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News vom 14.09.2015

Effizienzlabel für Heizungs-Verbundanlagen
Download-Berechnung hilft spontan, abgestimmte Software aber dauerhaft

Ab dem 26. September müssen neue Heizungsanlagen mit dem Energie-Effizienzlabel ausgezeichnet werden. Das Labeling speziell für Verbundanlagen bedeutet für den Fachhandwerker nicht nur mehr Arbeit, sondern auch die Chance, sich als kompetenter Berater beim Kunden zu profilieren. Unterstützt wird er dabei von diversen Tools.

So ähnlich kennt das der Verbraucher schon länger von Kühlschränken und Waschmaschinen: Das Label für Heizungs-Verbundanlagen. Quelle: EU-Kommission
So ähnlich kennt das der Verbraucher schon länger von Kühlschränken und Waschmaschinen: Das Label für Heizungs-Verbundanlagen. Quelle: EU-Kommission

Das wichtigste Datum der Heizungsbranche in diesem Monat ist der 26ste! Ab diesem Stichtag müssen neue Wärmeerzeuger, Warmwasserbereiter, -speicher und Verbundanlagen mit einem Energieeffizienz-Label gekennzeichnet werden. Der SHK-Handwerker ist dann verpflichtet, alle genannten Produkte im Verkaufsraum, auf der Webseite, in Anzeigen, aber auch in konkreten Angeboten an seine Kunden mit Datenblatt und Label zu versehen. Der 26ste ist übrigens ein Samstag – also bitte nichts weiter planen an dem Wochenende, lieber Handwerker…

Bei einzelnen Produkten liefert der Hersteller die entsprechende Information, die der Handwerker dann einfach an den Kunden weitergibt. Bei Verbundanlagen allerdings gilt es für den Fachmann, ein Datenblatt individuell zusammenzustellen und daraus das Label im konkreten Fall abzuleiten. Das bedeutet aber einen unter Umständen erheblichen Mehraufwand. Hier könnten kleinere Betriebe künftig  ins Hintertreffen geraten: Sie haben womöglich nicht die Ressourcen oder auch einfach nicht die Zeit, eine individuell auf den Kunden zugeschnittene Verbundlösung zu entwickeln und greifen deshalb auf von den Herstellern angebotene und schon gelabelte Verbund-Pakete zurück.

Die nordrhein-westfälischen Verbraucherschützer befürchten auch auf der Anbieterseite einen negativen Effekt: „So könnte es nach Einschätzung der Verbraucherzentrale NRW zu einer Marktbereinigung kommen, weil kleinere Anbieter etwa von solarthermischen Anlagen seltener Komplettpakete inklusive Heizkessel und Steuerungseinheit liefern können. Da nur solche Pakete aus einer Hand aber ihr Gesamtlabel vom Hersteller bekommen, ist zu erwarten, dass Handwerker solche Paketlösungen bevorzugt abnehmen werden. Denn bei selbst zusammengestellten Kombinationen von Geräten unterschiedlicher Produzenten liegt die Pflicht zur Erstellung des Labels samt Haftung für dessen Richtigkeit bei den Handwerkern. Hersteller, die Handwerkern also den komfortableren Weg des Gesamtpakets nicht anbieten können, haben deshalb womöglich einen Wettbewerbsnachteil. Sinkt im Zuge dessen tatsächlich die Anbietervielfalt, ist das auch aus Verbrauchersicht negativ zu beurteilen, weil ein Markt mit mehr Wettbewerbern in der Regel günstigere Konditionen hervorbringt als einer mit wenigen Teilnehmern.“ Über weitere Irritationen mit dem neuen Heizungslabel berichtete HTD News bereits am 6. August unter der Überschrift „Nur noch Note eins und zwei für Wärmeerzeuger?“

Aber genug geunkt, ab dem 26sten ist Labeln Pflicht und der Fachhandwerker sollte das Beste daraus machen. So kann er seine fachliche Kompetenz herausstellen und das neue Energielabel im Beratungsgespräch nutzen, um die für den Kunden beste Lösung für die neue Heizanlage zu finden. Die muss übrigens nicht unbedingt mit der besten Effizienzklasse identisch sein. Unentbehrliches Werkzeug für die Beratung ist die entsprechende Software.

Der Spitzenverband der Gebäudetechnik VdZ e.V. bietet beispielsweise ein Tool auf der Webseite „heizungslabel.de“ an. Es hilft allerdings nur bei der Berechnung des Energieeffizienzlabels, nicht jedoch bei der Planung – und kann diese auch gar nicht ersetzen.  Da Fachhandwerker eine Heizungsanlage in aller Regel aber ohnehin durchplanen und am Bedarf orientiert auslegen, sollten sie auch beim Labeling auf eine Software setzen, die die dafür notwendigen Funktionen bereits integriert hat. Beispielhaft dafür ist das Programm „ZVPLAN“ von ConSoft, mit dem dank Speicherfunktion unter anderem bereits ausgelegte und berechnete Anlagenkonfigurationen abgespeichert und später mit wenigen Mausklicks wieder aufgerufen werden können, wenn vielleicht vergleichbare Labeling-Berechnungen anstehen. Das vereinfacht den Eingabeaufwand beträchtlich und sorgt für deutlich schnellere, also zugleich wirtschaftlichere Arbeitsabläufe.

Zudem stehen die detaillierten Anlagendaten dem Fachhandwerker anschließend mit Zuordnung zum jeweiligen Kunden auch weiterhin zur Verfügung, wenn beispielsweise Servicearbeiten notwendig oder Anlagenerweiterungen vorgesehen sind.

Link:

http://www.zvplan.de/

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Siggi_LE schrieb: Hallo Forengemeinde, wir haben ein Haus in Leipzig (Stadtrand). Baujahr 1979, Wohnfläche 120 m². Im Exposé war ein Bedarfsorientierter Energieausweis von 2018 dabei, welcher 194,5 kWh/m²*a aussagt....
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