Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Alle akzeptieren" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Ihre Cookie-Einstellungen
Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Privacy Icon
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Privacy Icon
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Datenschutzhinweise
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!
914

Dämmstoffarten - Mineralfaserdämmstoffe

Autoren
OldBo
28.01.2010

Radtke 04.09.2009
Mineralfaserdämmstoffe können aus vielen verschiedenen Bestandteilen bestehen.
Abb.15. Struktur von Mineralfaserdämmstoffen.<br />(Werkfoto: G + H)
 Abb.15. Struktur von Mineralfaserdämmstoffen.
(Werkfoto: G + H)
Abb.16. Trittschallverbesserungsmaße VM<br />als Funktion der dynamischen Steifigkeit s’.
 Abb.16. Trittschallverbesserungsmaße VM
als Funktion der dynamischen Steifigkeit s’.

Arten und Bestandteile

Für die Herstellung von Mineralfasern steht heute eine Vielzahl von Rohstoffen zur Verfügung. Es können sowohl technische Stoffe und Mineralien als auch Gesteine und Schlacken verwendet werden.

Die Hauptbestandteile sind:

SiO2

Al2O3

FeO2 + Fe2O3

CaO

MgO

K2O + Na2O

Eine genaue Abgrenzung, welche der vorgenannten Stoffe in welchen Mengen in einem Dämmstoff enthalten sind, ist kaum möglich.

Herstellung

Zur Herstellung der Fasern werden die Rohstoffe zwischen 1200 und 1600 °C in Öfen geschmolzen. In Zerfaserungsmaschinen werden aus der Schmelze nach drei Verfahren die Fasern hergestellt:

1. Ziehen

2. Schleudern

3. Blasen

Zur Herstellung von Mineralfasern für Dämmzwecke wird überwiegend das Schleuder- oder Blasverfahren eingesetzt. Beim Schleuderverfahren läuft Schmelze auf eine rotierende Scheibe oder Trommel. Durch die Zentrifugalkraft werden vom Rand dünne Fasern abgeschleudert.

Beim Blasverfahren wird ein dünner Schmelzstrahl mit Dampf oder Gas angeblasen und dadurch zerfasert. Die nach den vorgenannten Verfahren hergestellten Mineralfasern werden auf einem Transportband gesammelt. Sie können als Stopfmaterial verwendet aber auch zu Bahnen und Platten weiterverarbeitet werden. Entweder können die Fasern sofort mit Bindemittel (Phenolharz) besprüht oder getränkt werden. Dadurch verbinden sich die Knotenpunkte der einzelnen Fasern. Es genügt bereits eine geringe Bindemittelmenge, um die gewünschte Festigkeit zu erreichen.

Rohdichte

Mineralfaserdämmstoffe können für den Wärme-, Schall- und Brandschutz mit Rohdichten zwischen 8 und 500 kg / m3 hergestellt werden. Der Faseranteil am Volumen ist äußerst gering. Er beträgt z. B. bei einer Rohdichte von 25 kg / m3 nur 1 %.

Wärmeleitfähigkeit

Für den Wärmetransport durch den Mineralfaserdämmstoff ist die Wärmeleitung durch die Fasern und durch die Luft in den Hohlräumen verantwortlich. Auch die konvektive Wärmeübertragung dieser Luft und Strahlung sind zu berücksichtigen.

Wegen des geringen Faseranteils ist der Einfluss der Rohdichte auf die Wärmeleitfähigkeit nur verschwindend gering. Mit zunehmender Temperatur erhöht sich auch die Wärmeleitfähigkeit. Sowohl die Wärmeleitung der Luft als auch der Strahlungsanteil werden größer.

Die gebräuchlichsten Mineralfaserdämmstoffe gehören zur Wärmeleitfähigkeitsgruppe 040 mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,04 W / (mK), sie können allerdings auch den Gruppen 035 und 045 angehören.

Schallschutz

Bei Verwendung als Dämmstoff unter schwimmenden Estrichen ist das Trittschallverhalten abhängig von der dynamischen Steifigkeit (Federungsvermögen) des Dämmstoffes. In DIN 4109, Teil 2, ist der Zusammenhang zwischen dynamischer Steifigkeit und dem Trittschallschutz-Verbesserungsmaß VM für zwei Estrichgewichte dargestellt.

Um den Anforderungen zu genügen, muss die dynamische Steifigkeit der Trittschalldämmplatten je nach Art der Rohdecke, Werte von 30 bis unter 10 MN / m3 erreichen. Die DIN EN 13162 befasst sich mit den Faserdämmstoffen im Bauwesen. Dort sind die Anforderungen zur Anwendung als Trittschalldämmplatten geregelt. In der EN 13162 ist auch der Umfang der bei einer Güteüberwachung geforderten Mindesteigenschaften festgehalten.

Brandverhalten

Mineralfaserdämmstoffe sind im Allgemeinen nicht brennbar. In Ausnahmefällen können höhere Bindemittelkonzentrationen oder brennbare Kaschierungen das Brandverhalten verändern. Das jeweilige Brandverhalten nach DIN 4102 Teil 1, Baustoffklassen, ist stets vom Hersteller anzugeben und durch Prüfung nachzuweisen.

Druckfestigkeit

Bei Druckbelastung tritt eine mit der Belastung zunehmende Stauchung auf. Ein definierter Bruch erfolgt im allgemeinen nicht, so dass kein Wert für eine Druckfestigkeit angegeben werden kann.

Quellen
Das ABC der Flächenheizung und Flächenkühlung Winnenden: Heizungs-Journal Verlags-GmbH, ISBN 3-924788-16-2
Weitere Funktionen
Aktuelle Forenbeiträge
royma schrieb: Hallo zusammen, seit November wohnen wir nun bereits in unserem...
Illertaler schrieb: Hallo zusammen, könnt ihr mir diese Sache mit dem COP erklären,...
Gebäudetechniker SHK (m/w/d)
ConSoft, gegründet 1983, gehört heute mit 30 Mitarbeitern zu den beständigen Arbeitgebern in der Gebäudetechnik und gestaltet durch Programme, Sensorik und IoT-Lösungen die digitale Zukunft rund um das Gebäude. Unser Ziel ist es, die beste Unterstützung für die Umwelt schonende Gebäudebeheizung zu liefern. Sind Sie bereit mit uns den nächsten Schritt zu gehen?
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
SHKwissen nutzen
Wissensbereiche
Website-Statistik