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Holzfaser WDVS verputzen und abdichten
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Holzfaser WDVS verputzen und abdichten
Zeit: 25.05.2019 12:31:13
2788910
Hallo Zusammen,

wir planen derzeit die Sanierung unseres EFH in Holzständerwerkbauweise. Eine der Maßnahmen wird die Dämmung der Außenwände sein.

- 4cm ausgedämmte installationsebene
- OSB Platte
- Ausfüllen des 12cm Ständerwerks mit einer flexiblen Dämmung
- 6cm Putzträgerplatte
- Außenputz

Angebote für die Montage der Putzträgerplatten (Gutex / Steico oder ähnliche) haben wir schon. Das sind alles Zimerreibetriebe die eh für die neuen Gauben usw. da sein werden. Uns fehlt jedoch noch jemand, der den Außenputz und die Abdichtung der Fenster übernehmen kann.

Kennt jemand von euch eine Firma im Raum Düsseldorf / Essen / Bochum / Wuppertal die da fit ist? Gern können die Putzträgerplatten auch von dem montiert werden die am Ende verputzen ....

Über eine Holzfassade haben wir auch schon nachgedacht ... das passt aber optisch nicht zu dem was wir uns vorstellen. Zudem muss es doch jemanden geben der sowas vernünftig verputzt und abdichtet oder?

Danke euch im vorraus
Philipp

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 25.05.2019 17:04:22
2788973
Werden die Fenster selbst eingebaut?
Normalerweise macht die Abdichtung ans "Mauerwerk" der Fensterbauer wenn er mit dem Einbau beauftragt ist, nach RAL Einbauvorschrift.

Warum eigentlich nur 6cm Holzfaserdämmplatte? Der Aufpreis auf 8/10/12 cm sollte ja nicht so hoch sein oder? Aber die dämmwirkung ist umso besser und auch der dadurch resultierende Schallschutz durch die Wand.

Was den Putz angeht, empfinde ich die Preise die dafür inzwischen aufgerufen werden eigentlich zu hoch.
Oft muss bei modernen putzen schon nach 10 Jahren ausgebessert und neu gestrichen werden....
Da hat man nach 1-2* renovieren, den Preis für Holzfassade oder sogar Fassadenplatten aus mehrlagigem Harz (trespa,...) Dann spart man sich für die Zukunft das streichen/ausbessern...
Vielleicht wäre das noch ne Idee...

Bei trespa gibt's diverse Bilder von Gebäuden. Vielleicht ist da ja ne Inspiration dabei... Dann könnte das der Zimmermann gleich mitmachen...

Zeit: 26.05.2019 13:03:49
2789219
Die Fenster werden vom Fensterbauer eingebaut und auch gegen das Ständerwerk abgedichtet. Abdichtungstechnisch ging es mir eher um die 2. Dichtungsebene der Fensterbänke.

Die vorgehängten Fassaden von Trespa und co finde ich technisch richtig gut. Aber optisch passt es leider weder zu unserem Geschmack noch ins Gesamtbild der Siedlung. Ich finde es sieht immer nach Industire- oder Turnhallenbau aus und weniger nach einem schönen EFH.

Bzgl. der dicke der Dämmschicht haben wir auch hin und her überlegt. Zum einen ist die Putzträgerplatte in den dickeren Versionen recht teuer und zum anderen müssen wir sowieso an das bestehende Ständerwerk ran um eine gute Befestigung der Platten zu ermöglichen. Da wäre unsere Idee eher auf die Anpassung des bestehenden Ständerwerks zu verzichten und von außen eine neue ausgedämmte Befestigungsebene zu schaffen. Die könnte man dann preisgünstig mit flexibler oder eingeblasener Dämmung ausdämmen. Folgende Varianten haben wir durchgespielt:

Ursprünglicher Aufbau: u-Wert ca. 1,3

9,5mm Gipskarton
120mm Ständerwerk mit Luft und dünner Kokosmatte
30mm Heraklith
30mm Putz (sehr wahrscheinlich Kalkputz)


Version A: u-Wert ca. 0,18

Abriss Heraklith und Putz
Anpassung Ständerwerk für Montage Putzträgerplatten

- 12,5 mm Gipskarton
- 12 mm OSB3 Platte (um auch mal was festschrauben zu können)
- 40mm ausgedämmte Installationsebene
- 12 mm OSB3 Platte (Dampfbremse)
- Ausfüllen des 12cm Ständerwerks mit flexibler oder eingeblasener Dämmung
- 60mm Putzträgerplatte
- Außenputz

Version B: u-Wert ca. 0,154

Abriss Heraklith und Putz
Das bestehende Ständerwerk muss nicht angepasst werden
Erstellen einer Lattung für die Montage der Putzträgerplatten

- 12,5 mm Gipskarton
- 12 mm OSB3 Platte (um auch mal was festschrauben zu können)
- 40mm ausgedämmte Installationsebene
- 12 mm OSB3 Platte (Dampfbremse)
- Ausfüllen des 12cm Ständerwerks mit flexibler oder eingeblasener Dämmung
- 40mm ausgedämmte Lattung (das könnte man auch dicker ausführen)
- 60mm Putzträgerplatte
- Außenputz


Version C: u-Wert ca. 0,17

Heraklith und Putz verbleiben auf der Wand
Anpassung Ständerwerk für Montage Putzträgerplatten

- 12,5 mm Gipskarton
- 12 mm OSB3 Platte (um auch mal was festschrauben zu können)
- 40mm ausgedämmte Installationsebene
- 12 mm OSB3 Platte (Dampfbremse)
- Ausfüllen des 12cm Ständerwerks mit flexibler oder eingeblasener Dämmung
- 30mm Heraklith
- 30mm Putz (sehr wahrscheinlich Kalkputz)
- 60mm Putzträgerplatte
- Außenputz


Version D: u-Wert ca. 0,145

Heraklith und Putz verbleiben auf der Wand
Das bestehende Ständerwerk muss nicht angepasst werden
Erstellen einer Lattung für die Montage der Putzträgerplatten


- 12,5 mm Gipskarton
- 12 mm OSB3 Platte (um auch mal was festschrauben zu können)
- 40mm ausgedämmte Installationsebene
- 12 mm OSB3 Platte (Dampfbremse)
- Ausfüllen des 12cm Ständerwerks mit flexibler oder eingeblasener Dämmung
- 30mm Heraklith
- 30mm Putz (sehr wahrscheinlich Kalkputz)
- 40mm ausgedämmte Lattung (das könnte man auch dicker ausführen)
- 60mm Putzträgerplatte
- Außenputz

Vor allem ist für uns die Frage, ob es eine gute Idee ist die bestehende Fassade zu entfernen und das Haus somit koplett "nackig" zu machen für die Dauer der Arbeiten.

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 26.05.2019 13:19:50
2789229
Hallo

OSB gut und schön.....
Habe vor 3 Wochen bei einer Hausbesichtigung mit einem bekannten Zimmerermeister gesprochen der "Fertighäuser" in Ständerbauweise individuell baut. Der nimmt nur noch unbehandeltes Holz für die Diagonalaussteifung und waagerechte Bretter für die tragende Lastverteilschicht unter der Gipskartonplatte. Auf Nachfrage Warum, kam die Anwort, weil er mit OSB die Anforderungen an die Luftqualität nicht einhalten kann.

ciao Peter

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