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OldBo
24.08.2015
Bei dem Kapillarlöten wird das Lot ohne Flamme in das Fitting gesogen. Dieser Vorgang setzt eine fachgerechte Ausführung voraus.
Weichlote
 Weichlote
Quelle: Deutsches Kupferinstitut e.V.
Weichlötflussmittel
 Weichlötflussmittel
Quelle: Deutsches Kupferinstitut e.V.
Weichlöten
 Weichlöten
Quelle: Deutsches Kupferinstitut e.V.
Bei dem Kapillarlöten wird das Lot ohne Flamme in das Fitting gesogen. Dieser Vorgang setzt eine fachgerechte Ausführung voraus. Die Arbeitstemperatur (unter 450 °C) beim Weichlöten (S-Sn97Cu3 und S-Sn97Ag3) in der Rohrinstallation in Heizungs- und Trinkwasseranlagen liegt zwischen 220 bis 250 °C und ist von dem jeweiligem Lot abhängig.

Europaweit gibt es ein Weichlot (Sn5Pb93.5Ag1 [299 bis 304 °C]) und in Österreich ein SOLAR-Hochtemperatur-Weichlot (Pb93,5Ag1,5Sn5 [296 - 301 °C]), die für Lötverbindungen in thermischen Solaranlagen eingesetzt werden können. Diese Lote dürfen nicht in Trinkwasserinstallsationen eingesetzt werden, da sie Blei als Legierungsbestandteil haben.

Die Arbeitsgänge beim Weichlöten
  •  entgraten
  •  Rohr kalibrieren
  • Rohrende blank machen (Oxydschicht entfernen mit Kunststoffvlies)
  •  Fitting mit Messingbürste reinigen
  •  Flussmittel/Lotpaste auf das Rohrende auftragen
  •  zusammenstecken
  •  Lötstelle erwärmen
  •  Lot am warmen Stück ohne Flamme abschmelzen
  •  abkühlen lassen
  •  Flussmittelreste mit feuchtem Lappen entfernen

Mögliche Fehler beim Löten

  • Rohrende innen und außen nicht entgratet
  •  Weiches Rohr nicht kalibriert. Das Rohr passt nicht in den Fitting. Der Lötspalt ist kein Kapillarspalt und die Kapillarwirkung tritt nicht auf oder ist zu schwach
  • Rohrende außen und Fitting innen wurden nicht blank gemacht. Das Lot benetzt nicht und bindet nicht
  •  Zu hohe Erwärmung. Das Flussmittel verbrennt und die Oberflächen oxidieren.
  •  Ungenügende oder ungleichmäßige Erwärmung. Das Lot kann nicht benetzen und tropft ab. Das Lot fließt und bindet nicht im gesamten Kapillarspalt.


Vier Vorteile gegenüber dem Hartlöten sind:

  • die Verbindung bleibt hart  (also glüht nicht aus)
  • keine Zunderrückstände im Rohrsystem
  • niedrige Arbeitstemperatur (kein Autogenschweißgerät notwendig)
  • es entstehen auch bei einem evtl. später auftretendem niedrigeren pH-Wert in Trinkwasserinstallationen keine Probleme
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