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Datenschutzhinweise

Höhere Abgasverluste?
Verfasser:
Andrea König
Zeit: 20.01.2003 22:04:56
0
6729
Hallo!

Mein Heizkessel (Viessmann Atola AH 24) wurde vergangene Woche durch den Schornsteinfeger überprüft. Er machte mich darauf aufmerksam, das vermutlich der Düsendruck zu gering eingestellt sei und deshalb die Abgasverluste zu hoch. Ich bestellte daraufhin einen Heizungsmonteur. Dieser bestätigte, das der Düsendruck niedriger eingestellt ist, als es der Hersteller vorschreibt. Er sagte aber auch, das bei diesem Kessel die Leistung über den Düsendruck eingestellt werden kann und das eine niedriger eingestellte Leistung nicht unbedingt einen Mehrverbrauch bedeutet, sondern aufgrund der im Verhältnis größeren Fläche sogar eine Verbesserung erreicht werden könnte.

Kann mir jemand sagen, was nun richtig ist und ob ich den Kessel auf den richtigen Druck einstellen lassen soll?

Besten Dank im voraus
A. König

Verfasser:
Stefan Kasselmann
Zeit: 21.01.2003 10:56:40
0
6730
Hallo!

Auf den Druck alleine kommt es nicht an. Es ist die Frage, wie der Druck im Verhältnis zur Luftmenge eingestellt wurde!
1. Möglichst hohen CO2-Wert einstellen, ohne dass es im Betrieb zu Problemen kommt (Herstellerempfehlung beachten!) Hierzu verändern Sie den Druck bei fester Lufteinstellung (oder umgekehrt) so lange, bis sich dieser "optimale" Wert ergiebt. Dann haben Sie (in dieser Einstellung) die geringsten Abgasverluste.
2. Sie können die Leistung absolut verändern, in dem sie BEIDE Größen (also Luftmenge und Öldruck) reduzieren. Das geht aber nur in bestimmten Grenzen! Auch hier müssen Sie nachher wieder einen möglicht hohen CO2-Wert einstellen. Je höher der Co2-Wert, desto besser die Verbrennung, und desto geringer die Abgasverluste, da weniger Abgasmassenstrom (Luftüberschuss!) Wärme forttragen kann!

Grüße
Stefan Kasselmann
www.vollbrennwerttechnik.de

Verfasser:
Mathias
Zeit: 21.01.2003 18:49:50
0
6731
Hallo Herr Kasselmann - zeigen Sie mir mal wie man beim Atola die Luftmenge einstellt.

Also beim Atola kann man die Leistung oder Co2 Gehalt nur über den Düsendruck einstellen. ( ist ja auch ein atmosphärischer Gaskessel!). Den Düsendruck sollte man schon allein wegen der Betriebssicherheit nach werksangaben einstellen.

mfg Mathias

Verfasser:
Paul
Zeit: 21.01.2003 22:50:07
0
6732
Hallo,

der AH-24 ist nach Checkliste zwischen 18 und 24kW variabel einstellbar. Erfahrungsgemäß läuft er bei 24kW mit den geringsten Verlusten da hier der CO² am höchsten ist aber auch die Abgastemperatur.

Verfasser:
Markus
Zeit: 23.01.2003 15:37:43
0
6733
Hallo Paul!

Na, ja, dass ist ja eine ganz neue Theorie, dass die Verluste dann am kleinsten sind, wenn die Abgastemperatur am höchsten ist. Übrigens hat die Abgastemperatur einen weit größeren Einfluss auf den Abgasverlust als der CO2-Wert. Also ist oft ein niedriger CO2 Wert mit hoher Abgastempertur schlechter als ein guter (hoher) CO2 mit niedriger Abgastempeatur.

Grüsse

Markus

Verfasser:
Markus Würz
Zeit: 24.01.2003 08:26:30
0
6734
Hallo Andreas,

da werden ja die tollsten Theorien aufgestellt, dabei ist deine Frage leicht zu beantworten.
Ríchtig ist das der Feuerungstechnische Wirkungsgrad mit Hilfe von Abgastemperatur (Netto=gem. Abgastemp.-Raumtemperaur bezw. Verbrennungslufttemp.) und CO2 Gehalt ermittelt wird. (qA= (tA-tL) x ((A1/CO2)+B) wobei A1 und B Variable sind, welche Vom Brennstoff abhängen, bei Erdgas z.B. A1= 0,37, B= 0,009. Hieraus lässt sich ableiten, das bei gleichem Co2-Gehalt und steigender Abgastemperatur der Wirkungsgrad sinkt.

Bei einem CO2-Gehalt von 5% und einer Abgastemperatur von 100°C hast du einen Abgasverlust von ca. 8,4 %,
steigt der CO2-Gehalt auf 6%, so kann die Abgastemperatur auf ca. 120°C ansteigen, ohne das sich der Abgasverlust erhöht. Dies ist wichtig zu wissen, damit die Richtige Einstellung vorgenommen werden kann.

Der richtige Düsendruck wird nach Herstellerangaben eingestellt, und dann so verändert, das es keine CO entsteht. Ist der Düsendruck zu gering, so ist auch die Feuerungsleistung zu klein (geringer CO2-Wert, niedrige Abgastemperatur) ist der Düsendruck zu groß, steigt zwar der CO2-Gehalt, die Abgastemteratur steigt aber auch und die Verbrennungsluftmenge wird zu gering(diese kann man bei einem atmosphärischen Heizkessel nicht verändern) so das CO entsteht.

Gruß Markus

Verfasser:
Huch
Zeit: 24.01.2003 11:44:19
0
6735
Hier werden ja die tollsten Theorien aufgestellt.

Ich wunder mich nur das noch keiner empfohlen hat einen Heizkörper in den Heizraum zu bauen, dann kräftig einzuheizen und so tL zu erhöhen um den Abgasverlußt zu senken.

*llolll* ;-)

Verfasser:
Holger Fetting
Zeit: 24.01.2003 11:48:58
0
6736
Wieso Huch,
es gibt doch auch Leute, die stellen sich Brauchwasserwärmepumpen in Ihrem Heizraum
um die hohen Temperaturen zu nutzen.
Also ist deine Idee doch garnicht schlecht.
Erhöhung der Temperatur Verbrennungsluft = besserer Wirkungsgrad.

Verfasser:
Paul
Zeit: 24.01.2003 13:04:12
0
6737
Hallo,
Die Theorie ist die eine und die Praxis die andere Seite. Der Schorni vertraut im Allgemeinen der Anzeige seines teuren Abgasanalysegerätes und ich mach das auch...

Verfasser:
Markus Würz
Zeit: 24.01.2003 13:39:35
0
6738
Hallo Holger, hallo Paul,

Thema verfehlt, setzen Note 6. Natürlich macht es keinen Sinn einen HK zu installieren.
1. Richtig ist aber, das z.B. im Sommer eine höhere Außentemperatur=Verbrennungslufttemperatur zu einem höheren Wirkungsgrad, als niedrige Außentemperaturen im Winter, führt.

2. Zieht doch mal den Vergleich raumluftabhängiges- zum raumluftumabhänigen Gerät. Durch die Erwärmung der Zuluft im LAS gibt es hier schon gewaltige Unterschiede im Winkungsgrad gegenüber einer raumluftabhängigen Betriebsweise.

Schönes Wochenende

Markus

Verfasser:
Falk Nienaber
Zeit: 25.01.2003 17:32:06
0
6739
Das ist nunmal so bei einem "klassischen atmosphärischen Kessel": Die Öffnung des Brennerrohres in das das Gas einströmt und die Sekundärluftzuströmung von unten in den Brennraum sind ja fix. Man kann nur einseitig den Brennstoff regeln. Um eine möglichst geringe Luftzahl zu erreichen bleibt nur die Möglichkeit an die Belastungsgrenze zu gehen. Also so hoch wie möglich. Damit ergibt sich im Wärmetauscher mit seinen Lamellen usw. der maximale Staudruck und Wärmeübergang. Im Zweifelsfall muß man von hinten durch die Strömungssicherung im unverdünnten Abgas messen. Meiner Meinung nach ist die Grenze da wo der CO-Gehalt die 50ppm übersteigt. Logo, daß da auch die Abgastemperatur hoch ist, nahe 160 Grad kann das schon sein.....was will man auch von so "Kisten" erwarten.

Verfasser:
Dieter
Zeit: 25.01.2003 18:05:07
0
6740
Hallo Andrea,

sind ja schon eine ganze menge Meinungen aufgeführt. Vielleicht kann ich noch eine Kleinigkeit zufügen.
Die Aussage des Schornsteinfegers ist grundsätzlich Richtig denn der auf dem Meßgerät angezeigte Wert stellt den im Betrieb festgestellten Abgasverlust des Gerätes dar und dieser Abgasverlust muß nun einmal den Anforderungen aus der Bundesimissionsschutzverordnung genügen. Da wie auch schon ausgeführt wurde der Luftüberschuß bei einem atmosphärischen Kessel nicht direkt verändert werden kann, muß um einen optimalen Wirkungsgrad zu erzielen die vom Hersteller geforderte optimale Gasmenge eingestellt werden.
Was nun der Heizungsbauer gemeint haben kann ist, das bei einer kleiner eingestellten Leistung des Kessels der Kesselwirkungsgrad bedingt durch die sich ergebenden längeren Brennerlaufzeiten etwas verbessern könnte. Dies hängt damit zusammen, das wenn der Brenner in Betrieb ist, der Kessel keine Stillstandsverluste produziert und da bei einer kleineren Leistung die Brennerlaufzeit verlängert wird kommt es zu wehniger Stillstandsverlusten. Eine Verringerung des Abgasverlustes würde auf dem Meßgerät zum Ausdruck kommen. Dies ist z. B. bei Gebläsebrennern bei denen auch die Luftmenge nachgestellt werden kann durchaus möglich.

Nach meiner Einschätzung sollte in dem vorliegenden Fall der Brenner auf die vom Hersteller geforderte Einstellung justiert werden. Die Ingenieure bei Vissmann werden sich schon etwas bei ihren Berechnungen gedacht haben.

mit freundlichem Gruß

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