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Alle
Foren
Erfahrungsberichte Walltherm
Verfasser:
bogomips16
Zeit: 07.12.2011 12:44:02
0
1622841
@freeliner

ich möchte mal meine Erfahrung beitragen:
Mein Ofen bezieht seine Luft über den Schornstein (Plewa Universo K) und muss, denke ich mal, auch ewas "Kraft" aufbringen diese 7 Meter (bis zur Öffnung anzusaugen. Wenn ich gegen 22:30 Uhr die letzen Hölzchen auflege, ist der Ofen morgens um 5:30 Uhr noch sehr warm bis heiß. Ich glaube nicht,dass der Ofern derart durch die Außenluft abgekühlt wird, da der Zug ja auch immer weniger wird. Warum sollte ich also absperren, wenn sich das von alleine regelt?
Die Steuerung der Pumpe übernimmt bei mir eine Elktronik und daher ist das Thermostat durch einen PT1000 ersetzt. Da ich die Daten aus der Regelung alle 2 Minuten auslese, kann ich die Temperaturkurve im Wärmetauscher gut beobachten und da stellt es sich nicht so dar, dass der Ofen bei niedrigen Außentemperaturen zum KühlOfen wird. Um es genau zu analysieren müssten der Luftstrom bzw. die Luftmengen im Ansaugstutzen gemessen werden.... watt 'n Aufwand.

@alle
hatte weiter oben mal angedeutet einen Versuchs-Düsenblock zu basten. Das ist bereits geschehen und der hat funktioniert. 2 x 5cm dicke Silikatplatte zu einem "T" zurechgesägt und in die Öffung gepack (einen ganz vorne und einen in die Mitte) und somit hatte ich zwei rel. große Brennerdüsen. Darauf habe ich eine dünne Stahlplatte (zum Schutz der Silikatplatte) gelegt und die Düsenöffnung habe ich freigeschnitten (je ein Flügel links/rechts runtergebogen). Diese Quick&Dirty Variante hat gut funktioniert. Der untere Brennraum hat geglüht, wie immer, Abgastemperaturen auch wie immer... also, wenn man das mit Schamotte und einer richtigen Stahlplatte optimiert, dann ist der 300€ Gussblock auch schnell und günstig nachgebaut. Wenn ich wieder mal Zeit habe werde ich das mal in Angriff nehmen und die 20€ investieren. Ich kann ja mal ein Foto von dem Provisorium reinstellen.

Gruß

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 07.12.2011 16:42:54
0
1622965
... und schon hast Du einen hübschen Nebenverdienst ;-)

Verfasser:
Sieglinde
Zeit: 08.12.2011 09:22:05
0
1623337
die Klappe mache ich zu, wenn der ofen aus ist, aus heißt keine Glut mehr im Brennraum. Vermute daß nicht der Ofen sondern das Zimmer auskühlt, da ja die warme Zimmerluft durch die Klappe in den Kamin entströmt.
LG

Verfasser:
kumara
Zeit: 08.12.2011 10:04:42
0
1623355
@Sieglinde
In einem früheren Beitrag mit Bebilderung in diesem Thread hatte ich geschrieben, dass ich es genau so mache. Wenn die Glut aus ist, wird über einen zusätzlich angebrachten Hebel die Lufteinlassöffnung (6a in der Zeichnung auf Seite 13 im Handbuch: Gebrauchsanleitung & Wartungsanweisung des Walltherm) geschlossen, um ein Auskühlen des Walli zu unterbinden. Fazit: Morgens in der oberen Brennkammer an der Schamotte immer noch ca. 45°-60°Cels.im Gegensatz ohne Schließen der Luftklappem mit entsprechender Auskühlung.

Mit dieser Zwitterlösung wird die Funktionsweise des Sicherheitsthermostats 6b nicht behindert.

Ein Regler im Abgasrohr war wegen Umbauten nicht möglich, ausser mit Motorik.

Gr.kumara

Verfasser:
kumara
Zeit: 08.12.2011 10:45:54
0
1623377
Nachtrag:

Seite 36, Beitrag 1 472 911 vom 12.01.2011

Gr.kumara

Verfasser:
steffri
Zeit: 08.12.2011 13:47:21
0
1623502
Hallo Walli-Gemeinde!

Jetzt habe ich mich mal durch den ganzen Thread gekämpft, super Infos und ich bin immer überzeugter vom Walltherm.

Hat eigentlich jemand Erfahrung mit der Wilder Kaiser-Variante? Wenn man den Ofen einmauert, gibt er dann mehr Leistung in den WT oder gehen die 30% Strahlung dann durch Scheibe und in die Ummauerung?

Wir würden den Walli in unseren Wohn-Essbereich aufstellen, das sind so 60 qm mit sehr hoher Decke (im SChnitt ca. 4m) dazu ist der Flur/Treppe offen und wir heizen mit dem Kaminofen auch die oberen Zimmer mit (Türen sind auf). Wir möchten also die Abstrahlleistung nicht verringern wollen. Idee mit der Ummauerung ist, dass der Ofen die Wärme dann über einen längeren Zeitraum abgibt.

Ist das so oder geht einfach mehr Leistung in den WT?

Vielen Dank für eure Infos!

Stefan

Zeit: 08.12.2011 14:50:09
0
1623546
Hallo Steffri,
die oberen Zimmer (nur) mit dem Walli mitzuheizen wird so nicht so einfach funktionieren...auch wenn die Türen (wie bei uns) auf sind. Es ist bei uns im OG (wenn die FBH aus bleibt) allein durch die Walli-Strahlungswärme im Wohn-Ess-Z nicht richtig warm, wenn ein paar Tage kaltes Schmuddelwetter ist und kein solarer Gewinn durch die Fenster kommt. Da nutzt auch das bisschen Verteilung durch die KWL mit WRG nicht viel. Die Strahlungswärme des Ofens lässt sich über die Luft nicht so gut verteilen.
Oder funktioniert das bei Euch schon evtl. mit irgendeinem anderen Ofen? Oder seid Ihr gerade in der Hausbauplanung?

Verfasser:
steffri
Zeit: 08.12.2011 15:25:49
0
1623569
Also wir haben ein bestehendes Haus gekauft und an dem Platz, an den der Walli kommen soll steht jetzt ein 9kw Faber Kaminofen mit Konvektion. Mit diesem heizen wir den besagten Wohn-Essbereich und den oberen Bereich.

Mit der Wärme sind wir zufrieden (wir brauchen keine 22°). Die Frage ist halt ob wir mit dem Walli das auch schaffen werden. Um das eventuell zu unterstützen haben wir an die Ummauerung gedacht.

Meine Annahme ist, dass unser jetziger Ofen nicht wirklich auf 9kw kommt und der Walli durch die bessere Effizienz das wettmacht.

Verfasser:
Lakritz
Zeit: 08.12.2011 18:00:03
0
1623661
@ alle
Leider habe ich derzeit keinen eigenen Internetzugang,deswegen dauern meine Antworten etwas länger...
Ich habe ein neues gedämmtes Edelstahlrohr extra für den Walli einziehen lassen.Eigentlich müßten die senkrechten 7m auch schnell warm werden.

Die Schraube hinterm rauchrohr habe ich zur zeit so,dass der 2.Deckel oben mit anliegt,also ein Wärmetauscher nicht ganz so umspühlt wird.dadurch fällt die temperatur nicht unter 100°,meistens jedenfalls nicht.
Das mit dem extra langen Anfeuern muß ich mal versuchen.Allerdings habe ich Reetdach und der Schorni meint,ich soll aufpassen und nicht über 300° heizen.
Wenn ich das Bauholz diagonal nochmal spalte gehts besser.War aber so nicht vorgesehen,da zu viel arbeit...

Gestern zum Beispiel konnte ich fettes Eichen-und buchenholz rein packen,so 20 cm in der Breite,allerdings auf ein gutes Glutbett,und unten war zwar keine überwältigende aber dafür eine sehr lang anhaltende Flamme zu sehen.Mal sehen wie es heut geht.
Eine kleine Stummelflamme habe ich auch oft.Sicher wird der Puffer auch warm dadurch,aber dann bekomme ich Glanzruß und nach 3 Jahren ist der Walli kaputt.Das wär echt schad.
Momentan bin ich Sklave meines Ofens.Ich komme abends nach der Arbeit nicht zur Ruhe,weil ich alle paar minuten gucken muß,ob noch Flamme da ist.Schaue derweil schon nach anderen Öfen...leider...finde ihn eigentlich echt gut.

Grüße von der traurigen Lakritz

Zeit: 08.12.2011 20:59:28
0
1623767
@Lakritz
hast Du schon mal den Walli ganz ohne Flammwand betrieben? Keine Ahnung, ob das für die Rückwand schädlich ist (kann evtl. einer der anderen was dazu sagen), jedenfalls sollte sich Dein Zug dann vermutlich dramatisch verbessern:
Mir ist vorhin die Flammwand umgefallen (lag schräg hinten an, vom letzten ausfegen - als ichs mit dem Schürhaken richten wollte, ist sie natürlich ganz umgekippt...) seitdem habe ich da unten drin ein Höllenfeuer wie nie zuvor...

Verfasser:
dmeyer
Zeit: 09.12.2011 19:52:49
0
1624388
@ Steffri

hallöchen... auch wir hatten vorher einen 9 kw Kaminofen an dem jetzigen Platz und konnten durch den Energieverlust im Schornstein unser oben liegendes Kinderzimmer mitheizen. Der Schornstein wurde duch den Ofen so aufgeheizt, dass im oberen Zimmer eine Wandheizung entstand. Der Walli hingegen entzieht durch die Wassertaschen sämtliche hitze, so dass in den Schornstein kaum Wärme abgegeben wird und die Heizung somit nicht mehr funktioniert. Wir drehen nun den Heizkörper auf und heizen über den Pufferspeicher.

Hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 09.12.2011 20:20:18
0
1624399
@Steffri
ganz einmauern ist sinnlos und schlecht.
Sinnlos deswegen, weil nur die linke Seite (von vorne gesehen) und die unteren 40cm der Rückwand Hitze abgeben
Schädlich deshalb, weil man für Wartung und Reinigung den Freiraum braucht.
Die rechte Seite von vorne gesehen (Armaturen-Verkleidung) und die obere Rückwand einzumauern bringt nichts, und vorne und oben würd ichs nicht empfehlen ;-)

Wenn man per Verkleidung das Verhältnis Wasser/Luft erhöhen will, dann:
1. Einen "Grabstein" an die linke Seite stellen.
2. Hinten die unteren 50 cm einen kleinen Grabstein (so hoch wie die untere Brennkammer).


@Lakritz
Abgastemp. nur 100C ??? Wenn die hintere Flügelschraube angezogen ist ? kann nicht sein. Schon bei rausgedrehter Schraube (= 2 Wassertaschen) ist die Temp. ca 110C, und bei nur 1 Wassertasche geht sie auf über 130C. Irgendwas stimmt nicht, check mal ob Du wirklich die obere Wassertasche umgehst.

Verfasser:
snurre
Zeit: 09.12.2011 20:24:32
0
1624401
@Lakritz

ich habe ähnliche Erfahrungen mit dem 2011 Modell gemacht. Allerdings war der Zug ohne den Kat dann so gut, dass der Holzverbrauch wesentlich höher ausfiel. Deshalb habe ich hinter den Kat zwei schmale Schamottstreifen von ca. 2cm Breite (beidseitig zwischen die Öffnungen der Schlitze)gelegt. So kann der Kat dann schräg gelegt werden ohne, dass er an der Metallwand des Ofens anliegt. Durch die Dicke der Schamottstreifen ist der dann noch freie Querschnitt (oben und seitlich etwas geringer als wenn man den Kat komplett schräg stellt oder gar ganz entfernt. Gleichzeitig können die Rauchgase mit dieser Methode auch noch die Schlitze im Kat durchströmen und der Kat kann unverändert bleiben (ohne die in der Anleitung vorgeschlagene Kürzungsmöglichkeit von 7,5 mm rechts/links). Die Dicke der Schamottstreifen bestimmen also den freien Querschnitt und der kann somit durch unterschiedliche Dicken angepasst werden. Vor/unter den schrägliegenden Katfuß habe ich noch einen quadratischen 10 mm Eisenstab gelegt, der verhindert ein Zurückkippen des Kats in die aufrechte Lage. Mit dieser Lösung bleibt die Flamme bei meinem Ofen stabil. Zwar zeigen sich je nach Wetterlage und Beladung sowie Glutbettdicke und Abbrandlage noch Unterschiede in der Intensität, die denke ich sind jedoch bei mit Naturzug betriebenen Holzvergasern wohl normal. Wir haben übrigens auch ca. 7 m Edelstahlschornstein inkl. Windkat am Ende.

Beste Grüße

Verfasser:
snurre
Zeit: 09.12.2011 20:49:19
0
1624409
@Holzbock

bei unserem 2011 Modell ist es so, daß bei angezogener Schraube beide Wärmetauscher durchströmt werden = weniger Zug und niedrigere Temperatur. Dreht man die Schraube raus wird der Bypass freigegeben = mehr Zug und höhere Temperaturen.

Gruß

Snurre

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 09.12.2011 22:11:37
0
1624457
Oh, also gerade umgekehrt ! danke für den hinweis.

@Lakritz: Sorry, das wusste ich nicht. Also dann gerade anders herum: Flügelschraube ganz reindrehen. Auf jeden fall eben den oberen Wärmetauscher auskopplen. Müsste aber auch aus Deiner Doku hervorgehen.

Verfasser:
vongehlens
Zeit: 10.12.2011 16:23:22
0
1624702
@snurre:
wie sind denn deine Erfahrungen mit vs ohne Windkat?

vielen Dank für deine Erfahrungen.

Gruss
Stephan

Verfasser:
snurre
Zeit: 10.12.2011 18:04:24
0
1624761
Zitat von vongehlens Beitrag anzeigen
@snurre:
wie sind denn deine Erfahrungen mit vs ohne Windkat?

vielen Dank für deine Erfahrungen.

Gruss
Stephan


Hallo,

die Auswirkungen des Windkat hängen meiner Erfahrung nach wesentlich von der Wetterlage ab, deshalb unterteile ich hier kurz...

1. Ruhige Wetterlage ohne oder fast ohne Wind

Hier nur eine leichte Verbesserung des Zugverhaltens.

2. Wetterlage mit merklichem Wind

Spürbare Verbesserung des Zuges. Kein "Reindrücken" des Windes in den Schornstein(somit kein Rauch beim Nachlegen).

3. Wetterlage mit starkem Wind und Windböen

Starke Zugverstärkung bei noch relativer Gleichmäßigkeit des Flammbildes. Auch hier kein störender Qualm beim Nachlegen.

Zwar verstärkt Wind in der Regel auch den Zug bei einem Schornstein ohne Windkat, dennoch bin ich der Meinung das es mit Windkat noch stärker der Fall ist. Der Windkat nutzt ja die Strömungsenergie des Windes, um damit wie bei einem Rauchsauger nach dem Injektorprinzip die Rauchgase bei ihrem Austritt zu beschleunigen. Diese Energie kann er allerdings nur dann besonders gut nutzen, wenn sie zur Verfügung steht, sprich wenn es windig ist. Gleichzeitig sorgt die Art der Konstruktion dabei für ein ziemlich gleichmäßiges Abströmverhalten.

Es kommt letztendlich darauf an, was man sich von einem Windkat erwartet. Erhofft man sich eine außerordentliche Verbesserung des Zuges und das bei jeder Wetterlage ist man hinterher vielleicht entäuscht. Hat man hingegen z.Bsp. wegen hoher Bäume in der Nähe oder wegen der Dachform des Gebäudes mit Wirbeln zu kämpfen kann der Windkat sicher eine Hilfe sein. Das gleiche gilt, wenn man den Windkat als letztes Feintuning an der Abgasanlage versteht, das zum einen lästigen Rauch beim Nachlegen verhindert, schon kleine Windströmungen für eine Zugverbesserung nutzt und zugleich auch einen guten Wetterschutz für den Kamin darstellt. Da das letztere bei uns der Fall ist würde ich ihn wieder kaufen. Dennoch erscheint mir der aufgerufene Listenpreis für diese Dinger recht hoch, ich habe ihn deshalb als neue B Ware in der Bucht zu einem annehmbaren Preis ersteigert. Der B Warenstatus war für mich jedoch auch nach der Lieferung nicht feststellbar. Soweit meine Erfahrungen mit dem Windkat...

Beste Grüße

snurre

Verfasser:
Freeliner
Zeit: 10.12.2011 21:03:55
0
1624830
Hallo Wallifreunde:-)

Da mein Walli mir (trotz IR-Glas)zu viel in den Raum strahlt und ich somit nur morgens und abends je 2-3 Stunden feuern kann, wird es Zeit ihn zu dämmen. 25° machen in der Bude keinen Spaß:-((

Nach einigem überlegen wie ich ihn am besten dämme, hab ich mich mal als Pilotversuch für 5cm Ytong entschieden. Gedämmt wird die Linke- und Rückseite

Für Interessierte hab ich mal ein paar Bilder gemacht.


5cm Ytongsteine



Mit PCI Nanolight Fliesenkleber verklebt




Und mit Marmorit UP 310 inkl. Netz verputzt. Dürfte jetzt stabil genug sein.



Zwischen Ofen und der Ytongplatte kommt noch 1 bis 2 cm Mineralwolle A1, damit der Ofen net verkrazt, bzw weiß wird ;)

Morgen Nachmittag werd ich sie aufstellen und mal testen was es ausmacht.

Hoffe, dass ich damit mal 5 Stunden ab Stück heizen kann.

Wenn das alles passt, wird das natürlich noch mit Blech verkleidet.
Weiß nur noch nicht ob matt-schwarz oder Edelstahl gebürstet.

Verfasser:
Sieglinde
Zeit: 11.12.2011 11:08:26
0
1624938
Hallo Freeliner,

hab mit Promasil isoliert, ähnlich wie bei dir. Vielleicht interessiert dich noch folgende Infos. Über dieses Thema sprach ich mal mit Firma Wallnöfer. Sie meinten ich solle noch Alufolie mit hitzfestem Kleber ankleben. Natürlich zum Ofen zeigend, die glänzende Seite zum Ofen hin. Das solle die Wärme zusätzlich abstrahlen. Alufolie und Kleber legen bei mir sind aber noch nicht angeklebt. Ist aber auch eine gute Idee. Die Promasilplatten liegen stehen im Moment an der hinteren Ofenseite und der seilichen Seite, Freistehend noch nicht befestigt. Ich merke einen großen Unterschied von der Wärmeabstrahlung. Zusätzlich stelle ich eine zurechtgeschnittene Promasilplatte vor die untere Türe. Dieses verhindert ebenfalls viel Wwärmeabstrahlung. Dieses kann man einfach vor die Tür stellen und wenn man die Flamme sehen möchte wieder weglegen. So kann ich den Ofen etwa 4 Stunden länger brennen lassen ohne den Raum zu Überhitzen. An die obere Türe werd ich noch was basteln zum Einhängen. Mit Ytong könnte ich es auch mal versuchen, das Promasil bricht so schnell auseinander.

LG Sieglinde

Verfasser:
Freeliner
Zeit: 11.12.2011 11:55:49
0
1624966
Hallo Sieglinde,

danke für den Tipp, die Promasilplatten sind wohl auch ne gute Lösung, die kannte ich vorher leider nicht. Vorallem das Plattenmaß von 1000x500 ist ja schon super und die 10mm Schritte in der Dicke.
Werd ich mal genauer unter die Lupe nehmen:-)

Alufolie sicherlich ne gute Idee, find ich aber nicht von nöten, siehe Temperaturen weiter unten.

Vorne werd ich definitiv nix hinstellen. Rechts unter dem Blechkasten wird noch mit Mineralwolle die Fläche unter den Leitungen isoliert, dann dürfte ich soweit mal dort hin kommen wo ich hin will:-)

Den ersten Versuch hat die Ytongdämmung soweit mal recht erfolgreich bestanden:-)

Statt einer seitlichen Oberflächentemperatur von 140° sind es jetzt nur noch knapp 40°, hinten wohl genauso:-)

Konnte jetzt 3,5 Stunden feuern und die Raumtemperatur ist von anfänglichen 21,5° auf 24,5°(auf 1,8m Höhe gemessen)gestiegen:-) Für mich ist 24° Ofenwärme die absolute Obergrenze, für meine Frau könnte es natürlich noch wärmer sein:-)))

4-5 Stunden Heizbetrieb sollten es einfach sein.

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 11.12.2011 17:34:16
0
1625159
@Sieglinde+Freeliner

Warum nehmt Ihr Ytong bzw Calziumsilikat ? Das Zeug isoliert zwar prima, aber speichert wenig Wärme. Wenn ich mal zu viel Zeit hab, dann stell ich mir links und hinten unten einen "Grabstein" hin, zB eine ca 5cm dicke Granit-, Basalt-, Schiefer, Marmor o.ä. , was eben grad zu haben ist. Vorteil: sieht schicker aus als das bröselige Isolierzeug, und der Walli wird zum wärmespeichernden Kachelofen.

Verfasser:
Freeliner
Zeit: 11.12.2011 19:25:10
0
1625221
@ Holzbock

Wollt ich zuerst so machen, aber erst mal was anständiges auf die schnelle finden, ist auch ne Preisfrage usw.

Aber wieso hinten nur unten? Meiner wird hinten komplett warm/heiß.

Außerdem strahlt der Walli eh schon lange nach und die Temperatur fällt über mehrere Stunden ehh kaum in meiner Bude.

Der Walli ist heute gegen 12Uhr ausgegangen und hatte 25° RT, jetzt um 19Uhr hab ich immernoch über 22° bei 2° AT obwohl die Tür zum Flur aufsteht und ich durch ein kleines Lüftungssystem noch Warme Luft über dem Walli in den Flur blase. Heizkörper sind natürlich aus.

Also speichern will ich eigentlich net wirklich.

Die Wärme ist ja net verloren, drückt dadurch ja mehr ins Wasser. Der Kreislauf ist deutlich schneller warm und wird deutlich schneller richtig heiß, die Abgastemperatur bleibt soweit gleich.

Hab eben mal noch die Seite mit den ganzen Anschlüssen mit MiWo gedämmt. Werd gleich noch einmal anständig lüften und dann kann der Walli wieder ran.

P.S. Werde den Ytong ja nicht so sichtbar stehen lassen, wär ja ein Unding. Die Dämmung wird wieder sauber mit entweder gebürstetem Edelstahlblech oder matt-scharzem Blech verkleidet, ähnlich der rechten Seite. Will den schönen Walli ja net verschandeln:-)

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 11.12.2011 21:33:21
0
1625300
@Freeliner,

da hast Du wohl recht, ein Grabstein ist schon auch ne Preisfrage, da muß man gucken wo man grad was günstiges abstauben kann.

Zum Prinzip:
Auch ein Grabstein dämmt und "drückt nach innen" und hat diesen gewünschten Effekt - man kann ja ausserdem noch ne doppelte Alufolie zwischen Walli und Stein legen.
Und warum hinten nur unten: Oben, hinter der Wassertasche, ist die Abstrahlung sowieso bereits durch die Wassertasche abgeschirmt, mehr als 80C erwärmt sich das folglich nicht mehr. Aber unten blästes aus der Sekundärkammer UNGEDÄMMT DA KEIN SCHAMOTTE gegen die Rückwand, die dort zum glühen kommt. Da sieht man nach ein paar Jahren auch ne Verfärbung.

Hab grad mit dem Infrarot-Thermometer die Oberflächentemperaturen des freistehenden Ofens gemessen:
Seitlich links mitte und unten: 135C
Hinten mitte und oben: 55C
Hinten unten: HIGH (jenseits des Messbereichs)

Verfasser:
bogomips16
Zeit: 12.12.2011 06:44:09
0
1625386
@Isoliermeister:

was kostet denn ein normaler Grabstein in der Größe (ohne Gravur)? Ich habe auch schon mal darüber nachgedacht, aber mal eben so kauft man sich das ja nicht.

Zeit: 12.12.2011 08:42:00
0
1625419
@bogomips:
kauf Dir doch lieber gleich einen MIT Gravur, ist eine "Anschaffung fürs Leben" und Deine Erben haben eine Sorge weniger ;-)

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Erfahrungsberichte Walltherm
Zeit: 12.12.2011 08:42:00
0
1625419
@bogomips:
kauf Dir doch lieber gleich einen MIT Gravur, ist eine "Anschaffung fürs Leben" und Deine Erben haben eine Sorge weniger ;-)
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