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Foren
Erfahrungsberichte Walltherm
Verfasser:
Erix
Zeit: 11.01.2012 21:39:33
0
1644770
Hallo liebe Walligemeinde,
gibt es in meiner nähe auch einen Walli zum ansehen?
Wohne in 51674 Wiehl. Ist ein Walli wirklich eine Alternative zu einem Holzvergaser im Keller? Macht der nicht viel Dreck in der Wohnung?
Kann mir von Euch jemand sagen, vielleicht habt ihr ja Vergleichswerte, wie viel Holz den so dadurch geht (brauche gerade so ca. 3000ltr Oel.).
Werden evtl. auf Gasheizung umstellen und heizen schon zwei Kachelöfen ohne Wasserführung im Haus. Könnte mir auch jemand was zu Preisen sagen?
Ich schreibe heute mal nicht alle Fragen auf, das wären zu viele auf einmal.
Erst mal Danke
Gruß Erix

Verfasser:
maxbackbone
Zeit: 11.01.2012 21:46:59
0
1644777
Hallo zusammen,
frohes neues noch.
Ihr redet immer von einer Flammwand. Meint ihr die Rückwand hinter dem Kat? Sollte man diese schützen und ein Blech vorstellen?
MFG
Mario

Verfasser:
vongehlens
Zeit: 12.01.2012 07:33:32
0
1644875
Hallo Mario,

die Flammwand ersetzt den Kat bzw _ist_ der neue Kat.
Wenn dein Kat kaputt ist und du Ersatz bekommst, dann bekommst du diese Flammwand.

Einige haben jedoch, unabhängig von der erwähnten Flammwand, einen 15-20mm dünnen Schamottstein vor die Rückwand, also hinter den Kat/Flammwand, zu stellen. dies dient dazu die metallene Rückwand des Walli vor der direkten Strahlung zu schützen.



Gruss
Stephan

Verfasser:
dmeyer
Zeit: 12.01.2012 08:51:05
0
1644905
@Erix,willkommen im Forum, zum Thema Dreck: Jeder Kaminofen erzeugt durch die Holzverbrennung Asche. Bei Walli lässt sie sich sehr einfach mit der mitgelieferten Ascheschaufel aus dem unteren Brennraum entfernen. Durch den Düsenblock wird die obere Asche sehr einfach nach unten gekehrt. Dies ist gegenüber anderen Kaminöfen eine sehr einfache und saubere Angelegenheit. Die 4 - 6 wöchentliche Grundreinigung ist da schon etwas aufwendiger und auch nicht gerade sauber. Da es sich aber um eine Pflichtveranstaltung handelt, muss man da halt durch und mit ein wenig Übung funktioniert dies inzwischen auch so, dass nur der Arbeitsbereich direkt um den Walli eingstaubt ist.
Zum Preis kannst Du einiges unter www.he-energy.de finden. Bei Interesse einfach mal den Hr. Ehrichsen von he-enery kontaktieren, er hat sehr oft Ausstellungsstücke zu verkaufen, da er immer verschiedene Messen besucht. Diese kann man günstiger erwerben und sie sind wie neu ( Eigene Erfahrung )
Zum Verbrauch: Ich hatte vorher eine Ölheizung für 200 qm Wohnfläche incl. Warmwasser für vier Personen. Ölverbrauch 2500 - 2800 l.Dann den ersten Ofen im Wohnzimmer Öl auf 1500 l gesenkt zusätzlich aber 6 - 7 RM Holz. Nun eine Solaranlage auf dem Dach, 850 l Kombispeicher, Walli im Wohnzimmer. Heizung aus und 15 RM Holz

Zeit: 12.01.2012 09:01:02
0
1644912
@Erix: ich wohne 80km (kürzeste Strecke laut googlemaps, aber 1,5 Std. Fahrt...) entfernt, bei Interesse kannst Dir unseren mal anschauen.

Verfasser:
Erix
Zeit: 12.01.2012 09:20:56
0
1644919
Hey,
das sind ja schnelle und positive Antworten. Danke!
@EinstürzendeNeubauten:80km = 1,5h: hört sich nach Sauerland oder Westerwald an, kein Problem für mich, da komme ich gerne, brauchen wir nur noch einen Termin.
@dmeyer: mit 15RM hatte ich auch so ungefähr gerechnet. Mehr Dreck als Gasheizung, schon klar (sehe ich ja bestimmt auch vor Ort). Hört sich auf jeden Fall sehr gut an und macht mich ganz heiß.

Jetzt überlege ich noch, ob es sinn macht, einen guten Kachelofen in der Küche (Grundofen) ab zu reissen und durch einen Walli zu ersetzen. Das Ganze dann noch mit einer neuen Gasbrennwerttherme zu kombinieren und evtl. noch Solar aufs Dach. Grübel - Rechnen - Grübeln - Kopf qualmt!!!
Besteht die Möglichkeit ein Gebläse an den Walli zu bauen um die ganze Anlage mit KFW zu finanzieren??? Viele Fragen, ich weiß.
Gruß Erix
Email zwecks Terminabsprache oder weiterer Tipps: ericbelicke(at)gmx.de

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 12.01.2012 11:11:14
0
1644967
Gebläse an den Walli:
Ein Gebläse, das in die Luftzufuhr reinbläst, wird der Schorni nicht abnehmen wollen.
Bleibt also ein Rauchgasgebläse wie zB dieses hier. Damit kann man auch die Mindestschornsteinhöhe 6m unterschreiten.

Zum Dreck:
Die von dmeyer erwähnte Grundreinigung, d.h. das ausbürsten der Rauchzüge in den Wassertaschen, kann sauber ausgeführt werden, indem man einen Staubsauger-Schlauch direkt nebendran klemmt, der die Staubwolke, bevor sie ins Zimmer geht, gleich wegfängt.
Das tägliche Reintragen der Holzkörbe erfordert auch nachputzen. Und nicht zu vergessen: gelagertes Holz ist ein Biotop für zahlreiche Kleinstlebewesen :-) Aber all das wirst Du von Deinem Kachelofen ja bereits zu Genüge kennen.

Ich lese was von altem Grundofen abreissen und stattdessen Walli reinsetzen. Würde das bedeuten, den Walli an den bestehenden Schornstein des bisherigen Grundofens anzuschließen ? Vermutlich würde das Probleme geben, denn der Walli hat 110C Abgastemperatur und der Schornstein muß wie bei einem Brennwert-Kessel Versottungs-resistent (d.h. Edelstahl) sein. Der Schorni wird also auch das nicht abnehmen. Es ist oft einfacher, einen neuen Edelstahl-Aussen-Schornstein anzubringen, als einen bestehenden Schornstein umzurüsten. So hab ich es auch gemacht: Den bestehenden gemauerten Schornstein einfach vergessen und neuen Aussen-Schornstein dran. Weiterer Vorteil: Der Kachelofen darf bleiben, und der Walli kann sich ne kuschelige Ecke im Wohnzimmer aussuchen.

Verfasser:
Erix
Zeit: 12.01.2012 11:30:43
0
1644980
@dmeyer danke für den Link, war schon drauf.

@Holzbock natürlich ein Rauchgasgebläse, mir geht es dabei um die Förderungswürdigkeit durch die KFW Bank wie bei einem HV im Keller, Förderung nur bei elktronischer Steuerung siehe auch KWB-HV.
Das mit dem Dreck hab ich gesehen, glaube das ist vertretbar. Zum Grundofen und Kamin. Na klar, da müsste ein Edelstahlkamin eingezogen werden, brauche ich aber auch für den Brennwertkessel im Keller (eigener Zug). Wenn ein Walli, müsste der schon an den Ort des jetzigen Grundofens, möchte ja kein Ofenstudio aufmachen.

Verfasser:
dmeyer
Zeit: 12.01.2012 11:47:51
0
1644990
@Erix: Der Walli ist der einzige Kaminofen, der so wie er ist von der Kfw gefördert wird, der einen 93% Wirkungsgrad hat, den kein anderer erreicht. Meinen habe ich auch über einen Kfw Kredit finanziert, was absolut unproblematisch verlief.
Solar auf dem Dach?? Eigentlich ein MUSS, da Du eh einen Speicher für den Walli benötigst, mit dem Du dann alles heizt. Ohne Speicher ( etwa 1000 l ) keinen Walli, da er einfach zu viel Energie abgibt, die Du nicht anders speichern kannst als in einem Pufferspeicher. Und wenn Du dann schon einen Speicher benötigst, dann ist Solar auf jeden Fall sinnvoll.

Verfasser:
Erix
Zeit: 12.01.2012 12:45:19
0
1645028
@dmeyer: natürlich mit Speicher, keine Frage. Pro KW min. 50ltr, ich denke auch so an 1000ltr, kann nicht schaden. Aber wie viel Solar, nur fürs Brauchwasser (3Flachkollektoren) oder dann auch heizungsunterstützend. Für die 3 Flachkollektoren (Solarpaket BW 720plus, andere Brennwertkessel (Buderus Logaplus W9S), Montage etc. 8000€ Mehrkosten. Wann soll sich die Anlage denn rechnen?

Verfasser:
dmeyer
Zeit: 12.01.2012 13:23:13
0
1645047
Wie gesagt... ich habe meine Heizung nur noch als Anschauungsobjekt. Gelaufen ist sie seit nun 18 Monaten nicht mehr, da Walli und die Kollektoren für unsere 4 Personen und 200 qm völlig ausreichen. Wenn denn Deine alte Heizung noch da ist benötigst Du keine Neue, da sie nur noch im Notfall oder im Urlaub benötigt wird. Dann rechnet sich keine Neuanschaffung. Und da eine Ölheizung ja anscheinend existiert, lass sie einfach drin und sch... auf die paar Liter, falls Du überhaupt noch welche verheizt. Drei Kollektoren reichen bei optimaler Ausrichtung aus und dazu den Walli, dann ist genug der Investition.

Verfasser:
Erix
Zeit: 12.01.2012 13:32:06
0
1645052
@dmeyer ja ja, die alte Heizung ist noch drin, aber leider defekt. Das war der Ursprung der ganzen Überlegung. Bei der alten Oelheizung ist halt der Brauchwasserboiler defekt. Werden jetzt vorübergehend einen el. Durchlauferhitzer dazu schalten. Wieviel Oel oder Gas hast Du den vorher gebraucht, hast Du noch weitere Öfen?

Verfasser:
Erix
Zeit: 12.01.2012 13:40:21
0
1645056
@dmeyer die Info ist vielleicht auch noch wichtig:
1. brauche ich den Platz der alten Heizung für den Puffer
2. will ich mir aus dem Öltank einen geilen Heckcontainer für den Trecker bauen
Fazit: um eine neue Heizung (Gas) komme ich wohl nicht umhin.

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 12.01.2012 13:51:06
0
1645061
Zitat von Erix Beitrag anzeigen
.... Aber wie viel Solar, nur fürs Brauchwasser (3Flachkollektoren) oder dann auch heizungsunterstützend. [...]


Ich habe bei Solar nicht gekleckert sondern geklotzt (30m³).
Grund: Doppelt soviel Kollektoren kosten, wenn man die Förderung abzieht (bei Heizungsunterstützung 110EUR/m²), nicht doppelt so viel, sondern nur ca 30% mehr, da der Aufand an Montagekosten, Rohre, Steuerung, Ventile. Wärmetauscher usw. gleich bleibt.
Konzept:
Sehr preisgünstige aber dennoch leistungsfähige Kollektoren
Alles was geht (Planung, Montage, Verrohrung) selber machen.
Der HB macht nur die Puffer-Anschlüsse.

Die drucklosen Sunshores erwiesen sich als ideal für diesen Zweck, da sowohl die Dachmontage als auch Verrohrung durch einen geübten Doppellinkshänder mit Minimal-Hirn zu stämmen ist.

Frucht der Bemühung: Übergangszeiten werden fast durchgehend solar geheizt, und im Sommer trocknet wir die Solaranlage den Keller.

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 12.01.2012 14:01:28
0
1645069
"aus dem Öltank einen geilen Heckcontainer für den Trecker bauen"

Warum ihn nicht am Platz lassen und einen Sekundär-Puffer draus machen ? Wichtig dabei: Abgeschlossenen eigenen drücklosen Wasserkreisluf, Wärmeabgabe an Primärpuffer über Plattenwärmetauscher.

Das hab ich mit meinem alten 9000L-Tank eines Tages vor, wenn er leer ist. Sind aber noch 6000L drin, und ich brauch im Jahr weniger als 100 Liter ... Mit der jährliche Wertsteigerung des enthaltenen Heizöls kann ich mir einen Jahresurlaub finanzieren.

Verfasser:
Erix
Zeit: 12.01.2012 14:23:51
0
1645083
@Holzbock wie soll ich denn einen 4500ltr Stahltank (kellergeschweißt) isolieren? und was wenn der mal undicht wird? ich weis nicht. Was Ihr hier so alles zusammen "bastelt" find ich total cool, aber ich glaub das kann ich irgendwie nicht. Aus dem Grund muss ich auch ein wenig anders kalkulieren. da muss ab und zu mal ein Fachmann her.

Verfasser:
dmeyer
Zeit: 12.01.2012 14:26:38
0
1645086
@Erux: wie schon geschrieben habe ich ursprünglich 2500 - 2800 l verbraucht. Dann mit einem hochwertigen Baumarkt Kaminofen lag ich bei 6RM Holz und 1500 l Öl. Nun halt bei 15 RM Holz und Null Öl. Ich habe auch mehr Kollektoren auf dem Dach aus dem gleichen Grund wie Holzbock, denn die Installation ist die Gleiche, kommen halt nur ein paar Kollektoren dazu und das war überschaubar.
Zusätzlich seit Oktober auch noch Photovoltaik, damit die Pumpen auch noch kostenlos laufen, wenigstens tagsüber.

Verfasser:
Erix
Zeit: 12.01.2012 14:35:50
0
1645092
Hei Jungs, was meint Ihr denn ganz realistisch, wieviel Oel, Gas oder Holz Ihr mit den Kollis wirklich einspart? Bei Euch muss man natürlich noch die Eigenleistung von der Investition abziehen aber es gibt ja auch anders denkende. Schaut Euch mal das an!
Gruß Erix

Verfasser:
dmeyer
Zeit: 12.01.2012 17:40:16
0
1645215
Naja, wenn man alles ganz realistisch betrachtet und die Investition für die Anlage und dann noch die Kosten für den Installateur dazu addiert, werde ich die Kosten nicht durch die Einsparung wieder reinholen und ich würde unter den Voraussetzungen wohl kaum wieder eine neue Anlage aufbauen. Bei mir ergab es sich dadurch, dass ich die Komplettanlage 42% günstiger bekam und dazu noch die staatliche Förderung für die qm. Egal wie teuer die Anlage war. Installiert habe ich fast alles alleine, so dass nur geringe Installationskosten zum Tragen kamen. Die Anlage habe ich zwei Jahre ohne Walli betrieben und pro Jahr 450 bzw. 530 Liter Öl eingespart. Wenn ich dann die Gesamtkosten betrachte, werde ich wohl nach 15 Jahren die Kosten wieder raus haben, wenn nichts kaputt geht. Ein wenig kommt mir die Anlage nun natürlich zu Gute, da ich für Walli einen großen Speicher benötigte, den ich ja schon hatte.

Verfasser:
vongehlens
Zeit: 12.01.2012 21:33:01
0
1645364
Moin!
baut man sich einen solche Anlage nicht primär um autarker zu sein von den laufenden Energieträgerpreisen? und flexibler?

Anlagen zu bauen die sich schnell amortisieren ist schön, aber extrem selten. M.E. sollte Amortisation nicht der primäre Antriebs sein, denn dann hätte keiner regenerative Installationen.


Gruss
Stephan

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 12.01.2012 22:04:48
0
1645385
Man kann aber keine Anlagen bauen, die man sich nicht leisten kann.
Das ist für viele hier (auch für mich) eine entscheidende Randbedingung.

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 12.01.2012 22:11:10
0
1645390
Zitat von Erix Beitrag anzeigen
Hei Jungs, was meint Ihr denn ganz realistisch, wieviel Oel, Gas oder Holz Ihr mit den Kollis wirklich einspart? Bei Euch muss man natürlich noch die Eigenleistung von der Investition abziehen aber es gibt ja auch anders denkende.[...]


Die in dem Link geäußerte Kritik ist gerechtfertigt. Pionier hier ist Rainer Hoffmann. Googeln nach "solarer schwindel" zeigt mehr davon.

Und warum ist das so?
Weil den ahnungslosen Kunden Hochpreis-Anlagen mit viel zu wenig Leistung angedreht werden. Das rechnet sich nie und nimmer. Daran verdienen sich die Hersteller und Solarteure eine goldene Nase, und der Bürger zahlt. Passt doch !

Ich hatte mir Solar mit spitzer Feder durchkalkuliert und kam zum Schluss daß das rausgeworfenes Geld ist, bzw sich nur lohnt für nen 10-köpfigen Haushalt mit extrem hohem WW-Bedarf.
Dann stieß ich auf die billigen drucklosen Chinesen, stellte fest daß ich da praktisch alles selber machen kann (was die Chinesen auch tun), und schon ging die Rechnung auf :-)

Und nun zur Frage: Wieviel Öl spar ich mit solar ein ?
Gar keins! Weil ich mit Holz heize.
Aber mal als Anhaltspunkt: In 2011 war von Ende Februar bis Ende November der Walli durchgehend aus (Lage 500m HüM im Odenwald). Das hat alles solar gestemmt. Wieviel Öl hast Du in diesem Zeitraum verbraten ? Hinweis: Im Sommer geht fast das ganze Öl für Bereitstellungsverluste und WW-Zirulation drauf, der Anteil für die eigentliche Erwärmung des verbrauchten WW ist demgegenüber gering. Welche Verschwendung!

Verfasser:
Erix
Zeit: 13.01.2012 18:23:48
0
1645877
Noch ´ne Frage zum Walli!
Wieviel Platz brauche ich zur rechten Wand, bzw. gibt es die Anschlüsse auch links?

Verfasser:
dmeyer
Zeit: 13.01.2012 18:34:11
0
1645881
Nein Anschlüsse links gibt es nicht. Um einigermaßen arbeiten zu können solltestdu etwa 50 cm Platz haben. So ist meine Erfahrung evtl. sieht es hier auch jemand anders. Ein bisschen weniger ( 40 cm ) ist aber, so denke ich das Mindestmaß.

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 13.01.2012 20:58:43
0
1645960
Zitat von Erix Beitrag anzeigen
@Holzbock wie soll ich denn einen 4500ltr Stahltank (kellergeschweißt) isolieren? und was wenn der mal undicht wird? [...]


Wenn meiner (auch kellergeschweisst) leer ist: Er steht unten auf Kalksandsteinblöcken, ca 12 cm hoch. Seitlich zur Wand hab ich 50 cm. Das ist ausreichend für die Dämmung eines Langzeit-Speichers. Nur unten muß mit best-dämmendem Material gedämmt werden, dort werd ich entweder, wenns bis dahin billiger geworden ist, Aerogel (0,02 W/m²K), oder wenn nicht dann mit Alu-kaschiertem Resol–Hartschaum (0,03 W/mK) verwenden. Unten ist es sowieso nicht so kritisch, weil da jeder Pufferspeicher kühler ist.
Die Seiten und oben natürlich mit dickem Styro-, vielleicht auch Neopor oder Styrodur (0,035 W/mK).
Eigentlich ganz simpel.

Wieso soll der undicht werden? Und wenn, na ja, dann tropft halt irgendwo Wasser raus. Viel mehr Angst hab ich davor wenn der undicht wird solange noch Heizöl drin ist. Korrodieren kann der innen durchs Wasser nicht, weil
1. er lange im Öl gestanden hat das in die obersten Schichten eingedrungen ist.
2. Stehendes Heizungswasser kein O2 mehr enthält und somit nicht korrosiv ist
3. Ich natürlich ne Opferanode einbauen werde

Die Alternative hingegen, den Tank im Keller zerlegen zu lassen und zu entsorgen, die ist nicht billig und wäre nur dann in Erwägung zu ziehen, wenn der Schrottstahl-Preis bis dahin so gestiegen ist, daß sich die Angelegenheit rentiert.

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Erfahrungsberichte Walltherm
Verfasser:
Holzbock
Zeit: 13.01.2012 20:58:43
0
1645960
Zitat:
...
@Holzbock wie soll ich denn einen 4500ltr Stahltank (kellergeschweißt) isolieren? und was wenn der mal undicht wird? [...]

Wenn meiner (auch kellergeschweisst) leer ist: Er steht unten auf Kalksandsteinblöcken, ca 12 cm hoch. Seitlich zur Wand hab ich 50 cm. Das ist ausreichend für die Dämmung eines Langzeit-Speichers. Nur unten muß mit best-dämmendem Material gedämmt werden, dort werd ich entweder, wenns bis dahin billiger geworden ist, Aerogel (0,02 W/m²K), oder wenn nicht dann mit Alu-kaschiertem Resol–Hartschaum (0,03 W/mK) verwenden. Unten ist es sowieso nicht so kritisch, weil da jeder Pufferspeicher kühler ist.
Die Seiten und oben natürlich mit dickem Styro-, vielleicht auch Neopor oder Styrodur (0,035 W/mK).
Eigentlich ganz simpel.

Wieso soll der undicht werden? Und wenn, na ja, dann tropft halt irgendwo Wasser raus. Viel mehr Angst hab ich davor wenn der undicht wird solange noch Heizöl drin ist. Korrodieren kann der innen durchs Wasser nicht, weil
1. er lange im Öl gestanden hat das in die obersten Schichten eingedrungen ist.
2. Stehendes Heizungswasser kein O2 mehr enthält und somit nicht korrosiv ist
3. Ich natürlich ne Opferanode einbauen werde

Die Alternative hingegen, den Tank im Keller zerlegen zu lassen und zu entsorgen, die ist nicht billig und wäre nur dann in Erwägung zu ziehen, wenn der Schrottstahl-Preis bis dahin so gestiegen ist, daß sich die Angelegenheit rentiert.
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