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News vom 26.07.2013

Energieeffizienz im Haushalt

Die Preise für Energie sind seit Jahren steil im Aufwind. Energieeffiziente Haushaltsgeräte sind schon aus diesem Grund ein Muss. Veraltete "Energiefresser" belasten außerdem nicht nur die Haushaltskasse, sondern auch die natürlichen Ressourcen. Gleichzeitig sind Käufer eines sparsamen Neugerätes oft überrascht, was sich in den letzten Jahren auf dem Markt für moderne Haushaltstechnik getan hat. Die neuen Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke und Spülmaschinen überraschen oft nicht nur durch ihr "Green Energy"-Profil, sondern auch durch viele funktionale Extras.

Energieersparnis mit Waschmaschinen der neuen Generation. Bild: crestock.com, tiero
Energieersparnis mit Waschmaschinen der neuen Generation. Bild: crestock.com, tiero
In den rund 40 Millionen Haushalten in Deutschland versehen durchschnittlich vier große Haushaltsgeräte ihren Dienst. Insgesamt verbrauchen sie pro Jahr rund ein Drittel des privaten Strombedarfs. Mangelnde Energieeffizienz in diesem Sektor zeitigt erhebliche volkswirtschaftliche Folgen. Der Anstieg der Endverbraucherpreise für Elektroenergie hat hier durchaus auch seine positive Seite: Bei Neuanschaffungen sind energieeffiziente Haushaltsgeräte für die meisten Käufer heute Standard.

Energieeffizienzklassen - die Basisorientierung vor dem Kauf
Die Energielabels sind bei Haushalts-Großgeräten durch deutsches und EU-Recht gesetzlich vorgeschrieben. Ende 2010 wurde mit der Einführung einer überarbeiteten Energiekennzeichnung begonnen, für Waschmaschine, Kühl- und Gefrierschrank sowie den Wäschetrockner ist diese bereits jetzt mit unterschiedlichen Abstufungen verbindlich, perspektivisch sollen auch Fernseher und andere technische Geräte einen Energieausweis erhalten. Im Hinblick auf die Energieeffizienzklassen A bis G ging es dabei vor allem um eine Diversifikation der Energieeffizienzklasse A, da inzwischen fast alle neueren Geräte in diese Gruppe fielen. Durch die neuen Labels wurden der Klasse A die Energieeffizienzklassen A+, A++ und A+++ hinzugefügt. Die Energieersparnis zwischen Energie A und Energie A+++ beträgt im Durchschnitt 32 Prozent, in Bezug auf seine Energieeffizienz ist ein A-Gerät heute also nur noch "vierte Wahl". Daneben geben die Energielabels auch Aufschluss über Hersteller, Gerätetyp sowie verschiedene Verbrauchs-Spezifikationen. Für den Käufer der Geräte schaffen sie Transparenz und bieten eine Basis-Orientierung.

Energieeffizientes Waschen, Trocknen, Spülen
Moderne Waschmaschinen liefern insbesondere in der Klasse Energie A+++ nicht nur durch die mögliche Energieersparnis handfeste Argumente für den Austausch eines älteren Gerätes (eine große Auswahl finden Sie z.B. bei redcoon.de). Gleichzeitig spart eine solche Waschmaschine Wasser, benötigt für eine "porentiefe Reinigung" nur ein Mindestmaß an Waschmitteln und bietet für empfindliche Textilien, Handwäsche oder eine kurze Wäsche eine Vielzahl an Programmen. Wäschetrockner kommen bisher nur in rund 44 Prozent aller deutschen Haushalte zum Einsatz, allerdings mit steigender Tendenz. Die meisten handelsüblichen Wäschetrockner erreichen derzeit nur die Energieeffizienzklasse B. In die Klasse A oder höher wurden bisher nur Wärmepumpentrockner, beispielsweise von Miele, Siemens oder die etwas günstigeren Beko-Geräte, eingestuft. Aufgrund der schlechten Energie- und Umwelteigenschaften der herkömmlichen Kondenstrockner befinden sich die Wärmepumpentrockner jedoch mit derzeit 50 Prozent aller neuen Trockner-Käufe stark im Aufwind.

Geschirrspülmaschinen sparen heute nicht nur Zeit und Arbeit, sondern auch Energie und damit Kosten: Moderne Geschirrspüler in den höchsten Energieeffizienzklassen spülen um rund die Hälfte billiger als eine Handwäsche der gleichen Menge an Geschirr. Gleichzeitig erfüllen sie zahlreiche unterschiedliche Anforderungen mit den entsprechenden maßgeschneiderten Programmen. In den letzten 20 Jahren hat sich ihr Energie- und Wasserverbrauch mehr als halbiert, Top-Geräte bleiben oft deutlich unter diesen Werten. Die Favoritenliste führen hier unter anderem Bosch und Siemens an.

Kühlen und Gefrieren mit hohem Spareffekt
In Bezug auf ihre Energieeffizienz erweisen sich Kühl- und Gefriergeräte als besonders "sensibel" - schließlich sind sie 365 Tage im Jahr rund um die Uhr im Einsatz. Schon deshalb ist hier die Entscheidung für ein A+++-Gerät fast unabdingbar. Der Spareffekt durch die Anschaffung eines entsprechenden Neugerätes ist beträchtlich. Die aktuellen Modelle benötigen durch ihre optimierte Dämmung und leistungsstärkere Kompressoren rund 40 Prozent weniger Energie als ein zehn Jahre alter Kühlschrank (Die EcoTopTen Kühlgeräte). Wichtig: Seit Juni 2012 starten die Energieeffizienzklassen für Kühl- und Gefriergeräte mit dem Energielabel A+, durch die Umsetzung der europäischen Ökodesign-Richtlinie mussten ineffizientere Geräte vom Markt genommen werden.

Energieeffizienz im Haushalt hat natürlich ihren Preis. Durch die Einsparungen im alltäglichen Betrieb amortisieren sich die etwas höheren Anschaffungskosten jedoch sehr schnell. Verbraucher, die sich für ein energieeffizientes Neugerät entscheiden, werden die Entlastung ihres Budgets sehr schnell verspüren und leisten damit außerdem einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz.

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magnus5531 schrieb: Hallo Wildbarren, anbei die Antworten auf deine Frage: Gibt es eine Berechnung zum Betrieb des Ofens? -Nein, eine Berechnung...
Martin24 schrieb: Eigentlich wurde alles schon gesagt: - Wenn bei 1900m³ Gas/a die 10,9kW für 125m² nicht reichen, dann passt alles mögliche...
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