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News vom 23.02.2012

Die Lösung für den Druckausgleich in Abwassersystemen

Diese Störung kennt man speziell aus Altbauten, dort ist sie immer wieder ein lästiges Problem: Nach Auslösung der Toilettenspülung läuft das Wasser nur schlecht ab, es staut sich sogar im WC-Becken auf. Ursache kann der Aufbau eines Überdrucks im Abwassersystem sein, der beispielsweise durch eine lange Leitungsführung mit vielen Bögen entsteht. Genauso können 45°-Anschlüsse an Fallleitungen oder abgesenkte Grundleitungen mit Vollfüllungen zu diesem Problem führen. In allen Fällen erzeugt aufgestautes Abwasser im Leitungssystem nach dem Spülvorgang einen Überdruck, weil die mitgeführte Luft nicht zusammen mit dem Wasser abfließen kann.

Der ventilair duplex von Abu-plast erfüllt nicht nur die Funktion eines Rohrbelüfters, sondern auch die eines Entlüfters. Damit können durch Überdruck im Abwassersystem ausgelöste Störungen behoben werden. Bild: Abu-plast
Der ventilair duplex von Abu-plast erfüllt nicht nur die Funktion eines Rohrbelüfters, sondern auch die eines Entlüfters. Damit können durch Überdruck im Abwassersystem ausgelöste Störungen behoben werden. Bild: Abu-plast
Abhilfe kann nur eine technische Lösung schaffen, die den Überdruck abbaut und schlussendlich dafür sorgt, dass das Abwasser wieder ungehindert abfließen kann. Mit dem neuen ventilair duplex hat die Abu-plast Kunststoffbetriebe GmbH (Rödental) ein 2-Wege-System entwickelt, das im Gegensatz zu einem Rohrbelüfter Abwassersysteme auch entlüftet. Ein echter Problemlöser für den Installateur.

So funkioniert die Be- und Entlüftungstechnik

Der ventilair duplex arbeitet einerseits wie ein Rohrbelüfter, der bei Unterdruck über ein Ventil Luft einströmen lässt. Andererseits hat er auch die Funktion eines Entlüfters. Baut sich beim Ablaufen des Wassers ein Überdruck auf, schließt das Ventil. Öffnungen in der Filterkartusche ermöglichen das Ausströmen der Luft. Das Abwassersystem wird dadurch kurz entlüftet. Gleichzeitig werden die Kanalgerüche durch den Aktivkohlefilter neutralisiert. Bei Wasserrückstau schließt der Dichtkörper und verhindert den Austritt von Wasser. Zusätzlich schützt er den Aktivkohlefilter vor Nässe.

Der ventilair duplex muss immer zugänglich eingebaut werden. Nur so ist gewährleistet, dass die Filterkartusche bei wahrnehmbaren Gerüchen ausgetauscht werden kann. Die servicefreundliche Konstruktion (leicht abnehmbare Abdeckkappe) macht Wartung und Inspektion einfach: Abdeckkappe öffnen und Filterkartusche gegebenenfalls wechseln. Die Filterkartusche enthält einen Filtereinsatz und eine Aufschwimmsicherung. Der Filtereinsatz besteht aus einem Mehrschichtgewebe mit imprägnierter Aktivkohle und einem Schutzvlies gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Abu-plast empfiehlt, im Rahmen der vorgeschriebenen Wartung von Anlagen, auch das Aktivkohle-Filtersystem zu überprüfen.

Den ventilair duplex gibt es in drei Versionen, die für jeweils drei Dimensionen passend sind.
Version 1 für DN 30, DN 40 und DN 50, Volumenstrom beim Belüften max. 8 l/sec und 0,44 l/sec bei der Entlüftung. Version 2 mit Gewinde für G 1 ½, DN 40 und DN 50 (gleiche Leistungsdaten wie Version 1). Version 3 für DN 70, DN 90 und DN 100, Volumenstrom beim Belüften max. 26 l/sec und 2,44 l/sec bei der Entlüftung.

Da der ventilar duplex (deutsches Patent angemeldet Nr. 10 2010 044 344.4) sowohl für die Be- als auch für die Entlüftung von Abwassersystemen ausgelegt ist, entspricht er nicht den Normen DIN EN 12056 und DIN 1986-100. Deshalb sollte vor dem Einbau eine vertragliche Regelung mit dem Betreiber erfolgen.
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Buddy5 schrieb: Euer Problem ist alt bekannt, kein einziger Techniker hat euch beschrieben wie es funktioniert. Das Stichwort "Betriebsbedingungen" kennt wohl keiner mehr. Ihr habt keinen Brennwertkessel der moduliert...
feanorx schrieb: zu1. 17mm Querschnitt ist ok sofern die FBH Kreisanzahl passt zu2. Das sollte eigentlich so üblich sein aber es gibt auch hier genug schwarze Schafe die frei Schnauze arbeiten wenn man sie denn lässt...
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