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Thema:
Pufferspeicher drucklos im Eigenbau, der Selbstversuch
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Pufferspeicher drucklos im Eigenbau, der Selbstversuch
Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 21.03.2015 16:58:15
2211744
Zitat von cleodor Beitrag anzeigen
....nun sind 10 Kollektoren am Start :-)))
pünktlich fertig, dann ging die Sonne weg....

schöne Grüße


Glückwunsch!


Kennste das nicht von Damals?

Nummernschild ans Motorad geschraubt (es gab ja keine Saisonkennzeichen) und Schwwwups: drei Wochen Dauerregen.
Regenkombi gekauft: Sonnenschein.


Hättest Du jetzt die 36/4 mit Sole-WT im Speicher und der würde von ihr bis auf 5-6°C runtergekühlt, hättest Du aktuell Solarertrag.
Und das nicht zu knapp.

Mein Kombispeicher unten hat aktuell 18°C. Fast genau so hoch wie die Kollitemperatur (14-15°C). Keine Ernte.
Wär Dein Speicher nun kälter, könntest Du heute reichlich nutzbare Wärme einfahren und über die SWWP könntest Du damit mit einem COP von ~5 (B5/W35), sehr effizient Dein Haus heizen.
Mit WP und ST.
Ohne Holz!

Mehr als 2,5 KW Heizlast dürfte Dein Haus aktuell nicht haben...


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
cleodor
Zeit: 23.03.2015 09:32:35
2212316
Hallo Motzi,

ja genau so war es damals wie heute.....

Die Idee mit der WP gefällt mir sehr gut, das halte ich mir auf jedenfall im Kopf.
Jetzt mach ich erstmal andere Baustellen weiter....
Die Sonne war ja sehr spärlich am WE, aber die kurzen phasen ließen hoffen, das da nun richtig power vom Dach kommt.
Jedenfalls wird mein zweiter Speicher mit ca. 20qm³ auch gebaut. Platz hab ich ja und die Isolierung hab ich schon zur Hälfte da...

schöne Grüße

Verfasser:
lrlr
Zeit: 21.04.2015 15:48:04
2222659
>Hättest Du jetzt die 36/4 mit Sole-WT im Speicher und der würde von ihr bis
>auf 5-6°C runtergekühlt, hättest Du aktuell Solarertrag.
>Und das nicht zu knapp.

?
Sicher dass das funktioniert?
(also sich irgendwann amortisiere? aber um das ging es dir vermutlich nicht, sondern um Komfortgewinn weil man weniger Holz schleppen muss?, aber auch das würde ich jetzt mal bezweifeln)


Ich beobachte seit locker 5 Jahren meine Solaranlage..
der Solarertrag hängt ja mal hauptsächlich davon ab wie viel Energie von der Sonne kommt,
für besseren Ertrag müsste man den Wirkungsgrad erhöhen, was mit der niedrigeren Temperatur von 5°C sicher gegeben ist, die Frage wäre aber um wie viel ändert er sich dadurch, wenn man 5°C anstellen von 30°C hat?


bei einem guten Kollektor vermutlich kaum,
ich kann bei mir nur sehr geringe Unterschiede im Ertrag feststellen zwischen z.b. 30 40 und 50°C
und bei einem mit Vakuumröhren vermutlich noch viel weniger..



deshalb die Frage: gibt es eine Tabelle (exemplarisch für ein Model) welchen Wirkungsgrad das Panel bei bestimmten Wassertemperaturen hat?

ich hab diverse quellen gefunden, deren "qualität" ich nicht kenne:
aber hier z.b.
http://www.haustechnikdialog.de/SHKwissen/Images/Kollektorkennlinien.jpg

wäre der Unterschied zwischen 0°C und 30°C bei einem Flachkollektor vielleicht 20%, wenn also sowieso schon wenig ertrag ist, davon 20% mehr, macht das "Kraut nicht Fett"...

hab ich etwas übersehen?

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 21.04.2015 20:22:55
2222721
Zitat von lrlr Beitrag anzeigen
>Hättest Du jetzt die 36/4 mit Sole-WT im Speicher und der würde von ihr bis
>auf 5-6°C runtergekühlt, hättest Du aktuell Solarertrag.
>Und das nicht zu knapp.

?
Sicher dass das funktioniert?
(also sich irgendwann amortisiere? aber um das ging es dir vermutlich[...]


Ich bin mir da auch nicht so sicher.
Besonders wenn man zu den 2.000 €, die die 36/4 kostet für weitere 1.000 € einen Mini-aber-Spitzenlast-Grabenkollektor ums/vors Haus bauen kann.

Bin grad zu faul zum Suchen.
Bei Isocal (jetzt Viessmann) legen die ja Solarabsorberrohre aufs Dach um den Eisspeicher aufzutauen.
Die Dinger funzen ja auch in der Nacht und bei Regen...
Da war für die Bafa so eine Stellungnahme, da hatten die 12m² Absorber X-tausend KWh, ich kann mich aber nicht mehr erinnern.
Auf jeden Fall ist davon noch die "sonst nutzbare" Solarwärme abzuziehen.

Angenommen es wären 2.400 KWh/a.
Daraus macht die 36/4 bei einer AZ von 5 = 3.000 KWh Wärme wenn 600 KWh Strom dazukommen.
3.000 KWh Wärme mit einem Nutzungsgrad von 100%!
Wenn der Holzer, je nach dem, dem nur 50-70% NG hat, wird da schon einiges an Holzschlepperei im Nicht-Kern-Winter entfallen.


Es geht ja darum die Solar oder auch Umweltwärme zu nutzen, die sonst nicht über die ST nutzbar wäre.
Also Nachts bei 10-15°C (wenn die WP den Speicher auf 5°C runterkühlt), oder halt tagsüber bei Regen bei 10-15°C, wenn die ST sonst wirklich nichts liefern könnte.
Das schöne ist ja, dass ich genau dann auch heizen muss.
Cleo schleppt sonst Holz und so könnte die WP das mit einer hohen AZ machen, die Investitionskosten sind überschaubar.

Was am Ende da tatsächlich für KWh runterkommnen ist schwer zu sagen.


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
lrlr
Zeit: 22.04.2015 07:20:03
2222778
>Bei Isocal (jetzt Viessmann) legen die ja Solarabsorberrohre aufs Dach >um den Eisspeicher aufzutauen.
>Die Dinger funzen ja auch in der Nacht und bei Regen...

ja, natürlich wird das funktionieren, ..
eine Wärmepumpe funktioniert dann gut, wenn men "unbegrenzt Warmes Medium" (luft/wasser/erde) zur verfügung hat

es geht hier aber um einen sehr kleinen (10m³) Puffer, dessen einzige möglichkeit einergie zu beziehen Flachkollektoren sind, welche ABSICHTLICH gut isoliert sind, also "keine" energie aus der Luft entnehmen können, sonder nur durch Strahlung

das einzige was die Wämepumpe hier macht ist den wirkungsgard zu erhöhne, also beim schlechter Sonne, z.b. 100W/m² kann du dann eben anstelle von 40W/m² eben 60W/m² entnehmen... also bei einer größeren Anlage wielleicht 600W mehr.. was dir genau nix hilft..


ps. wenn in der Nacht oder bei Schlechtem wetter 10-15°C aussentemperatur herscht, braucht man (ich zumindest) schon lange nicht mehr Heizen...

Verfasser:
cleodor
Zeit: 23.04.2015 10:34:08
2223203
Hallo,
ich beobachte nun dieses Jahr wie die Anlage sich verhält.
Jetzt in dieser Zeit habe ich morgens ab 5:30 - 8:00Uhr und Abends von 19:30-22:00Uhr die Heizung mit 39° am laufen, find ich erstmal riesig:-)
Jedoch braucht so ein Speicher schon Energie... sprich irgendwann mal nochmals ein paar Kolli´s dazu... Aber davor der nächste Puffer...

Bis jetzt schaut´s so aus:
Zuerst wird mein normaler Puffer(WeishauptWES910) geladen, bis die untere Temp derzeit 55° hat, dann wird über ein Dreiwege Ventil auf den großen geschalten.

Ich möchte jetzt erstmal schauen wie lange ich den großen Puffer nutzen kann bis ich zum erstenmal Holz benötige. Ideal wäre Anfang Mitte November. Und mit meinem nächsten geplanten Puffen bis Ende November...

Schaun mir mal...

Verfasser:
cleodor
Zeit: 16.06.2015 09:12:28
2240753
Hallo,
mal ein kleines Update von mir.
Ich hab ja nun seit April meine 10 Wagner Kollektoren nun am laufen.
Da schiebt sich nun schon eine andere Power rein als mit fünf, wär ja auch schlimm wenn´s net so wär...
Mein 10m³ Speicher hat nun 60Grad mein kleiner ist eigentlich immer voll.
Ich laß mir derzeit ein Angebot der Firma Fsave machen, ich hab ja noch Platz:-)


grüßle

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 16.06.2015 17:58:00
2240924
Cleo!

Mach voll dat Dinge.
95°C!!!

:-)))

Gib mal bitte die Netto-FK Flächen, die Ausruchtung und den Neigungswinkel durch.
(pssst... ich hab das gute alte Demo- Getsolarprogramm wieder am start...)

1m3 Arbeitsspeicher?
10m3 Saisonspeicher?
Heizgrenze?
Vorlauftemps der Heizkreise? 35°C bei 0°C?


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
cleodor
Zeit: 17.06.2015 08:59:46
2241084
Hallo Motzi,

naja 90 Grad wären zwar toll, aber das wäre mir zuviel....
Ich warte jetzt mal ab, bis ich die 70 Grad habe und dann schau ich mal wie weit ich noch gehe.

Meine Kollis haben nun 25m² netto, die Ausrichtung ist genau Süd.
Die erste Reihe mit fünf Kollis hat etwa 65 Grad die zweite, dahinter hat ca 80 Grad.

Mein Weishaupt hat 910 Liter und ist für das Brauchwasser zuständig.
Mein Großer hat ca. 10500 Liter.

Hier mal ein Link meiner derzeitigen Visualisierung, aber sie ist noch nicht ganz fertig...

www.vbus.net/scheme/308e6350d8ba97ba44d35d9a7ec74dc5

Heizgrenze habe ich noch keine, das mache ich noch manuell und meine VL ist so zwischen 40-45 Grad.

schöne Grüße

Verfasser:
cleodor
Zeit: 07.07.2015 09:22:54
2246750
...als die Schafskälte war, konnte ich meinen großen Puffer auf 40 Grad runterkühlen, war schon toll ich hatte fünf Tage etwa verschwenderisch geheizt:-)
Jetzt bei diesem Wetter bin ich schon wieder auf ca65 Grad im Puffer, ich bin schon am zwangskühlen, denn weiter wie 70Grad wollte ich eigentlich nicht.
Die Folie ist ja von Firestone und soll ja locker 90Grad aushalten...
Ich schau jetzt mal Grad für Grad....
Auf jedenfall baue ich meinen nächsten Puffer :-)


schöne Grüße

P.S. 10 Kollis donnern ganz schön runter

Verfasser:
cleodor
Zeit: 18.07.2015 14:12:56
2249731
....so jetzt hab ich die 70Grad Marke geknackt... nun schau ich wie er sich bis 75Grad verhält...

schöne Grüße

Verfasser:
PVmitWP
Zeit: 18.07.2015 16:03:22
2249753
10.000 Liter mit 75 Grad - Respekt! 👍

Bin gespannt, wie es im Herbst/Winter reicht.

Verfasser:
cleodor
Zeit: 18.07.2015 18:01:21
2249780
Und ich erst :-)

Verfasser:
lrlr
Zeit: 27.07.2015 09:46:11
2253050
das wurde in der 2. Antwort
Zeit: 26.07.2012 10:03:16
Verfasser:
egal1
schon beantwortet

das wird auch nicht besser , auch wenn wir schon auf Seite 11 sind..

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 27.07.2015 21:17:38
2253207
Naja, ich hatte auch die Illusion mit einem großen Pufferspeicher einen großen Teil des Winters (der Heizperiode) abzufangen.

Mein Puffer hat 63.000 L und es arbeiten 86 m² Flachkollektoren drauf, diese sind über ca 55 m² statische Wärmetauscher in 3 Ebenen eingebunden.

Die Regelung/Steuerung erfolgt über 2 UVR1611 welche auch die gesamte Heizungsanlage mitsamt einem 50 kW Holzvergaser (auf die oberen 10 m³ im Puffer wirksam) sowie einen 15 kW Ölbrennwertkessel (nur auf Heizung und WW wirksam) bedienen.

Der Puffer steht aufrecht in einem Nebengebäude (9m hoch,3 m Innendurchmesser) und ist mehrschichtig isoliert (von innen nach außen, 150mm Steinwolle, ca 150 mm Isofloc, eine Rettungsdeckenfolie, und 50 cm trockenes Weizenstroh) nach oben ca 70 cm Telwolle, Rettungsfolie und ca 70 cm Isofloc.

Das erste Problem sind die relativ hohen Wärmeverluste von etwa 0,5 bis 0,6°C pro 24h bei einer Puffertemperatur von 92 bis 95°C!

Das zweite Problem ist die reale Nutzbarkeit bis zum Einsatz eines Hilfswärmeerzeugers, bei Beginn der Heizperiode (kann schon im September sein) benötige ich nur 22 bis 25°C VL T, muß aber die hohen 90° bis 95°C runterziehen.

Wenn dann die Heizsaison wirklich beginnt ist der Puffer durch Verluste und Verbrauch bereits auf 75 bis 78°C abgefallen und dann gehts relativ flott abwärts, denn bei etwa 62°C ist die WW-Bereitung (Doppelregisterboiler) schon eher problematisch, obwohl ich den Boilerrücklauf in die Heizung einspeise und diese damit für einige Zeit danach auf 0% fahren kann.

Sobald der Puffer dann auf 50 bis 52°C abgearbeitet ist geht es relativ schnell bis auf 30 oder 28° und dann ist eigentlich schluß.

Dieser Zeitpunkt ist je nach Jahr etwa anfang November bis maximal mitte Dezember und zu dieser Zeit bringt die Sonne gerade einmal 200 W/m² wenn sie überhaupt rausschaut (viel Nebel) und da tut sich nichts im Puffer.

Wenn ich die Anlage nicht über einen extrem hohen Eigenleistungsanteil und einige sehr günstige Komponenten (Puffer hat roh nur etwa 2000,-€ gekostet) relativ preisgünstig erstellt hätte würde ich mir das (noch nicht vorhandene) falsche Gebiss in den Hintern hauen!

Würde ich allerdings mit dieser Anlage auf 1200 bis 1500 m Seehöhe in gleich guter Südlage stehen, dann wäre im Winter ein beträchtlicher Zusatzertrag möglich!

Grüße zum Nachdenken!
Hannes / ESBG

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 28.07.2015 19:46:56
2253447
63 m³... Uff...

Es kommt ja drauf an, was da für ne Last dranhängt, aber auch die Verluste sind ja gigantisch.

Angenommen bei 90°C 0,5K/d für 30 Tage und bei 50°C 0,25K für weitere 60 Tage... dann ist der Speicher ja schon fast leer, ohne dass Du was "rausgesaugt" hast.

Der Haken ist sicherlich auch, dass der Speicher außerhalb der th. Hülle steht, aber mit "den" Verlusten willst Du den auch nicht wirklich im Sommer "im" Haus haben.


Hmmm...
Du könntest noch ein paar Meter Schläuche unten reinwerfen und den Speicher bis kurz vor oder in die Vereisung fahren... dann haben die Kollies im Frühjahr mehr zu tun bzw. wenn die Sonne mal durchkommt kannst Du ab Kollitemperatur bei 5-10°C anfangen zu ernten und den Eis"ansatz" um die Rohre im Speicher wieder verflüssigen.
Dann kannst Du den Speicher ganzjährig nutzen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Latentw%C3%A4rmespeicher
(Beispiele: Wasser).

Klemm für 2.000 ne Vaillant 36/4 dran und lass die einfach bivalent mit ~3 KW als Grundlast durchlaufen. Guter COP von 4,3 und Du bekommst sogar noch den Bafa-Zuschuss, dann hast Du kaum einen finanziellen Aufwand.
Die läuft dann 3 Wintermonate durch und bei einer AZ von durchschnittlich 4 kannst Du damit 90 Tage x 24 h x 3 KW fast 6.500 KWh Wärme machen.
Anteil Heizstrom 1.625 kWh
Stromkosten hierfür bei 0,25€/kWh gute 400 € (ich weiss, Öl ist genau so teuer...)
Den Rest wie gehabt mit dem 15KW Öler obendrauf, der wesentlich später zum Winter hin zum ersten mal anspringen muss und wesentlich früher im Frühling schon nicht mehr arbeitet.

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/165790/vaillant-vws-36-4-monovalent

https://www.heizungenbilliger.de/w-rmepumpen/waermepumpe-geotherm/a-20173911/?ReferrerID=7.00&gclid=CIr_ntyt_sYCFcKWtAodP6YA0Q

S.47
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/waermepumpen/publikationen/energie_ee_wp_liste.pdf

Bei Interesse kann ich Dir umfangreiche technische Unterlagen zur 36/4 zuschicken...was man halt alles so hat...


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 29.07.2015 10:23:38
2253573
@ Motzi

Kleiner Nachtrag, die im 63.000 L Puffer nutzbare Energiemenge ist bei einem delta T von 60 K etwa 4500 kWh, dies entspricht in etwa 470 L Heizöl EL!!!

Nicht eingerechnet in all die Verluste ist der Betreiberaufwand (el. Energie für einige Pumpen etc.)

Die Variante mit einer WW-WP habe ich auch schon überlegt, aber ich möchte dem schon hinausgeworfenen schlechten Geld nicht noch eine Menge gutes Geld nachwerfen.

Und leider gibt es bei uns in Niederösterreich dafür KEINE Förderung mehr, nur wenn man einen Kredit aufnimmt dann gibt es einen "Zinsenzuschuss" auf 10 Jahre (also eine Bankenförderung)!!

Grüße Hannes / ESBG

Verfasser:
Bennad
Zeit: 29.07.2015 12:00:23
2253611
Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
@ Motzi

Kleiner Nachtrag, die im 63.000 L Puffer nutzbare Energiemenge ist bei einem delta T von 60 K etwa 4500 kWh, dies entspricht in etwa 470 L Heizöl EL!!!

Nicht eingerechnet in all die Verluste ist der Betreiberaufwand (el. Energie für einige Pumpen[...]



Hannes, du sprichst mir aus der Seele !

Entweder man nennt es Hobby, dann darf es Geld Kosten!
Oder es ist ein Groschengrab in das man sich hüten sollte noch Geldscheine hinein zuwerfen!



Gruss Bennad

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 29.07.2015 13:11:55
2253637
Aber aber.... es klingt doch sinnvoll... baue eienn großen Puffer und speichere die Sommerenergie für den Winter....

Das klingt doch gut....

klingt gut....

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 29.07.2015 14:24:53
2253671
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Aber aber.... es klingt doch sinnvoll... baue eienn großen Puffer und speichere die Sommerenergie für den Winter....

Das klingt doch gut....

klingt gut....



Naja, "Forschungsprojekte" klingen immer gut, spielen halt selten die Kosten wieder rein und ich dachte halt:
"Wenn schon Titanic, dann erste Klasse." ;-)

Mit einer kleinen SWWWP aus 63.000 lauwarmen "nutzlosem" Wasser einen Eisklotz machen... das kann ja auch nicht jeder...


Hannes,

die Speicherverluste unter 20°C Speichertemp gehen gegen null, Schwitzwasser ist bei der guten Dämmung auch nicht zu erwarten.
Von 20°C bis 0°C sind es ca. 1.500 kWh, und von 0°C Wassr bis 0°C Eis sind es bei 80% Vereisung nochmals 4.600 kWh oben drauf.
Die 86m² FK haben dann im Winter (und ganz besonders im Frühjahr) endlich mal "richtig" was zu tun und liefern bei VL 10-20°/RL 0-5°C in de3n Wintermonaten sicherlich noch mal so viel oben drauf, sodass da schon Gesamt so um die 10.000 KWh rauszuholen sind.
Musst halt aufpassen, dass die Büchse nicht platzt. ;-)

Wie gesagt: Forschungsprojekt...einfach Antrag stellen.
Die Umwelt kann aufatmen. Die Menschen auch. :-)

Sag denen, dass Du Heizöl durch Eis ersetzten möchtest (klingt auch gut). Vielleicht bekommst Du sogar einen Termin bei Dipl.-Ing. Gertrud Aichberger! :-)))
https://www.ffg.at/Energieforschung-das-Programm


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 29.07.2015 14:34:48
2253678
Größe ist halt relativ...

Hannes hat gut 1,6m² Oberfläche (innen, ohne Dämmung) pro m³ Volumen.

Bei 10.000m³, 30m Durchmesser und 15m Höhe hätte man unter 0,3m² Oberfläche pro m³. Bei den 63m³ liegen die Verluste mit gleicher Dämmstärke um den Faktor 5 höher.

=> Im größeren Maßstab für größere Einheiten stellt sich das komplett anders dar.

Grüße
Stefan

Verfasser:
geobau
Zeit: 30.07.2015 08:41:16
2253887
Bei Speichern dieser Größenordnung sollt man sich ernsthaft Gedanken
über eine kontrollierte Be und Entladung machen. Ein paar Schläuche als WT bzw Interne WT funktionieren sicher auch ,aber zum Teil mit viel Potential nach oben!
geobau

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 30.07.2015 11:14:20
2253918
@ geobau!

Also über die Be und Entladung habe ich mir wirklich große Mühe gegeben, Einbringung in 3 Ebenen ebenso die Rückleitung!

Statische Wärmetauscher aus je 2 Stk 33-er Plattenheizkörpern 500 x 2800 mm
in 3 Ebenen für die Solareinträge.

Aber wie gesagt das Ergebnis ist eher ernüchternd, ich muß aber auch zugeben dass ich mir über den real nutzbaren Energieinhalt und dessen Nutzung offensichtlich zu wenig Gedanken gemacht habe und die realen Verluste trotz großer Anstrengungen doch unterschätzt habe.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 30.07.2015 12:43:10
2253941
@ Hannes
Wenn man auf Eisproduktion verzichten kann/will, tut es evtl auch eine umgelötete, zerbastelte Split-Klima mit zwei PWT. Kosten, je nach dem, kaum über null. Bis 5 oder gar 3°C könnte man dann abkühlen.

Hobby eben...

Gruß
Phil

Verfasser:
geobau
Zeit: 30.07.2015 13:58:31
2253963
@Hannes
ich habe gute Erfahrung mit Kunsttsoff als speichermaterial gemacht,Metall ist ja im Gegensatz dazu ein phantastischer Wärmeleiter und sorgt dafür dass sich die Schichtung relativ schnell angleicht, also relativ unbrauchbar für Solarspeicher!
Statische Wärmetauscher funktionieren bei ausreichend Energie hervorragend ,aber heizen halt immer einen Großteil des Speichers auf,ist haltnicht besonders gut wenn zu wenig Solarenergie (winter!) da ist
geobau

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