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Thema:
E- Boiler für Wandtrockenlegung
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E- Boiler für Wandtrockenlegung
Verfasser:
Waldbauer
Zeit: 02.02.2002 20:00:58
838
Ich kenne ein Landhaus das nicht sehr oft gelüftet werden kann, durch aufsteigende Grundfeuchte riecht es immer mufflig. Der E Boiler hängt an der Wand und hält die WW Temperatur mittels Thermostat konstant, was anderes hat er kaum zu tun. Um zusätzlichen Nutzen zu erzielen möchte ich Cu T Stücke vor und nach dem Boiler einlöten, dazu zwei Rückschlagarmaturen und evt. einen Wasserstopp an die richtige Stelle setzen und ein an der Sockelleiste der Aussenmauer verlaufendes oder eingeputztes Cu Rohr beheizen. Dazu evt. eine kleine Umwälzpumpe. Nach Jahren sollte dann die Mauer trocken sein, so zumindest einige Aussagen zum Thema. Kennt jemand eine fix-fertige Armatureneinheit für den Zweck ( die mit kleinen Abänderungen angepasst werden kann) oder sollte ich lieber einen neuen E-Boiler für den Zweck kaufen und das Cu Rohr in Schwerkraft zwischen KW und WW Anschluß hängen? Anschaffungskosten etwa 60 Eu, Betriebskosten noch zu ermitteln, auf jeden Fall nur ein Bruchteil einer herkömmlichen Trockenlegungsmethode.

Verfasser:
faulhaber-sun-trieb
Zeit: 05.02.2002 09:35:57
839
Grundsätzlich ist die Überleguing richtig.
- Soll Trinkwasser durch das Rohrsystem geschickt werden. Wenn das Wasser noch als Trinkwasser verwendet werden soll, kann ich nur aus hyg. Gründen davon abraten.
- sinvoll ist hier dann ein Systemtrennung, der Heizkreis sollte mit Frostschutz gefüllt werden.
- Hydr., es kommt jetzt auf die Wassermenge an, die sollte ausgerechnet werden.
- die Reglung wird über die RL-Temperatur umgesetzt, in Abhängingkeit der Außentemperatur welche über ein Fühler im Mauerwerk auf der Nordseite, ohne Sonneneinstrahlung erfaßt wird, ca. 2-3 cm Überdeckung.

- eine Armaturengruppe kennne ich nicht habe aber gute Erfahrungen mit Temperrierstysteme

gez. M. Faulhaber

Verfasser:
Jürgen
Zeit: 07.02.2002 08:21:59
841
Also, ich würde ja die Ursache an sich behandeln und nicht das Problem. Es gibt von Ceresit, PCI und anderen Herstellern sogenannte Feuchtigkeitssperren. Da werden im Winkel von 30 Grad Löcher in die Wand gebohrt und mit dieser Flüssigkeit gefüllt. Diese kristallisiert und danach kann keine Feuchtigkeit mehr aufsteigen. Die Löcher müssen natürlich wieder vergossen werden.
Funktioniert gut und ist auch gut für das Mauerwerk!
Weitere Infos erhält man auf den entsprechenden Web-Seiten der Hersteller.

Grüsse aus Köln

Verfasser:
Stefan Reith
Zeit: 07.02.2002 09:49:36
842
1. Elektrowärme mag ich nicht, aus Umweltgründen.
2. Wenns nicht anders geht, nemm doch einfach eine "Elektroheizung", Begleitheizung für Wasserleitungen, Frostschutz, und temperiere hiermit sachte. Wozu Wasser rumpumpen? Viel zu aufwendig.

Verfasser:
Waldbauer
Zeit: 07.02.2002 18:00:51
843
Vielen Dank für die guten Ratschläge. Die Diskussion wurde mittlerweile auf http://www.bau.de/forum/heizung/1674-1.htm
vorläufig beendet. Wenn´s eine E Begleitheizung mit eingebauten Frostschutz schaffen würde, vielleicht noch dazu mit einem Paraffin gefüllten Cu Rohr anstelle von Frostschutz, wäre das auch m.E. die sparsamste Variante. Man müsste nur wirklich mal die Wärmemenge berechnen können die notwendig ist um eine Trocknung zu erreichen, und da scheiden sich die Fachgeister. Die einen sagen unmöglich, das kapillare Wasser dringt immer wieder nach oben (Glockenkurve, Dissertation,Rechenprogramm,experimentelle Bestätigung), andere sagen durch die Wärme wird die Vorkapillarisierungsschwelle des Baustoffes unterbrochen und die Feuchtigkeit wird zurückgedrängt( 5 Jahre Erfahrung). Aber wer rechnet jetzt die Temperatur des Heizmediums für 1 m Mauer aus, erst dann lässt sich über die Art der Beheizung spekulieren?
mfG

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