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Erfahrungsberichte Walltherm
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 20.12.2011 19:35:32
0
1630729
Normalerweise stellt man die Schwellen so ein, daß die Pumpe z.B. bei < 60C aus und bei >65C wieder angeht. Dann sollte sie nicht so kurz hintereinander an/aus gehen.

Im übrigen gibts das an/aus-Spiel auch beim Hochheizen, ganz ohne WAL01: Pumpe geht, sobald T>60 in der Wassertasche, an und sobald kaltes Wasser in den WT nachgeströmt ist gleich wieder aus. Das Spiel dauert so ca 15 Minuten (wegen der leider sehr langen Rohrleitung bis zur RLA, das war ein Fehler die RLA beim Puffer zu montieren), danach ists stabil. Das gleiche passiert bei Brandende, und kann sich dann bei gutem Glutbett über Stunden hinziehen. Ich kann das gut beobachten dank Kontrollämpchen für die Pumpe.

Verfasser:
Mariechen!
Zeit: 21.12.2011 09:14:51
0
1630985
Hallo,
habe bei mir die Zuluftklappe so eingestellt, dass sie bei ca. 85° beginnt zu zu gehen.
Sie schliesst dann auch vollständig und die TAS geht nicht an.
Bei mir ist die Kette allerdings damit so eingestellt, dass die Klappe im kalten Zustand nicht ganz (ca. 1cm bleibt offen) zu geht.
Wollte alelrdings nicht, dass die Klappe schon bei 80° zu geht.

Laut Aussage von Herrn Wallnoefer ist der KAT dazu da, die Secundärflamme länger im unteren Brennraum zu halten um eine vollständige Verbrennung sicher zu stellen.
Ohne wird die Flamme am WT zu schnell abgeürgt.
Habe auch mit der neuen Flammwand sehr gute Erfahrung gemacht - war auch skepisch, als cih die das erste mal gesehen habe.

An der Rückwand habe ich auch einen 2cm dicken Schamott rein geschnitten, damit die Hitze nicht direkt auf das Blech geht - hatte keinerlei Einfluss auf das Brennverhalten und den Zug.

Gruß
Mariechen!

Verfasser:
Freeliner
Zeit: 22.12.2011 20:57:27
0
1632211
Mal noch ne Frage an die erfahrenen Wallinutzer:-)

Hab öfter das Problem, dass beim Holz nachlegen ein Schwall Qualm mit rauskommt:-(

Mache die Tür nen Zentimeter auf, warte kurz und dann langsam weiter auf.

Habt ihr vielleicht ein Patentrezept zum Nachlegen?


Am oberen Rand der Ladelucke ist ja so ein Blech, welches etwas ins Sichtfenster steht, dieses kann man mit einer Schraube verstellen.
Von ca einem cm von der Tür weg, bis ca 3,5cm von der Tür weg.
Ht ja vermutlich etwas mit der Sekundärluft/Scheibenspülung zu tun.

Wie sind da eure Erfahrungen damit? Welcher Abstand ist empfehlenswert?

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 22.12.2011 21:49:49
0
1632243
Beim Nachlegen:
Vor dem Türe öffnen auf jeden Fall den Hebel senkrecht stellen !

Wenn das nicht reicht, dann könnte man sich eine kleine Vorrichtung überlegen um die Zuluft-Klappe unten rechts kurzzeitig zu schließen. Kostet zwar Zeit sich das zu bauen, aber Zimmer saubermachen kostet auch Zeit.

Verfasser:
vongehlens
Zeit: 22.12.2011 22:21:48
0
1632265
also ich mache das so:
- direktklappe öffnen (also vergaser aus!)
- .....21.....22.....22,5....
- Brennraum auf
- holz rein
- brennraum zu
- vergaser ein...
=======
kein Rauch.



bei mir kommt manchmal rauch wenn der Kamin noch nicht hochgefahren ist, also der Walli gerade ne 1h brennt. Dann zähle ich einfach bis 25 und mach die Brennraumtür langsam auf. Dann gibt auch keinen Rauch.

Einige haben hier aber schon berichter, und das liest man bei einigen Kaminen, das man mit einem Windkat auf dem Kamin keinen Rauch erlebt.
Das liegt wohl daran das man, wenn man die Brennraum rühr aufmacht, ja einen Zug gegen den Kaminzug erzeugt und damit den Rauch in den Raum "zieht". der Windkat verhindert das u.a. wohl sehr zuverlässlich (oder zugverlässtdich? :-) ).
ich selbe habe noch keinen Windkat.

...wusste gar nicht das man dieses Scheibenspühlungsblech verstellen kann... bei mir ist es 5mm von der scheibe weg. Da wird es auch bleiben.



Gruss
Stephan

Zeit: 23.12.2011 07:45:20
0
1632353
Bei meinem "Scheibenspülblech" waren gar keine Schrauben dran/drin und ich hatte mich immer gewundert, wofür die Gewinde wohl sind. Soll ich da mal Schrauben reinmachen? Was bringts? Bisher habe ich nur Russ an der linken oberen Ecke der oberen Brennraumtür, die untere Scheibe ist noch völlig klar (beide bisher einmal mit feuchtem Küchenkrepp gereinigt, Walli 2011, ist aber auch noch nicht mal 1RM durch)).

Verfasser:
Freeliner
Zeit: 23.12.2011 08:41:36
0
1632371
Zitat von Holzbock Beitrag anzeigen
Beim Nachlegen:
Vor dem Türe öffnen auf jeden Fall den Hebel senkrecht stellen !

Wenn das nicht reicht, dann könnte man sich eine kleine Vorrichtung überlegen um die Zuluft-Klappe unten rechts kurzzeitig zu schließen. Kostet zwar Zeit sich das zu bauen, aber Zimmer[...]

Hebel senkrecht hab ich vorrausgesetzt:-)
Mit der Klappe wäre noch ne Überlegung, hab ne Absperrvorrichtung dran, die die externe Luftzufuhr still legt. Werd es damit mal probieren. Bin da selbst noch nicht drauf gekommen.

@ vongehlens

So wie du mache ich es auch:-) Aber leider öfter mit Rauch:-(
Windkat hab ich auch schon überlegt, verkehrt kann er ja nicht sein, denke er bringt zumindest mehr Vor- als Nachteile. Leider stolzer Preis.

Werde das Blech mal ganz an die Scheibe stellen.
Die Schraube ist bei mir auf der linken Seite.

Verfasser:
kumara
Zeit: 23.12.2011 09:03:13
0
1632381
Holz nachlegen erfolgt erst, wenn die vorherige Holzfüllung vollständig abgebrannt ist. Dann gibt es auch keinen Rauch.

Allen Wallianern ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue und insbesondere dem Threaderöffner Holzbock, der uns mit seinen fundierten Sachbeiträgen so manchen hilfreichen Tip gegeben hat.

Gr.kumara

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 23.12.2011 17:32:38
0
1632704
Na ja, sagen wir mal realistisch: Für jeweils 10 hier erhaltene gute Tips hab ich dann selbst einen gegeben :-D
Ohne dieses Forum würde ich nach wie vor jährlich 3.000EUR++ fürs Heizöl berappen, Tendenz steigend. Im Februar 2012 werden 4x3000=12.000 EUR meiner Investition bereits an Heizöl eingespart sein, der Break even Point ist in Sicht.

Allen Wallianern gemütliche Weihnachtstage hinter dem Ofen !

Letzter Tip des Jahres:
Das Reinigen der Rauchzüge geht sehr viel effizienter, wenn man einige Silvesterböller bei brennendem Ofen in der Sekundärbrennkammer zündet. Vorher die Platte mit der Flügelschraube hinten oben abnehmen und die Flammwand/Kat mit dem Schürhaken rausziehen. Den Ruß dann einfach mit dem Staubsauger von der Decke saugen. Zweckmäßigerweise macht man das an Heiligdreikönig, dann ist der Balthasar (Der Balthasar, das war ein Mohr / Der kam mir etwas dunkel vor) gleich gebrauchsfertig coloriert.

Verfasser:
dmeyer
Zeit: 24.12.2011 12:30:39
0
1633008
Also, eins muss ich mal los werden. Wir alle, die einen Walli besitzen, arbeiten mit einem perfekten Hersteller zusammen. Meine Garantieabwicklung klappte super. Innerhalb einer Woche wurden die Teile geliefert. Da können sich viele Firmen mal eine Scheibe von abschneiden.
Nun nur noch im Frühjahr die Tür einsenden und alles ist gut...
Von hier oben im Norden auch ein schönes besinnliches Weihnachtsfest
Gruß Dirk

Verfasser:
JAcjm
Zeit: 26.12.2011 20:46:20
0
1633872
Hallo Walli Betreiber,

Frohe Weihnachten/ gehabt zu haben

Habe vor kurzem hier bereits eine Frage/einen Beitrag reingestellt.

Möchte euch nochmal animieren.

"Ich habe aber noch nicht entdeckt, ob ihr eine Messreihe über eure geerntete Energie gemacht habt. Mir ist bekannt, dass ihr Vergaseröfen habt, aber gerade deshalb ist das für Interessierte interesant, wie herkömmlich Öfen arbeiten und wie andere Wallis laufen.

Ich habe deshalb ein neues Thread eröffnet.

Würde mich sehr freuen wenn sich viele Wallibetreiber beteiligen würden."

Ihr könntet die Wärmemenge auch ohne Wärmemengenzähler ermitteln:
Siehe hier ein Beispiel von masterhege: (Heizpumpe muss dann aber aus sein)
"Puffer 3000l:
Oben: Start 27°C Ende 70°C Differenz 43K x 1,16=50kwh
Mitte Start 23°C Ende 70°C Differenz 47K x 1,16=55kwh
Unten Start 22°C Ende 58°C Differenz 36K x 1,16=42kwh
Summe: 147kwh im Speicher mehr.
147kwh/67kg=2,2kwh/kg"

So könnt Ihr eure Leistungen untereinander oder auch mit anderen Öfen in etwa vergleichen.
Ich habe da bereits von profitiert. Ich habe die Zuluftsteuerung optimieren können.

Gruß
Johannes

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 27.12.2011 14:22:59
0
1634220
@alle
wünsche frohe Weihnachten gehabt zu haben, und zwischen den Jahren ein paar gemütliche Tage mit Holz schleppen, Rauchzüge säubern, saubermachen, aufräumen, Steuer usw. ...

@dmeier
Nachtrag:
Wallnöfer hat neue Roste aus besserem Stahl. Die hab ich jetzt schon seit mehr als 20 Ster, und die haben sich bislang nicht ein bischen verbogen - während die ersten Roste nicht nur bald an allen Ecken Eselsohren hatten, sondern schlussendlich auch durchgebrochen sind. Mecker einfach mal bei Deinem Lieferanten nach :-)

@Johannes
Daß und warum ich solcherart Messungen für wertlos weil mit den unsereinem zur Verfügungstehenden Bordmitteln viel zu ungenau halte, hatte ich in Deinem Thread eingangs bereits erläutert. Wer misst misst Mist. Mich täts nicht wundern wenn einer begeistert berichten würde sein Ofen hätte 110% Wirkungsgrad ;-)

Für den Walltherm gilt einfach folgendes:
Als Holzvergaser hat er > 1000C Verbrennungstemperatur, so daß auch das CO, das erst ab 660C zündet, mit verbrennt. Wie alle Holzvergaser verbrennt er daher alles C zu CO2 - während das CO bei den üblichen Kaminöfen unverbrannt aus dem Schornstein entweicht, siehe Abgaswerte. Bei der vollständigen Verbrennung von 1 kg Kohlenstoff (C) mit 2,7 kg Sauerstoff (O2) zu CO2 wird 9,2 kWh Wärme frei, auch im Walltherm.
Mit einer Rauchgastemperatur von 110C am Ofenaustritt geht nur sehr wenig der Verbrennungsenergie in den Schornstein, es bleibt fast alles im Haus, wo sonst sollte sie auch abgeblieben sein.
Daher zwangsläufig der Wirkungsgrad > 90%.

Jetzt ist nur noch offen, wie genau das Verhältnis Wasser/Luft ist, ist das wirlich 10,000KW/5,000KW ? Aber das ist - mir zumindest - ziemlich schnuppe, weil linke wie rechte Hosentasche.

Wesentlich mehr als die Nachkommastellen beim Wirkungsgrad pieksen mich die Verluste in meiner sehr sehr langen Rohrleitung und im noch nicht optimal gedämmten Puffer.

Verfasser:
JAcjm
Zeit: 27.12.2011 22:26:48
0
1634618
@holzbock

Ich habe verstanden, dass du nicht messen willst.

Aber nimm Anderen doch nicht den Mut/Lust hier etwas zu berichten.
Halte dich bitte zurück.

Ich habe über meinen Theard erfahren , dass mein Ofen falsch eingestellt war. Ich hatte zuviel Sekundärluft.
Die optimale Einstellung habe ich bestimmt noch nicht gefunden, arbeite noch dran. Und dass kann ich nur indem ich die Leistungsausbeute vergleiche.

Das könnte bei euren Öfen doch auch so sein. Ihr habt doch auch Möglichkeiten zur Einstellung. Ich glaube nicht, dass alle Wallis optimal laufen.

Es sind doch auch einige den ist die Wärmeabgabe im Raum zu viel und im Wasser zu wenig.
Es gibt immer was zu verbessern.

Die Aussage "Wer misst misst Mist" kann ich so nicht stehen lassen.
Die Ergebnisse zwischen zwei Messreihen mit gleicher Einstellung sind nahezu gleich. Ich kann somit schon feststellen wenn ich eine Verbesserung erziehlt habe.

Gruß
Johannes

Verfasser:
vongehlens
Zeit: 28.12.2011 13:46:45
0
1634893
Moin!
...das hier ist eine freundliche Forengemeinde.
Lasst uns das bitte so leben wie bisher, denn das ist gut so.

@Johannes:
viele von uns sind ja zufrieden und möchten vielleicht einfach nicht an den "aufwändigen" Messreihen teilnehmen. Keine Antworten im Threat sind daher auch OK.
Du hast das ja, und das finde ich vorbildhaft, in einen anderen Threat ausgelagert.

so, nun lasst uns freundlich miteinander umgehen und ins neue Jahr feiern.
...ich denke einige von euch sind eh offline weil: Urlaub & Feiern! :-)


beste Grüsse
Stephan

PS: das mit der Böllerreinigung hat meine Präsidentin untersagt. ...menno!

Verfasser:
Holzleim
Zeit: 28.12.2011 19:25:50
0
1635100
So, hier wie vor einigen Wochen angekündigt ein paar Infos zu meiner Zuluftsteuerung am Walli:


Im ersten Bild die von einem Modelbauservo betätigte 150mm Zuluftklappe mit davorgeschnalltem Lüfter zur leichten Unterstützung des Kaminzuges.


Im zweiten Bild sieht man das Steuerungsgerät, dass über eine 16er LED Reihe die Temperatur von Wasser und Abgas anzeigt. Es gibt einen Taster zum Start der Ofenfeuerung oder auch zum gezielten Beenden. Außerdem ein Drehknopf zur Einstellung der Lüftergeschwindigkeit.


Das ganze läuft dann etwa so:
Nach Poweron (physikalischer Schalter am Netzteil) fährt die Klappe auf auf. Einmaliges Drücken des Tasters versetzt dann die Statemachine im Microcontroller auf "Feuerung Start", was bedeutet Klappe auf und Unterstützungslüfter an. Wenn nun das Wasser 10min. heißer als 60°C ist und das Abgas heißer als 220°C dann hupt meine Steuerung um zum Umlegen der Klappe aufzufordern.
Ab nun wird überwacht, ob die Abgastemperatur länger als 10 min unter 83 °C gefallen ist. Ist dies der Fall, wird die Klappe geschlossen und der Lüfter gestoppt.

Außer gibt es ein aufdringliches Hupen bei Vergessen des Klappe-Umlegen, nämlich der Abgas heißer 500°C wird, sowie ein allmähliches Schließen der Klappe bei Überhitzung des Wassers oder Überhitzung des Abgas.

Im Zentrum sitzt ein Atmel AVR (ATMega8) Microcontroller, der über 2 PT1000 über seinen AD Wandler Wasser und Abgas misst.

Funktioniert bis jetzt super, schließt genau zum richtigen Zeitpunkt, wenn gerade der letzte Rest Glut fast weg ist.

Der Ofen ist nun morgens noch richtig heiss und bleibt das auch für viele Stunden.

Verfasser:
Heizer2000
Zeit: 28.12.2011 20:13:18
0
1635131
Hallo Wallifreunde,

spitzen Forumsthread habt ihr da, hab gelesen wie ein Wilder.

Zu mir, betreibe einen Leda Onda und leider habe ich vom Walltherm erst erfahren als der Leda schon stand.
Ich bin gelernter Heizungsbauer und studiere mitlerweile.
Vom Walli bin ich jetzt nach Lesen des Forums derart begeistert dass ich den Leda am liebsten wieder rausschmeisen würde, auch wenn der macht was er soll... das Haus warm.

Gegenüberstellung Walltherm - Leda mit Zusatzwärmeübertrager nachrüsten:

Vorteile beim Leda jetzt:
- steht schon
- wird wohl auch mit Zusatzwärmeübertrager günstiger sein

Nachteile Leda:
- Kein Vergaser
- Kurze Nachlegeintervalle (mindestens Stündlich)

Vorteile Walli:
- Vergasertechnik
- Lange Nachlegeintervalle (wohl mit das beste am Walli)

Nachteile Walli:
- Teuer
- Müsste den Leda möglichst verlustfrei verkauft bekommen.

Beim Zusatzwärmeübertrager habe ich an einen bab-Gallon gedacht, weil die ziemlich hochwertig aussehen und der Hersteller in der Nähe ist.

So, würde mich freuen wenn ihr mir noch mehr Vor- und Nachteile der beiden Systeme aufzeigen könntet.
Puffer habe ich 2 x 300 Liter in Reihe geschalten.
Verbraucher sind ca. 250m2 beheizte Fläche und ein 300 Liter Brauchwasserspeicher.

Verfasser:
vongehlens
Zeit: 29.12.2011 09:58:24
0
1635363
Hallo Heizer2000,

Vorteil Walli:
- super Hersteller! hat keinerlei "Schmerz" wenn was kaputt ist oder Verbesserungen erdacht wurden diese einzubringen
- gutes Forum mit "tunenden" Tips :-)
- Am Ofen kann einiges selber gemacht werden
- Ofen hat keine Elektrik/Elektronik die kaputtgehen kann (außer man baut sich selber was ein)
- Naturzugofen
- handwerklich gut hergestellter Ofen
- Nachlegeintervall sehr hoch

Nachteil Walli:
- er Kamin ist sehr wichtig damit der Ofen richtig funktionieren kann!!!
- mag nur gutes nicht behandeltes trockenes Holz für die Vergasung
- wenige HZB kommen auf Anhieb mit dem Anschluss des Walli klar
- Pufferspeicher muss gross sein (1000L meines Erachtens als Minimum, aber das liegt ja stark am Haus und den Verbrauchern)



ich glaub das wars...
... bestell den Walli als Messeversion, dann ist der günstiger.
Frag Herrn Google mal nach "HE energy" und dann dann frag Herrn "Hinrichsen" :-)


Gruss
Stephan

Verfasser:
vongehlens
Zeit: 29.12.2011 10:26:26
0
1635388
@Holzleim:
gut gelöst!
kannst du vielleicht noch ein Übersichtsfoto einstellen wo man sieht wie es am Ofen ausschaut? (hast du das alles hinter der Abdeckung anbringen können? wie sieht die Mechanik für die Klappe aus usw...) da fehlt mit noch ein Bild in meinem Kopf :-)

zudem: was hat dich das ganze $$ und Zeit gekostet?
und: hast du die PT1000 in die vorhandenen Hülsen gesteckt oder woanders?


freue mich schon auf deine Antwort! :-)

Gruss
Stephan

Verfasser:
vongehlens
Zeit: 29.12.2011 10:28:35
0
1635389
ok, das mit der Machanik hat sich geklärt (musste mir irgendwie noch mal die Brille saubermachen :-))

Verfasser:
Heizer2000
Zeit: 29.12.2011 11:56:12
0
1635455
@ vongehlens

Das der Hersteller super entgegenkommend ist hab ich auch schon gelesen, ist aber bei Leda auch gegeben.
Elektrik hat meiner bis auf einen bei 60°C schaltenden klick klack Schalter für die Pumpe auch nicht.
Gute Qualität hab ich auch :D
Bleiben also die langen Nachlegeintervalle

Schornstein habe ich 9 Meter über Abgaseintritt also ausreichend.
Anständiges Holz sollte man denke ich nicht nur beim Walli verheizen.
Und der Heizungsbauer dürfte bei mir auch kein Problem darstellen, da ich der selbst bin :D
Bei meinen Großeltern musste ich doch tatsächlich feststellen dass deren Heizungsbauer den Puffer von unten nach oben laden wollte, auserdem hatte er die TAS aufs Warmwasser geklemmt...

- Pufferspeicher muss gross sein (1000L meines Erachtens als Minimum, aber das liegt ja stark am Haus und den Verbrauchern)
--> Bei meinen Abnehmern hier würden mir im Moment 100 Liter reichen, so wie ichs schür wirds gerade abgenommen. Etwas mehr Leistung könnte bei mir also nicht schaden 600 Liter sind ja vorhanden.

Zusammenfassend wären die Vorteile für mich also die Nachlegeintervalle und die "geile" Verbrennungstechnik

Verfasser:
Holzleim
Zeit: 29.12.2011 13:07:28
0
1635511
Am Ofen habe ich das originale Thermostat samt Kette und Klappe entfernt. Die Zuluft beziehe ich aus dem Keller, und da sitzt auch die fotographierte Klappe mit dem Servo und dem Lüfter, direkt unter der Kellerdecke.
Am Ofen sieht man nix besonderes, nur die standard Umlenkbox für den Betrieb mit externer Zuluft.


Gekostet hat mich eigentlich nur die Klappe ca. 40Euro. Ursprünglich war da so ein Bowden-Zug dran zur Bedienung aus ca. 1,5m Entfernung. Der Rest der Teile war aus meinem "Kroms-Lager", da ich Elektroing. bin und auch privat immer mal wieder was bastle hat sich da so einiges angesammelt.

Die PT1000 stecken in den originalen Hülsen, einer in der Abgas-Hülse und der andere neben einen UVR Fühler in der Hülse die sonst für dieses primitiv Thermostat zur Pumpeneinschaltung ist.

Achso, falls sich einer über das schäbige Äußere wndert: Der Ofen ist noch nicht fertig verkleidet so, ist nur die Dämmung, 40mm Calciumsilicat; da kommt noch Lehmputz mit Armierung drauf.

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 29.12.2011 13:51:44
0
1635555
@Heizer

Noch zwei wichtige Vorteile:
* Weniger Holzverbrauch da Wirkungsgrad 92%
* Holzscheite 35cm (Meterling/3), daher weniger Sägearbeit.
... wobei ich die Scheitlänge von Leda nicht kenne.

Und einen weiteren Nachteil:
* Ofen putzen ist aufwändiger als bei den meisten anderen Öfen (Leda kenn ich nicht). Allerdings: Das Festbacken von Schlacke an Wärmetauscher-Rohren, wie man es von anderen wasserführenden Öfen her kennt, gibts hier nicht!

Und einen Tip:
Die Rücklaufanhebungsgruppe so nah wie möglich am Ofen (aber sie soll dort nicht optisch oder akustisch stören). Das verringert die Rohrleitungsverluste. Wallnöfer empfiehlt die nahe am Puffer zu plazieren, aber scheinbar blos deshalb weils dort optisch+akustisch nicht stört.

Noch was: Hr. Hinrichsen kenn ich bei HE-Energy nicht, aber einen Hr. Erichsen.

Verfasser:
vongehlens
Zeit: 29.12.2011 14:36:16
0
1635589
@Holzleim:
danke für deine Antwort! - Das sieht klasse aus.... ich bin gespannt wie es demnächst mit dem Lehmputz aussieht.
...da ich eine UVR1611 habe: warum hast du das ganze nicht mit der UVR1611 realisiert?

und bzgl Wassertemperatur: Wie schaffst du mit dem Walli 83°C VL? - ich schaffe mit 60°C RL etwa 75-76°C VL am Walli...


beste Grüsse
Stephan

Verfasser:
Heizer2000
Zeit: 29.12.2011 15:15:58
0
1635624
Gut das mit den 33er bzw. 35er Scheiten ist ein weiterer Vorteil, da bei mir nur 25er reingehn.

Pumpengruppe ESBE LTC 100 hängt bei mir direkt neben dem Ofen an der Wand, als Heizungsbauer finde ich das Optisch ganz gut :D
Auserdem seh ich so gleich die Thermometer.
Strom bekommt die Pumpe ab 60 °C im Ofen, läuft permanent auf Stufe eins und so pendelt die Vorlauftemperatur zwischen 60 und 70 °C. Alles ohne Regler usw.
Nachtabsenkung macht derzeit einfach eine Zeitschaltuhr an der Heizungspumpe.
Ich weis nicht für was manche immer hochwissentschaftlich geregelte Anlagen zuhause haben müssen, die machen im Endefekt auch nur warm.
Auch was ich oft höre mit der höheren Vorlauftemperatur aus dem Ofen, bringt doch nur etwas wenn man diese höhere Vorlauftemperatur auch wirklich braucht.

Meine Pumpengruppe hat 280€ gekostet und den Thermoschalter habe ich noch rumliegen gehabt, wird aber auch nicht wahnsinnig teuer sein. Und es läuft wunderbar, nicht schlechter als bei meinen Großeltern die Reglungstechnik für 1500€ verkauft bekommen haben.

Also, wer jemanden kennt der meinen Leda haben will, einfach bei mir melden dann kann ich mir den Walli holen.

Verfasser:
Holzleim
Zeit: 29.12.2011 18:30:19
0
1635764
Hallo Stephan,

He, nicht Wasser unter 83°, sondern wenn Abgas länger als 10min unter 83° ist dann wird die Klappe geschlossen. Wassertemp ist bei mir auch ähnlich wie von dir beschrieben.

Hab das nicht mit der UVR gemacht weil nicht so direkt ein Servo steuern kann, nicht direkt Lüfter und Piepser und auch weil ich nicht genug frei gehabt hätte an der UVR.

Gruß, Thomas

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Verfasser:
Holzleim
Zeit: 29.12.2011 18:30:19
0
1635764
Hallo Stephan,

He, nicht Wasser unter 83°, sondern wenn Abgas länger als 10min unter 83° ist dann wird die Klappe geschlossen. Wassertemp ist bei mir auch ähnlich wie von dir beschrieben.

Hab das nicht mit der UVR gemacht weil nicht so direkt ein Servo steuern kann, nicht direkt Lüfter und Piepser und auch weil ich nicht genug frei gehabt hätte an der UVR.

Gruß, Thomas
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