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Heizungssysteme: private Bauherren haben Förderung oft nicht auf dem Schirm
Verfasser:
Redaktion HTD
Zeit: 07.02.2017 00:00:00
0
2474127
Die aktuelle Kampagne des Bundeswirtschaftsministeriums „Deutschland macht’s effizient“ scheint nicht zur falschen Zeit zu kommen: Denn Umfragen unter Verbrauchern haben gezeigt, dass sie über die Möglichkeiten staatlicher Förderung oft nicht informiert sind. Das trifft selbst für viele Bauherren im Neubau zu, die eigent-lich jeden Cent umdrehen müssen und für alle Einsparmöglichkeiten offen sind: Eine Bauherrenbefragung von BauInfoConsult zeigte, dass zwar wichtige Kriterien wie Energieeffizienz und Qualität über ein Heizsys-tem entscheiden, die Fördermöglichkeiten jedoch nur in jedem vierten Fall. Doch die SHK-Installateure ma-chen ganz andere Beobachtungen.


Verfasser:
steffda
Zeit: 07.02.2017 17:18:03
7
2474400
Wer fördert will meistens mitreden bei der Ausführung usw..
Vielleicht ist dass oft nicht gewollt?

...oder die Heizanlage wird durch die Förderbedingungen so teuer, dass sie trotz Förderung über dem geplanten Budget liegt?

...oder die Förderbedingungen sind so bürokratisch, dass sich das keiner antut?

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 07.02.2017 17:28:11
8
2474407
Oder der Kunde kommt direkt beim ersten Handwerkertermin auf die Förderung zu sprechen, das folgende Angebot enthält den vollen Förderaufschlag und so wird das Projekt einfach nicht realisiert...
Ist ja ein offenes Geheimnis, dass die Förderung gerade bei teuren Pelletern quasi vom Fördertopf in die Tasche des Handwerkers wandert.

Verfasser:
-lfx-
Zeit: 07.02.2017 18:16:52
2
2474424
Wer fördert will meistens mitreden ...

So ist es.

Die Förderung soll Geld locken ...

Zeit: 07.02.2017 19:01:46
1
2474437
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Wer fördert will meistens mitreden ...


Oft ist es aber auch nur genau das Vorurteil dass verhindert dass man sich über Fördermaßnahmen informiert.

Verfasser:
Michus67
Zeit: 07.02.2017 20:27:36
4
2474482
Wir arbeiten fast nur im Bestandsbau und informieren die Kunden über Förderung von KfW und Bafa.
Es lohnt sich für Kunde und Handwerker.
Nur der Antragsweg wird immer schwieriger.Gerade die ältere Kundschaft hat damit Schwierigkeiten. Wir stehen zwar mit Rat und Tat zur Seite aber was da abgeht ist die vollkommende Bürokratie.
Warum geht das nicht einfacher !
Und werte HTD Redaktion,bitte nicht alles auf den Neubau ausrichten. Da sind die Richtlinien in Punkto Einergieverbrauch klar geregelt.
Das größte Einsparpotential liegt immer noch im Bestandsbau.
Übrigens sind Wartezeiten für die Auszahlung von KfW Zuschüssen an die Kunden von ca.4 Monaten Realität.

Verfasser:
Kollifan
Zeit: 07.02.2017 21:55:45
0
2474533
Wenn man sich irgendwo online über die Förderungsmöglichkeiten für z.B. ein Mini- Bhkw erkundigen will, gibt es keine einfachen Listen aus denen man über eigene Eingaben ablesen kann, was man machen könnte oder was wie gefördert wird.
Wenn man wenis´gstens eine ungefähre Ahnung hätte würde es leichter fallen, einen entsprechenden Handwerker anzuschreiben.
Alles was ich bislang gefunden habe waren Seiten, auf denen man seine kompletten Daten hinterlassen musste um dann von einem vom Seitenbetreiber ausgewählten Betrieb angeschrieben, angerufen oder besucht zu werden.
Gerade in der heutigen Zeit will man seine Daten nicht rausgeben und Gefahr laufen, das das Postfach (egal ob elektronisch oder an der Hauswand) vor Werbung überquillt.
Schade eigentlich...

Verfasser:
Papp_Nase
Zeit: 07.02.2017 21:59:46
3
2474537
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
Oder der Kunde kommt direkt beim ersten Handwerkertermin auf die Förderung zu sprechen, das folgende Angebot enthält den vollen Förderaufschlag und so wird das Projekt einfach nicht realisiert...
Ist ja ein offenes Geheimnis, dass die Förderung gerade bei teuren Pelletern quasi vom Fördertopf[...]


...so geschehen beim ersten HB den ich bestellte um ein Angebot für "neue Heizung" zu machen. Die Frage war "Scheitholz oder Pellets?" - der gute Mann hatte einen Hochglanzkatalog dabei, konnte mir sogar Preise zu den Kesseln nennen die in die nähere Auswahl kamen. Irgendwann murmelte er "Der ist ja gar nicht förderfähig, den kann ich dann wohl €3.600 billiger anbieten..." und korrigierte den Angebotspreis nach unten...

...ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Verfasser:
hicklebernadine
Zeit: 13.03.2017 13:00:31
1
2488293
Jeder muss halt sein Brötchen verdienen und wenn der Staat gerne gibt, weil er sich daraus was postives erhofft. Macht es die Wirtschaft und Gier wieder schlecht.

Verfasser:
k4st
Zeit: 16.03.2017 21:15:43
1
2489551
Irgendwann merkt halt der blödeste, dass die Förderungen in erster Linie irgendwo kosten.

Verfasser:
elelom2
Zeit: 16.03.2017 21:36:42
1
2489559
Ich bin momentan auch auf Suche nach einem Heizungsbauer, der mir meine WP mit Förderung austauscht.
Von den 6 regionalen HB, die ich angeschrieben habe , haben sich 4 garnicht gemeldet, einer hat mir ein BAFA Faltblatt geschickt und einer hat mich zum Besuch seiner Ausstellung von LWP eingeladen.
In meiner Anfrage habe ich nur geschrieben, das ich eine 11 Jahre alte Sole-WP gegen eine neue unter Inanspruchnahme von BAFA-Fördermitteln tauschen möchte.

Was soll ich davon halten?

Dann lese ich hier von HB-lern, die froh sind, nur noch Bestandskunden und Hausverwaltungen machen und keine neuen Kunden mehr annehmen.
Aber wehe der gefrustete Laie schraut einen Fitting selber irgendwo an, dann ist Zeter und Mordio angesagt,
Und My-Hammer ist auch Teufelswerk.

Was soll ich also tun?

Mir sagt es, das der aktuelle Heizungsmarkt und der heilige Gral des dreistufigen Vertriebsweg defacto nicht funktioniert. Also kann ich nur auf eine öffnung des Marktes hoffen.

Genauso wünsche ich mir mehr HB-Betriebe, die in der Lage sind einen Dienstleistungsvertrag anzubieten und damit auch bauseits gestelltes Material zu verarbeiten anstatt auf einem Werkvertrag zu bestehen.
Jede besch.. Autowerkstatt kann soetwas und ist vom knast weit entfernt.

Wann kommt also endlich wieder echter Wettbewerb in den Heizungs und Sanitärmarkt?

Aktuelle Forenbeiträge
Lupo1 schrieb: Hallo, habe diese schon seit vielen Jahren getankt und bisher sehr zufrieden. Mit den beschichteten Pellets "Pelprotec" hat man weniger Staub im Pelletslager, ob es sich rechnet konnte ich nicht feststellen....
jantosh schrieb: Danke für die Tipps lowenergy, ich habe mich jetzt für eine komplett vorinstallierte Station mit Pufferspeicher und Frischwasserstation inkl. der neuen Übergabestation entschieden. Das ist dann alles...
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