Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!

SzeneNews vom 20.05.2009

Phoenix Solar AG legt Ergebnis des ersten Quartals 2009 vor

Finanzkrise, lang anhaltender Winter und Preissenkungen bei Solarmodulen dominieren Quartalsergebnis. Auftragsbestand mit 248 Millionen Euro über Vorjahresniveau.


Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legt heute die Zahlen zum 31. März 2009 vor.

Vom 1. Januar bis zum 31. März 2009 verzeichnete der Phoenix Solar Konzern einen Rückgang der Gesamtumsatzerlöse um 11,8 Prozent auf 36,7 Millionen Euro (Q1 2008: 41,6 Millionen Euro). Der Auslandsanteil an den Gesamtumsatzerlösen lag bei 5,4 Prozent, gegenüber 16,0 Prozent in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Trotz eines harten und langen, bis Ende März andauernden Winters, stieg der Umsatz im Segment Komponenten & Systeme um 13,5 Prozent auf 28,5 Millionen Euro (Q1 2008: 25,1 Millionen Euro). Der Anteil des Segments an den Gesamtumsatzerlösen beträgt damit 77,7 Prozent (Q1 2008: 60,3 Prozent). In Deutschland stiegen die Umsätze im Quartalsvergleich sogar deutlich um 33,8 Prozent von 20,1 auf 26,9 Millionen Euro.

Das Geschäft mit Solarkraftwerken wurde maßgeblich von der weltweiten Finanzkrise beeinträchtigt, da es zu Verzögerungen bei Projektfinanzierungen kam. Phoenix Solar stellte im ersten Quartal ein bereits 2008 begonnenes Kraftwerk in Dachmontage fertig und konnte lediglich mit dem Bau eines neuen Freilandprojekts beginnen. Entsprechend niedrig war der Umsatz im Segment Kraftwerke nach den ersten drei Monaten 2009. Er sank um 50,3 Prozent, von 16,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 8,2 Millionen Euro. Der Umsatzanteil des Segments reduzierte sich auf 22,3 Prozent (Q1 2008: 39,7 Prozent).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im ersten Quartal 2009 bei -7,44 Millionen Euro nach 0,36 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) ist im ersten Quartal typischerweise niedrig, lag aber mit -20,3 Prozent deutlich unter dem Wert des Vorjahresquartals (Q1 2008: 0,9 Prozent). Belastet wurde das EBIT insbesondere durch Abwertungen des Lagerbestands in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Diese resultierten aus stark gefallenen Verkaufspreisen, insbesondere für im Jahr 2008 bezogene Waren.

Auch das Konzernergebnis nach Steuern lag im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich niedriger und betrug im Berichtszeitraum -5,98 Millionen Euro (Q1 2008: 0,59 Millionen Euro). Bei 6.684.500 Aktien errechnet sich ein Ergebnis pro Aktie von -0,89 Euro (Q1 2008: 0,10 Euro).

Erfreulich entwickelte sich die Eigenkapitalquote. Sie stieg von 41,8 Prozent im Vorjahr auf 54,2 Prozent zum Quartalsende.

Der Auftragsbestand stieg ebenfalls deutlich um 121 Prozent seit Jahresbeginn von 112 Millionen Euro auf 248 Millionen Euro zum 31. März 2009. Im Vergleich zum Vorjahresquartal beträgt die Steigerung rund 7 Prozent (Q1 2008: 231 Millionen Euro). Für das Segment Komponenten & Systeme lagen zum Quartalsende Aufträge in Höhe von 154 Millionen Euro vor (Q1 2008: 88 Millionen Euro), was einem Anstieg von 75 Prozent entspricht. Im Segment Kraftwerke sank der Auftragsbestand im Vorjahresvergleich um rund 34 Prozent auf 94 Millionen Euro (Q1 2008: 143 Millionen Euro).

Mit Beginn des zweiten Quartals scheint sich der Stau für die Finanzierung von großen Photovoltaik-Kraftwerken langsam aufzulösen. Einigen Kunden von Phoenix Solar liegen inzwischen Finanzierungszusagen für Solarkraftwerke vor, so dass der Kraftwerksbau mit Beginn des zweiten Quartals die Bauaktivitäten wieder aufnehmen konnte.

Die Nachfrage im Segment Komponenten & Systemen entwickelt sich im zweiten Quartal weiterhin positiv. Auch die Auslieferungen stiegen spürbar an, nachdem sich das Wetter Ende März verbesserte.

Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung und der erwarteten Marktentwicklung, insbesondere in Deutschland, hält der Vorstand an seiner im Januar abgegebenen Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2009 mit einem Konzernumsatz von rund 520 Millionen Euro und einem Konzern-EBIT von rund 31 Millionen Euro fest.
Themenverwandte Inhalte
Aktuelle Forenbeiträge
Peter Murphy schrieb: Ich hab ein Druckregelautomat Espa KIT 02-4 auf meiner Pumpe montiert. Die Pumpe zieht wasser aus einer Zisterne unter meiner Einfahrt und bedient einen Wasserhahn an dem ein Gartenschlauch befestigt ist....
de Schmied schrieb: Wenn du deine langen Heizkreise geöffnet hast kannst du das Üv schliessen. Desweiteren gehört die Hysterese Ww auf 6K eingestellt und deine Zirkulationszeiten auf Bedarf d. h. morgens zum aufstehen 10...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Wasserbehandlung mit Zukunft
Website-Statistik