionsschnelligkeit erbringt Ihnen das Konvektorsystem. Zudemm sorgen Heizkonvektoren für die nötige Kaltluftabschirmung an der Fassade und wirken gengen Strahlungszug und Kondensatbildung an den Scheiben / Profilen. Mehr zu diesem Thmema finden Sie übrigens auch unter www.heizkonvektor.de |
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03.02.2004 15:03:14 |
Ich finde es immer wieder Bemerkenswert die für einen Fachmann wichtigen Dinge nicht zu erwähnen .Wie wäre es z.B.mit der Berechnung des Wärmebedarfs anstatt irgendwelche Erfahrungswerte in den Raum zu stellen. Ich habe mir erlaubt drei Vergleichrechnungen durchzuführen.Zeitaufwand geringer als diesen Brief zu schreiben. Es wurden folgende Annahmen getroffen: Bodenplatte U=0,8W/m²K Oberflächenmaterial Boden Fliesen Vorlauftemperatur 45°C Berechnung 1 U-Zahl Fenster 1,2W/m²K QN=2687W oder 134W/m² 2 U-Zahl Fenster 1,4W/m²K QN=3000W oder 150W/m² 3 U-Zahl Fenster 0,9W/m²K QN=2220W oder 111W/m² Nicht abgedeckter Wärmebedarf 1 = 484Watt 2 = 797Watt 3 = 17Watt Kritisch ist die Oberflächentemperatur mit 29,8°C. Vorschlagen würde ich dem Bauherrn die Fussbodenheizung mit einer Vorlauftemperatur max.von 40°C und einem Flachkonvektor mit Ventilatorunterstützung zur Spitzenlastabdeckung. Materialbedarf ca. 3.000€ Lohnkosten abhängig von der Situation vor Ort. Kurt Püllen |
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03.02.2004 15:15:40 |
@Kurt Bingo...kurz und knackig ;-)) Passt, alles andere ist Humbug, wenn der WiGa *Wohnraum* ist. Wem der Unterflurkonvektor nicht gefällt, baut eine Brüstung mit ca. 40 cm und macht nen Heizkörper dran, der ist im Preis nicht so exclusiv wie der FB-Konvektor mit Gebläse.....aber ich weiss ja ....die Architektur ... also lieber Geld in die Hand nehmen oder kalte Flüße weils zieht ;-)) Gruß Achim Kaiser
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Verfasser: Schennjesse - Wintergärten zum Wohnen | Zeit:
09.03.2004 23:29:59 |
Lieber Kurt Püllen, lieber Achim Kaiser, tatsächlich dürften die Überlegungen von Herrn Püllen soweit richtig sein. Dennoch: Der Hinweis, dass für einen Wohnwintergarten die Fußbodenheizung eigentlich zu träge ist, stimmt! Wir empfehlen - und ich nehme an, auch Frau Paul wurde dies seitens des Vertriebsmitarbeiters so empfohlen, durchaus Konvektoren. Und für zusätzlichen Komfort möglicherweise den Rücklauf als Fußbodenerwärmung anzulegen. Richtig ist, dass wegen der durch Absorbtion des Sonnenlichts schnell entstehenden Wärme eine reine Fußbodenheizung zu träge ist und sinnlosen Energieverlust beschert. Gruß, Schennjesse Wintergärten zum WohnenP.S.: Dies scheint eines der qualifizierteren Foren zum Thema zu sein. Glückwunsch an die Macher und die User.
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10.03.2004 08:06:49 |
Hallo Frau Paul, ich habe (wie in alle Räumen des EFH) für den Wintergarten ebenfalls eine Kapillarheizung (ähnlich Polyterm/Matten) vorgesehen. Der Ansatz ist also absolut richtig. Ich weigere mich im Wintergarten vor Glasflächen etc. mit Konvektoren oder Heizkörpern (egal wie flach und klein die sind) zu arbeiten! Die Aussagen das Fußbodenheizungen träge sind kann ich so nicht stehen lassen, die Frage ist doch WO und AN WELCHER STELLE diese installiert sind. Kapillarheizmatten werden optimal direkt unter der Fliese bzw. direkt unter dem Feinsteinzeug verlegt. Die Heizung ist deshalb flinker als die Lösungen die im Estrich oder unter Estrich gebaut sind (6cm Betonheizen fällt dann aus). Aufbauhöhe 6mm! Durch den hohen solaren Wärmeeintrag, selbst im Winter, würde ich eine Schnellheizung ala Kapillare bevorzugen, Speicherheizung ala Estrich-Fußbodenheizung ist da weniger gefragt. Zu den Kosten, pi mal Daumen würde ich bei 20m² Fläche und notwendiger Systemtrennung bei ca. 50% Ihrer angegebenen Summe landen. Lassen Sie sich doch mal eine Planung und ein Angebot machen, mein Lieferant ist www.heiter25.de Steffen
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07.12.2008 23:59:41 |
Hallo, wie sind die Erfahrungen mit Unterflurkonvektoren mit Gebläse. wie Leise oder lärmig sind die Gebläse darin? und welche Daumen formeln für die Errechnung der notwendigen Wärmelesitung gibt es? pro m² oder m³ für hohe Räume?! damit man auch im Winter vor der riesigen Glasfenster angenehm sitzen kann.
danke für Eure Ratschläge im voraus, mike
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