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News vom 20.03.2017

Ende 2017 läuft zweite Austauschfrist für alte Holzöfen ab

Insgesamt lodern rund 10 Millionen Feuerstätten – zu denen Kamin- und Kachelöfen, Heizkamine, Pelletöfen und Kochherde zählen – in deutschen Haushalten. Viele von diesen Holzfeuerungen sind technisch veraltet und werden den heutigen Ansprüchen an Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz nicht mehr gerecht. Daher müssen seit Januar 2015 schrittweise alte Feuerstätten stillgelegt, nachgerüstet oder ausgetauscht werden, wenn sie den verschärften Anforderungen der 2. Stufe der 1. BImSchV nicht entsprechen. Waren es Anfang 2015 alle Geräte, die 40 Jahre und älter sind, betrifft die aktuelle Maßnahme alle Holzfeuerungen mit einer Typprüfung vor dem 1. Januar 1985.

Holzfeuerstätten mit einer Typprüfung vor 1984 müssen spätestens bis Ende 2017 ausgetauscht oder stillgelegt werden
Holzfeuerstätten mit einer Typprüfung vor 1984 müssen spätestens bis Ende 2017 ausgetauscht oder stillgelegt werden

Hilfe vom Schornsteinfeger

 

Laut Statistik sind über eine Million Altgeräte von der zweiten Austauschwelle betroffen. Diese Geräte sind zum Stichtag mindestens 32 Jahre alt. Damit sowohl der Betreiber als auch der Schornsteinfeger die Feuerstätte einordnen können, haben der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. die sogenannte Feuerstättenampel entwickelt.

 

Bei der sogenannten Feuerstättenschau des Ofens kann der Schornsteinfeger dann anhand des Typenschildes am Ofen und der Ampelfarben das technische Alter bestimmen. Rot steht für „Das Gerät ist bereits überfällig“. Abgestufte Orangetöne zeigen die Fristen Ende 2017, 2020 und 2024 auf und weisen den Verbraucher darauf hin, bis wann er die Vorgaben der Verordnung zu erfüllen hat. Und wessen Ampel auf Grün steht, der kann sein Gerät auch in Zukunft mit gutem Gewissen befeuern.

 

Ein Blick in die Online-Datenbank gibt Auskunft

 

Für die Einordnung der Feuerstätte kann der Betreiber auch auf die Online-Datenbank des HKI zugreifen. Und ohne Unterstützung des Schornsteinfegers den Status seiner Holzfeuerung abfragen. In dieser befinden sich alle relevanten Daten von über 5.000 Geräten. Über eine Suchfunktion lässt sich ermitteln, ob die Feuerstätte den Anforderungen der 1. BImSchV entspricht. Einsehbar ist die Datenbank auf dem Verbraucher-Portal www.ratgeber-ofen.de unter den Schlagworten „Service“ und „Datenbank“.

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woodi schrieb: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Anheben des Einschaltdeltas wirklich hilft. Falls der Sensor die Temperaturerhöhung bei Sonneneinstrahlung mangels Volumenstrom bei ausgeschalteter Pumpe nicht...
tiber schrieb: Deswegen meiner Meinung nach den Öler raus und jetzt noch die bestmögliche Förderung ungekürzt nutzen. Zwei Wohneinheiten mit getrennter Heizungsanlage und eigener WP, d.h. je Wohneinheit dann...
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