So,
habe nun besagte Messung durchgeführt bei folgenden Voraussetzungen:
Grundwassertemperatur
Wärmepumpeneingang: 16 °C
Grundwassertemperatur
Wärmepumpenausgang: 10 °C
Abkühlung also: 6 °C
Grundwasserdurchflußmenge: 1.900 m³/h
Aufheiztemperatur
Brauchwasser: 49 °C
Ergebnis:
gemessener Gesamt-Stromverbrauch: 3,0 kW/h
Da sind jetzt allerdings alle Verbraucher mit dabei, die die Heizung betreffen, also
Steuerung, Umwälzpumpe, etc. (Grundwasserpumpe nicht, da hab ich keine). Die Messung erfolgte direkt am Stromzähler.
Also, der Verbrauch überrascht mich nicht, mit sowas war zu rechnen. Insgeheim hatte ich mir vielleicht doch etwas weniger erhofft. So ein halbes kW weniger wäre optimal gewesen, jetzt ist das ganze sehr knapp.
Hintergrund: ca. 3 kW kann ich mit meinem
Kleinstwasserkraftwerk abdecken. Für den Strom bekomme ich nach der letzten Stromerhöhung seitens E.ON nun weniger als mich der Wärmepumpenstrom kostet. Also könnte ich auf meinen eigenen Strom umschalten. Aber: Wir verbrauchen natürlich auch noch anderweitig Strom in unserem 4-Personen-Haushalt (ca. 2.500 kW pro Jahr), so daß ich, wenn andere Verbraucher gleichzeitig mit der Wärmepumpe laufen, Strom zum Normaltarif, welcher natürlich noch teurer als der Heizstrom ist, beziehen muß. Und, selbst wenn es schaltungstechnische Möglichkeiten gibt, andere Verbraucher während der Betriebszeit der Wärmepumpe zwangsabzuschalten, ist natürlich auch keine wirklich komfortable Lösung. Alles in allem ist das ganze wohl so ungefähr eine Nullnummer, egal ob ich jetzt auf meinen eigenen Strom umschalte oder nicht.
Trotzdem werde ich vielleicht umschalten, weil mich das Verhalten unserer Wieder-Monopolisten ganz einfach ärgert. Spätestens dann mit der nächsten Stromerhöhung. Und die kommt bestimmt.
Gruß, Tiros2