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News vom 26.07.2017

Klimaneutralität – ein Erfolgsfaktor in der Haustechnikbranche

Entwicklungs- und Schwellenländern sind in besonderer Weise vom Klimawandel betroffen. Diese Länder haben ihn nicht verursacht und sie haben kaum eine Möglichkeit, sich gegen die Folgen zu wehren. Unternehmen können aber wirksam ihre Emissionen durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten ausgleichen. So tragen sie nicht nur dazu bei, in Entwicklungs- und Schwellenländern eine positive ökonomische, soziale und ökologische Entwicklung anzustoßen sondern unterstützen auch die wesentlichen Ziele der Klimaschutzabkommen Kyoto und Paris und der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

Im ersten Klimavertrag, der 1997 im japanischen Kyoto verhandelt wurde, hat man sich darauf verständigt, die klimarelevanten Emissionen weltweit über das Instrument der Klimaschutzzertifikate zu steuern. Parallel wurde mit dem Greenhouse Gas Protocol (eine ISO-Norm), die Methodik der Berechnung  festgelegt. Grundgedanke ist es, die nicht vermeidbaren Emissionen von Unternehmen auf globaler Ebene auszugleichen. Das ist sowohl ökonomisch und als auch ökologisch sinnvoll: es ist um ein Vielfaches preiswerter, Emissionen dort auszugleichen, wo ohnehin neue Kraftwerke gebraucht werden: zum Beispiel durch einen großen Windpark in Indien, der durch die finanzielle Unterstützung aus dem Verkauf von Zertifikaten anstelle eines Kohlekraftwerks ermöglicht wird.

Es empfiehlt sich, den CO2-Fußabdruck des eigenen Unternehmens berechnen zu lassen und diesen mit Klimaschutzzertifikaten auszugleichen. Dies trägt erheblich zur Imageverbesserung bei und erhöht die Attraktivität für Kunden, die sich bereits mit dem Thema Klimawandel beschäftigen. Die Auswahl an Klimaschutzzertifikaten ist groß: nach dem Inkrafttreten des Kyotoprotokolls wurden in Entwicklungs- und Schwellenländern bereits mehr als 7000 Projekte realisiert. Die Kosten der Zertifikate hängen ab von der Region (z.B. Länder in Südamerika, Asien und Afrika), dem Projekttyp (z.B. Windenergie, Wasserkraft, Geothermie, Waldschutz und Aufforstung) und dem Zertifikatstyp. Es empfiehlt sich, die voraussichtlich benötigte Menge für einen längeren Zeitraum (ein bis zwei Jahre) zu beschaffen, um die Klimaschutzprojekte überzeugend auf der Homepage darstellen zu können. Da die Zertifikate keine zeitliche Nutzungsbeschränkung haben, geht das Unternehmen kein Risiko ein, zumal sich die Beschaffungspreise aktuell auf einem historischen Tiefstand befinden.

Nun heißt es „Tue Gutes und sprich darüber“. Parallel zur Gestaltung der  Homepage  müssen die Mitarbeiter – insbesondere der Vertrieb  – zur Klimaneutralität des Unternehmens geschult werden. Desweiteren sollte ein Flyer gestaltet werden und als Abrundung eine Unterlage „Frequent Asked Questions“ für Mitarbeiter und Kunden zur Verfügung gestellt werden. Dann wir die sinnvolle Maßnahme auch zu einem weiteren Erfolgsfaktor im Unternehmen.

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