Bei elektrischen Entladungen, Oxidations- und
Verdunstungsvorgängen entsteht
Ozon (O3). Es ist in sehr geringen Mengen (ca. 0,02 bis 0,1 mg/m3) auch in der Atmosphäre nachweisbar. Ozon hat einen stechenden
Geruch und bereitet bei Konzentration >0,2 mg/m
3 Reizungen der Atemwege.
Der Ozonmangel in der Atmosphäre (
Ozonloch, vor allem über der Antarktis und Arktis) ist auf den Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) aus Spraydosen und
Kältemitteln zurückzuführen. An diesen Stellen kann die UV-Strahlung der Sonne verstärkt bis zur Erdoberfläche durchdringen und hat große Auswirkungen auf das Klima und dem Pflanzenwachstum. Auch das vermehrte Auftreten von Hautkrebs wird auf den Ozonmangel zurückgeführt.