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02.09.2004 14:49:43 |
Hallo allerseits, hier im Forum habe ich zum ersten Mal vom Solardach gelesen. Wir sind dabei, unsere Heizungsanlage zu planen, sie soll im Frühjahr erstellt werden. Haus ca. 200 m², eine Dachfläche volle Südseite, noch heizen wir mit Schwerkraft. Wir wollen den Ofen drin lassen und mit Pufferspeicher und Solar kombinieren um im Sommer nur für das warme Wasser kein Holz zu verbrauchen und in Frühjahr und Herbst Heizungsunterstützung zu haben. Finanziell rechnet sich Solar für uns nicht, da uns das Holz fast nichts kostet (Förster, mitten im Wald), es geht einfach um die Arbeitserleichterung und den Komfort. Trotzdem soll die Anlage so günstig wie möglich sein, ohne jedoch "Schrott" zu kaufen. Ist ein Solardach (also keine Flachkollektoren und keine Vakuumröhren!!!) besser geeignet? Wo liegen die Vorteile, wo die Nachteile so eines Solardaches? Wer hat Erfahrung damit? Danke für eine rege Beteiligung, ich bin neugierig. Gruß, TimonsMama
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03.09.2004 15:37:58 |
Hallo TimonsMama, die Frage nach dem Solardach von Buso lässt sich schnell beantworten. Es sind einfache Flachkollektoren, die auf die Dachlattung geschraubt werden. Dazu müssen die Ziegel o.ä. entfernt werden. Das Kollektorsystem ist sehr "billig" und die Speicher und Regeltechnik sehr einfach und manchmal nicht effektiv genug. Oft wird beim Buso System mit viel zu kleinen Speichern gearbeitet, so daß die Anlage wenig Ertrag erwirtschaften kann und hiernach auch wenig Nutzen erbringt. Also weiter informieren. Es gibt auch effizientere Systeme. MfG. solaris
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10.09.2004 10:54:32 |
Danke solaris. Ich war jetzt von den BUSO Infos sehr begeistert und freue mich, daß mich jemand auf den Teppich zurückholt. Leider können wir uns immer noch nicht entscheiden, was wir auf's Dach packen sollen. Sind Röhrenkollektoren doch am besten? Gerade im Herbst und Frühjahr soll die Solaranlage ja was bringen!! Wer kann uns Tipps geben? Danke!
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10.09.2004 12:59:53 |
Hallo TimonsMama, also wenn Du bis jetzt von dem BUSO-System begeistert warst, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum Du Dich von einem unqalifizierten Beitrag von "solaris" auf den Teppich zurückgeholt fühlst. solaris hat nicht eine einzige konkrete Aussage getroffen, was denn nun bei anderen Anbietern besser wäre (natürlich gibt es immer irgend einen Anlagenteil, der von anderen "besser" ist). Ich habe selbst eine BUSO-Anlage in Verbindung mit einem Holzpelletskessel und durchaus eine differenzierte Meinung zur Systemtechnik von BUSO. Die Kollektoren selbst sind m.E. von Preis/Leistung ungeschlagen, zumal die Montage mit Unterstützung des BUSO beraters schnell und problemlos selbts zu machen ist (bei uns 15qm Ost und 9 qmWest ca. 20h mit 2 Helfern inkl. Aus-/Eindecken des Daches). Frag außerdem mal die Alternativanbieter, wieviel Jahre Garantie sie auf die Dachdichtheit geben (Inndachkollektor würde ich auf jeden Fall empfehlen). Die Regelung als sehr einfach zu bezeichnen, zeugt einfach von Unkenntnis. Der Regler ist ein universeller, frei programmierbarer Regler der Technischen Alternative (UVR 16611, siehe http://www.ta.co.at), der alle proprietären s.g. Solarregler anderer Hersteller bei weitem übertrifft (kostet allein ca. 550 EUR, daher der höhere Preis für das Toplademodul). Kesselregelung, Zirkulation und 2 gemischte Heizkreise inkl. Aussentemp.- Steuerung und Raumregelung sind mit diesem Regler zusätzlich möglich. Allein das sog. Frischwassermodul als Standard in der Anlage spricht m.E. dafür, das BUSO weiß, wo nicht gespart werden sollte (frag mal solaris nach seiner Lösung, kostet einzeln ca. 2000). Ich würde allerdings auf den Puffer von BUSO verzichten (da gibt es bessere), ebenso auf den Schnellverrohrungssatz ! Wenn sich Solar aufgrund der kostenlosen Verfügbarkeit des Alternativbrennstoffes sowieso finanziell nicht rechnet, ist BUSO m.E. aufgrund der sehr günstigen Kollektoren mit im Rennen. Bei reiner Südausrichtung haben Rührenkollektoren m.E. keinen Vorteil gegenüber Flachkollektoren. Ich habe seit 01.05.2004 mit meiner Anlage ca. 5.200 KWh geerntet. Wenn weitere Infos/Erfahrungsaustausch/Besichtigung gewünscht sind, einfach nochmal posten. Anlage steht bei Leipzig. So long TS PS: Sorry, aber unqualifizierte und pauschale Verurteilungen á la solaris gehen mir echt auf die N$sse.
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10.09.2004 14:12:21 |
@ts: Das tät' mich jetzt aber schon interessieren, wie/warum Du im Sommer 40 KWh pro Tag verbrauchst... bei uns (2 Häuser/230qm/4 Pers.) sind's so 12-17... ohne Solar natürlich. Fazit: Solaranlage fördert Energieverschwendung ;-) |
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10.09.2004 14:47:52 |
Hallo TS Der Ertrag von 5200 kWh in nur 4 Monaten wurdert mich auch sehr! und das sogar mit einer Ost-West Lösung! Und ich schließe mich Sukrams Frage an, wie man pro Tag im Sommer 40kWh "verbraten" kann ( es sei denn man hat ein Schwimmbad ). Wir erreichen mit 18m² Flachkollektoren in Südausrichtung maximal 40kWh pro Tag, wenn wir mit unserem Pufferspeicher von 1200 Litern bei 20°C starten. Aber bereits nach einem oder 2 Tagen ist der Puffer warm und der tägliche Ertrag im Sommer (ohne Heizung) fällt zwangläufig auf etwa 8-12 kWh Ertrag pro Sonnentag zurück (5 Personen Haushalt). So kann ich nur vermuten, daß Dein Ertragsmesser nicht richtig funktioniert. Mit sonnigen Grüßen Kai Dehrmann
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10.09.2004 14:55:17 |
@ TS Danke für Deinen Beitrag, ich bin sehr für sachliche und informative Postings. Was für einen Pufferspeicher hast Du gewählt? Wir haben ein anderes Angebot: einen Capito-Heizungs-Multi-Pufferspeicher mit inliegender Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip- welches ich besser finde als einen Warmwasserspeicher wegen der Hygiene. Aber ich muss ehrlich sagen, daß wir sehr verunsichert sind. Es handelt sich um eine Investition, die man erstmal nur einmal für lange Zeit tätigt und die ja auch erheblich in den Geldbeutel greift und da soll es schon das Optimun sein, aber HILFEEE, jeder erzählt was anderes!!! Ich habe großes Interesse an Informationen von Leuten, die eine Anlage betreiben (nicht verkaufen) und mir dazu Ihre Erfahrungen und Tipps mitteilen möchten. Ich bin sehr an mehr Infos von Dir interessiert! Wie groß ist die Wohnfläche, wie groß der Pufferspeicher, Warmwaser, Regeltechnik etc... Wie kriegen wir das mir einem effektiven Erfahrungsaustausch geregelt?? Bis bald, Ines (TimonsMama) @sukram Was ist Energieverschwendung? Ich verstehe diese Diskussion nicht. Die Sonne scheint gratis und ich berechne meine Anlage logischerweise so, daß der Ertrag ausreicht um uns die Übergangszeit die Heizung zu unterstützen. Klar bleibt da im Sommer ein Überschuss, aber das liegt in der Natur der Dinge und ich habe keine Ressourcen verschwendet, denn die Sonne hätte mein Dach auch ohne Solaranlage warm gemacht. An anderer Stelle hatten wir diese Diskussion schon mal, nicht wahr? Klar verbrauchen wir Energie, aber ich verbrauche Holz, welches nachhaltig bewirtschaftet wird (nur so viel Ernte, wie auch nachwächst, mein Mann ist Förster, da kennen wir uns aus) und Sonnenenergie, die allemal besser ist als Energie aus Kohle, Gas oder Atom. Ich bin kein Ökofreak, aber jeder hat die Möglichkeit, was für die Umwelt zu tun und Ressourcen zu schonen, warum also nicht? Solaranlage fördert Energieverschwendung???? Wir haben dann sicher trotzdem nicht 35°C im Haus, und AUSSERDEM KOMMT DIE ENERGIE JA FÜR LAU, ES WIRD DOCH NICHTS VERBRAUCHT. Die Herstellung dieser Anlage mit ihren Energiekosten ist einmalig in (hoffentlich) etlichen Jahren bis Jahrzehnten und das Perpetuum mobile ist nun mal noch nicht erfunden. Solarenergie ist allemal besser als die Alternativen, oder Sukram, kennst Du was besseres? Poste es!
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10.09.2004 14:57:40 |
@ TimonsMama
den satz mit den kleinen speichern kann man auch anders interpretieren. der kunde fand die lösung gut und hat sie so gakauft. ob da platz oder finanzaspekte den ausschlag gaben sei dahingestellt. es stimmt das es systeme gibt die einen höhren % ertrag haben aber bitte den preis auch vergleichen. was 10% mehrertrag kosten....
da schweigt ts vornehm. alles hat seinen preis. bitte mal die varinten bzgl der rückflußdauer rechnen. mit buso (heizungsunterstützung) schaffe ich das in ca 10..12j. etwas besseres kenne ich nicht.
wäremverbrauch: zb für kellertrocknung oder kellerheizung; wir haben da wohn/ büro und die können noch locker im juni/juli wärme vertragen!
mfg berndg |
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10.09.2004 15:00:22 |
nachtrag:
der vorteil höheren ertrages bringt auch eine höhere stillstandtemp mit. dies geht zu lasten der standfestigkeit der solarflüssigkeit. hier werden zusätzliche kosten alle paar jahre fällig oder auch nicht?
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10.09.2004 15:06:17 |
@ TimonsMama
wärmeverbrauch / wärmeertrag
solar ertrag setzt 2 bedingungen voraus: -sonne - ladbarer puffer infolge verbrauch ww oder heizung; d.h. die temp im puffer muß kleiner sein als die gernztemp bzw vorlauftemp vom kollektor.
mfg
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10.09.2004 15:07:35 |
@ Berndg Ich bin aus Deinem Beitrag nicht ganz schlau geworden. Habe ich es richtig verstanden und Du hat ein BUSO? Höhere Stillstandstemperatur: Leidet die Solarflüssigkeit? Ist das teuer? Haben nicht auch Röhrenkollektoren im Sommer zu viel Sonne im Tank? Zu den Mehrkosten für mehr Ertrag: Laut Installateur kosten BUSO-Kollektoren viel weniger als Röhren, haben zwar 15% weniger Ertrag, aber ich bekomme für den gleichen Preis viemal soviel Fläche oder sogar noch mehr.
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10.09.2004 15:09:23 |
ist in planung nach langem suchen am markt.
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10.09.2004 15:14:49 |
diese meinung vom preis / leistung und die dachintegration gaben den ausschlag da wir ein schrägdach auslegen wollen ca 18qm bei 150 qm wfl mit 1000l speicher. der speicher ist noch unklar ob puffer oder schichte, aber ich denke es wird ein puffer für die heizung, die eh schichten.
mfg
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10.09.2004 15:18:20 |
www.soli-fer-de ist nicht mein lieferant aber einer der wirklich was davon verstehen könnte.
mfg
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10.09.2004 15:37:48 |
@TimonsMama: Wo hatten wir uns schonmal in der Wolle? 1. Ok, Energie kann man nicht verbrauchen, also fördert man von mir aus die Entropie, soll heißen, beschleunigt das Ende des Universums. 2. Aus dem Verbrauch schließe ich, dass er schon heizt. Das bedeutet auch für eine Hütte in Leipzig, dass sie schlicht und einfach mangelhaft gedämmt ist. Und Darauf eine Solaranlage zu klatschen, heißt den Gaul vom Schwanz her aufzuzäumen. z.B. http://www.iwu.de/deutsch/download.htm 3. Jeden Liter Öl, den IHR nicht verbraucht, verbraucht jemand anders. Ökologisches Nullsummenspiel (CO2-Ausstoß ist weltweit um 8% gerstiegen, obwohl Deutschland Kyoto bereits jetzt fast erfüllt hat) >kennst Du was besseres? Für was? Für die Natur? Sicher. Aber das sag' ich jetzt lieber nicht. Doch, ein untergeordneter Aspekt: Jedenfalls ist's mir lieber, die Chinesen bauen jährlich 4 AKWs (bis 2020 32 Stück), als dass sie weiter Kohle Verfeuern. Ausschreibung läuft. Franzosen, Amis, Russen nehmen teil- deutsche sind nicht gefragt. Bis 2 Mrd. pro Stück. Ein weiterer Aspekt zum Arbeitsplatzsicherungsmärchen der alterna(t)iven). Energieverbrauch übrigens +15% gg. Vj.,deshalb denke ich, sie werden trotzdem die Kohle in Qualm aufgehen lassen... |
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10.09.2004 15:54:24 |
... jetzt kommt ja mal Bewegung in den Thread @TimonsMama: bzgl. effektivem Erfahrungsaustausch hier die E-Mail: name"@web.de" name="thom.schaefer" (adresse bitte selber zusammensetzten wegen SPAM) @sukram @kai dehrmann mir ist der hoher ertrag auch unerklärlich. der ertragsmesser ist m.E. aber über jeden Zweifel erhaben. Aus Volumenstromgeber + Temp.differenz wird durch den Regler zum Momentanertrag berechnet und mit der Zeit multipliziert. Den genauen Algorithmus suche ich zu Hause mal raus. Jetzt bin ich bzgl. des Ertrages doch unsicher geworden. Fakt ist (abgelesen heute vormittag): Ertrag ca. 4.300 kWh in ca. 750 Betriebsstunden. Ich hatte den Zähler am Regler nach einer Veränderung zurückgesetzt, meiner Erinnerung nach bei ca. 900 KWh (daher die Angabe oben). Der Einfachheit halber rechnen wir also mit einem Ertrag von 4.300 kWh / 750 h = 5.7 kWh pro Stunde. Realistisch ??? Wohin verschwindet nun der Ertrag ??? Wir sind z.Zt. 2 Personen, berufstätig, kein Pool o.ä. Der Puffer hat 1000 Liter, daran hängt über die Frischwasserstaion eine Dusche, ein Waschbecken, eine Spüle, 1 Waschmaschine, 1 Spülmaschine sowie eine FBH für ca. 65 qm /8 Kreise VL35°C. Geduscht wird täglich (von mir ausgiebig ;-) Der Puffer verliert über Nacht durchaus 10K, wenn er über 70°C hat (Weichschaum- ISO). Die Verrohrung ist nicht gegen Selbstkonvektion optimiert, die Leitungslänge zur den Zapfstellen bzw. zum Mischer ist ca. 15m lang. Wenn nur WW entnbommen wird, hält eine Ladung mit T_oben 85 °C mindestens eine Woche. Nach einer Schlechtwetterperiode war die Temp. im Puffer nach ca. 1 Woche am unteren Limit angekommen (von ca. 90° auf 48 °C). Der Heizkessel ist seit Mitte Mai aus. nach einigen kalten Tagen hintereinander gönnen wir uns den Luxus eines angewärmten Fußboden am Morgen ;-) In diesem Falle ist der Puffer nach einem Tag leer (Bsp: vorgestern abend T_Boiler 68°C , T_Puffer_oben 65°C, T_Puffer_unten 55°C, gestern morgen Bude warm und T_Boiler 65 °C T_Puffer_oben 35°C T_Puffer_Unten 28°C. Gestern abend war der Puffer von der Sonne wieder auf 65°C, heute morgen wieder leer. Bei guten Wetterbedingunge läd der Puffer innerhalb eines Tages von ca. 30° auf ca. 65°C durch, in den nächsten Tagen dann immer ca. 10 K mehr. in den Kollektoren habe ich nie mehr als 130° beobachtet, die max. Puffertemp. war ca. 90°C. Die Verluste will ich noch reduzieren, wenn die Anlage "eingespielt" ist (Mineralwolldämmung statt Weichschaum -> Erfahrungen ? Anschlüsse am Puufer und Armaturen dämmen etc. Wie kritisch ist die Selbstkonvektion ? @Bernd G Mir ist nicht ganz klar, wozu ich "vornehm schweige". Geht es um die Kosten ? Wenn ja: Solar 24qm Ost/West Anlage BUSO inkl. aller Leistungen inkl. Dachintegration mit Solarteur, 2 Helfern und mir. Material & Lohn ca. 10.000 EUR Pelletsanlage Fröhling inlk. Verrohrung ins Haus (5x15m) inkl. Verrohrung Solar zum Dach, inkl. 7m Edelstahlaußenkamin inkl. Fördertechnik Pelletslager. Mischer , Pumpen, Ladesset, SHG, MAG etc. Material und Lohn ca. 16.000 EUR. Förderung: Solar BAFA: 2.640 EUR Pellets BAFA: 1.700 EUR Solar+Pellets Kombi Land Sachsen: 1.490 EUR Gesparte Kosten: GAS-Anschluss oder Öltanks, dafür Pelletlager für 6 Tonnen selbst gebaut und 1x schön verreist ;-) -> Invest gesamt für die Anlage: 20 TEUR Betriebskosten: Pellets 160 EUR p. Tonne all inkl. (= 32 Ct. Liter Öl; anyone ???). Kosten für Schorni noch nicht abschätzbar ;-( Betriebsmittel (Strom) nicht berücksichtigt So, nun viel Spaß bei der Analyse - und zerreist mich nicht ! So long TS
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10.09.2004 17:15:40 |
Hallo TS, Bis auf den Ertragswert von 5200 kWh in 4 Sommermonaten sehen alle anderen Daten ja sehr plausibel aus. Aber wenn Dir der hohe Ertragswert auch schon unerklärlich scheint, solltest Du das mal näher untersuchen ... Ich verwende den EEG30 von der "Technischen Alternative", und die gemessenen Resultate liegen sehr gut in dem Bereich, den Simulationsprogramme wie GetSolar ermitteln. Die 5.7 kW pro Stunde, bei leerem Puffer und voller Sonner in der Mittagszeit sind realistisch. Aber der Ertrag beginnt morgens ganz langsam und hört abends auch so auf. Den Maximalwert kann man so nicht mit 750 Stunden multiplizieren! Die Belastung Deiner Anlage sieht ähnlich wie bei uns aus. Zwar haben wir keine FBH, dafür aber 5 Duscher in der Familie. Wasch- und Spülmaschine allerdings nicht angeschlossen, Fachwerkanwesen. > Der Puffer verliert über Nacht durchaus 10K, wenn er über 70°C hat Das ist viel! Hatte unser 1200 Liter Puffer früher auch getan, seit einer externen Ummantelung von 10cm dicken Hanfmatten ist da Ruhe! Alle anderen beschriebenen Erfahrungen decken sich mit unseren Erfahrungen. Pelletsheizung auch seit Mitte Mai aus und bisher nie nachgeheizt. > Bei guten Wetterbedingunge läd der Puffer innerhalb eines Tages von ca. > 30° auf ca. 65°C durch, in den nächsten Tagen dann immer ca. 10 K mehr. > in den Kollektoren habe ich nie mehr als 130° beobachtet, die max. Puffertemp. > war ca. 90°C. Haargenau !!! > Die Verluste will ich noch reduzieren, wenn die Anlage "eingespielt" > ist (Mineralwolldämmung statt Weichschaum -> Erfahrungen ? Hanfmatten sind ein sehr gut isolierendes Material mit angenehmer Oberfläche. > Anschlüsse am Puffer und Armaturen dämmen etc. Wie kritisch ist die Selbstkonvektion? Bei mir ist alles unter dem Hanfmantel verschwunden, speziell die vielen Stopfen am Puffer mit ausgesparter Hartschaumhülle waren eine große Verlustquelle. @TimonsMama Bis auf die Diskrepanz bei der Ertragsmessung (Faktor 2-3) sehen Sie hier etwa gleiche Erfahrungen mit Solaranlagen etwa gleicher Größe. Meine Anlage stammt nicht von Buso, sondern vom www.solarsparshop.com (Paal Solar) und die Anlage wurde von mir selbst montiert. So hat mich der Spaß statt angebotener 10Teuro letztendlich nur ca. 2.5Teuro gekostet (Förderung schon abgezogen). Und Regler, Ertragsmesser und PC-Anbindung waren auch schon dabei. Wenn die Dachfläche reicht würde ich auf jeden Fall zu Flachkollektoren raten, da sie weniger anfällig sind. Auch ziehe ich 8 identische Flachkollektoren vor, von denen man mal einen austauschen könnte, sollte er mal undicht werden. Bei einem angepaßten "Solardach" stelle ich mir das wesentlich komplizierter vor. Mit sonnigen Grüßen Kai Dehrmann |
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10.09.2004 17:39:47 |
"5.7 kW pro Stunde" Oh Graus!!!! kW ist schon eine Maßeinheit für die Leistung (Leistung= Arbeit/Zeit, Eine Maßeinheit für die Arbeit sind Kilowattstunden, abgekürzt kWh) Also bitte nicht noch mal durch die Zeit teilen!
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10.09.2004 20:46:31 |
zur austauschbarkeit bei defekten:
die buso elemente sind ca 1x1m;glasscheiben einzeln entnehmbar; der rest sollte nicht kaputt gehen; lt statistik ist nach 25j die dichtung (silikonfrei) auszuwechseln, lebensdauererwartung >> 25j,
ansonsten war das eine schöne runde, wo viele ideen einflossen und für timonsmama eigentlich sehr viele hinweise für die solartechnik sprechen auch unter dem gesichtspunkt einer knappen kalkulation. unter dem gesichtspunkt alte, große heizkörper wird der solareffekt nicht so gravierend bemerkbar sein wie bei der flächenheizung. wenn möglich eine 20% der wfl (20...30qm) als kollektoren und 2x 1000l (puffer-)speicher, aber auch überlegen wohin mit der wärme ggf im hochsommer (keller?)
mfg
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10.09.2004 21:52:50 |
Eure Beiträge haben mich blass vor Neid werden lassen. Wir haben einige Flachkollektoren auf dem Dach Richtung Südwest und einen Warmwasserspeicher mit Puffer von 500l. Im Sommer erwärmt sich zwar die Kollektorflüssigkeit auf 90 Grad unser Brauchwasser wird aber kaum warm. Wenn es wirklich super heiß ist können wir Mittags schon mal warm duschen, aber es besteht keine Gefahr sich zu verbrühen.Der Puffer nimmt nahzu kiene Wärme auf. Leider kriegte unsere Firma das nicht besser hin. Dabei war es eigentlich eine Markenlösung von Buderus/solardiamant. Warum läuft unser Teil so miserabel? |
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10.09.2004 23:31:43 |
@Chemist Zu diesem Symptom gab es kürzlich mehrere Beiträge. Als erstes würde ich mal der Installationsfirma auf die Füße treten. Soll vielleicht mal die Anlage richtig spülen und Luft entfernen. Wenn die Kollektoren oben 90°C haben und die Pumpe umwälzt, dann sollte man diese Temperatur auch unten sehen (VL) und der Puffer sollte sich ganz schnell erwärmen, wenn der umgewälzte Volumenstrom ein paar Liter pro Minute ausmacht. So in etwa sollte z.Z. ein Tagesablauf aussehen (1.9.04) : http://www.mmsolutions.com/heizung/01092004.jpg Mit sonnigen Grüßen Kai Dehrmann |
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12.09.2004 16:55:50 |
Hallo TimonsMama, wir haben inzwischen Erfahrungen von über 40 gebauten Buso Solardächern und können dieses System nur wärmstens empfehlen. Das Wichtigste: Wer heizen will, hat nur wenige Sonnenstunden zur Verfügung. Diese lassen sich nur durch Kollektorfläche kompensieren, alles andere hat keinen Sinn. Die Kollektorfläche sind günstig, so günstig, das die Größe kein Kostenkriterium mehr darstellt ( ab 135 €/m² abzüblich 110 Euro/m² Förderung) Die Einsparungen liegen bei der Dimension Wohnfläche geteilt durch 5 = Kollektorfläche folgendermaßen :Altbau um die 30 %, Neubau um die 50 %. Eine 25 m² Anlage kostet mit Montage um die 12.500 €, hierzu ist noch die staatliche Förderung von 2.750 € und die erbrachte Eigenleistung abzuziehen. Man bekommt dafür einen unzerstörbaren Low-Tech Kollektor (T34) und eine Systemtechnik der Superlative dafür. Bei vielen Mitanbietern ist das genau umgekehrt. Buso ist einer der wenigen Hersteller, der eine sehr gute Infobroschüre (auch für den Nichtfachmann) bereitstellt. Zur Technik: Der Kollektor ist harmonisch ohne Zwischenverblechungen im Dach integriert, zelegbar und damit reparabel (ganz wichtig) Die Kollektoren erreichen in der Praxis Stillstandstemperaturen von max 130 Grad. ( Kundendaten über Datenloggerauswertung) Damit gibt und gab es bis jetzt weder für die Solarflüssigkeit noch für die Anlagentechnik Probleme. Der Speicher ist wie schon öfters erwähnt sehr einfach gestrickt, kann aber nachträglich besser isoliert werden. In der Praxis eigentlich nicht nötig, da die freiwerdene Wärme das Haus erwärmt. Das wichtigste ist bei Buso die Systemtechnik. Hier wird der Speicher mit externen Wärmetauscher und drehzahlgeregelter Pumpe von oben (Topladung) beladen. Das heisst: Das Speicherwasser muß nicht mehr komplett durchgeladen werden. Somit ist ab dem ersten Sonnenstrahl nutzbare Wärme vorhanden. Bei bedeckten Himmel schaltet die Topladung um auf den mittleren Speicherbereich und lädt dann dort den Speicher weiter auf (für die Heizung). Bei fast allen anderen Systemen befindet sich der WT im Speicher und kann bei großen Kollektorflächen die Solarwärme nicht mehr optimal an das Pufferwasser übertragen. Das Trinkwasser wird ebenfalls über Wärmetauscher und drehzahlgeregelter Pumpe gesteuert. Keine Verkalkung, keine Legionellen auch bei einen voll geladenen Speicher bei 95 °C. Die komplette Heizungssteuerung kommt auf Wunsch mit. Der Regler UVR 1611 läßt keine Wünsche offen. Weil dieser frei programmierbar ist, können Sonderwünsche und spätere Erweiterungen jederzeit verwirklicht werden. Die komplette Anlage sowie die Heizung läßt sich mit Hilfe des Datenloggers überwachen und der Betreiber kann dann selbst optimieren. Erträge und auf Wunsch der Verbrauch an Öl und Gas werden in Grafiken gegenübergestellt. Das ist für den Preis ziemlich einzigartig und macht auch Sinn als nur ein paar nichtsaussagende Temperaturwerte vom Kollektor und Speicher bei einem einfachen Display. Der Vertrieb läuft über 200 Buso Partner in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Durch kurze Vertriebswege hat dieses System ein sehr gutes wenn nicht sogar ein unübertreffliches Preis-Leistungsverhältnis.
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12.09.2004 18:42:52 |
BUSO klingt gut, Nachteil ist nur, dass alle anderen Hersteller in Deutschland Packetpreise anbieten, die 1000-2000 Euro Kostenersparnis bringen, bei BUSO habe ich das bisher noch nicht gefunden. Kennt jemand Packetpreise? (um die 10.000 Euro inklusive Installation würde BUSO bei mir wieder in die shortlist bringen)
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13.09.2004 14:09:41 |
Die Frage ist doch beantwortet: 12500 - 2750 Euro Förderung= 9.750 Euro. Bei Eigenmontage läßt sich dieser Preis noch weiter drücken. Buso baut keine Pakte, wie sonst üblich, jede Anlage ist ganz individuell auf die jeweiligen Anforderungen zusammengestellt. Bleibt die Frage ist, was man will: Ein Paketpreis oder eine effiziente Lösung für die nächsten 4 Jahrzehnte. Die meisten kennen von Solartechnik nur den Preis, den Sie meinen maximal ausgeben zu können, nur einige wenige die Qualität und den Nutzen.
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13.09.2004 15:31:16 |
"effiziente Lösung für die nächsten 4 Jahrzehnte" ist das nicht ganz schön dick aufgetragen? Nichts gegen große Flächen. Aber was macht man mit der überschüssigen Wärme im Sommer und in Zeiten, in denen eine kleine Anlage nichts liefert, liefert auch eine große nichts. Um mit einer großen Fläche auch relativ viel Wärme -und dann noch dann, wenn man sie braucht- zu gewinnen, muss auch am Rest der Anlage Einiges beachtet werden. Viel Fläche lässt zunächst mal viel Förderung vom Staat in die Kasse des Soalranbieters fließen.
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