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Meisterprüfung Teil 1 und 2
Verfasser:
Toni82
Zeit: 22.01.2009 16:53:05
0
1040262
Hallo,
hat vieleicht jemand in der letzten Zeit, die Meisterprüfung SHK Teil 1 und 2 abgelegt??
Ich habe nämlich ab dem 2. Februar Prüfung in Karlsruhe und kein Mensch kann mir in etwa sagen, inwieweit man Abwegen soll z.b. Heizlastberechnung..etc

Verfasser:
jungmeister1983
Zeit: 22.01.2009 17:29:50
0
1040283
Hallo,

ich hab letztes Jahr mein Prüfung in Stuttgart abgelegt.
Ich werd aus deiner "Frage" nicht ganz schlau, was willst du denn genau wissen?

Musst du ein Meisterprojekt in Hausarbeit machen?
So wars bei uns und wir mussten dann bei der schriftlichen Prüfung gar keine Berechnungen machen.

Aber eigentlich sollte doch im Voraus klar sein, was du alles machen musst. Habt ihr keine Agenda bekommen in der du mal nachlesen kannst?
Gabs bei euch im Kurs keinen Termin mit dem Prüfungsausschuss, der euch dann für Fragen zur Verfügung stand?

Verfasser:
Toni82
Zeit: 22.01.2009 17:50:13
0
1040301
Bei uns läuft der Teil 1 schriftlich ab. d.h. wir bekommen ein Projekt, z.b. EFh mit Anbau, hierfür bekommen wir 3 Tage Zeit um ein komplettes Angebot zu erstellen..
Santär: komplette Berechnungen, sprich Dimensionierung, Grundrissplan, Strangschema etc
Heizung: Heizlastberechnung, Kesselauslegung, HK-Auslegung, Hydraulischer Abgleich etc..
L.V.: es muss ein komplettes LV erstellt werden.
alles handschriftlich, naja so wurde es uns nahe gelegt.
Ich habe es in 3 Tagen probiert, null Chancen..
Die Lehrer gingen auf die Themen tiefgründig ein, aber es ist definitiv nicht zupacken. vieleicht muss ich einfach abwegen können was nun wirklich wichtig in der Aufgabenstellung ist oder nicht..
Was heist Meisterprojekt in Hausarbeit?

Verfasser:
Josh84
Zeit: 22.01.2009 20:17:57
0
1040423
Ihr müsst das Handschriftlich machen???

Wir haben alles im Unterricht handschriftlich gerechnet und dann bei der Prüfung Computerunterstützt.....
auch 3 Tage für Vereinbarungen, U-Wert, Heizlast, Heizflächen, Strangschema, LV, Angebot + an einem seperaten Tag Heizung verdrahten, Inbetriebnahme und Fachgespräch.

Das war die Praktische Prüfung.

MfG Josh

Verfasser:
jungmeister1983
Zeit: 23.01.2009 10:11:22
0
1040707
Das ist echt hart in 3 Tagen.
Bei uns lief das folgendermaßen ab:

Wir mussten einen Entwurf zum Meisterprojekt anfertigen, quasie eine Baubeschreibung mit Grundrissen des Hauses. Die Grundrisse konnten selbst gefertigt werden oder wir konnten uns diese von einem Architekten besorgen. Dann noch eine kurze Beschreibung was an Haustechnik verbaut werden soll.
Der Entwurf wurde dann von der HWK geprüft und zurück gegeben.

Anschließend haben wir in Hausarbeit alle notwendigen Schemen erstellt, Leitungsführung, Heizflächen, Sanitärgegenstände usw. in die Pläne eingezeichnet, Berechnungen zur Heizlast, Rohrnetz usw.
durchgeführt. Das alles wurde am PC gemacht. Wir hatten ein CAD Programm mit dem wir die Grundrisse gemacht haben und die Leitungsführung gezeichnet haben, alle Berechnungen wurden auch am PC gemacht (teilw. mit Excel Tabellen, teilw. ebenfalls mit dem o.g. Programm nennt sich Plancal und ist von Nova)

Dann mussten wir noch einen Zeitplan erstellen, da gabs ne Vorgabe von der HWK. Ich musste nen Zeitplan für die Verlegung der FBH im UG erstellen.

Anschließend noch das Angebot ausarbeiten, Prospekte dazu, ein eine Mappe. Das alles wurde dann mit samt den Plänen und Berechnungen bei der schriftlichen Prüfung abgegeben. Für das komplette Projekt hatten wir mehrere Wochen Zeit.

Im Fachgespräch wurde dann von uns das Projekt vorgestellt. Die Prüfer waren dann quasie unsere Kunden und wir mussten ihnen die Haustechnik "verkaufen". Falls bei unseren Berechnungen was fehlte musste man sich dann von den "Kunden" entsprechende Fragen gefallen lassen bzw. erklären wie man ohne Berechnung auf die angebotenen Heizflächen, Dimensionierungen usw. gekommen ist.

Dann gabs noch eine "Meisterstück" dass wir an einem Tag in der Werkstatt gefertigt haben (Kuperrohr biegen, Hartlöten, schweissen, Schwarzrohr biegen und schweissen).

An einem anderen Tag mussten wir im Versuchsraum zuerst einen Raumluftverbund für eine Gastherme rechnen, Gastherme in Betrieb nehmen, anschliesend Ölkessel in Betrieb nehmen. Es wurden noch Fragen zu Sicherheittechnischen Einrichtungen am Ölkessel und der Therme gestellt. Ausserdem mussten wir teilw. noch ne Störung suchen (also Brennerstartablauf kontrollieren und erklären, Wiederstände messen usw.)

War schon ziemlich umfangreich alles, dafür aber sehr praxisorientiert und die Zeit für die Ausarbeitung des Projekts war auch ausreichend.

Verfasser:
Toni82
Zeit: 24.01.2009 15:30:12
0
1041647
josh84

wann hast du deine Meisterprüfung abgelegt?
wisst ihr noch was ungefähr in Teil 2 für Fragen dran kamen??

zu Teil 1 haben wir auch noch an seperaten Tagen
5 Stunden Zeit für Kupferrohr biegen, Pe-Schweissen, Schwarzrohr biegen und Schweissen, das letzte Jahr haben das von 60 teilnehmer, nur 3 Stück fertig bekommen... irgendwie stimmt da die relation nicht...
anschliessend 1,5 Stunden ins Labor, da sind 16 Prüfstände, naja davon werden 3 ausgewählt, dies wird dann ein Kundenauftrag
anschliessend Fachgespräch über das Projekt das man wahrscheinlich eh nicht fertig bekommen hat... die Prüfer spielen natürlich jedesmal den Kunden..
bin echt mal gespannt.. eins muss ich sagen, hab langsam echt ein Haufen Respekt vor dieser Prüfung... (Die Durchfallquote liegt in den letzten Jahren bei 60%).

Verfasser:
me.Daniel Jansen
Zeit: 24.01.2009 15:35:57
0
1041649
--(Die Durchfallquote liegt in den letzten Jahren bei 60%).--

Und teilweise noch höher! Aber die ganzen Selberschrauber, Hobby-Solarier & Hobby- Physiker meinen ja daß sie es alles besser wissen als jemand der die wohl anspruchvollste Meisterprüfung im Handwerk abgelegt hat. Kopf hoch, das wird schon!

Gruss
me.Daniel Jansen

Verfasser:
blackrain
Zeit: 24.01.2009 19:59:53
0
1041862
Moin,bin gerade erst auf den Beitrag gestoßen,ist die Meisterprüfung wirklich so hart?(60% Durchfallquote).Jetzt macht ihr mir aber n bißchen Angst,hab mich nämlich dieses Jahr auch mit der Meisterschule angefangen zwar erst mit 3 u. 4 aber 1 u. 2 nächstes Jahr.

Gruß Christian

Verfasser:
meStefan
Zeit: 24.01.2009 20:42:32
0
1041912
Hallo blackrain,

bei uns war die Durchfallquote 1996 im Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister bei 80% gelegen!
Also in irgend einem der 4 Teile sind diese 80% eben durchgerasselt, manche konnten den (kleinen) Teil im Teil 1/2/3 oder 4 wiederholen, andere mußten den großen Teil komplett nochmal machen. Manche sind auch überall nicht sonderlich gut weggekommen.

Beim Gas- Wassermeister 1997 war´s in etwa genauso!

Deshalb bin ich besonderst stolz, beide Meisterprüfungen auf Anhieb geschafft zu haben!
Hab damals ne Menge grauer Haare bekommen, im wahrsten Sinne der Worte!
Die Herzrytmusstörngen waren noch das geringste Übel, aber die waren nach der bestandenen Prüfung auch wieder weg!

Also Kopf hoch und mit dem schlimmsten rechnen! ;0)

...und sei sicher, es wird noch schlimmer kommen! :O)

Viel Glück!

P.s.: ich glaube die noch anspruchsvollere Meisterprüfung soll der Elektromeister sein, aber meine beiden Meisterprüfungen haben mir schon gereicht! ;o)

Verfasser:
Sockenralf
Zeit: 24.01.2009 20:50:58
0
1041921
Hallo,

und da soll noch mal einer sagen, die Elektriker hätten nix drauf :))))


Der letzte Satz vom Stefan las sich wie eine Speisekarte :))))))))



MfG

Verfasser:
meStefan
Zeit: 24.01.2009 21:01:44
0
1041934
Tja Ralf, du alte Socke, :0)

der Elektrixer hat eben eine Menge zu rechnen!
Noch mehr, als der SHK-ler mit Rohrleitungsdimensionierung, Kesselleistung, Mischer-kV, Pumpenauslegung, Heizlastbedarf, bla, bla, bla...

Dafür muß er aber auch nur ein paar dünne Drähte im Schrank verknoten, der SHK-ler leider ein ganzes Hirschgeweih an die Wand schrauben! Rohrdesigner eben! ;o)

So hat jeder sein Päckchen zu tragen!

Wobei früher war der E-Meister der schwierigste, dann kam Heizung danach Sanitär!

Heute müssen die SHK- Jungs ja meine beiden Meisterprüfungen auf einmal machen! Da ziehen die sicherlich am Elektrixer vorbei auf Platz 1 beim Schwierigkeitsgrad!

Egal, eine Meisterprüfung ist kein Zuckerschlecken, egal für welches Gewerk!

Verfasser:
blackrain
Zeit: 24.01.2009 21:15:40
0
1041943
Hallo Stefan,und danke das du mir mit den 80% noch mehr Mut machst,ist das heute auch noch so das ich 2 Meisterprüfungen machen muß?Also den GWI-Meister und den ZHLB-Meister?Ich meine mal gehört zu haben das neuerdings beides zusammengelegt worden ist,wie auch der Anlagenmechaniker,weiß ich aber nicht genau.

Verfasser:
Martin08
Zeit: 24.01.2009 21:19:01
0
1041945
Meisterprüfungsprojekt in Heimarbeit? Da sollte doch eigentlich nichts schief gehen können, was Projetkierung angeht, oder? Zumindest ist da der Prüfungsstress geringer.

Hab meine in Nürnberg gemacht. Dort hatten wir auch 3 Tage für das Projekt gehabt.

Verfasser:
Martin08
Zeit: 24.01.2009 21:20:20
0
1041947
Du machst heute den Meister im Installateur- u. Heizungsbauerhandwerk.

Verfasser:
caipithomas
Zeit: 24.01.2009 21:30:21
0
1041957
Da zu mal eine Geschichte.
Ein ehemaliger Kollge(Jetzt Frührentner)besucht mich,erholte sich Ersatzteile die ich für Ihn bestellt hatte.
Als er kam erklärte ich gerade in der Werkstatt meinen Azbis wie man bei einem Passstück Flansch DN 125-PN 6 8 Loch auf DN 125-PN 16 die Flanschen ausrichtet-Lochkreis und so.
Als er das sah meinte er wenn er diese Arbeit als Arbeitsprobe bei der Meisterprüfung(Er ist oder war in der Prüfungkomm.)WÜRDEN HEUT ZU TAGE MINDESTENS 90% DRUCHFALLEN.(In Flensburg)
Mfg. Thomas

Verfasser:
blackrain
Zeit: 24.01.2009 21:34:07
0
1041961
joooo,wird ja immer beser.

Verfasser:
caipithomas
Zeit: 24.01.2009 21:45:05
0
1041967
Keine Bange das verlangt so glaube ich jedenfalls auch keiner.
Bei meiner Meisterprüfung 89 verlangte die Prüfungkomm. als Arbeitsprobe ein Trompentenrohr 1/2".Rohrlänge verher ausrechnen,Gewinde schneiden und dann biegen.
Durchschnitts Alter der Prüfer ca.60Jahre
Wir haben mit der Klasse in unserer Werkstatt am Wochende geübt da ich das noch beherscht,DIE ANZAHL DER ÜBUNGSTÜCKE HÄTTE AUSGEREICHT 200m Zaun zu erstellen und hat mir unter den Kollgen einen Spitznamen eingebracht.(Na wen wohl)
Mfg Thomas

Verfasser:
OldBo
Zeit: 25.01.2009 12:21:50
0
1042290
Moin Thomas,

jaja, die neue Meisterprüfungsordnung. Die Zeiten ändern sich. Ob das für unser Handwerk zum Vorteil ist, wage ich zu bezweifeln. Aber ich bin auch schon über 60 Jahre alt und die PPrüfer in Fl sind auch jünger geworden. Übrigen haben einige davon in meinen Vorbereitungskursen teilgenommen :>))

Gruß

Bruno

Verfasser:
Josh84
Zeit: 26.01.2009 16:44:07
0
1043424
Scheint ja von Bundesland zu Bundesland verschieden zu sein....

Ich hatte die Brüfung letztes Jahr vor der HWK Bielefeld abgelegt und wir mussten bei der praktischen Prüfung keine "Geweihe" bauen oder ähnliches.

Wir haben die Praktische mit einem Projekt begonnen und mussten dazu Computergestützt und teilweise Handschriftlich Berechnungen durchführen und eine Kundenmappe anfertigen.
Also eine Mappe mit U-WERT Berechnung, Heizlast, Heizflächen, Strangschema mit detail über den Mischer und der Festbeimischung sowie hydr. Abgleich, Pumpenauslegung, MAG Auslegung, Angebot, Vereinbarungen, Kesselauswahl ect.
Computerprogramme:Dendrit, Vaillant WINSOFT, Reflex, WINCaps

Dazu hatten wir 3 Tage im Computerraum....

Dann hatten wir einige Tage später einen Tag Prüfung mit verkabeln und durchmessen (Abgasmessungen/FI-Auslösung ect.)unseres Kessels mit den entsprechenden Heizkreisen hydraulisch abgleichen ect.
Dazu haben wir zuhause eine weitere Mappe angefertigt mit allen wichtigen Unterlagen zur Heizung.

Zum Schluss Fachgespräch, wer das verhaut muss die komplette prakt. Prüfung nochmal machen.

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Theorie Prüfung:
2 Tage mit 11 Klausuren (Glaub ich)

Gasrohrnetzberechnung, Fäkalienhebeanlage berechnen mit Zeichnungen und Massenauszug (aufpassen nur das KG mit der Hebeanlage entwässern ;-)

Regenwassernutzungsanlage berechnen und Zeichnen, Trinkwasserrohrnetz dimensionieren, Trinkwasserspeicher Dimensionieren,

kleines Projekt (erneuern von Heizungsanlage und Leitungen neu Isolieren) Angebot mit Excel, Raumluftverbund berechnen, Lüftungsanlage mit Zeichnung berechnen, Praxisbezogene Aufgaben bzw. Kundenanfragen und was zu tun ist, z.B. bei Abgasgeruch im Keller,

Ohne Ende kleinere mit 2 Sätzen zu beantwortenden Fragen, z.B. Heizwert? Brennwert? Hi? Hu? Q? und einiges zu den TR, z.B. Trgi, Trwi, VDI 2035,.............Allgemeine Fragen.

----------------------------------------------------------------------
Ist halt ne Meisterprüfung und die Masse ist echt heftig, habe bestimmt einiges Vergessen.....aber wir wurden gut vorbereitet, anders als beim Sch....Kaufmann!!!!!!!!!

MfG Josh

Verfasser:
OldBo
Zeit: 26.01.2009 17:05:31
0
1043439
Moin Josh,

auch bei uns werden keine "Geweihe" mehr gebaut. Die "meisterlichen praktischen Tätigkeiten" haben sich lt. MPO eben verlagert. Ob man das im Sinne der Ausbildung gutheißen kann, steht auf einem anderen Blatt. M. M. nach ging es mit der Abschaffung der vorausgesetzten 5 Gesellenjahre den Bach runter. Es fehlten die praktischen Erfahrungen, die nur in einem Chrashkurs für die Prüfung reingezogen wurden.

Und ob es für die Ausbildung unserer Lehrling vorteilhaft ist, wage ich zu bezweifeln. Naja, solange es noch "alte" Monteure gibt, werden wenigstens die Fertigkeiten eines Heizungsbauers noch weitergegeben (hoffentlich). Es gibt nicht nur Einfamilienhäuser!

Gruß

Bruno

Verfasser:
Josh84
Zeit: 26.01.2009 17:22:09
0
1043444
Da gebe ich dir recht OldBo, deine Ineternetseite habe ich übrigens während der Meisterausbildung des öfteren besucht, danke für die sehr umfangreichen Informationen!!!

Finde es auch schade, dass die Praktischen Inhalte immer mehr an Umfang verlieren, anderer seits habe ich mich schon damals gefragt, warum muss ich in meiner Prüfung schweißen, biegen und aufhalsen???

In der Praxis habe ich das nicht einmal machen müssen, höchstens mal 2 Muffen einschweißen....und dann in der Prüfung unter Zeitdruck...

Also finde ich es richtig, dass ein Beruf im Wandel auch seine Prüfungen anpasst, trotzdem sollte er dadurch nicht an Qualität verlieren, also das reine Handwerkliche zu Prüfen ist heute etwas zu wenig, Pressen und Kunststoff biegen kann "fast" jeder.

Lass die Jungs doch anspruchsvollere Sachen machen, wie das Planen eines Bades mit den nötigen Berechnungen und der Sinnvollen Anordnung.
Gebaut wird das ganze dann ja auch noch und die Elektrik nimmt auch einen immer größeren Stellenwert ein.....

MfG Josh

Verfasser:
Roland70
Zeit: 26.01.2009 18:15:53
0
1043504
Jetzt frage ich mich, worin ich meinen Meister gemacht habe.
Wir haben Heizungstechnisch in der Prüfung nur eine Gasleitung berechnet, sonst NICHTS.
Für Sanitär hatten wir ein Grundriss, mussten steigstränge usw einzeichnen und berechnen.
Praktisch: Eine Gis vorwand Bauen mit Dusche , WC, WT , Durchlaufwasser erhitzer. Dies alles anschließen, Gasleitung schweißen.Abfluß Kunstoffschweißen.
Störungsuche bei Gasgebläse brenner, Brennwert einstellen, Fühler messen.
Das war 2001-2002 in einer Mittelhessichen Stadt .
Wir hatten in unserem Kurs NULL " Durchfälle" ( Tja die elite halt)
:-)

Verfasser:
OldBo
Zeit: 26.01.2009 19:14:53
0
1043568
Moin Roland,

dann steht in Deinem Meisterbrief auch nur Gas- und Wasserinstalleur. Die neue MPO wurde 2002 gültig und dann gab es noch eine Übergangszeit für die alten Berufe. Woher hast Du denn Deine Heizungskenntnisse?

Gruß

Bruno

Verfasser:
Roland70
Zeit: 26.01.2009 19:47:34
0
1043601
Meine bescheidenen Heizungskenntnisse selbst angeeignet/Ausprobiert/Nachgelesen/ vom Kollegen abgeschaut/ diverse Lehrgänge besucht usw.
Bin auch "nur" installateur und HeizungsbauMeister
Aber man lernt immer dazu, habe halt den Nachteil: Habe Bauschloser gelernt und dann in der selben Firma auf Installateur umgesattelt.
Keine Heizungsvorkenntnisse von der Berufschule.
Sind hier in der tiefsten Provinz in einem kleinen zwei Man Betrieb, wo noch erwartet wird, das so gearbeitet wird wie vor 30 Jahren.
150m² Haus = 15KW Therme oder 20 KW ölkessel, passt schon. (nur mal so als Bsp)

Verfasser:
blackrain
Zeit: 26.01.2009 21:37:57
0
1043760
Moin,sehe die sache genauso wie Oldbo,habe meine Gesellenprüfung vor 10 Jahren gemacht als Gas-Wasser-Schhhhhöner Wohnen,und wir mußten nur Sanitär und Gas Sachen bei der Prüfung machen.Dieses Jahr hatte mein Lehrling Abschlußprüfung als Anlagenmechaniker (Schwerpunkt Wassertechnik,oder so ähnlich) und was ich da gesehen hab,mein lieber man,da wurde überwiegend geschweißt also Richtung Heizungsbau,Eisen biegen,aushalsen etc..Dabei ist der Berufszweig doch eigentlich gleichgeblieben.Oder nicht?Ich mein man sollte schon Berufübergreifend unterrichten aber manches ist auch Übertrieben.Ist eigentlich die Meisterprüfung auch komplett umstrukturiert worden oder gleichgeblieben?

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Meisterprüfung Teil 1 und 2
Verfasser:
blackrain
Zeit: 26.01.2009 21:37:57
0
1043760
Moin,sehe die sache genauso wie Oldbo,habe meine Gesellenprüfung vor 10 Jahren gemacht als Gas-Wasser-Schhhhhöner Wohnen,und wir mußten nur Sanitär und Gas Sachen bei der Prüfung machen.Dieses Jahr hatte mein Lehrling Abschlußprüfung als Anlagenmechaniker (Schwerpunkt Wassertechnik,oder so ähnlich) und was ich da gesehen hab,mein lieber man,da wurde überwiegend geschweißt also Richtung Heizungsbau,Eisen biegen,aushalsen etc..Dabei ist der Berufszweig doch eigentlich gleichgeblieben.Oder nicht?Ich mein man sollte schon Berufübergreifend unterrichten aber manches ist auch Übertrieben.Ist eigentlich die Meisterprüfung auch komplett umstrukturiert worden oder gleichgeblieben?
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