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Elektroautos
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Elektroautos
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 19.04.2017 17:27:39
2501116
In Sachen laden fällt mir ein, dass dummerweise der angekündigte Opel Ampera E nur mit 2,3 bzw. gegen Aufpreis mit immer noch sehr mageren 4,6 kW AC laden kann. Bei 60 kWh Kapazität ist man dann auf die raren DC-Stationen angewiesen. Wenn DC-Strom nicht kostenlos ist, wirds zudem teuer.

Für uns und unser Anforderungsprofil käme der Ampera somit nicht infrage. Den Vorteil bei Freunden und Verwandten mit bis zu 22 kW laden zu können und keine zusätzliche Zeit fürs laden und die Anfahrt zum Ladepunkt vergeuden zu müssen, kann die Mehrkapazität des Ampera-Akkus nicht wettmachen. Zudem wird es den Ampera E wohl kaum wie unseren ZOE Intens für unter 20.000 Euro geben.

Gruß
Frank F.

Verfasser:
driver55
Zeit: 19.04.2017 19:15:19
2501149
Zitat von OliverSo Beitrag anzeigen
Da es aber bekanntermaßen schon sehr bald demnächst garantiert E-Autos mit 500km+ Reichweite geben wird, mit entsprechend größeren Akkus,

Oliver


Klar. Die fahren dann die Akkus auf dem Anhänger spazieren. Statt 600 kg, dann 800 kg!

Es sollen wohl wirklich bald bessere Akkus verfügbar sein, die aber erst 2020/2021 in Serie gehen.
Und dann gibt es im Vergleich zu früher nicht einen 318er, 320er oder 325er BMW, sondern einen I3 mit 300 km, 400 km oder 500 km Reichweite. (Zahlen sind jetzt mal frei gewählt, das Prinzip aber (leider) nicht.)

Verfasser:
driver55
Zeit: 19.04.2017 19:22:58
2501153
Zitat von Rastelli Beitrag anzeigen
Ich fand die Entwicklung hin zur Elektromobilität interessant, der Bericht im TV vom 04.04. war allerdings irgendwie recht ernüchternd...



Das ist ja mittlerweile kalter Cafe. Bericht aus 2015.

Damals konnte (wollte) smart die e-Kisten nicht liefern....
Heute, im Jahr 2017, Neues Model (erst mal altes Lied), der e-smart ist noch nirgends zu sehen (Händler haben ihn noch nicht im Hof). Aber, jetzt kommt's, man kann ihn schon bestellen. Der eine Händler erzählte uns was von 2-3 Monaten Lieferzeit ab Jahresmitte, der andere schon gleich, das wird nichts vor Feb2018.
Und vom e-smart-fortwo-Cabrio ist noch überhaupt nichts zu hören.....

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 19.04.2017 19:43:13
2501160
Zur Zeit bei dem kalten Wetter ist der Verbrauch wieder gestiegen.
Heute z.B. Tiefstwert -3,8°, Höchsttemperatur +6°. Immer wieder mal Schneeschauer.

Letzte 9 Tage 429,0km gefahren.
Verbrauch laut Bordcomputer 12,1 kWh/100km.
Geladen 61,3 kWh. Verbrauch ab Zwischenzähler knapp 14,3 kWh.
Ladeverlust 15,3%.

Grüße
Frank

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 19.04.2017 20:09:39
2501166
Zitat von PapaPaul Beitrag anzeigen
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
[...]


Tja mein Gudster Theoretiker, das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. In der Theorie haben höhere Ströme auch höhere Wärmeverluste durch den Innenwiderstand und Leitungswiderstände zur Folge.

Praktisch berichten etliche i3 Fahrer vom Gegenteil: Das[...]


Am besten liest Du meinen Beitrag nochmals. Ich habe mich damit nämlich nur auf den Teil der Ladeverluste bezogen, die durch den Gleichrichter verursacht werden. Der Vorredner hatte die Frage gestellt, ob einphasiges Laden höhere Ladeverluste bedingt als dreiphasiges Laden. Meine korrekte und korrekt begründete Meinung dazu lautet, dass es für diese Annahme keine Anhaltspunkte gibt.

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 19.04.2017 21:02:04
2501191
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen


Am besten liest Du meinen Beitrag nochmals. Ich habe mich damit nämlich nur auf den Teil der Ladeverluste bezogen, die durch den Gleichrichter verursacht werden.


Ließ deinen eigenen und meinen von dir zitierten Beitrag besser nochmals. Du hast mich aus dem Zusammenhang gerissen zitiert, meine Aussage als unwahr dargestellt, indem du völlig ohne Bezug zur Diskussion nur einen Teil der Verlustkette (nämlich der Gleichrichterverluste) betrachtest.

Du ignorierst, dass hier praxisbezogen die Frage gestellt wurde, ob beim i3 die Anschaffung einer mobilen 3phasen-Ladestation NRGkick in Bezug auf die Ladeverluste lohnt.

Hier ist z.T. trotz deutlich höherer Ladeleistung mit geringeren Ladeverlusten zu rechnen. Warum das so ist und anscheinend der theoretischen Betrachtung widerspricht, weiss ich noch nicht.

Übrigens liegen die Gleichrichterverluste in der Regel bei ca. 5%, erklären also nur z.T. die Gesamtverluste von ca. 15-20%.

Verfasser:
laolamia
Zeit: 19.04.2017 21:15:31
2501195
geht das hier wieder los....

Verfasser:
jogi54
Zeit: 19.04.2017 21:38:16
2501208
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von PapaPaul Beitrag anzeigen
[...]


Am besten liest Du meinen Beitrag nochmals. Ich habe mich damit nämlich nur auf den Teil der Ladeverluste bezogen, die durch den Gleichrichter verursacht werden. Der Vorredner hatte die Frage gestellt, ob einphasiges Laden höhere Ladeverluste bedingt als dreiphasiges Laden. Meine[...]


Hallo Tom,

nochmal die Theorie am Beispiel betrachtet

Pverlust = I²*R

Annahme: R bleibt für jeden Gleichrichter-Strang - egal ob 1 phasig oder 3 phasig im Gleichrichter sagen wir mal 2 Ohm (egal ob das stimmt, es geht nur mal um ne prinzipielle Berechnung)

einphasig 15A
Pverlust = 15A^2 * 2Ohm = 450W
PLade (Eingang) = 15A * 230V = 3450W
Verlust: 450/3450 = 13%

dreiphasig 3 x 5A
Pverlust/Phase = 5A^2 * 2Ohm = 50W
Pverlust gesamt 3 x 50W = 150W
PLade (Eingang) = 230V x 5A * 3 = 400V * 5A *Wurzel(3) = 3450W
Verlust: 150W/3450W = 4,34%

Ich würde schon sagen, dass einphasiges Laden höhere Verluste erzeugt, als 3 phasiges Laden und somit die Beobachtung erstmal richtig ist.

Dass diese Betrachtung nur den Teil betrachtet, der die 3 Phasen auf gepulsten Gleichstrom umsetzt ist mir klar. Dazu kommen noch die Verluste des DC/DC Wandlers auf die richtige Gleichspannung, die unabhängig von 1 oder 3 phasig näherungsweise gleich ist ( da dürfte 1pulsiger Gleichstrom auch mehr Verluste verursachen, als 3pulsiger; egal erstmal wie hoch), wie auch der Verlust der Steuer-Elektronik, der wahrscheinlich gänzlich unabhängig von Ladestrom konstant - aber auch eher sehr gering sein dürfte (geschätzt 20W).

Auch du irrst dich mal.

LG jogi

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 19.04.2017 22:05:46
2501215
...wie auch der Verlust der Steuer-Elektronik, der wahrscheinlich gänzlich unabhängig von Ladestrom konstant - aber auch eher sehr gering sein dürfte (geschätzt 20W).


Der Basisverlust bei der Ladung ist weitaus höher als das, auch wenn ich das nicht genau beziffern kann.
Das Auto wird geweckt, wenn geladen wird. Sichtbar ist das u.a. daran, dass das zentrale Display aktiviert und beleuchtet ist. Da ist also viel mehr aktiv als nur eine Steuerelektronik.
Der Ladeziegel, das Kabel, Kühleinrichtungen... Ein kleiner Gleichrichter hat vielleicht einen schlechteren Wirkungsgrad als einer mit größerer Leistung.
Jedenfalls ist es definitiv so, dass entgegen der Erwartung Ladung mit kleinerer Leistung deutlich höhere Verluste verursacht.

Grüße
Frank

Verfasser:
jogi54
Zeit: 20.04.2017 01:12:10
2501250
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
...wie auch der Verlust der Steuer-Elektronik, der wahrscheinlich gänzlich unabhängig von Ladestrom konstant - aber auch eher sehr gering sein dürfte (geschätzt 20W).


Der Basisverlust bei der Ladung ist weitaus höher als das, auch wenn ich das nicht genau beziffern[...]


Hallo Frank,

ich habe absichtlich nur die Steuer-Elektronik abgeschätzt - was für den Ladevorgang absolut unnötiges Gespöcks dann auch noch Verluste produziert - kann ich mangels eigenem Fahrzeug und entsprechender Erfahrung eh nicht abschätzen.

Bei 3,5kW Ladung sollte es keiner Kühlung bedürfen...

Ladegleichrichter wird es nur einmal die 3, einen je Phase, geben. Sind ja im Prinzip erstmal nur 3 Diodenbrücken, die Wechselstrom von 3 phasenverschobenen Quellen auf je eine +DC / -DC Schiene zusammenführen. Die Glättung und Anpassung auf die Batteriespannung findet dann erst im DC/DC Wandler statt

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Jedenfalls ist es definitiv so, dass entgegen der Erwartung Ladung mit kleinerer Leistung deutlich höhere Verluste verursacht. [...]


Diese Aussage ist zu ungenau, bzw. unpräzise

Dass Erwartungen oftmals jenseits jeglicher Realität sind, kennst du bestimmt auch.

Wie schon aufgezeigt ist einphasiges Laden mit mehr Verlusten behaftet, als 3 phasiges Laden.

Die Verluste kann man aufteilen in
- immer vorhandene Verluste (interne Batterieentladung, immer in Betrieb befindliche Elektronik)
- Verluste der im Ladefall aktivierten Steuerung
- Verluste auf Grund von Erwärmung beim Laden

wie sich die verteilen, kannst du herausfinden - ich hab kein e-car

LG jogi

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 20.04.2017 07:41:44
2501263
Ach Jogi, ich habe doch genaue Zahlen genannt. Beim i3 REX lag der Ladeverlust 230V bei 12A um die 20%, bei 6A waren es 25%. Der Unterschied war so deutlich dass ich nur ein paarmal mit 6A geladen habe. Ich kann dir jetzt noch die exakten Zahlen für einige Dutzend Ladevorgänge posten, aber ich denke die Mittelwerte sollten reichen.
Habe selbst nicht mit Drehstrom geladen, aber andere i3-Besitzer haben, und da lagen die Verluste deutlich niedriger. Für Gleichstromladesäulen werden Zahlen von 8-9% genannt.

Grüße
Frank

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 20.04.2017 07:45:09
2501265
Moin,

Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Wie schon aufgezeigt ist einphasiges Laden mit mehr Verlusten behaftet, als 3 phasiges Laden.


Deine Anmerkung ist leider auch unpräzise und es könnte ein falscher Eindruck entstehen. Die Verluste haben zunächst nichts direkt mit der Anzahl der Phasen zu tun. Da in einem elektrischen System immer ohmsche Widerstände vorhanden sind, die einen Spannungsabfall und damit eine Wärmeerzeugung hervor rufen, kannst du Verluste nur dadurch verringern, indem du die Spannung erhöhst und somit den Strom verringerst, solange du die gleiche Leistung übertragen möchtest.
(Aus dem Grund wird ja auch überlegt, die Bordspannung eines Autos von 12 auf 48 Volt zu erhöhen, damit man die heute üblichen Verbraucher mit verringerten Verlusten ausreichend versorgen kann.)

Einer der größten Unbekannten sind die DC/DC Konverter, deren Wirkungsgrad irgendwo in der 80% Region schwebt, zumindest sind die kleinen Konverter, die wir in unseren Elektroniken nutzen, dort angesiedelt.

Einer der größten Faktoren sind nach wie vor die Ladegeräte, bei denen eifrig geforscht wird. Einen Wirkungsgrad von 97% haben die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme Ladegerät schon im Experiment erreicht.

Ulrich

Verfasser:
kub0815
Zeit: 20.04.2017 07:45:10
2501266
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen

wie sich die verteilen, kannst du herausfinden - ich hab kein e-car


Jogi, und wenn du einses hättest wie würdest es du dann herausfinden? Frank hat doch zahlen genannt interpretieren kannst du sie doch wie du willst.

Viele Grüsse
Jürgen

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 20.04.2017 08:06:45
2501274
Moin,

*schäm*

Und wieder einmal bin ich über die Zitatfunktion gestolpert und habe einen Quote nicht richtig gelöscht Also, jogi54 hat das nicht gesagt, sondern ich.

Ulrich

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 20.04.2017 08:58:04
2501287
Zitat von Ullerich Beitrag anzeigen
Aus dem Grund wird ja auch überlegt, die Bordspannung eines Autos von 12 auf 48 Volt zu erhöhen ...

Genau das vollzieht Audi in Teilen beim neuen A6, der in Kürze lieferbar ist.
Ab 2018 wird es auch einen Diesel-Hybrid geben.


Gruss
Frank F.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 20.04.2017 09:21:21
2501297
Zitat von laolamia Beitrag anzeigen
geht das hier wieder los....
Es geht eben nur um Krimskrams, nicht um die Technik an sich.
Daher kann mir scheinbar niemand sagen, was bei einer Stromunterbrechung während des Ladevorgangs passiert ;-)

Viel schlimmer ist aber, dass die von mir angefragten Hersteller (Renault, BMW, VW, Tesla-D) das wohl auch nicht können.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 20.04.2017 09:33:45
2501302
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Zitat von Ullerich Beitrag anzeigen
[...]

Genau das vollzieht Audi in Teilen beim neuen A6, der in Kürze lieferbar ist.
Ab 2018 wird es auch einen Diesel-Hybrid geben

Cool, man baut in D etwas, was in anderen Teilen der Welt schon schon seit 2 (zwei) Jahrzehnten gebaut wird. Naja, vielleicht wird es zumindest verbessert, auf jeden Fall aber verteuert.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 20.04.2017 09:44:42
2501307
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Zitat von laolamia Beitrag anzeigen
[...]
Es geht eben nur um Krimskrams, nicht um die Technik an sich.
Daher kann mir scheinbar niemand sagen, was bei einer Stromunterbrechung während des Ladevorgangs passiert ;-)

Viel schlimmer ist aber, dass die von mir angefragten Hersteller (Renault, BMW, VW, Tesla-D) das wohl auch[...]


Hallo Phil,
ich werde das bei Gelegenheit mit dem ZOE mal testen und Dir das Ergebnis mitteilen.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 20.04.2017 09:51:20
2501309
48V wird wahrscheinlich kommen, und zwar in der Breite, d.h. Millionen Fahrzeuge pro Jahr.
Die Hersteller haben zunehmend Probleme, die Vorgaben der Politik an Schadstoffausstoß einzuhalten, v.a. die spezifischen CO2-Emissionen pro Kilometer.
Ein relativ leicht gangbarer Weg ist das Konzept des mild hybrid. Das wird sich vermutlich für kleines Geld umsetzen lassen, senkt spürbar den Verbrauch. 48V ist ein wichtiger Punkt dabei. Wenn man auf 48V umstellt kann man nicht nur die Verluste des Bordnetzes senken und den zunehmenden Verbrauch der Assistenzsyteme bedienen, sondern eben auch relativ einfach eine elektrische Unterstützung des Antriebsstrangs umsetzen.

Hoffen wir dass die mächtige Lobby der Autoindustrie in Europa und Trumpland sich nicht mit ihrem Ansinnen durchsetzt, die geplanten Emissionsgrenzwerte aufzuweichen. Das könnte die Entwicklung aufhalten.

Grüße
Frank

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 20.04.2017 10:04:43
2501313
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen

Daher kann mir scheinbar niemand sagen, was bei einer Stromunterbrechung während des Ladevorgangs passiert ;-)



Nunja, Fdl1409 hat nach deiner Frage schon mal was dazu geschrieben:

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen

Eine automatisierte Zuschaltung der Ladung wenn der Solarüberschuss eine bestimmte Schwelle überschreitet scheitert beim i3 in der Praxis daran, dass man nur einmal einen Ladevorgang unterbrechen kann. Bei der zweiten Unterbrechung schaltet die Regelung auf Ladefehler. Man muss dann zuerst ausschalten und neu starten.


An der öffentlichen Säule kann ich nur schlecht einen Stromausfall simulieren. Stecker ziehen geht nicht, da verriegelt.
Robim soll einfach mal den CEE Stecker am NRGKick während des Ladens ziehen.

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 20.04.2017 10:11:59
2501317
Moin,

Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Daher kann mir scheinbar niemand sagen, was bei einer Stromunterbrechung während des Ladevorgangs passiert ;-)


Das ist auch nicht so einfach, denn das hängt von der aktuellen Konstruktion und dem Sicherheitsdenken der Konstrukteure ab. Bei einigen Typen vom e-UP scheint nach Stromausfall die Ladung nicht mehr selbsttätig zu starten: keine Ladung nach Stromausfall

Das reine Laden an sich ist kein Hexenwerk, das Erkennen des Ladeschlusses schon, denn eine Überladung kostet letztlich Lebensdauer.
Das Erkennen des Ladezustandes ist keine so einfache Sache, wenn man es auf lange Lebensdauer hin trimmen möchte -> Ladezustand von Akkus bestimmen

Je nach gewählter Erkennung kann es also sein, dass eine Unterbrechung dazu führt, dass das Lademanagement im Wald steht oder bestimmte Ladeparameter nicht mehr zur Verfügung stehen und man daher wieder auf einen bestimmten Grundzustand zurückgreifen möchte und/oder es dem Bediener auferlegt, selber das Laden erneut zu starten, damit er Bescheid weiß. Kurz: Akku leer fahren und ab dann wieder mit frischen Parametern laden.

Da wird jedes Unternehmen sein eigenen Süppchen kochen und die Rezepte variieren je nach den neuesten Erkenntnissen. Ein wenig Spannung messen reicht eben keinesfalls aus, allenfalls bei billigen Consumer Geräten.

Deine Frage liest sich einfach, aber dahinter steckt doch bei genauerer Betrachtung viel mehr.

Ulrich

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 20.04.2017 10:25:22
2501325
Hier ein interessanter und lesenswerter Übersichtsartikel zu 48V und mild hybrid Systemen, die wir schon sehr bald sehen werden.

Daimler und Renault, erste 48V Mildhybride

Es sind nur geringe elektrische Leistungen notwendig, typisch 6-15 kW. Erreicht werden damit Einsparungen von 10-25% je nach Auslegung.

25% Treibstoffeinsparung verspricht ein System von Schaeffler und Continental

Continental und Schaeffler präsentierten dieser Tage in Schlüsselfeld einen 48-Volt-Mildhybridantrieb mit RSG, dessen Potenzial der Verbrauchsreduzierung über die des Renault 1,5-l-Turbodiesels und des Mercedes 2,0-l-Ottomotors M 264 hinausgeht. Die vorgestellte zweite Generation des „Gasoline Technology Car“ (GTC II) verspricht rund 25 Prozent Kraftstoffersparnis gegenüber einem Vergleichsfahrzeug mit herkömmlichem Antrieb. Beim von Continental und Schaeffler in enger Zusammenarbeit mit Ford entwickelten „Spar-Focus“ wird erstmals auch der elektrisch heizbare 48-Volt-Katalysator von Emicat eingesetzt, der dazu beiträgt, dass das GTC II die strengen Emissionsgrenzwerte der Abgasnorm Euro 6c (2017/2018) erfüllt. Schaefflers Technologievorstand Gutzmer spricht von einem Meilenstein, „weil es hier gelungen ist, hocheffiziente hybride Betriebsstrategien in einem Wagen mit Handschaltgetriebe umzusetzen. Die elektrifizierte Kupplung schafft im GTC II ermöglicht zusätzlich elektrisches Anfahren, elektrisches Stop-and-Go sowie eine Rekuperation bis fast in den Stand.“

Beim GTC II sitzt der riemengetriebene Starter-Generator nicht mehr vorn am Motor, sondern hinter dem Benziner, zwischen Zweimassenschwungrad und dem handgeschalteten Getriebe. Über zwei Kupplungen ist der RSG mit der Kurbelwelle verbunden. Und das 48-Volt-RSG-System ist schmal: Die Einheit hat insgesamt eine axiale Länge von 55 mm plus/minus 10 mm. Die 0,46-kWh-Li-Ionen-Baterie erhält den Strom vom Generator, der maximal 14,7 kW leistet. Als Antrieb leistet der E-Motor 11,7 kW und kann ein Startdrehmoment von über 130 Nm an die Kurbelwelle liefern. Beim 1,0-l-Dreizylinder-Ottomotor von Ford wurden die Verbrennung, die Abgasnachbehandlung sowie das Thermomanagement für den Mildhybrideinsatz optimiert. Seine Leistung liegt nun geringfügig unter den 92 kW/125 PS des Basismotors. Die ersten Fahreindrücke des GTC II mit 48-Volt-Mildhybridtechnik in Schlüsselfeld überzeugten und der Benzinverbrauch ist sehr niedrig: Im obligatorischen EU-Test NEFZ „kombiniert“ habe der 48-Volt-Mildhybrid einen CO2-Ausstoß von weniger als 85 g/km, so die Ingenieure der Zulieferer – das sind weniger als 3,7 l/100 km.

Der geringe Verbrauch wird möglich, weil der 48-Volt-Mildhybridantrieb den Focus „elektrisch segeln“ lässt, wenn der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt. Unabhängig vom Verbrennungsmotor lässt dann die E-Maschine bei geringer Last den Wagen mit konstanter Geschwindigkeit fahren, ebenso elektrisch anfahren, etwa im Stau. Neben dem Boosten und der Rekuperation gehört beim GTC II die Standklimatisierung zur Hybridfunktion. Für José Avila, Vorstandsmitglied von Continental und Leiter der Division Powertrain, zeigt der GTC II, „welches enorme Potenzial im milden Hybrid steckt, wenn man das elektrische 48-Volt-System, den Verbrennungsmotor und die Betriebsstrategien konsequent im System optimiert“.


Wenn ich Gesetzgeber wäre würde ich 48V und mild hybrid ab 2020 verbindlich für alle Neufahrzeuge vorschreiben. Das System sollte sich über die Benzineinsparung amortisieren. Bringt vielfach mehr als die Beimischung von Biodiesel aus Raps und Palmöl oder Ethanol.

Grüße
Frank

Verfasser:
jogi54
Zeit: 20.04.2017 11:02:13
2501335
Zitat von Ullerich Beitrag anzeigen
Moin,

Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]


Deine Anmerkung ist leider auch unpräzise und es könnte ein falscher Eindruck entstehen. Die Verluste haben zunächst nichts direkt mit der Anzahl der Phasen zu tun. Da in einem elektrischen System immer ohmsche Widerstände vorhanden sind, die einen Spannungsabfall und damit eine[...]


Hallo Ullerich,

schade, das du meine Rechnung oben nicht akzeptierst - die Verluste sind bei gleicher Gesamtladeleistung bei 3 phasigem Laden sehr wohl geringer, als bei einphasigem Laden.

Welche Wirkungsgrade und Verluste im Bereich der PV-Batterieanlagen bei Batterie-Wechselrichtern möglich sind, siehe z.B. Installationsanleitung Sunny Island 3.0M / 4.4M / 6.0H / 8.0 H .

Die technischen Daten sind ab S.111, die Wirkungsgradkurven ab S.114 und der Energieverbrauch im Leerlauf und im Standby auf S.117 zu finden.

Die Wirkungsgrade liegen bei 20% Leistung bei ca. 94% - 95%, bei 100% Leistung bei 92%. Bemerkenswert ist, dass der Wirkungsgrad < 20% Leistung kräftig in die Knie geht.

Diese einphasigen 4-Quadranten-WR sind zwar nicht direkt mit den Ladegeräten von e-cars zu vergleichen, aber man bekommt einen Eindruck, wie groß die Verluste in der Regel sein können. Da sind die von Frank angegebenen Verluste von bis zu 25% eigentlich überhaupt nicht akzeptabel.

Da hält sich die e-car Industrie bezüglich belastbarer Daten und Schaltbilder leider sowieso sehr bedeckt.

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 20.04.2017 11:07:19
2501337
Zitat von PapaPaul Beitrag anzeigen
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
[...]


Nunja, Fdl1409 hat nach deiner Frage schon mal was dazu geschrieben:

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
[...]


An der öffentlichen Säule kann ich nur schlecht einen Stromausfall simulieren. Stecker ziehen geht nicht, da verriegelt.
Robim soll einfach mal den CEE Stecker am NRGKick während des Ladens ziehen.


@Robim,

besser, als den CEE Stecker zu ziehen, wäre das Ab- und Zuschalten mittels dem vorgelagerten Sicherungsautomaten. CEE-Stecker unter Last zu trennen - dafür sind die meines Wissens nicht gebaut - Si Automaten sehr wohl.

LG jogi

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 20.04.2017 11:51:09
2501350
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Zitat von laolamia Beitrag anzeigen
[...]
Es geht eben nur um Krimskrams, nicht um die Technik an sich.
Daher kann mir scheinbar niemand sagen, was bei einer Stromunterbrechung während des Ladevorgangs passiert ;-)


Das kann Dir nur der Hersteller sagen, denn das hängt von der Programmierung der Bordsysteme ab.

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