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Schornsteinhut für Schwedenofenkamin und raumluftunabhängiges Gasbrennwertger
Verfasser:
Volker
Zeit: 14.09.2004 18:25:22
0
89997
Hallo,

Verfasser:
Volker
Zeit: 14.09.2004 18:40:16
0
89998
Sorry, da habe ich wohl zu früh irgendwo draufgedrückt.
Hier mein Problem:

Ich habe einen doppelzügigen Kamin, bei dem an einem Zug ein Schwedenofen angeschlossen ist, am anderen wurde gerade der alte Ölkessel durch ein raumluftunabhängig betriebenes Gasbrennwertgerät ersetzt.
Über den ganzen Kamin ist ein Napoleonhut, der meinem Verständnis nach den Kaminzug mit dem nur selten benutzten Schwedenofen vor Nässe durch Regen schützen soll.
Nun hat der Heizungsbauer auf den Kamin mit dem Brennwertgerät den Abschluß frü Abgas uns Luftansaugung unter den Kaminhut gesetzt, was dem Schornsteinfeger nicht paßt, weil der Gasbrenner dann wohl die Abgase vom Schwedenofen anziehen könnte. Er will, daß man sowohl das Abgasrohr der Brennwertanlage als auch den Kaminzug mit dem Schwedenofen durch den Hut durch verlängert(oder den Hut ganz abmacht). Dann habe ich doch aber keine Schutz mehr vor dem Regen.
Oder ich soll das Ding wieder raumluftabhängig betreiben.Dann habe ich doch aber den Vorteil der Ansaugluftvorwärmung nicht mehr.

Ich habe vorgeschlagen, sowohl das Abgas als auch das Ansaugrohr durch den Kaminhut zu verlängern und den Schwedenofenkaminzug unter dem Hut zulassen. Wollte der Schorni auch nicht, weil der Gasbrenner dann angeblich theoretisch immer noch die Abgase aus dem Schwedenofenkamin ansaugen könnte (obwohl die unter dem Hut ausströmt und das Ansaugrohr fast einen Meter höher und fast einen halben Meter links davon über dem Hut sitzt.
Das Problem muß doch schon mal jemand gehabt haben. Wie löst man das?

Vielen Dank für Eure Hilfe
Volker

Verfasser:
Franz Hiegemann
Zeit: 14.09.2004 21:55:27
0
89999
Tag Volker,

die beste Lösung ist den Rauchschornstein zu verlängern.
Mindestens 1/2 Meter über die Verbrennungsluftansaugöffnung der Feuerstätte (oben an der Mündung).

Verlängerungen aus mineralischen Stoffen, z.B. Ziegelsteine, KS, etc.
(sehen *bescheiden* aus).

Besser -und teurer- ist Edelstahl, doppelwandig isoliert.
VA läßt sich auch besser durch diese Welle führen.

Diese *Welle* kannst Du auch ganz wegmachen.
Nur wenn der Schornstein keramische Innenrohre hat und im EG anfängt,
ist mit unangenehmen Folgen durch Niederschläge (Regen, Schnee etc.) zu rechnen.

Die Lösung, das LAS zu verlängern hat Nachteile.
Bei hohen Rauchgastemperaturen *schmurgelt* der Kunststoff weg.
Beim Russbrand erst recht!
Ist deshalb nicht die erste Wahl!

Gruß
F.H.


Verfasser:
ejso
Zeit: 14.09.2004 23:31:42
0
90000
Hallo Volker,
hatte genau Dein Problem.
Die mit dem Schornsteifegen vereinbarte Lösung:
Beide Abzüge durch die Abdeckung führen; die Kaminseite mit einem einfachen Rechteckrohr aus V4A so verlängern, daß die Oberkante über dem Kunststoffrohr der BW-Abgasleitung liegt. Das Rechteckrohr in den Kaminabzug passend ca. 15 cm einstecken und mit 2 Laschen andübeln.
Gruß ejso

Verfasser:
me. Ahrendt
Zeit: 15.09.2004 07:25:58
0
90001
Hatte Das schon des öfteren ...

I.d.R. habe ich eine Edelstahlverlängerung auf dem "Holzzug" installiert ... so, dass die Abgase nicht wieder angesaugt werden können ... dass dort Mengen an Wasser eindringen können halte ich für nicht so wahrscheinlich ... zur Not kann man auch am Boden des Zuges eine "Entwässerung" in ein Gefäß realisieren (Aufbohren 30mm, Schlauch rein, einzementieren, Gefäß drunter und etwas Wasser rein (Syphon), Schlauch ins Wasser, fertig) ...

Mein Fazit:
Haube runter ... Holzzug mind. 30cm verlängern ...

(... und mit dem Heizi über die Verlängerungskosten reden! ... das hätte er wissen und entsprechend ausführen müssen!)

Verfasser:
Volker
Zeit: 18.09.2004 09:23:07
0
90002
Hallo,

vielen Dank für Eure Tipps,
ich muß also wohl einsehen, daß der Schorni recht hat.

Da ich aber trotzdem nicht auf einen kleinen Regenschutz für den Schwedenofenkamin verzichten möchte, habe ich den Heizungsbauer auf Vorschlag des Schornis beauftragt, mir eine Lösung mit einer Schornsteinverlängerung mit einer kleinen Regenhaube auf dem Rohr vorzuschlagen.
Die Rückmeldung war, daß der Einkaufspreis für das günstigste Teil, was er finden konnte, 200 Euro sei (Montage macht er natürlich umsonst, weil er schon einsieht, daß er das eigentlich hätte wissen oder zumindest vorher mit dem Schorni abklären müssen).
Mein Frage an Euch: geht das nicht irgendwie deutlich billiger, oder ist das Zeug wirklich so teuer? Muß es doppelwandiger Edelstahl sein oder tuts auch die einwandige Version? Ich habe zwar selber ein bischen im Internet nachgeforscht, aber da stehen meistens keine Preise und ich weiß auch schlichtweg nicht genau genug, wo und nach was ich da suchen soll.

Gruß Volker

Verfasser:
Franz Hiegemann
Zeit: 18.09.2004 13:36:26
0
90003
Hallo Volker,
200 Euronen klingt sehr gut.
Lt. Liste renomierter deutscher Hersteller
in DN 200 mit Einschub 200/200
doppelwandig Edelstahl.
(System-Schornsteinkomponenten mit Zulassung)
Also keine Hinterhofquetsche.
Fuß: 194,40
0,5m: 105,80
Abschluß: 69,10
Regenhaube: 52,90
Die Verlängerung auf 0,28m liegt nur 20 Euro unter der mit 0,5m.
Alles Liste zzgl. 16 Punkte!!!!
In DN 150 ca. 25% weniger.
Einwandig ist nur Notlösung.
Gruß
F.H.




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