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Langzeit Großspeicher aus Kunststoff der Firma Bunk Bau
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Langzeit Großspeicher aus Kunststoff der Firma Bunk Bau
Verfasser:
solarneuling
Zeit: 17.02.2011 16:09:51
1494252
Unser neues Haus wird ein Sonnenhaus. Anstelle um einen Stahlspeicher herumzubauen, scheint es wesentlich günstiger zu sein, einen Kellerraum komplett zum Speicher umzufunktionieren L6m x B4m x H 2,40 Brutto.
Nach Abzug der Isolation bleiben dann rund 40000L Speicherkapazität.

75 m² VRK als Drain Back System ausgelegt sollen den Speicher befeuern.

Problem bei niedrigen Speichern ist die Schichtung. Um trotz dem ungünstigen Höhenverhältnis, eine gute Schichtung zu erreichen, bietet Bunk Bau ein neues Konzept eines drucklosen PE Speichers mit Speicher in Speicher Technologie zu recht günstigen Konditionen an.

Details zum Bunk Bau Speicher

Was halten die Spezialisten hier im Forum von dieser Lösung?

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 17.02.2011 16:31:13
1494269
Konventionell wird Wasser, für die Speicherung von Wärme genommen . Um jedoch allein die Energiemenge des Verbrauchs eines Einfamilienhauses im Sommer zu speichern benötigt man sehr große Warmwasserspeicher. ( 1 cbm Wasser speichert bei Temperaturen zwischen 60°C und 80°C 70kWh bis 90 kWh). Ein Einfamilienhaus benötigt ca. 7 kW / Tag im Winter. Bei einen 40 cbm Warmwasserspeicher würde das schon ganz anders aussehen bei 60°C und 80°C 2800 kWh bis 3200 kWh.

Dieses Zitat war das erste, was ich gelesen habe. Das reicht eigentlich scxhon, um die Seite einzustampfen...

Auf keinen Fall solltest Du die Berechnung von denen machen lassen!
1m³ Wasser speichert bei 1°C Temperaturunterschied 1,16kWh Wärme.
=>> Wenn die mit 0°C "warmen" Wasser heizen können, dann kommen die 70 bis 90kWh hin...

Grüße
Stefan

P.S.: Über den Rest kann ich mich (noch) nicht äußern.

Verfasser:
claus2
Zeit: 17.02.2011 18:36:55
1494336
Zitat von solarneuling Beitrag anzeigen
Was halten die Spezialisten hier im Forum von dieser Lösung? [...]

nicht "viel" ;-) . Quader ist vom Oberfläche/Volumenverhältnis nicht so ideal.
Im Thread "Berechnung Warmwasserspeicher / Wasser-Kiesspeicher" habe ich einige generelle Aspekte der Auslegung f. 100% Solar erläutert. Die Speicherung im Keller ist per se nicht so vorteilhaft. Wenn der Speicher über alle Geschosse reicht, kommt die Abwärme (im Winter) den Wohnräumen zugute. Keller will man ja normalerweise nur temperiert haben. Wärme im Keller = Verlust. Die Wahl des Speichers wird stark von den lokalen Bedingungen (Lage) abhängen.
Claus

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 17.02.2011 19:19:08
1494357
Zitat von claus2 Beitrag anzeigen
Quader ist vom Oberfläche/Volumenverhältnis nicht so ideal.

Ich habe nur mal kurz mit Kellerraum gegen Zylinder gerechnet. Bei den angegebenen Maßen sind das 57,6m³.

Die Dämmung mal weggelassen bedeutet das ca. 1,67m² Hüllfläche pro m³.

Bei einem Zylinder gleichen Inhalts mit pi mal Daumen 4,2m Durchmesser und 4,2m Höhe käme man auf knapp 1,44m² Hüllfläche pro m³. Das sind 14% weniger Hüllfläche - aber der Platzbedarf für einen runden Speicher ist halt auch höher, als der für einen raumfüllenden, eckigen.

Bei dem spanischen Lieferanten hätte ich allerdings kein gutes Gefühl - so ohne Referenzen in der Nähe, die Firma weit weg und in einer anderen Klimazone...

Grüße
Stefan

Verfasser:
wärmeohnegeld
Zeit: 17.02.2011 20:57:47
1494418
@solarneuling
um diesen Speicher als Alternative zu bewerten, spielt sicher auch nicht zuletzt der Preis eine Rolle. Was soll das Teil denn mit allen Wärmetauschern kosten?

Habe ausserdem etwas meine Zweifel, ob der innere heisse Speicherbereich auch dann noch heiss ist, wenn nach längerer Zeit ohne Nachladung der gesamte Speicher abkühlt. Dann bedarf es sicher noch einer Zusatzheizung um den Bereitschaftsteil für Brauchwasser
auf über 50 Grad anzuheben.

Gibt es erfolgreiche Installationen ähnlicher Größenordnung und wie sind die Besitzer damit zufrieden?

Beim Umbau eines Bestandsbau Objektes zum Sonnenhaus ist das sicher in jedem Fall einer Überlegung wert. Ansonsten würde ich beim Neubau wohl eher um einen gro9en hohen Speicher herumbauen.

Das Konzept einer Strahlungs-Sensor-gesteuerten Drain Back Lösung
hat sicher seinen Charm. Richtig gebaut ist dies sicher mit das beste Konzept, eine große VRK Anlage eigensicher miz reinem Wasser ganzjährig ohne Probleme zu betreiben.

Auf jeden Fall scheint dieses Konzept es wert weiter beobachtet zu werden.

Dass der Hersteller seine Zentrale in Spanien hat würde mich jetzt weniger stören, wenn ergute Referenzen vorzuweisen hat.

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 17.02.2011 22:04:13
1494456
ich kenn weder den Hersteller noch die details der angebotenen Lösung.
Aber ich will hier nur kurz auf einige Skeptiker-Argumente eingehen.

"Auf keinen Fall solltest Du die Berechnung von denen machen lassen! 1m³ Wasser speichert bei 1°C Temperaturunterschied 1,16kWh Wärme.
=>> Wenn die mit 0°C "warmen" Wasser heizen können, dann kommen die 70 bis 90kWh hin..."

Pflanze hat hier natürlich absolut Recht, was da steht ist irreführend. Aber daraus sollte man nicht auf die technische Qualität der Lösung schließen. Ich selbst weiss nur zu gut, was Vertriebler oft inhaltlich für einen Senf verzapfen - meistens wissens die nicht besser, und oft, leider, wollens die auch garnicht besser wissen.


"nicht "viel" ;-) . Quader ist vom Oberfläche/Volumenverhältnis nicht so ideal. "
Bei diesem Volumen ist das Verhälnis von Volumen zu Oberfläche ca 3 mal besser als bei einem 100L Speicher, d.h. er verliert, bei gleich dicker Dämmung, von vorneherein nur durch sein größeres Volumen etwa 3 mal langsamer Temperatur als ein 100L-Speicher.
Allerdings: Je größer der Speicher, desto höher der Energieverlust bei gleicher Dämmung. Hier etwa Faktor 15 größere Oberfläche, deshalb Faktor 15 höherer Wärmeverlust bei gleicher Dämmstärke wie ein 1000L Speicher. Das sollte man mal penibel nachrechnen. Das bedeutet: Du musst den Speicher echt dick und gut dämmen. Gottseidank einfach weil die Wandung keine Krümmung hat.

Die 75m² Kollis scheinen mir etwas schwachbrüstig für das Volumen.
Ein guter Teil der Kollis wird dafür gebraucht, den Wärmeverlust des Speichers auszugleichen. 75m² auf 40.000L sind wie 1,9m² für einen 1000L-Speicher !!! Das Ding wird erst nach einigen Wochen Sonnenschein richtig warm. Und im November, wenn Du die über den Sommer angesparte Wärme brauchst, hast Du sie durch den Wärmeverlust vielleicht schon wieder verloren. Fazit: Das dynamische Verhalten zwischen Wärmeeintrag und Wärmeverlust vorher sorgfältig durchrechenen, um späterer großer Enttäuschung vorzubeugen.

"Um trotz dem ungünstigen Höhenverhältnis, eine gute Schichtung zu erreichen..."
Entscheidend für die Schichtung ist weniger das Höhenverhältnis, sondern die absolute Höhe. Die ca 2m Höhe sind genug für eine akzeptable Schichtung, wie jeder 1000L-Schichtenspeicher beweist.

Verfasser:
claus2
Zeit: 18.02.2011 10:19:13
1494642
Bezüglich der Ladestrategie ist es hilfreich, die Online Jenni-Anlagen zu studieren. Die Möglichkeit der Ladung von Teilbereichen ist ein Muss.
Wenn eine 100% Solarlösung angestrebt ist, sollte zusätzlich eine Pufferumfahrung zum Solardirektheizen vorgesehen werden. Im Oktober/November hat man sonst das Problem, dass die Anlage einige Zeit keinen Ertrag liefert (Puffer unten einfach noch zu warm). Siehe z.B. Sonnenhaus Lehner.
75qm Kollektor f. 40000l wäre kein ungewöhnliches Verhältnis.
Es hilft nur rechnen, rechnen, rechnen und zwar für den konkreten Standort, das Haus und das Verbrauchsprofil.
Claus

Verfasser:
geobau
Zeit: 18.02.2011 10:47:13
1494657
das Verhältniss Kolli zu speichervolumen is nix ungewöhnliches da ja eine stufenweise Beladung vorgesehen ist,also ein variables Speichervolumen..........wird so also funktionieren

mfg
Gerald

Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 18.02.2011 11:09:24
1494667
Moin,

wesentlich für die Deckungsrate ist neben Puffer- und Kolligröße AUCH die Heizlast der Hütte. Liegt schon eine EN 12831-Berechnung vor?

Wie weit ist Deine (Grundriss-)Planung gediehen?
- Hoch und schmal (muss ja nicht unbedingt rund sein) ist immer besser.
- Ist Keller sowieso geplant?
- Könntest Du darauf evtl. verzichten? (Kostenfrage)

Grüße Michael

PS: vergessen: Grundsätzlich eine sehr gute Entscheidung in die richtige Richtung, Gratulation.

Verfasser:
solarneuling
Zeit: 18.02.2011 16:08:24
1494831
Hallo Leute,
vielen Dank für die schnellen Reaktionen. Nun zu Euren Fragen:

Unser neues Hobby wird eine sogenannte "Stadtvilla", freistehend, zweigeschossig, mit 320m² Wohnfläche und einem Pultdach mit 15 Grad Neigung.

Die technische Detailplanung wird durch einen Fachplaner, der Partner des Sonnenhaus Instituts ist, durchgeführt.

Stand der Vorplanung ist, dass das Dach mit 16 Heatpipe Kollektoren Sunrain ST 58, mit je 4,9 m² versehen werden soll. 40 m² von diesem Kollektortyp betreiben wir im 3. Jahr in unserem jetzigen Haus mit Heizungswasser und ohne Probleme.

Die Kollektoren sollen in 4 Reihen mit Standard Flachdachständern (ist preiswert) auf 60 Grad aufgeständert werden. Die Kollektorrichtung ist ca. 30 Grad SW. Da die Kollektoren aber ohne Spiegel relativ frei aufgeständert sein werden, bekommen die Rundabsorber der Röhren auch schon frühmorgens die Sonne aus dem Osten von hinten. Die Montage erfolgt so, dass pro Meter 0,5 cm Steigung von Kollektor zu Kollektor besteht. Es sollte darauf geachtet werden, dass auch die Rücklaufleitung steigend verlegt wird, um Drain Back zu ermöglichen. Die Steuerung des Drain Back erfolgt durch eine UVR 1611 mit Strahlungssensor. Prinzipiell wird das System immer dann entleert, wenn keine Sonne scheint.

Drainback wird durch Öffnen eines Dreiwegeventils im Vorlauf oben in Puffernähe eingeleitet. Dadurch saugt ein Rohrstutzen aus dem Puffer Luft und der Wasserinhalt aus Kollektoren und Leitungen fließt durch die Pumpe zurück in den unteren Teil des Puffers.

Beim Wideranlauf pumpt die Pumpe das Wasser dann drucklos so, dass es oben solange in den Puffer plätschert bis alle Luft weg ist. Dann schließt das Dreiwegeventil und leitet das Wasser wieder in den Puffer, dass dann ein geschlossener Kreislauf entsteht und somit die Pumpe lediglich den Rohrwiderstand überbrücken muss.

Es ist eine 110 % Deckung geplant. Eine zentrale elektronische Temperaturerhöung soll hinter die Frischwasserstation geschaltet werden, um die Temperatur des Brauchwassers auf nutzbares Niveau anzuheben, falls mal die Sonne längere Zeit nicht scheint und der heisse innere Teil des Puffers zu weit absinkt.

Ursprünglich haben wir erst einmal mit dem Gedanken gespielt das Haus um einen riesigen runden Stahlspeicher von Jenni zu bauen. Die Kosten dafür sind allerdings exorbitant hoch und wir waren schon kurz davor, die Idee wieder aufzugeben.

An Bunk Bau Solar sind wir durch die Empfehlung des Sonnenhaus Planers gekommen, der schon einige Projekte mit diesem System gemacht hat. Wir haben auch einen Anwender besucht, der natürlich etwas voreingenommen ist und von seiner Lösung schwärmt. Das ganze Konzept ist sicher nicht die billigste Lösung ein Haus zu beheizen, soll aber laut dem Anwender ein sehr gutes Gefühl vermitteln.

Wir werden weiter berichten.

Verfasser:
heinbloed
Zeit: 18.02.2011 16:45:49
1494842
Das Sonnenhausinstitut ist wohl der richtige Ansprechpartner.

W.g. Isolierung: Bei gasgefuellter Isolierung (PU Schaum) ist zu beachten das das Pentan ausgast. Also diffundiert.
Beachten Sie diesbezueglich die Herstellerangaben. Die meisten Pentanschaeume sind nur auf ca. 30-40 Kelvin (Delta T zwischen kalter und warmer Seite) garantiert, selbst bei diesen ist die Ausgasung enorm. Nach ca. 10 Jahren ist der thermische Daemmwert etwa gleichzusetzen mit luftgeschaeumten Materalien.
Urspruenglich sind die PU-Pentaanschaeume ja fuer Kuehlschraenke entwickelt worden, Lebensdauer 10 Jahre.
(Es sind - so glaube ich - 3 Gesetze der Physik benannt nach deutschen Wissenschaftlern - dafuer verantwortlich.)

So auch nachzulesen bei

http://www.irb.fraunhofer.de/denkmalpflege/angebote_partner/masea/

Wenn moeglich die Fassade miteinberechnen, Flachkollektoren auf die unverschattete Suedseite. Alleine die schwarze Farbe - und da genuegt schon der blosse Anstrich der Fassade - 'spart' 8% Heizenergie/Verlust. Und ist die Fassade trocken (hinter Glas) ist das nur von Vorteil. Also hier Kollektoren zu plazieren ist auf jeden Fall ein Gewinn, diese muessten nicht mal mit Wasser durchstroemt sein um sich positiv auf die Energiebilanz bemerkbar zu machen. Also auch 'ungenutzte' Drainbackkollektoren sind dort positiv zu bewerten. Hinzu kommt noch der Daemmwert der Flachkollektoren.

Hier ein schwedischer Architekt welcher in Irland einen 'Kellerspeicher' plant/baut, in etwa das gleiche Konzept wie das Ihrige:

http://www.scanhome.ie/research/archive/Solar%20seasonal%20storage%20system%20layout.pdf

( http://www.scanhome.ie/ )

Es weare Verschwendung von Material und Finanzen wg. WW einen Hochtemperaturspeicher (ueber 60 Grad Celsius )in der Groesse auszufuehren. Besser und billiger ist es die Niedertemperatur anzuzapfen und den Rest dann mit Strom o.a. Energie aufzustocken.
Aber dass werden die Leute vom Sonnenhausinstitut vermutlich auch sagen, kommt immer auf das Gesammtkonzept an.

Viel Erfolg!

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 18.02.2011 16:51:12
1494847
Hallo solarneuling,

nach Deinem letzten Beitrag ist mir klar, dass Du Dich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Meine anfänglichen Bauchschmerzen haben sich somit erledigt:-)))

Gerald von geobau, der sich ja auch schon gemeldet hat, hat ebenfalls eine Lösung für das "Keller fluten".

Ein weiterer Anbieter ist fsave, eine Ausgründung der Uni Kassel, Fachgebiet Solar- und Anlagentechnik: http://wp.fsave.de/
An Deiner Stelle würde ich mit denen mal Kontakt aufnehmen - auf der Intersolar und bei Telefonaten machten Sie einen sehr kompetenten und motivierten Eindruck.

Grüße
Stefan

Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 18.02.2011 19:27:30
1494935
Nun wissen wir zwar, wie die Kolli-Anlage aussehen soll, sind aber mit wesentlicheren Fragen immer noch nicht weiter.. ;-(

Grüße Michael

Verfasser:
Frank65
Zeit: 18.02.2011 19:28:06
1494936
Hallo ich habe mal die beiden Firmen Bunk Bau Solar und Fsave
miteinander verglichen und meinen alten Herren zurate gezogen, der hat 25 Jahre als
Kunststoffbauer gearbeitet, ist vor 2 Jahren in Rente gegangen, also noch fit,
daher kennt er natürlich alle Kunststoffsorten genau. Er meinte das die Firma Bunk Bau
genauso arbeitet mit massiven Platten, wie er es auch getan hatte. Die Firma hatte zwar keine
Solarspeicher gebaut aber Behälter für die Industrie, zum lagern von heizen Laugen.
Er sagte noch, das was die bei Fsave machen, also eine Teichfolie in den Behälter reinlegen,
das hätte es in seiner Firma nicht gegeben dafür sind die Auflagen zu streng.
Daher muss ich wohl annehmen, das es bei den sogenannten Deutschnormen Schlupflöcher
gibt. Ich selber plane auch gerade eine Solaranlage mit einen Großspeicher. Nun habe ich den Kunststoffbauer( mein Vater ) im Haus, die Platten können wir bei seiner alten Firma kaufen und das Schweißgerät kann er sich ausleihen das kostet mehr als 4000 €. Das Gerät sich zu zulegen für einen Tank macht wohl kaum Sinn.


Gruß
Frank

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 18.02.2011 19:57:04
1494959
Zitat von Frank65 Beitrag anzeigen
Er sagte noch, das was die bei Fsave machen, also eine Teichfolie in den Behälter reinlegen,
das hätte es in seiner Firma nicht gegeben dafür sind die Auflagen zu streng.

Hallo Frank,

guck mal hier: http://wp.fsave.de/?page_id=714
Das ist bei denen der "Normalfall" - dürfte Dich zufrieden stellen:-)))

Das hier: http://wp.fsave.de/?page_id=731 ist für den 2200 Liter Serienspeicher, bei dem sich das Schweißen vor Ort nicht rentiert. Die "Teichfolie" unterscheidet sich deutlich von der im Forum teilweise hochgelobten von fir...one. Einen Hydraulikschlauch kann man auch nicht mit einem Fahrradschlauch vergleichen - obwohl beide schwarz sind und Elastomer als Bestandteil haben...

Grüße
Stefan

Verfasser:
dr.ossi
Zeit: 18.02.2011 20:05:09
1494966
Hallo,

schau dir mal die Seite an http://ebitsch-energietechnik.de/

Sind auch Partner vom Sonnenhausinstitut

hab mal den Preis angefragt, der war aber jenseits von Gut uns Böse....


Gruß

dr.ossi

Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 18.02.2011 20:07:27
1494968
Moin Stefan,
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
...Die "Teichfolie" unterscheidet sich deutlich von der im Forum teilweise hochgelobten von fir...one. ...
ist sie nun deutlich besser oder deutlich schlechter als die FIRESTONE-EPDM-Folie? Von letzerer kennt man wenigstens die physikalischen Daten ;-)

Grüße Michael

PS: Keiner hat was dagegen, wenn Du Produktnamen nennst :-)

Verfasser:
Frank65
Zeit: 18.02.2011 20:26:34
1494982
Hallo Steffan
Der Begriff Teichfolie ist wohl nicht richtig gewählt, aber wie würdest du denn eine
Folie bezeichnen, die nur 1,5 mm dick ist?
Das mit der Temperaturbeständigkeit..... ich hatte meinen Vater darauf noch einmal
gefragt, der daraufhin rief seinen Meister noch mal an, um sich zu erkundigen, wie lang
die Lebensdauer dieser Folie ist bei einer Temperatur von 80 Grad. Als Antwort kam,
maximal 10 Jahre Lebensdauer! Bisschen wenig oder? Und der muss es wissen!
Gruß Frank

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 18.02.2011 21:26:43
1495013
Zitat von kd-schrauber Beitrag anzeigen
Moin Stefan,
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
[...]
ist sie nun deutlich besser oder deutlich schlechter als die FIRESTONE-EPDM-Folie? Von letzerer kennt man wenigstens die physikalischen Daten ;-)

Grüße Michael

PS: Keiner hat was dagegen, wenn Du Produktnamen nennst :-)

Hallo Michael,

ich denke, dass die Dehnfähigkeit des ContiTech-Produktes u.a. aufgrund der integrierten "Alufolie" deutlich schlechter ist:-)))

Technische Daten der "Folie" habe ich leider nicht, aber zumindest kann ich einen Link liefern, der zeigt, dass thermoplastische Elastomere nicht zwangsläufig bei 80°C Dauertemperatur am Ende sind: http://www.kraiburg-tpe.com/de/products/hipex-26

Auf dieser Seite: http://www.contitech.de/pages/produkte/gewebe/behaelter/solartank_de.html ist eine Kontaktmöglichkeit angegeben, falls Details interessieren. (Statt drucklösend hätte ich wohl drucklos geschrieben...)

Grüße
Stefan

Verfasser:
wärmeohnegeld
Zeit: 21.02.2011 19:01:52
1496641
@ solarneuling

kann man mal erfahren was der 40000 L Speicher fix und fertig
im Keller montiert mit allen Wärmetauschern kostet ?

Oder ist das ein Geheimnis ?

Verfasser:
popeye
Zeit: 22.02.2011 20:35:24
1497387
Moin,
bei 3000kwh Speicherkapazität und ca. 10c/kwh kann der Speicher Wärme für rund 300€ bunkern, in 20 Jahren als Saisonspeicher rund 6000€ .
Ich weiß nicht was rund 17m³ Isolation kosten, plus Speicher plus Wärmetauscher ...
Wie viel kostet der Puffer? Wie hoch sind die Kapitalbindungskosten?

Wann soll der Speicher wirtschaftlich werden?

Bei einem ht-Wert von 0.2 für die Isolation und einer Oberfläche von 2*24m²+20*2.4m²=96m² habe ich bei 80° (zu 10° Kellertemperatur) rund 100*70*0.2~1.4kw Verlustleistung, also am Tag rund 33kwh.
Aufs Jahr gerechnet wären also rund die Hälfte (mittlere halbe Temepraturspreizung) mal 365 Tage, also rund 5000kwh zusätzlich für die Verluste fällig. Oder umgekehrt, der Speicher ist nach rund 100 Tagen allein durch Auskühlung fast leer...
Zwei Drittel der eingelagerten Solarwärme geht also flöten, bzw. muss ständig erneuert werden, was gerade im Winter bei knappen Solarangebot weh tut.
Ich würde also mehrere kleinere Speicher benutzen, und im Winter nur einen Mehrtagespuffer auf Temperatur halten, der Sonnenwärme der wenigen wwinterlichen Sonnentage aufnehmen kann.
Saisonspeicher lohnen nicht, siehe Rechnung oben, einmal jährlich füllen/entleeren spart grad mal 300 Bucks per year, beiner 4-5 stelligen Investition.
Grüße
Wolfgang

Verfasser:
claus2
Zeit: 23.02.2011 11:15:35
1497705
@Wolfgang,

deine überschlägige Rechnung zeigt gut das Problem.

Wirtschaftlichkeit kann man ja aus persönlichen Gründen hinten anstellen. Ein neues Haus ist an sich ja auch vollkommen unwirtschaftlich (derzeit zumindest...)

Durch enorme Kollektorflächen lassen sich die Verluste zwar einigermaßen kompensieren. Eine "smarte" Lösung sieht aber anders aus.

Bei den genannten 320m² Wohnfläche habe ich ernsthafte Zweifel ob 110% Deckung mit 75m² Kollektorfläche hinzubekommen sind. Ich bin schon mal gespannt, was der Planer v. Solarneuling letztlich ermitteln wird. So ein Januar 2010 oder auch der Dezember 2010 müssen nunmal auch überstanden werden...

An sich halte ich eine Speicherlösung für den Keller (oder sogar außerhalb der thermischen Hülle weil Keller normalerweise eh zu klein...) für erstrebenswert. Die Niedervakuumtechnik mit Perlitefüllung ist wahrscheinlich ein sehr guter Ansatz, wenn man bei Wasser bleiben will.
Speziell beim Speicher darf der Energieeinsatz nicht unbeachtet bleiben. Der Stahleinsatz muss aber erheblich weniger werden und der Einsatz von Dämmstoffen wie PU ist mMn. aus energetischen Gründen sehr fragwürdig.

Claus

Verfasser:
cleodor
Zeit: 23.02.2011 15:05:06
1497840
Hallo,

ich lese diesen Beitrag begeistert mit und habe auch die jeweiligen Links durchstöbert. Platz hätte ich in meinem Keller mehr als genug für einen Großspeicher. Meine Frage nun, ist das möglich einen Speicher zu Betonieren/Mauern und außenherum mit z.b.15cm Dämmplatten zu verkleiden? Innen natürlich entsprechend zu versiegeln.
grüße cleodor

Verfasser:
geobau
Zeit: 23.02.2011 17:42:50
1497933
@cleodor

mit innen betonieren wirst Du ,bzw der Beton der abplatzt wenig Freude haben . Gut gemachte speicher haben innen die Dämmung (+ wasserdichte Folie und aussen ein Stahlgrüst oder Beton für die Statik, oder,wenn der Speicher rund ist ,einen Stahlmantel.

mfg

gerald

Verfasser:
solarneuling
Zeit: 23.02.2011 18:44:39
1497976
Hallo Leute,
wenn wir unser Haus mit möglichst wenig momentaner Investition heizen wollten, würden wir z.B. eine 20 m² Solaranlage und einen 1000 L Pufferspeicher anschaffen. In den Puffer eine 9 KW Heizpatrone und mit dieser über Nachtstrom den Puffer aufladen. Keinen Kamin und keinen Schornsteinfeger. Von April bis Oktober warmes Wasser satt und auch noch ein wenig Heizungsunterstützung in der Übergangszeit.

Momentane Investitions Ersparnis gegenüber Sonnenhaus mit Grosspeicher ca. 20000-25000 Euro. Dies Geld mit 4 % sicher angelegt ergibt fast 1000 Euro pro Jahr an Zinsen. Davon können wir die Nachtstromrechnung locker bezahlen und haben jederzeit noch die 25000 Euro auf der Bank. Aber wollen wir das ?

Aktuelle Forenbeiträge
J.B. schrieb: Moin Klingt nach einem Lagerschaden am Gebläsemotor. mfg
la boca schrieb: Habt ihr wirklich einen Mischer verbaut? Zweite Heizungspumpe ist klar wegen der Systemtrennung. Macht die Solaranlage auch...
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