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OldBo
18.09.2016
Mit dem Standrohr wird Wasser aus dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz über Unterflurhydranten entnommen.
Wasserstandrohre
 Wasserstandrohre
Quelle: Wilhelm Ewe GmbH & Co. KG

Mit dem Standrohr wird Wasser aus dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz über Unterflurhydranten entnommen.

Es besteht aus
- einem langen Standrohrunterteil mit einem Griffstück
- einer Klauenmutter am Fuß des Rohres mit einem Dichtring
- einem kurzen Standrohroberteil mit Stopfbuchse und Stopfbuchsbrille
- zwei Niederschraubventile mit ein bis zwei Festkupplungen

Zunehmend werden die Standrohre mit einem Rückflussverhinderer oder einem Rohrtrenner BA mit Belüfter ausgestattet, damit das Zurückfließen von Wasser aus dem angeschlossenen Schlauch verhindert wird.
Auf dem Hydrantensitz wird das Standrohr mit dem Griffstück durch Rechtsdrehen befestigt, wobei die Klauenmutter in der Klaue des Unterflurhydranten festgehalten und hochgeschraubt wird. Damit das Standrohroberteil in eine günstige Lage gedreht werden kann, wird die Stopfbuchsbrille ist durch zwei Schrauben mit dem Griffstück verbunden. Die Schlauchleitungen werden mit Festkupplungen an das Standrohr angeschlossen. Die Niederschraubventile müssen im geöffnetem Zustand den gesamten Durchflussquerschnitt freigeben.

Standrohre werden nicht nur für die Feuerwehr eingesetzt. Auch die Wasserversorger stellen für die Trinkwasserversorgung bei Großveranstaltungen (z. B. Volksfeste, Messen), Baustellenwasser und Gärten zur Verfügung. In der Regel sind sie dann mit einem Wasserzähler, mit bis zu sieben Auslaufventilen aus Messing, einem Probeentnahmeventil, Rückflussverhinderer oder Systemtrenner BA mit Belüfter ausgestattet.

Um ein Standrohr verwenden zu können, wird ein Schieberschlüssel benötigt, mit dem der Hydrantenschacht und der Hydrant geöffnet werden.

Standrohre für die Feuerwehr sind mit zwei B-Festkupplungen nach DIN 14 375 genormt. Sie wiegen nicht mehr als 7,5 kg und sind bei 25 bar auf Dichtigkeit geprüft, die Absperrorgane jeweils auf 16 bar. Standrohre mit zwei C-Festkupplungen sind nicht genormt. Bevor die Schlauchleitung an den Hydranten angeschlossen wird, muss dieser über das Standrohr gespült werden, damit Steine und Verunreinigungen aus der Leitung die Pumpe nicht schädigen können. Außerdem muss das Standrohr gegen den Straßenverkehr gesichert werden.

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muscheid schrieb: 1979 wurde kein Blei verarbeitet. Da gabs schon HT - und selbst Anfang der 70er Jahre hatte man KA Rohr. Blei kommt aus den 60ern. Mir ist der 333 auch lieber - schon wg. dem Edelstahlspeicher.
gnika7 schrieb: Gasheizung braucht Schornstein, Gasanschluss und aktuell noch zwingend ST. Damit sollte die WP im Normalfall bei Installationskosten bereits günstiger sein. Dann kommt noch die BAFA-Förderung. PV verdient...
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