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Thema:
Dämmung Dachschräge und Oberste Geschossdecke
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Dämmung Dachschräge und Oberste Geschossdecke
Verfasser:
Whizzkiddy
Zeit: 09.07.2019 09:49:28
2801163
2 Fragen hätte ich noch zur Dachbodendämmung:

1. Soweit ich mich einlesen konnte, muss um den Schornstein / Kaminschacht eine Art Dehnungsfuge bleiben. Das bedeutet, dass um den Schacht keine Betondecke als Dampfbremse vorhanden ist. Reicht es dort großzügig mit Folie um den Schacht und am Schacht alles abzudichten und die Dämmwolle einfach etwas dicker aufzutragen?


2. Aktuell ist keine Bodentreppe vorhanden. Reichen die modernen Werte (0,85 W) oder muss eine zusätzliche Dämmung der Bodentreppe erfolgen, sofern wir uns für diese entscheiden würden?

Bodentreppe Bauhaus 0,85 W/m²k

Danke schonmal vorab

Verfasser:
Whizzkiddy
Zeit: 09.07.2019 09:29:29
2801156
Hey Winni2,

danke für den Beitrag.

Welchen Balken meinst du genau? Bis auf die Aufdopplung sind die Balken leider alle genau so vorhanden und speziell der Balken zwischen Betondecke und Dachschräge bereitet mir Probleme :-)

Aber endlich schreibt es Mal jemand... Ich habe unzählige Meinungen von Fachleuten aber bei einem waren sich alle einig: Dampfbremse unter die Dämmung der obersten Geschossdecke... Allerdings macht die aus meiner Sicht absolut keinen Sinn und würde aus rein logischem Menschenverstand eher zu Problemen führen... !
Daraus schließe ich jedoch, dass die Folie entweder unter die oberste Geschossdecke gehört oder von der Dachschräge aus einige cm überlappend auf die Betondecke ragt bzw auf dem Balken endet, so wie du es schreibst. Einfach oder nicht, aber irgendwie muss es ja klappen :-D

Den U-Wert-Rechner quäle ich tagtäglich. Unter Anderem der Grund warum ich gegen die Folie auf dem Dachboden bin, da diese keinerlei Auswirkungen hat bei einer Dämmstoffdicke von 24cm 032er Mineralwolle.

Den Link werde ich mir mal genauer anschauen. Mir ist gestern Abend noch die Idee gekommen die Verbreiterung mit einer Art Schrankrückwand zu bewerkstelligen. Diese sind sehr dünn, haben dagegen auch wenig Stabilität. Deine Lösung scheint mir eine gute Kombination aus de bisherigen Ideen zu sein die ich hatte, besten Dank.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 07.07.2019 18:50:05
2800623
Hallo,

was für einen Sinn hat der untere Balken in Deiner Skizze?
Irgendwie ist der überflüssig?

Bei einer ca. 10 cm stark überdämmten Betonplatte kann man nicht
mehr von einer Wärmebrücke sprechen. Das sind einfach in Summe
ein paar m2 schlechter gedämmte Fläche.

Die Folie würde besser unter der Betondecke enden, als auf dem Balken,
aber ist vielleicht baupraktisch schwer umzusetzen.

Die Betondecke ist Dampfbremse genug. Da braucht es keine zusätzliche
Folie oben unter der Dämmung.

Die Sparrenverbreiterung würde ich eher mit so was machen:
https://daemmraum.de/produkte/produktvorstellung/sparrenexpander-se.html
Viel weniger Wärmebrücke Holz und leichter zu verarbeiten.
Wenn möglich, würde ich mehr Dämmdicke anstreben.

U-Werte Deiner Planungen und evtl. Probleme kannst Du hier relativ einfach
ermitteln:
https://www.ubakus.de/u-wert-rechner/

Grüsse

winni

Verfasser:
Whizzkiddy
Zeit: 07.07.2019 11:42:29
2800470
Zitat von schallundrauch Beitrag anzeigen
Schau dir mal die isover live Videos auf YouTube an. Dort wird viel und gut erklärt 😀

Ich glaube ich kenne Sie inzwischen auswendig :-D Dort wird auch die Folie in der oberste Geschossdecke an den Mittelpfetten angebracht. Wie es im Geschoss darunter aussieht zeigt aber niemand. Ich werde morgen mal bei ISOVER anrufen und schauen was die dort empfehlen :)

Verfasser:
schallundrauch
Zeit: 07.07.2019 11:29:24
2800465
Schau dir mal die isover live Videos auf YouTube an. Dort wird viel und gut erklärt 😀

Verfasser:
Whizzkiddy
Zeit: 07.07.2019 10:00:13
2800444
@Dieter C: Das ist mir bewusst, ich lese schon eine Weile in dem Forum :-D

Zitat von KleinTheta Beitrag anzeigen
Warum führst Du die Dämmung zwischen den Sparren nicht bis in den First aus?

Das ist leider nicht möglich. Zum einen wird der Spitzboden nicht benötigt (Auch nicht in Zukunft), zum Anderen wird es ein enormer finanzieller Mehraufwand die Dachspitze dicht zu bekommen. Ich bin eigentlich ganz froh darüber, dass dort oben die Luft zirkuliert :-)

Ich versuche das Problem nochmal in Kurzform zu schildern:

- Die Zwischensparrendämmung soll bis zum Kehlbalken/Betondecke durchgeführt werden.
- Die oberste Geschossdecke auf den Beton bzw. Kehlbalken

Meine Befüchtung ist, dass sich an der Betondecke nun Kondenswasser bilden wird.
Zur Veranschaulichung habe ich mir Mal ein Bild von einer anderen Seite geliehen:


Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 07.07.2019 00:54:53
2800410
Warum führst Du die Dämmung zwischen den Sparren nicht bis in den First aus?
Das ist wesentlich einfacher, als die Dämmung fachgerecht zwischen den Sparren hoch zu führen und dann auch noch über die "liegende" Pfette hinweg mit der Dämmung auf der obersten Geschossdecke zu einer durchgängig gedämmten Fläche zu verbinden.

OK, kostet ein bischen mehr Material, ist aber einfacher zu realisieren und ermöglicht zusätzlich die Nutzung des Spitzbodens.

Auch die "Klimamembran" kann man elegant über die Pfetten führen. Alternativ von unten bzw. von oben auf der Betondecke verkleben.

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 06.07.2019 23:03:52
2800399
Du hast mit "unzähligen" Experten gesprochen und daraus 6 Meinungen gezogen ??

In wenigen Stunden wirst Du weitere unzählige Experten kennengelernt haben und mindestens weitere 10 Meinungen zusätzlich haben. Dann hast Du wenigstens Auswahl
*Ironie off*

Verfasser:
Whizzkiddy
Zeit: 06.07.2019 19:13:16
2800344
Hallo und guten Tag,

wir haben ein Haus gekauft und sind dabei dieses nach und nach zu sanieren.
In der Regel lese ich mir das Wissen an welches ich benötige und halte gegebenenfalls Rücksprache mit einem Experten. Bei der Dachdämmung führt dies allerdings zu KEINEM Ergebnis und meine Wut steigt so langsam an...
Ich habe inzwischen mit unzähligen sogenannter "Experten" gesprochen. Daraus haben sich mehr als 6 verschiedene Meinungen gebildet wie man am besten die Dämmung einbringt.... Gleiches Ergebnis erziele ich auch im Internet. Daher habe ich mich nun hier angemeldet um die Meinung von den Experten hier einzuholen und Rückfragen stellen zu können bzw. direkt Einwende anderer Mitglieder lesen zu können.
Ich entschuldige mich gleich vorab für mein unglaubliches künstlerisches Talent :-) Es sollte nur zur besseren Ansicht dienen:




Gedämmt werden soll die Dachschräge (Zwischensparrendämmung) und die oberste Geschossdecke. Nach etlichen Wochen Lesen, Nachfragen und Diskussionen habe ich mich entschieden folgende Variante umsetzen zu wollen:

Aktueller Aufbau:
Betonziegel, Unterlattung, Sparren

- An die Unterlattung kommt eine Unterspannbahn
- An den Sparren werde ich einseitig Baudielen (4x 20 cm) anschrauben um eine Dämmung von ca. 180mm einbauen zu können
- Darunter Isover Vario KM Duplex, Konterlattung, Gipskarton

In der Theorie wird das auch super funktionieren, in der Praxis stoße ich bei der Dachschräge irgendwann an die oberste Geschossdecke. Dort ist ein aufdoppeln nicht möglich, daher kann ich dort lediglich eine Dämmung in der Dicke der bestehenden Sparren einbauen (ca. 100mm). Dadurch befürchte ich an dieser Stelle schon eine Wärme-/Kältebrücke. Gleichzeitig kann die Dampfbremse an dieser Stelle nicht verlegt werden.
Wenn ich nun eine Dampfsperre auf die oberste Geschossdecke anbringe (Betondecke) und darauf den Klemmfilz lege (nicht begehbar !), würde aus meiner Sicht der Bereich der Betondecke eine undichte Stelle aufweise, oder liege ich hier vollkommen falsch?
Bzw lautet die Frage: Muss ich die Dampfbremse unterhalb der Betondecke verlegen um eine halbwegs geschlossene Einheit zu haben (was theoretisch auch nicht möglich ist), oder reicht es tatsächlich wenn ich die Dampfbremse bis an die Betondecke anschließe? Die mögliche Feuchtigkeit und der unbekannte Taupunkt lassen mir keine Ruhe.

Vielen Dank bereits vorab

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