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Kellerlüftung-welche Ventilatoren?
Verfasser:
BreitSide
Zeit: 14.12.2008 00:38:31
0
1003723
Hallo Experten!

Ein Detail meiner geplanten Lüftungsverbesserung im Keller (ein Radialgebläse ist schon eingebaut):

ich will vom Papst zwei Axiallüfter einbauen:
- auf der einen Seite den 4414 HH mit 285 m3/h, 14 W; da ist ein 115x115 Loch, ca. 500 lang als "Zuluftkanal",
- auf der anderen Seite den 6212 NM, 350 m3/h, 12 W, da hab ich mehr Platz.

Zuluft hab ich einfach den stärksten für 119x119 gesucht, Abluft einen etwas größeren (ich will leichten Unterdruck) und effizienteren.

Hat das so Hand und Fuß?

Oder wäre - zumindestens auf der Abluftseite - z.B. ein Querstromlüfter sinnvoller?

Sonnige Grüße

BreitSide

Verfasser:
BreitSide
Zeit: 14.12.2008 18:11:48
0
1004098
Hab mal genauer nachgemessen, der Kanal ist nur 300 lang.

Sonnige Grüße

BreitSide

Verfasser:
mhaede
Zeit: 15.12.2008 16:23:10
0
1004824
Hallo BreitSide,
ich kann Dir gerne Tips geben zu der Kellerlüftung, aber einige Informationen bräuchte ich da schon:
Wie groß ist der Keller, was wird dort gemacht und wie tief ist der Keller im Erdreich?
Was ist mit dem vorhandenen Radiallüfter? Soll der bleiben oder soll der durch die neuen Axiallüfter ersetzt werden?
Wo steht das Haus, wie sieh die Nachbarbebauung aus?
Soll die Lüftung geregelt (Feuchtesensor, Differenztemperatursensor) oder als Dauerlüftung betrieben werden?
Mit den Antworten, kann man mit der Bewertung anfangen.
Eventuell ergeben sich noch weitere Fragen.
MfG
Michael Haede

Verfasser:
BreitSide
Zeit: 15.12.2008 17:19:36
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1004867
Danke, Michael, für die genaueren Spezifikatiosanfragen.

- Kellerfläche etwa 15 m2,
- Gewölbedecke ca. 2,4 m hoch,
- Bodenniveau etwa 3,3 m über Kellerboden,
- Lüftungs-Öffnungen ca. 3,5 m über Kellerboden, eine im Treppenabgang (120x120, 300 lang), eine ist die "Kohlenöffnung",
- beide Öffnungen gehen unverbaut ins Freie, auf der schmalen steht meistens der Wind,
- Giebelseiten sind zugestellt mit Nachbarscheunen, Öffnungen sind an den Traufseiten
- Keller nur zum Lagern, z.Z. nichts organisches, da es sofort schimmelt(e)
- Radialer soll weg, ich denke, die Axialen sind viel effektiver,
- Steuerung über Beladung gewünscht

Z.Z. "steuere" ich über Zeitschaltuhren einen elektrischen Entfeuchter und das Radialgebläse.

In Zukunft will ich eine Steuerung über Beladung/Taupunkt haben (logidry oder so) und vielleicht den Entfeuchter durch den Verdampfer einer Wärmepumpe ersetzen. Die hülfe mir dann für Heizung und Warmwasser.

Die Feuchte kommt m.E. durch den Boden (drückendes Hangwasser).

Dafür werde ich erst noch den Boden wasserdicht machen müssen, evt. sogar die Wände, zumindest unten.

Verfasser:
mhaede
Zeit: 15.12.2008 18:23:53
0
1004941
Hallo BreitSide,
bei dieser Art Keller ist erst einmal entscheidend, dass nur zu Zeiten gelüftet wird, wenn es draussen kälter ist als im Keller.
Das führt zwar zu einer leichten Abkühlung, da der Keller aber komplett unter dem Bodenniveau liegt, wird durch das Mauerwerk die Erdwärme wieder zugeführt.
Die beiden vorgesehenen Lüfter sind schon sehr stark. Bei einem umbauten Raum von 36 m³ würde eine Querlüftung mit 2 Stück 70m³/h-Lüftern, die über einen Differenztemperaturregler angesteuert werden, ausreichen.
Ich würde 2 gleiche Lüfter vorsehen. Der Unterdruck im Keller kann dazu führen, dass aus dem Kanal Faulgase angezogen werden.
MfG
Michael Haede

Verfasser:
BreitSide
Zeit: 16.12.2008 00:59:56
0
1005264
Danke Michael!

Vor allem das mit den 70 m3/h, also ca. 2facher Luftwechsel pro Stunde, hilft mir weiter.

Auf die Kenngröße war ich noch gar nicht gekommen!

Mer lernt nie aus...

Sonnige Grüße

BreitSide

P.S: sind dann glaubich genau dieselben Ventilatoren des Bayernlüfters...

Verfasser:
fipsss
Zeit: 01.02.2019 10:19:06
0
2744450
Hallo zusammen,

habe mich registriert, klinke mich jetzt erstmal beim "passendsten" Thread ein vor ich ein neues Thema öffne und hoffe auf ein paar Antworten.

Hab mich in letzter Zeit mit dem Thema Taupunktlüftung/-regelung beschäftigt und will damit unseren Keller etwas entfeuchten. Soll ein Arduino Projekt mit meiner Freundin werden (ich Maschinenbau, Sie IT - sollte also hinhauen). Anleitungen etc. habe ich soweit.

Die wichtigsten Eckdaten:
- Backsteinhaus Bj. 1900 demzufolge keine Dämmung etc., Keller teilweise im Hang.
- In erster Linie soll unser Schutzbunker/Gewölbekeller gelüftet werden bzw. dessen bisherige passive Lüftung durch Lüfter zeitenweise sinnvoll unterstütz werden (Taupunksteuerung). Dieser ist nicht beheizt, muss auch nicht zwingend "warm" sein, da er auch nicht unmittelbar unter dem Haus liegt (sozusagen ab Kellerwand "nach außen" in den Hang verläuft). Kann durch die Stahltür auch recht dicht verschlossen werden. Momentan ist die Decke des Vorraums feucht, der Boden an einzelnen Stellen.
- Der restliche Keller ist durch Heizung und einen Heizkörper relativ warm und wir von unserer Brauchwasser-Wärmepumpe recht trocken gehalten. Wenn ich die Tür zum Bunker offen lasse hab ich zum einen die Befürchtung, dass der restliche Keller auskühlt. Zum anderen das Gefühl, dass sich im vorderen Raum sehr viel Kondenswasser an der Decke bildet. Dieser hat als Decke sozusagen eine dicke Betonplatte, die hinterm Haus als Weg dient. Der Gewölbekeller liegt 2-3 Meter unter der Erde.
- Gewölbekeller und Vorraum sind durch zwei darüberliegende "Lüftungstürmchen" im Garten passiv belüftet (Siehe Bild: Je Turm zwei Betonrohre, eines für den Vorraum mit je einer Öffnung, eines Gewölbe mit je zwei Öffnungen).
Somit fallen schon mal neue Kernbohrungen etc. weg und auch Kabel ziehen ist kein Problem.
- Rauminhalt der zwei Räume gesamt: 39 m³. Ein Luftaustausch von ca. 200 m³/h wäre da sinnvoll!?

Nun meine wichtigsten Fragen:
- Wie kann ich 1 - 2 Lüfter am sinnvollsten anordnen? (6 Lüfter für jede Öffnung sind mir dann doch zu viel :)
Welche Öffnungen schließe ich ggf., wo blase ich Luft nach außen, wo ziehe ich nach innen?
- Reicht es über 1 - 2 Lüfter nur nach innen zu blasen, also Überdruck zu erzeugen, der über die anderen Öffnungen wieder nach außen geht? Unterdruck wäre ja zwecks Wasser/Radon etc. ungünstig.
- Müssen die Öffnungen allg. bei Nicht-Lüften dich verschlossen sein? Nicht, dass ich mir dann im Sommer durch die passive Lüftung wieder Feuchtigkeit nach innen hole.
- Taupunktmessung innen: Dicht an der Wand wahrscheinlich. Dann eher am Boden und kältesten Punkt oder an der Betondecke mit der größten Kondenswasserwahrscheinlichkeit?

Hoffe ihr könnt folgen, denke aber das Bild hilft schon mal sehr weiter.


Viele Grüße
Fabio

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