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News vom 16.12.2019

Produktserien von Ideal Standard unterstützen in Handhabung, Sicherheit und Ästhetik das Konzept eines Seniorenpflegeheims

Liebevolle Pflege und Betreuung mit individueller Einrichtungsnote

Das Evangelische Seniorenpflegeheim Sehmatal wird vom Diakonischen Werk Annaberg-Stollberg e. V. im Sehmatal in einem Konzept ganzheitlicher und aktivierender Pflege betrieben. Dabei spielen neben einer besonderen Gebäudearchitektur und der fachlichen Ausrichtung des Hauses mit 84 Pflegeplätzen Aspekte wie eine familiäre Atmosphäre in kleinen Wohngemeinschaften sowie der Stil der Inneneinrichtung eine bedeutende Rolle. Z. B. sind die Wohn- und Allgemeinbereiche des Gebäudes speziell auf die Bedürfnisse an Demenz erkrankter Menschen abgestimmt. Produkte von Ideal Standard tragen dabei zur Aufenthaltsqualität und Anwendungssicherheit in unterschiedlichen Wohn- und speziellen Pflegebereichen bei.

Bild: Ideal Standard
Bild: Ideal Standard

In Cranzahl, einem Ortsteil der Gemeinde Sehmatal im sächsischen Erzgebirgskreis, eröffnete im September 2017 das Evangelische Seniorenpflegeheim Sehmatal. Es ist in der Umgebung eine von mehreren Altenpflege- und Betreuungseinrichtungen, deren Gründung teilweise 20 Jahre zurückreicht. Nach einer Bedarfsanalyse war 2014 mit der Planung begonnen worden, um dem stetig steigenden Bedarf an Pflegeplätzen zu entsprechen. Das Evangelische Seniorenpflegeheim Sehmatal gehört zum Diakonischen Werk Annaberg-Stollberg e. V. (www.diakonie-annabergstollberg.de). Es deckt derzeit 84 Plätze des auf 140 Pflegeplätze ermittelten Gesamtbedarfs in einem Einzugsgebiet von rund 20 Kilometern zu den Nachbargemeinden und dem gesamten Sehmatal ab. Das Evangelische Seniorenpflegeheim Sehmatal, das von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert wurde und in landschaftlich attraktiver Lage in der Nähe des „Bärensteins“ liegt, beschäftigt insgesamt 70 Mitarbeiter. Der größte Teil davon sind Pflegekräfte.

Familiäre Atmosphäre im Haus der 4. Generation

Die Gebäudearchitektur und Innengestaltung wurde laut Heimleiterin Simone Hänel zielgerichtet auf ein bestimmtes Pflege- und Betreuungskonzept ausgerichtet: „Eine Besonderheit ist der Y-förmige Grundriss des neu errichteten dreistöckigen Gebäudes, in dessen Zentrum die Dienstzimmer liegen. Er gewährleistet, dass die Wege der Pflegekräfte möglichst kurz sind.“ Die drei Gebäudeflügel beherbergen Einzelzimmer sowie eine gemeinschaftliche Wohnküche und einen Aufenthaltsbereich mit Balkon auf jeder Etage. Dies ist die räumliche Voraussetzung für das Betreuungs- und Pflegekonzept: „Zentral sind eine ganzheitliche und aktivierende Pflege sowie die liebevolle Zuwendung, die über ein reines Pflegen und Versorgen hinausgeht. Wir betreiben ein modernes Pflegekonzept in Kombination mit einer familiären Struktur. Hierin sehen wir unsere Aufgabe darin, die Selbständigkeit und das Wohlbefinden unserer Bewohner so lange wie möglich zu erhalten und zu fördern“, betont Simone Hänel. Dementsprechend sind Aktivitäten der Bewohner im Außenbereich sowie gemeinsame Veranstaltungen wie Gottesdienste und Festveranstaltungen integriert, die auch Publikum ins Haus bringen. Speziell für Demenzerkrankte wurde ein Sinnesgarten angelegt. Zu den Aktivitäten der Bewohner gehört es beispielsweise, hier Kräuter zu ernten und so zu verarbeiten, dass sie in der Gemeinschaftsküche verwendet werden können. Handtücher legen die Bewohner nach der Wäsche stets selbst zusammen. Eine derartige Einbindung in Betriebsabläufe stärkt das Selbstwertgefühl. Regelmäßig werden in den Gemeinschaftsküchen einfache Mahlzeiten zubereitet oder es wird Kuchen gebacken. Praktische Angebote wie ein Friseur und ein Fußpflegedienst im Haus runden das Konzept ab: „Es ist auch wichtig, dass die Bewohner sich körperlich wohl fühlen und organisatorisch keinen großen Aufwand haben, um solche Leistungen wahrnehmen zu können“, so Simone Hänel. 

In dem so genannten Haus der 4. Generation bilden sieben Wohngemeinschaften mit nur je zwölf Bewohnern und Bewohnerinnen die Basis des Zusammenlebens. Einzelzimmer sind Standard. Sie sind teilweise – beispielsweise bei Ehepaaren – mit Flur und Bad zu kleineren Wohneinheiten zusammengelegt, die sich dann ein Bad teilen. Neben den einheitlichen Einrichtungsgegenständen wie etwa dem Pflegebett, richten sich die Bewohner ihre Zimmer mit mitgebrachten Möbeln, Bildern und Dekorationen ein. „Diese Individualität zu erhalten ist uns sehr wichtig, denn es ist das Zuhause der Bewohner“, unterstreicht die Heimleiterin. Das Zusammenwirken vieler Details stärkt diese Wohnlichkeit: Zum Beispiel wird statt klinisch wirkender weißer Bettwäsche bunt bedruckte Bettwäsche verwendet. Und in den Badezimmern greifen farbige Handtücher die Abstufungen der Grundfarbgebung im Gebäude auf. Diese ist mit Gelb, Orange und Vanilla auf ein Farbspektrum ausgelegt, das insbesondere an Demenz Erkrankte als besonders angenehm empfinden. 

In diesem Zusammenspiel der Details kommt es auch auf die Sanitärausstattung an. „Die wertige Anmutung der Ideal Standard-Produkte unterstreicht unser Anliegen, eine wohnliche Umgebung zu bieten“, kommentiert die Heimleiterin. 

Altersgerechter Badkomfort für Sicherheit und Lebensqualität 

Erfordernissen in der Handhabung durch Demenzerkrankte sowie altersbedingt körperlich eingeschränkten Personen kommen funktionale Eigenschaften der Badausstattung entgegen. Alle Bewohnerzimmer und Bäder sind barrierefrei ausgestattet. In den Bädern kann sich eine Person plus Pflegekraft komfortabel bewegen. Denn überwiegend müssen die Pflegekräfte die Körperhygiene mindestens mit Teilhandlungen, wenn nicht vollständig unterstützten. Oft reicht zudem die Körperkraft nicht mehr aus, um aufrecht vor dem Waschbecken zu stehen. Deshalb muss der Wandspiegel kippbar sein oder bis zum Waschbecken hinunter reichen sowie das Waschbecken selbst z. B. mit einem mobilen Duschstuhl unterfahrbar sein. Dies leisten Waschtische von Ideal Standard aus der Serie Contour 21. „Hilfreich ist auch, dass diese Waschtische über seitliche Griffmulden verfügen, an denen sich der Benutzer heranziehen kann“, erklärt Simone Hänel und weist darüber hinaus auf die besonders glatte und widerstandsfähige Oberfläche der Waschtisch- und WC-Keramiken von Ideal Standard hin. Dies sei für eine lange Lebensdauer sowie die einfache und sorgfältige Reinigung mit Desinfektionstüchern nach jeder Benutzung wichtig. 

Ausgestattet sind die Bäder auch mit spülrandlosen WCs aus der Serie Contour 21. Diese Serie entwickelte Ideal Standard speziell für die Nutzung in privaten Wohnbereichen durch Menschen mit Handicap sowie zur professionellen Anwendung im Umfeld etwa von Krankenhäusern und Pflegeheimen. Gleichermaßen ästhetisch wie anwendergerecht ergänzen Armaturen der Serie Ceravito die Contour 21 Waschtische. Diese modernen Armaturen bieten neben hochwertigem Design einen ergonomisch geformten Metallgriff und präsentieren sich auch nach jahrelangem Gebrauch in anspruchsvoller Optik. Ein Sicherheitsaspekt ist die vorwählbare Maximaltemperatur. Die Ceravito Armatur kann zur Desinfektion mit einer höheren Temperatur durchgespült werden. 

„Gerade bei der Anwendung durch ältere Menschen mit Gelenkarthrose sowie rheumatischen Erkrankungen ist die ergonomische Gestaltung für die Bedienung wesentlich“, hebt Simone Hänel hervor. In den Duschen zahle sich diesbezüglich der Brausethermostat aus. Er stammt aus der Serie Ceraplus und verfügt über einen speziellen „Gripgriff“, der festen Zugriff ohne hohen Kraftaufwand erlaubt. Sicherheitsrelevant, so Hänel, sei hier der Verbrühschutz beim Gebrauch durch Personen, die sich trotz vorhandener Wandhaltegriffe auch am Thermostat selbst festhalten. Seine Coolbody-Konstruktion verhindert, dass sich das Gehäuse aufheizt. Diese Sicherheitseigenschaften und Komfortmerkmale wie die einstellbare Wunschtemperatur schätzt auch das Pflegepersonal.

Dass sich die Bewohner des Evangelischen Seniorenpflegeheims Sehmatal, das übrigens vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse die Prüfnote 1,2 bekommen hat, sich so wohl fühlen, liege, so die Heimleiterin, mit auch daran, dass sie es als Teil ihrer Lebensqualität empfinden, komfortabel baden und duschen zu können. Dazu gehöre auch dies: „Wir muten keine einheitlichen Badezeiten zu, sondern respektieren auch hier die individuellen Gewohnheiten unserer Bewohner.“ Auch dies ein Ausdruck von liebevoller Pflege und Betreuung im Alter mit individueller Note, zu der Ideal Standard einen wirksamen Beitrag leistet.

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passra schrieb: Man könnte sich die zusätzliche Pumpe auch sparen und einfach die Pumpe in der WP das Wasser durch das Heizsystem treiben lassen und bei Bedarf wird damit der Puffer für WW geladen. Dann noch ein 3-Wege-Ventil...
elkulk schrieb: Die Luftzufuhr kann man bei unserer Anlage im HWR an den Verteilerrohren regeln. Gruß Ulrich
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