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Außen/Fortluft unter der erde
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Außen/Fortluft unter der erde
Verfasser:
Michl89
Zeit: 09.06.2019 19:28:49
2793509
Hallo,

Könnt ihr mir sagen ob ich mit Problemen wie z.b. Kondensat rechnet muss wenn ich die Außenluft 6-8m bis hinter die Garage unter der erde (Garage mit Pflastersteine) verlege? Tiefe wäre bei ca 60cm. Gefälle zum Ansaugturm hin.

gruß

Verfasser:
geiz3
Zeit: 09.06.2019 19:50:37
2793514
Meinst du die wirklich die Fortluft?
Normalerweise wird die Frischluft über's Erdreich angesaugt um diese aufzuwärmen.

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 09.06.2019 20:52:05
2793534
Egal ob Außen- oder Fortluft:
Sobald diese wärmer als das Erdreich (i. e. S. die Rohrwandung) ist und bei der Abkühlung der Sättigungsdampfdruck (alias 100 % rel.H.) überschritten wird, fällt Kondensat an.

Im Idealfall sind die Rohre mit Gefälle zum Haus verlegt und werden im Keller über Siphon entwässert.
Für alle anderen Fälle gibt es auch Lösungen und Produkte ...

Verfasser:
Michl89
Zeit: 09.06.2019 20:57:49
2793536
Sry, ich meine die Zuluft bzw frischluft.

Es ist eine 200er Bohrung Richtung Garage vorhanden. Vor der Garage will ich wegen Abgasen der Fahrzeuge keine Luft ansaugen. Bleibt nur noch hinter der Garage der Platz...

Hierfür muss ich das 160er Rohr ca 6-8m in einer tiefe von ca 60cm mit 2x45° + 1x90° Bögen unter dem Garagenpflaster mit einen Gefälle vom Haus weg verlegen. Mache mir sorgen dass hier kondensat im Rohr sich sammelt. Beim Gefälle zum Haus hin wäre es ja kein großes Problem Kondensat abzuleiten.

Oder mache ich mich unnötig verrückt ?

Nächste frage wäre noch..welches Rohr nehme ich dafür am besten?

Verfasser:
Michl89
Zeit: 12.06.2019 21:03:55
2794366
was mache ich jetzt am besten beim gefälle richtung ansaugturm?

und welches rohr sollte ich dafür am besten eingraben?

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 12.06.2019 22:22:12
2794395
Schau Dir mal "Helios LEWT-Bausatz Luftwärmetauscher" (Helios-Katalog S. 120) an. Da gibt es so ein Kreuzstück mit einem Siphon und eine zugehörige Anwendungs-Darstellung.

Allerdings habe ich keine Erfahrung mit diesem Produkt und finde es auch überteuert.


Für meinen EWT habe ich 2 Harfen mit je 4 Saiten in DN125 / KG-2000, Sammler in DN200 / KG-2000 mit 1,5 % Gefälle zum Keller hin verlegt.
Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass KG-2000 für die Verwendung als Luft-EWT zugelassen ist; mit den doppelten Dichtungen "luftdicht" ist, kein Radon eindringen kann und auch kein Wurzeleinwuchs möglich ist.

Verfasser:
Michl89
Zeit: 12.06.2019 22:44:43
2794401
Danke,

So Wie es aussieht muss ich doch irgendwie nen gefälle künstlich richtung Haus erzeugen :/

habe mich dem KG2000 auch beschäftigt aber nichts offizieles gefunden

Meine Idee ist derzeit nen KG2000 als 200er mit nem 160er Aluflex innen

bzw nen 250er KG2000 und darin nen 160er Aluflexrohr mit 25mm Isolierung um Kondensat zu minimieren ?

Muss ich mir bei 6-8m tatsächlich sorgen um kondesat machen?

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 13.06.2019 07:35:59
2794427
Es gibt extra Erdrohre für Lüftungsanlagen. Da kriegste dann auch gleich den Ansaugturm dran. Bitte kein KG oder ähnliches nehmen.

Kondensat fällt immer an, also da auch für Abführung sorgen.
Gruss
Dom

Verfasser:
Reggae
Zeit: 13.06.2019 12:21:01
2794533
Hier ist was von Bruno Bosy

Gruß Arne

Verfasser:
Kautabak
Zeit: 13.06.2019 19:08:55
2794649
Kondensat kann man doch im Ansaugschacht versickern lassen (von mir aus auch mit Syphon), oder stelle ich mir das zu einfach vor?

Verfasser:
leitwolf
Zeit: 04.10.2019 12:02:35
2833972
Bei 6-8 m Länge unter der Erde wird es sicherlich noch zu keiner so starken Abkühlung kommen, dass Kondensat entsteht. Dazu ist das Verhältnis von Oberfläche zu Verweildauer zu kurz. Außer das Rohr stünde im Grundwasser.
Für die unterirdische Anbindung von Fortluft und Außenluftleitung an einen gemeinsamen Turm ohne Kurzschlussgefahr gibt es den Combi-Turm.

Verfasser:
Thorfinn Hansen
Zeit: 04.10.2019 15:42:21
2834075
Bei einem Erdwärmetauscher wirst du Sommerkondensat haben. Zusammen mit den Stäuben die sich dort ablagern, kann (muss aber nicht) dies zu Schimmelpilzwachstum führen dessen Sporen dann mit angesaugt werden.
Der Erdwärmetauscher muss daher regelmässig gereinigt werden (Rohrlanze am Hochdruckreiniger). Gefälle muss sein und da muss du das Reinigungswasser wegbekommen.
https://www.haustechnikdialog.de/SHKwissen/878/Erdwaermetauscher-Luft wurde schon verlinkt.

Wie energetisch sinnvoll ein Erdwärmetauscher ist wurde schon für diverse Klimazonen durchgerechnet. Je extremer das Klima, je sinnvoller. Borkum: nein - Rottal: ja

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 04.10.2019 16:58:20
2834110
Zitat von Thorfinn Hansen Beitrag anzeigen
[...] Zusammen mit den Stäuben die sich dort ablagern, kann (muss aber nicht) dies zu Schimmelpilzwachstum führen [...]

Das ist mal wieder so eine aus der Luft gegriffene These, wie so oft in diesem Forum! Wie soll so etwas hineinkommen, wenn (so, wie bei mir) ein F9 davor sitzt?

Zitat von Thorfinn Hansen Beitrag anzeigen
[...] Der Erdwärmetauscher muss daher regelmässig gereinigt werden [...]

Sicher.

Leider gibt es keine Statistik zu der Anzahl von Luft-EWTs und den anteiligen Problemfällen mit zugehörigen Fehlerursachen.
Ich möchte wetten, dass Probleme immer genau dann auftreten, wenn diese unsachgemäß errichtet oder betrieben werden.

Verfasser:
leitwolf
Zeit: 04.10.2019 21:17:08
2835153
Die Diskussion passt hier gar nicht zum Thema, da es sich um keinen EWT handelt, sondern nur um kurze erdverlegte Rohre.

Eine hygienische Hysterie ist daher fehl am Platz. Belegbar ist jedoch, dass bei luftdurchströmten längeren Erdrohren ab ca. 15m es zu sehr hohen sommerlichen Luftfeuchten im Rohr kommt, bzw. auch Kondensation stattfinden kann.
Auch geringer Eintrag von Staub über Jahre kann schon zu mikrobiellem Wachstum führen. In Österreich hat man daher seit ca. 2013 eine klare Empfehlung zur Vermeidung solcher Luft-EWTs ausgesprochen. Der energetische Nutzen solcher EWTs ist immer zu hinterfragen, bevor man sich Sorgen über hygienische Risiken oder Reinigungsaufwand machen muss.

Aber wie gesagt, bei kurzen Rohren bis 10m würde ich mir keine Sorgen machen, und längere unterirdische Rohrführungen sind im Regelfall nicht erforderlich.

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