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Autoren
OldBo
07.12.2010
Wärmerohre (Heat Pipes) sind rekuperative Wärmetauscher. Die Wärme wird hierbei über evakuierte Rippenrohre, in denen eine Flüssigkeit (meistens Kältemittel) bei konstanter Temperatur verdampft und sich verflüssigt, übertragen.
Schema - Wärmerohr
 Schema - Wärmerohr
Quelle: Hoval
Wärmerohre (Heat Pipes) sind rekuperative Wärmetauscher. Die Wärme wird hierbei über evakuierte Rippenrohre, in denen eine Flüssigkeit (Kältemittel) bei konstanter Temperatur verdampft und sich verflüssigt, übertragen. Das Wärmerohr hat eine leichte Neigung. Der warme Fortluftstrom verdampft die Flüssigkeit, die nach oben steigt und in dem kälteren Außenluftstrom kondensiert. Durch die Schwerkraft (ohne Pumpe) fließt das Kondensat wieder zurück. Die Kondensation führt zur Nutzung latenter Wärme. Die Rückwärmezahl kann bis 75 % betragen.

Dieses System kann besonders gut bei höheren Temperaturen aus Brennöfen, Trockenanlagen und Gießereien eingesetzt werden.

Die Wärmetauscher werden meistens aus CuAl-Rohre hergestellt. Für besondere Anwendungen können auch beschichtete Rippenrohre oder Rippenrohre aus Aluminium, Kupfer oder Edelstahl eingesetzt werden. Das eingefüllte Kältemittel hängt von den Einsatztemperaturen ab, die bis 700 °C betragen können. Bekannt sind diese Rohre auch von dem Einsatz in den Vakuumröhren in thermischen Solaranlagen.

Die Regelung der Wärmerückgewinnung kann durch Kippregelung (bei horizontalen Rohren) oder über einen Bypass geregelt werden.

Die höchste Leistung bringen die Wärmerohr, wenn sie senkrecht stehen. Auch bei einem horizontalen Einbau müssen die Rohre trotz einer innenseitigen Kapillarmasse zum Zurücklaufen des Kondensats mit einer leichten Neigung angebracht sein. Hieraus ergibt sich, dass eine Kälterückgewinnung im Wechsel mit der Wärmerückgewinnung beim Wärmerohr nicht ohne weiteres möglich ist.

Der Wartungsaufwand ist gering, da das Wärmerohr hat keine beweglichen Teile hat. Bei falscher Anwendung (z. B. zu hohe Temperaturen) kann die Kältemittelfüllung altern.

Das Prinzip wurde im Jahre 1942 von Richard S. Gaugler bei der US-Firma GM entdeckt und 1962 von G. M. Grover in eine Erfindung umgesetzt. Später wurde es insbesondere für Anwendungen in der Raumfahrt weiterentwickelt, u.a. auch von Dornier. Die Rohre sind bei Temperaturen von -200 °C bis +1.500 °C einsetzbar.
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lowenergy schrieb: Bei ausschließlich Fußbodenheizung benötigst bei entsprechender Bauart der Hydraulik definitiv keinen zusätzlichen Pufferwasserspeicher im Hausheizkreis! Daher nochmal die Frage für wieviele Personen...
schorni1 schrieb: Der Wärmebedarf ist an sich linear zur Außentemperatur. Bei der örtlich festgesetzten niedrigsten Norm-Außentemperatur ist dieser 100% und läuft gegen Null an der Heizgrenze (zwischen 12 und 20 Grad außen)....
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