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31.08.2004 19:50:47 |
Hallo! Nach einem Kesselneueinbau wurde ehemals nicht isolierte Rauchrohr (Kaminrohr) isoliert (mit einer silberfarbenen Schutzfolie / Dämmmaterial). Aus welchem Grund wird das eigentlich gemacht? (Außer dass ggf. in der Nähe liegende elektrische Leitungen nicht evtl. in Brand geraten)? Wäre es nicht besser, das Rauchrohr unisoliert zu lassen und stattdessen die elektr. Leitungen zu isolieren und das Rauchrohr sogar ggf. schwar anzustreichen, damit möglichst viel Abwärme in den Heizraum gelangt, damit der Brenner bereits warme, vorgewärmte Luft ansaugt? (Anm.: Die Wäsche wird übrigens auch schneller trocken, wenn es im Heizraum wärmer ist - meine Frau verwendet sogar den Wäschetrocker ;-) , ist doch eigentlich auch nicht energiesparend auf die Dauer). (??) PS: Sorry für evtl. laienhafte Frage. Gruß HP |
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31.08.2004 20:04:40 |
Moin HP, Du hast aber viele offene Fragen. Das Rauchrohr wird/wurde gedämmt, damit der Schornstein (gemauert oder Schamotte) schön warm wird/wurde. Von wegen der Versottung (Kondeswasserbildung im Schornstein). Man kann/konnte die Rauchgastemperatur mehr absenken. Das mit der Wäsche würde ich schnellstens einstellen. Hier besteht die Gefahr, dass die Flusen den Brenner ( Luftansaugung und Lüfterrad) schnell verschmutzen. Außerdem ist die hohe Luftfeuchtigkeit nicht gut für die Verbrennungsluft. Die Vorwärmung der Luft bekommt man technisch besser in den Griff, z. B. LAS. Gruß me. Bruno Bosy, NF
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Verfasser: martin Havenith | Zeit:
31.08.2004 23:11:18 |
Noch ein zusatz zu Old Bo ein guter Heizraum ist KALT.... wenn er warm ist, ist das ein sicheres Zeichen für Energieverschwendung durch hohe Strahlungsverluste des Kessels, der Rohrleitungen und der Armaturen. Da diese Wärmeabgabe unkontrolliert ist, treten hier leicht verluste auf, die bis zu 20- 25 % des Jahresbrennstoffbedarfes betragen können. Mein Rat: Alles Isolieren, bis der Raum Kalt ist--- Verbrennungsluft nach Vorschlag von OLD Bo mitLAS zuführen! Und wenn dann unbedingt ein Raum zum Wäschetrocknen herhalten soll, dann einen Heizkörper installieren und per Thermostatventil die Raumtemperatur regeln. Hauptsächlich durch Dämmung am Kessel und am Boiler sowie noch ein paar weitere Maßnahmen habe ich den Brennstoffverbrauch meiner 33 Jahre Alten Heizungsanlage um über 40 % gesenkt----ohne Kesselaustausch. www.heizungsoptimierung.de.vu PS: Die Wärmedämmung des Rauchrohr deutet darauf hin, das ihre Abgastemperatur ziemlich niedrig ist, ihr Schornstein aber noch nicht feuchteunempfindlich saniert. Sieht nach einem verzweifelten Versuch aus, eine Schornsteinversottung zu verhindern.
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01.09.2004 11:55:43 |
Hallo Herr Havenith! Stimme Ihnen zu, alles zu Isolieren, ist es jedoch beim Rauchrohr nicht so , dass diese Wärme ohnehin verloren ist? Und wenn man dann auf diese Wärme verzichtet und deshalb die Wäsche in einem Trockner trocknen muss - gerade weil der Heizraum so kalt ist - dann hat ist der Einspareffekt auf jeden Fall auch wieder gemindert. Wobei zuggeben das Argument, dass Staub / Fussel vom der Kleidung in den Brenner gelangt natürlich trifftig dafür spricht, seine Wäsche nicht im Heizraum zu trocknen. Danke für die Informationen. Das mit dem isolierten Rauchrohr scheint also doch richtig zu sein - wg. dem Kamin, damit der "warm" bleibt (vereinfacht aausgedrückt). Gruß HP
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03.09.2004 18:02:01 |
"Kammer ma die Werte und Daten der Anlage ham"? Un de Schornstein? Ansonsten haben die Forum-Kollegen natürlich recht,
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Verfasser: martin Havenith | Zeit:
03.09.2004 18:50:40 |
Nochwas zum Rauchrohr isolieren Ich habs auch gemacht, aber aus einem Anderen Grund: Da ich eine Abgasklappe habe, hilft die Isolierung des Rauchrohres, den Kesselverlust im Stillstand zu reduzieren. (Klappe musste aus baulichen Gründen 30 Cm vom Kesselaustritt montiert werden) Aber auch sonst hab ich das schon oft gesehen! Anstatt sofot den Kamin mit einem Edelstahlrohr zu sanieren, sagen manche Heizungsbauer leider: Dat probieren wir erst mal ohne Rohr.... Dann beginnen die Probleme, es wird das Abgasrohr gedämmt, um die Abgastemp ein wenig anzuheben (und Kondensation zu verhindern) Anschließend wird im winter der Schornstein im Unbeheizten Dachraum naß.....Dann wird dieses Stück von 2 Metern noch mit Stroporplatten gedämmt. Und im nächsten Winter wird im Obergeschoß dann die Tapete langsam braun...... Und im übernächsten Jahr wird dann doch saniert. Bei mir gibt es diese Versuche nicht... www.heizungsoptimierung.de.vu
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03.09.2004 18:54:56 |
"Dann wird dieses Stück von 2 Metern noch mit Stroporplatten gedämmt."
Mineralwoll-Dämmplatten bitte. Da nicht brennbar!
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Verfasser: martin Havenith | Zeit:
03.09.2004 19:27:54 |
Guten Abend Falk Ich weiß das, du weißt das..... Ich hab doch nur wiedergegeben, was ich bei anderen vorgefunden habe. Richtig wäre doch von vorneherein die Schornsteinsanierung gewesen. Energiesparen setzt nun mal einen feuchteunempfindlichen Schornstein voraus.
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05.09.2004 21:20:06 |
hallo liebe Leute.. nach Lesen dieser Beiträge: was ist LAS? bzw. wofür steht diese Abkürzung? Gruss Norbert
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05.09.2004 21:56:07 |
@hp... da der wirkungsgrad der heizung abhängig von der abgastemperatur ist, wird eine möglichst geringe temperatur angestrebt. der kamin soll aber bis zur oberen mündung trocken bleiben. das ist das eigentliche ziel. wird es im schornstein zu kalt, schlägt sich die im abgas befindliche feuchtigkeit an der schornsteinwandung nieder und durchfeuchtet sie. die folge sind braune tapeten, feuchte wände usw. @norbert... LAS steht für Luft-Abgas-System. dabei wird in den vorhandenen schornstein ein kleineres abgasrohr installiert. der heizkessel saugt sich dann die vorgewärmte verbrennungsluft aus dem saniertem schornstein indem das kleinere abgasrohr liegt. je nach schornsteinquerschnitt kann ein einfaches oder ein doppelrohrsytem eingebaut werden. zweiteres sollte bevorzugt werden, kostet aber auch mehr. mfg
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